Der CSU-Politiker Erwin Huber macht sich für eine private Finanzierung von wichtigen Bahnprojekten stark.

Der CSU-Politiker Erwin Huber fordert den Einsatz von privatem Kapital für wichtige Projekte im Schienenverkehr. Das sagte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im bayerischen Landtag der "Passauer Neuen Presse". In der Vergangenheit wurden bereits im Straßenbau einige wichtige Projekte mit privaten Mitteln finanziert.
So solle der Ausbau der Schienen-Anbindung des Bayerischen Chemiedreiecks mit privaten Geldern vorangebracht werden, sagte Huber. Ziel sei, "erstmals in Deutschland ein Schienenprojekt als Pilotprojekt auf dieser Basis zu realisieren, wie es schon erfolgreich bei zwei Autobahnen erfolgte".
Auf diese Weise könnten wesentlich schneller als im Bundeshaushalt 1,5 Milliarden Euro mobilisiert werden, glaubt Huber. Wichtig sei es, die Deutsche Bahn als Partner zu gewinnen. Die Wirtschaft habe in den vergangenen Jahren mehr als zwei Milliarden Euro im Chemiedreieck investiert und warte seit langem auf einen leistungsfähigen Ausbau. Neben der A 94 sei der Schienenausbau München-Mühldorf-Chemiedreieck die wichtigste Infrastrukturmaßnahme für Ostbayern. dpa
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