Sonntag, 23. Juli 2017

18. Juli 2017 00:32 Uhr

Studie

Jeder Achte wird Opfer von Kriminalität

Welche Altersgruppen oft betroffen sind

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Fast jeder achte Bürger in Bayern wird statistisch gesehen Opfer einer Straftat. Das ergab die Auswertung einer bundesweiten Studie, die das Landeskriminalamt veröffentlicht hat. In der repräsentativen Erhebung waren 5000 Bayern befragt worden. Knapp 13 Prozent gaben demnach an, im Jahr 2012 Opfer einer Straftat geworden zu sein. Hochgerechnet sind das knapp 1,7 Millionen Menschen in Bayern.

Dennoch sei Bayern ein sicheres Bundesland, so das Fazit. „Schwere Formen der Kriminalität, wie etwa Raub, Körperverletzung und Wohnungseinbruchdiebstahl, kommen selten vor.“ 2,4 Prozent wurden Opfer einer Körperverletzung. Bei den meisten Taten aber handelte es sich um kleinere Delikte wie Fahrraddiebstahl. Solche Taten hätten normalerweise keinen negativen Einfluss auf das physische und psychische Wohlergehen.

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Die Forscher fanden zudem heraus, dass Bayern unter 34 Jahren häufiger Opfer von Straftaten werden als über 65-Jährige. Lediglich bei Zahlungskartenbetrug und Einbruchsdiebstählen sind ältere Personen öfter betroffen. Migranten werden zudem häufiger Opfer von Gewalttaten, sogenanntem Konsumentenbetrug oder Fahrraddiebstahl.

Die Studie von 2012 wird als Dunkelfeld-Studie bezeichnet, weil sie auch Straftaten enthält, die die Opfer nicht anzeigen. Das Bundeskriminalamt und das Max-Planck-Institut veröffentlichten 2014 bereits Ergebnisse für ganz Deutschland. (dpa)

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