Sonntag, 19. November 2017

27. November 2014 12:45 Uhr

Rosenheim

Doppelmord an Rentnerpaar: Mutmaßlicher Täter war wohl hoch verschuldet

Ein Rentnerehepaar war bei Rosenheim ermordet in einem Wald aufgefunden worden. Nun soll der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter im Januar beginnen.

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Gegen den mutmaßlichen Mörder eines Rentnerehepaares aus Rosenheim soll im Januar 2015 der Prozess beginnen. Symbolbild
Foto: Ingo Wagner/dpa

Ein Rentnerehepaar aus Rosenheim war in seinem Ferienhaus in Aschau im Chiemgau im Frühjahr ermordet worden. Ihre Leichen fand man in einem Waldstück bei Rosenheim. Ein 58-Jähirger, der den Arzt und seine Ehefrau umgebracht haben soll, soll sich ab Januar 2015 vor Gericht für den Doppelmord verantworten.

Doppelmord an Ehepaar: Prozess soll im Januar beginnen

Die Staatsanwaltschaft Traunstein hatte Ende Oktober Anklage gegen den 58-Jährigen wegen zweifachen Mordes erhoben. Sie glaubt vor dem Traunsteiner Schwurgericht nachweisen zu können, dass der frühere Wachtmeister den 90-Jährigen und dessen 65 Jahre alte Ehefrau an Pfingsten 2014 ermordete. Der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter soll Ende Januar 2015 starten.

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Der Vorsitzende Richter Erich Fuchs bestätigte am Donnerstag einen Bericht der «Bild»-Zeitung, wonach das Schwurgericht den Prozess am 29. Januar 2015 beginnen will. Es will mehrere Sachverständige und zahlreiche Zeugen hören. Das Urteil soll nach fünf Verhandlungstagen Anfang März 2015 verkündet werden.

Mutmaßlicher Mörder soll hoch verschuldet gewesen sein

Die Leichen des Paares waren wenige Tage nach der Tat in einem Wald im südlichen Landkreis Rosenheim gefunden worden. Der Angeklagte selbst hatte der Polizei das Versteck genannt. Als Motiv gilt Raub. Nach den Informationen der «Bild»-Zeitung (Donnerstag) wollte der hoch verschuldete mutmaßliche Mörder aus dem nahen Brannenburg an die EC-Karte der Opfer kommen. dpa/AZ

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