Samstag, 18. Mai 2013

26. Mai 2012 12:04 Uhr

Verbraucherministerin

Ilse Aigner fordert: Kinderteller statt Megaportionen

Kleinere Portionen sind gut für die Figur und den Geldbeutel, findet Ilse Aigner. Die Verbraucherministerin startet eine Initiative, die Kantinen und Restaurants betreffen soll.

XXL-Produkte und Megaportionen passen nicht mehr in die heutige Zeit, sagt Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) gegenüber der Bild. Die CSU-Politikerin startet nach Informationen der Boulevardzeitung eine Initiave. Zusammen mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband will Ilse Aigner demnach einführen, dass in Kantinen und Restaurants unterschiedliche Portionsgrößen angeboten werden. Die Verbraucherministerin bedauert, dass Essensreste meist zurückgehen und im Müll landen. Nach ihrer Vorstellung sollen Restaurants auch sogenannte "Doggy Bags" anbieten. So können sich Restaurantbesucher ihre Essensreste einpacken lassen und mitnehmen.

Ilse Aigner will kleinere Portionen zur Auswahl

Wolle man als Erwachsener nur eine kleine Portion essen, müsse man oft eine "Kinderteller" bestellen, so Aigner in dem Bild-Interview. Auch finde sie es einen Skandal, wenn Verkäuferinnen oder Kellnern gekündigt werde, nur weil diese etwas Kuchen oder Pasta gegessen haben, die nicht mehr verkauft worden wären. Ilse Aigner appelliert an die Chefs, hier kulanter zu sein und Mitarbeitern zu erlauben, Lebensmittel vor dem Müll zu retten.

ANZEIGE

Aigner kämpft gegen Lebensmittelverschwendung

Im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung auch die Supermärkte gefragt, findet Ilse Aigner. Sie sollten laut der Politikerin Waren kurz vor Ablauf des Mindeshaltbarkeitsdatums zu einem günstigeren Preis verkaufen. Alle seien gefordert, betont Ilse Aigner in dem Interview. AZ

Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.

Artikel kommentieren

Die neuesten Kommentare

Schlagworte

Ilse Aigner | Lebensmittel | Essen


Neu in den Foren