Er hat seine Freundin gewürgt und mit einem Messer auf sie eingestochen. Wie durch ein Wunder hat die Frau überlebt. Der 28-Jährige wurde jetzt verurteilt.

Er hat seine Freundin gewürgt und mit einem Messer auf sie eingestochen: Wegen versuchten Mordes und Körperverletzung ist ein 28 Jahre alter Mann jetzt vom Landgericht Bayreuth zu einer Gefängnisstrafe von vier Jahren verurteilt worden.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann im September 2011 seine gleichaltrige Freundin in der gemeinsamen Wohnung in Creußen (Landkreis Bayreuth) mit einem Lautsprecherkabel stranguliert hatte. Anschließend stach er der bewusstlosen Frau mit einem Messer in den Hals. Wie durch ein Wunder hatte die Frau den Angriff überlebt. «Das Opfer hatte einen großen Schutzengel», sagte Richter Michael Eckstein.
Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor viereinhalb Jahre Haft gefordert, der Verteidiger hatte auf eineinhalb Jahre auf Bewährung wegen Körperverletzung plädiert. Das Gericht attestierte dem Angeklagten eine teilweise Schuldunfähigkeit, da der Mann sich in einem emotionalen Ausnahmezustand befunden habe. Ursache für die Auseinandersetzung waren nach Erkenntnissen der Kammer finanzielle Streitigkeiten zwischen dem Angeklagten und seiner Lebensgefährtin. Beide hatten erst zwei Wochen zuvor die gemeinsame Wohnung bezogen. dpa
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