Freitag, 24. Mai 2013

09. Mai 2012 08:04 Uhr

Flughafen München

Mann schmuggelt 49 lebende Reptilien und will Kopf abbeißen

Ein 28-Jähriger flog am Zoll am Münchner Flughafen auf: Er hatte 49 lebende Reptilien geschmuggelt und dafür eine dubiose Ausrede.

Ein Mann hat versucht, durch den Zoll am Münchner Flughafen 49 lebende Reptilien zu schmuggeln.
Foto: Symbolbild dpa

Ein 28-Jähriger hat verbotenerweise 49 lebende Reptilien aus dem Sultanat Oman mitgebracht - zum Essen, wie er beim Zoll des Münchner Flughafens behauptete. Wie das Hauptzollamt am Mittwoch mitteilte, hatte der Mann bei seiner Einreise am Samstag auf Nachfrage der Zöllner angegeben, nur Lebensmittel einzuführen.

Bei der Kontrolle seines Koffers kamen allerdings 31 Dornschwanzagamen sowie 18 Geckos und Eidechsen verpackt in Stoffsäcke zum Vorschein. «Die will ich mir zum Essen zubereiten», behauptete der Reisende laut Zoll: «Der Reisende wollte sogar einer der Dornschwanzagamen unter den Augen des Zollbeamten den Kopf abbeißen», sagte der Sprecher. Den 28-Jährigen erwartet nun eine vierstellige Geldstrafe. Die Tiere wurden indes artgerecht untergebracht und sind laut Zoll putzmunter. dpa/AZ

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