Samstag, 18. Mai 2013

18. November 2011 16:59 Uhr

Oberallgäu

Lkw ist mit gebrochenen Bremsscheiben unterwegs

Abgefahrene Reifen, gebrochene Bremsscheiben: Die Verkehrspolizei hat am Donnerstag einen lettischen Lastzug mit "erheblichem Gefährdungspotenzial" gestoppt.

Wie die Polizei mitteilte, fiel der 40-Tonner den Beamten auf, weil er auf der B12 bei Wildpoldsried extrem langsam in Richtung München unterwegs war. Als Spezialisten das Fahrzeug kontrollierten, stellten sie gravierende technische Mängel an Lkw und Auflieger fest.

So sei ein Reifen der Zugmaschine so weit abgefahren gewesen, dass kein Profil mehr erkennbar war. Weiterhin zeigte sich laut Polizei, dass zwei Bremsscheiben des Aufliegers derart verschlissen bzw. gebrochen waren, dass sie nicht mehr hätten bremsen können. Wegen der vielen gravierenden Mängel wäre jedes weitere Bremsmanöver zum "Lotteriespiel" geworden, so die Polizei. Außerdem stellten die Beamten fest, dass die auf dem Lastzug verstaute Ladung unzureichend gesichert war.

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Der 44-jährige Fahrer musste sein Gefährt vor Ort abstellen. Um weiterfahren zu dürfen, musste dessen Firma Reparaturkosten in Höhe von rund 7000 Euro zahlen. Zudem hinterlegte der Fahrer bei der Polizei eine hohe dreistellige Sicherheitsleistung. AZ

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Lkw | Oberallgäu | Wilpoldsried