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Blackout: Das verursachte den Mega-Stromausfall in München

Blackout

Das verursachte den Mega-Stromausfall in München

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    In München kam es im November 2012 zu einem großen Stromausfall. Symbolbild.
    In München kam es im November 2012 zu einem großen Stromausfall. Symbolbild.

    Ein Kurzschluss in einer Überlandleitung war der Grund für den schweren Stromausfall in München im November 2012. Das teilten die Stadtwerke München (SWM) am Donnerstag mit. Etwa 450.000 Einwohner der Landeshauptstadt waren damals bis zu eine Stunde lang von dem Blackout betroffen. Es war der schwerste Ausfall seit 20 Jahren. Züge blieben stehen, Ampeln fielen aus, ein Chaos im Berufsverkehr legte die Stadt zeitweise lahm.

    Stromausfall: Kurzschluss in einer Überlandleitung schuld

    Wie SWM-Geschäftsführer Stephan Schwarz sagte, ereignete sich der Kurzschluss in einer Überlandleitung zwischen München und Moosburg an der Isar. Solche Kurzschlüsse kämen immer mal wieder vor. Normalerweise würden sie durch Schnee, Stürme oder Fremdkörper in der Leitung wie Äste oder Tiere verursacht. Um Störungen in der Versorgung zu vermeiden, würden die kaputten Leitungen normalerweise automatisch vom Netz getrennt.

    Unglückliche Kettenreaktion führte zu Blackout

    In diesem Fall habe der Kurzschluss jedoch zu einer unglücklichen Kettenreaktion geführt, sagte Professor Armin Schnettler von der Technischen Hochschule Aachen. "Bedauerlicherweise wurde die beschädigte Leitung wegen eines technischen Versagens nicht vom Netz getrennt, weshalb die Stromversorgung Münchens so stark beeinflusst wurde."

    So bereiten Sie sich auf einen Stromausfall vor

    Wie bereitet man sich auf einen Stromausfall vor? Wir geben Tipps.

    Ein Stromausfall kann uns jederzeit treffen. Die Folge: Radio, Kühlschrank, Ofen, Heizung, Licht, Herd, Tankstellen, Aufzüge, Telefon, Geldautomaten und viele andere Dinge fallen aus. Hier Tipps, wie Sie sich für den Fall der Fälle vorbereiten.

    Grundsätzlich sollte man immer in der Lage sein, mehrere Tage ohne Strom auskommen zu können - durch entsprechende Vorbereitung und Vorräte.

    Auf jeden Fall sollten Sie immer ausreichend Kerzen, Streichhölzer und Feuerzeuge im Haus haben.

    Auch Taschenlampen sollten bereit liegen. Mit mehrere Batterie-Sätzen. Vorsicht: Batterien haben nur eine begrenzte Lagerungsfähigkeit.

    Um kleinere Mahlzeiten ohne Strom kochen zu können, empfiehlt sich ein Spiritus- oder Trockenspirituskocher. Für Balkon- oder Gartenbesitzer kann ein Grill mit Grillkohle nützlich sein.

    Sie brauchen unbedingt ein Rundfunkgerät mit UKW und Mittelwelle, das auch mit Batterien betrieben werden kann. Denn im Ernstfall werden die Behörden über Radio informieren.

    Halten Sie immer einen Vorrat an Trinkwasser im Haus. Zwölf Liter pro Person sollten es sein, empfehlen Katastrophenschützer.

    Auch Brot, Konserven-Obst, Gemüse, Thunfisch, Würstchen, Speiseöl, Nudeln, Reis, Kaffee und H-Milch gehören zum Notvorrat, den jeder haben sollte.

    Fällt die Heizung (womöglich über mehrere Tage im Winter) aus, sollten warme Kleidung und Decken bereit liegen.

    Elektrogeräte, die zum Zeitpunkt des Stromausfalls liefen, müssen ausgeschaltet werden. Fließt der Strom wieder, kommt es nämlich sonst zu einem sogenannten Einschalt-Rush: Gehen viele Geräte auf einmal an, wird dem Netz in kurzer Zeit viel Strom entzogen, und dann fliegt die Sicherung raus. Eine Lampe oder ein Radio können aber anbleiben, um anzuzeigen, wenn der Strom wieder fließt.

    Noch mehr Informationen zum Thema gibt es beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), http://www.bbk.bund.de

    Die Sicherheitssysteme reagierten laut SMW sofort und schalteten in wenigen Sekunden Stadtviertel für Stadtviertel ab. Eine solche Fehlerreihe komme sehr selten vor und man könne ziemlich sicher davon ausgehen, dass sich ein solches Ereignis nicht wiederhole, sagte Schnettler. (dpa)

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