Bei dem Familiendrama in Zeitlarn bei Regensburg handelt es sich wohlum eine Eifersuchtstat. Das Elternpaar, das am Dienstag in einerWohnung in der oberpfälzischen Gemeinde tot aufgefunden wurde, starbdurch Schüsse des Mannes, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.

Zeitlarn (ddp-bay). Bei dem Familiendrama in Zeitlarn bei Regensburg handelt es sich wohl um eine Eifersuchtstat. Das Elternpaar, das am Dienstag in einer Wohnung in der oberpfälzischen Gemeinde tot aufgefunden wurde, starb durch Schüsse des Mannes, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.
Das ergaben die Obduktion und die bisherigen Ermittlungen. Der 41-Jährige feuerte demnach dreimal auf seine Frau und tötete sich anschließend selbst. Die beiden waren verheiratet, lebten aber getrennt. Die 38-jährige Frau hatte laut Polizei einen neuen Lebensgefährten.
Der Ehemann war am Dienstagmorgen mit zwei Schusswaffen in die Wohnung gekommen, in der seine Frau mit den drei gemeinsamen Kindern allein lebte. Im Schlafzimmer schoss er auf seine Frau und traf sie in der Leiste, in der Brust und im Kopf. Anschließend hielt er sich die beiden Waffen links und rechts an die Schläfen und drückte ab.
Die zwei 10 und 13 Jahre alten Töchter des Paares waren zu der Zeit in der Schule. Der dreijährige Sohn der beiden wurde Zeuge der Bluttat. Der verstörte Bub lief nach dem Vorfall aus der Wohnung und wurde an einer großen Straße in Zeitlarn von Passanten entdeckt.
Als eine besorgte Autofahrerin anhielt, sagte das Kind laut Polizei, dass mit seinen Eltern etwas passiert sei. Außerdem hatte der Junge Blutflecke an der Kleidung. Die Passantin alarmierte daraufhin die Polizei und fragte sich bis zu der Wohnung durch. Der Bub und seine Schwestern werden von Kriseninterventionsteams und dem Jugendamt betreut.
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