Die nach einem Hygieneskandal insolvente oberbayerische Großbäckerei Müller-Brot erhält von den Banken Geld zur Fortsetzung der notwendigen Reinigungsarbeiten.
Insolvenzverwalter: Finanzierung gesichert
In Verhandlungen mit den Banken sei es gelungen, die Finanzierung der Reinigungs- und Wartungsarbeiten in der Fabrik in Neufahrn zu sichern, teilte Insolvenzverwalter Hubert Ampferl am Dienstag mit.
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Müller-Brot: Neustart der Produktion wichtigstes Ziel
Der Neustart der Produktion bleibe das wichtigste Ziel. Dies könnte nach Mitteilung Ampferls in etwa zwei Wochen sein. "Die Fertigung startet aber erst, wenn die Hygiene ohne Wenn und Aber wieder hergestellt ist."
Mäusekot und Ungeziefer in Backzutaten
Die Fabrik im Landkreis Freising war vor mehr als drei Wochen geschlossen worden, nachdem Mäusekot und Ungeziefer in Backzutaten sowie Maschinen überhandgenommen hatten. Ampferl hält eine Rettung des Unternehmens nach wie vor für möglich. (dpa, lby, AZ)
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Die staatliche Lebensmittelüberwachung soll sicherstellen, dass Lebensmittelhersteller die Vorgaben auch einhalten und Verstöße unterbinden.
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In Bayern überwachen die Landratsämter und Städte laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelüberwachung rund 200.000 Betriebe.
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Betriebskontrollen würden grundsätzlich ohne Vorankündigung durchgeführt.
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Wie oft und wie genau die Kontrolleure prüfen, hängt vom Risiko ab: Wer leicht verderbliche oder Babynahrung anbietet oder schon negativ aufgefallen ist, wird häufiger unter die Lupe genommen.
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Dazu kommen Überwachungsprogramme der EU und des Bundes, saisonal wechselnde Schwerpunkte und Kontrollen nach Verbraucherbeschwerden.
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Die Kontrolleure besichtigen Betriebe, nehmen Proben und prüfen die Unterlagen.
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Bei fahrlässigen Verstößen gibt es eine Verwarnung oder Geldbußen, bei schweren Fällen drohen Geldstrafen, Haft und Betriebsschließung.
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Das Unternehmen kann auch zum Rückruf eines Produkts und zur öffentlichen Warnung in den Medien verpflichtet werden.
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Von den 64 054 Lebensmittelproben, die das Landesamt im Jahr 2010 untersuchte, waren 7085 oder 11 Prozent beanstandet worden - davon 309 wegen gesundheitlicher Risiken.
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Dabei ging es in 217 Fällen um Fleisch.
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