Freitag, 21. Juli 2017

17:42 Uhr

News-Blog

Oktoberfest 2017: Lieferverkehr wird stärker kontrolliert

Auf dem Oktoberfest wird 2017 noch strikter kontrolliert als zuvor. Die Kontrollen betreffen unter anderem den Lieferverkehr. Diese und weitere News zur Wiesn finden Sie hier.

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  • Das Oktoberfest startet am Samstag, 16. September 2017, um 12 Uhr mit dem Bierfass-Anstich des Münchner Oberbürgermeisters Dieter Reiter. Das Volksfest dauert zwei Wochen, der letzte Wiesn-Tag ist Dienstag, 3. Oktober 2017 - der Tag der Deutschen Einheit.
     
  • Wer einen Tisch auf dem Oktoberfest ergattern will, muss schnell sein. Die Plätze sind äußerst begehrt. Reservierungen sind über die Internetseite der Stadt München möglich. Dazu geht es hier entlang (bitte klicken).

Oktoberfest 2017: Alle Wiesn-News im Überblick

19. Juli: Terrorangst: Lieferverkehr auf Wiesn wird stärker kontrolliert

Mit noch strikteren Kontrollen des Lieferverkehrs auf dem Oktoberfest will die Stadt München die Sicherheit auf dem größten Volksfest der Welt weiter erhöhen. Nach den Terroranschlägen mit Lastwagen in Nizza, in Berlin und in London sollen sämtliche Fahrer und Mitfahrer vorher einer Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden. Zudem sollen Lieferverkehr und Besucherströme am Morgen entzerrt werden, wie ein Sprecher der Kreisverwaltung am Donnerstag sagte. Besucher dürfen demnach morgens erst auf die Wiesn, wenn der Lieferverkehr das Gelände verlassen hat. Die Bild-Zeitung hatte zuerst darüber berichtet. 

Bereits beschlossen ist eine neue Lautsprecheranlage für Warndurchsagen. Auch eine optimierte Videoüberwachung mit besseren Kameras, Bodycams für Polizeibeamte und ein polizeiinterner Messenger-Dienst sollen das Oktoberfest noch sicherer machen. Wie schon im Vorjahr wird das Festgelände rundum umzäunt, es gibt Zugangskontrollen und ein Verbot großer Taschen. Die Wiesn beginnt dieses Jahr am 16. September mitten im Endspurt der Bundestagswahl, die dann auf das zweite Festwochenende fällt. Manche Sicherheitsexperten sehen hierdurch ein zusätzliches Risiko.

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Auskünfte zum Oktoberfest-Attentat teils zu Unrecht verweigert

Die Bundesregierung hat dem Verfassungsgericht zufolge Informationen zum Münchner Oktoberfest-Attentat von 1980 teilweise zu Unrecht unter Verschluss gehalten. Parlamentarische Anfragen zum Einsatz von V-Leuten seien unzureichend beantwortet worden, so das Bundesverfassungsgericht in einem am Dienstag in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss. Die Fraktionen der Grünen und Linken sowie der Deutsche Bundestag seien dadurch in ihren Frage- und Informationsrechten verletzt worden.

Im Zusammenhang mit einer Wiederaufnahme der Ermittlungen hatten Grüne und Linke die Bundesregierung 2014 und 2015 zu Erkenntnissen der Nachrichtendienste über den Bombenanschlag befragt. Es ging ihnen um eine Aufklärung, inwieweit V-Leute in das Attentat verwickelt gewesen sein könnten, bei dem 13 Menschen starben und knapp 200 verletzt wurden. Die Bundesregierung hatte sich geweigert, die Informationen vollständig herauszugeben.

Das Bundesverfassungsgericht stellte nun klar: Grundsätzlich muss die Bundesregierung Fragen der Abgeordneten beantworten. Für die Arbeit der Nachrichtendienste gilt allerdings eine wichtige Ausnahme. Soweit es um Auskünfte über den Einsatz verdeckt handelnder Personen geht, darf die Bundesregierung in der Regel schweigen. Und zwar dann, wenn das Staatswohl gefährdet ist, Leib und Leben von V-Leuten riskiert würden oder eine Verletzung von Persönlichkeitsrechten drohe.

Wenn dies nicht zu befürchten sei, könne aber auch das parlamentarische Informationsinteresse Vorrang haben, so die Richter. Bei einigen Fragen, die die Bundesregierung unbeantwortet gelassen hatte, sei dies der Fall gewesen. Die Grünen hätten Informationen über eine mögliche verdeckte Tätigkeit eines mittlerweile verstorbenen Mannes erhalten müssen. Den Abgeordneten sei es dabei nämlich darum gegangen, etwaige Verstrickungen von V-Leuten mit rechtsterroristischen Straftaten aufzudecken, um dies bei künftigen Gesetzesreformen berücksichtigen zu können.

Auch die Frage der Linksfraktion, wie viel die Quellen den Nachrichtendiensten gemeldet hatten, hätte beantwortet werden müssen. Die Frage nach V-Leuten des Bundesnachrichtendienstes in einer konkreten und kleinen Gruppe durfte dagegen verweigert werden. In diesem Fall sei das Risiko einer Enttarnung zu groß.

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Umfrageinstitut Civey zusammen. Was es mit den Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

12. Juli: Polizei mit Bodycams auf Wiesn - Herrmann: Sicherheitskonzept bewährt

Eine optimierte Videoüberwachung, Bodycams für Beamte und ein polizeilicher Messenger-Dienst sollen das Oktoberfest in diesem Jahr noch sicherer machen. Insgesamt habe sich das Sicherheitskonzept für die Wiesn von 2016 mit einer Umzäunung des Festgeländes, Zugangskontrollen und einem Verbot großer Taschen bewährt, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Mittwoch im Innenausschuss des Landtags. "Wir wollen die Wiesn nicht zu einer Festung ausbauen." Aber es wäre unverantwortlich, die Bedrohung durch den islamistischen Terrorismus nicht ernstzunehmen. Der Attentäter von Ansbach und auch der Amokläufer von München hätten ihren Sprengstoff beziehungsweise ihre Waffe in Rucksäcken transportiert. Mehr dazu lesen Sie hier.

8. Juli: Wiesn-Aufbau hat begonnen

Mitten im Hochsommer startet München in die heiße Phase der Oktoberfestvorbereitungen. Gut zwei Monate vor dem Anstich verwandelt sich die Theresienwiese in eine riesige Baustelle. Von Montag an wird das 31 Hektar große Festgelände für Passanten gesperrt, nur einige Durchgänge bleiben offen. Bis kurz vor Beginn des größten Volksfests der Welt am 16. September rollen Sattelschlepper und Gabelstapler; die übers Jahr in Containern eingelagerten Teile der Bierburgen werden ausgepackt und aufgebaut.

Schon jetzt haben erste Arbeiten begonnen: Das Gerüst für die Ochsenbraterei steht schon. Denn die Bierhalle ist neu gestaltet und hat deshalb eine Ausnahmegenehmigung. Da bei neuen Zelten Detailanpassungen nötig seien, müsse mehr Zeit für den Aufbau eingeplant werden. Auch in diesem Jahr sind für das Volksfest verschärfte Sicherheitsvorkehrungen geplant.

20. Juni: Offiziell bestätigt: Maßpreis auf der Wiesn 2017 unter elf Euro

Nun ist es offiziell: Die Maß Bier wird auf dem diesjährigen Münchner Oktoberfest in allen Zelten unter elf Euro kosten. Dies hat die Stadtverwaltung am Dienstag mitgeteilt. Der Bierpreis war jedoch schon Tage zuvor inoffiziell bekanntgeworden. In drei Festhallen wird die Maß des speziellen Oktoberfestbieres demnach 2017 zum Höchstpreis von 10,95 verkauft. 2016 lag dieser bei 10,70 Euro. Die günstigste Maß können Wiesnbesucher im Herbst für 10,60 Euro genießen - in zwei Zelten. Im Vorjahresvergleich steigt der Bierpreis im Schnitt um 2,55 Prozent. 2016 reichte die Preisspanne von 10,40 Euro bis 10,70 Euro.

Ordentlich angezogen haben die Wiesn-Wirte bei den alkoholfreien Getränken: Ein Liter Tafelwasser kostet in diesem Jahr im Schnitt 8,73 Euro - im Vorjahr waren es noch 8,27. Für eine Maß Spezi müssen Besucher durchschnittlich 9,64 Euro (Vorjahr 9,27 Euro), für den Liter Limonade 9,55 Euro (Vorjahr 9,04 Euro) ausgeben. Das teuerste Getränk 2017 ist die Maß Weißbier - außerhalb Bayerns als Weizenbier bekannt - im Weinzelt: Stolze 15,60 kostet dort der Liter. 14 Festhallen und mehr als 20 kleinere Zelte werden 2017 auf der Theresienwiese aufgebaut.

26. Mai: Auf Oktoberfest getestet: Neuer Messengerdienst für Polizei

Die bayerische Polizei stützt sich bei ihren Ermittlungen künftig stärker auf digitale Hilfe. Am Freitag gab Innenminister Joachim Herrmann (CSU) in Nürnberg den Startschuss für einen Messengerdienst für Streifenbeamte. Die Aktion läuft zunächst als Pilotprojekt flächendeckend in Mittelfranken. Erste Tests gab es schon während des Münchner Oktoberfest im vergangenen Jahr - sie seien gut verlaufen. Bis 2018 soll schrittweise jeder Streifenwagen in Bayern mit der Technik ausgerüstet sein. Mehr dazu lesen Sie hier.

23. Mai: Auch alte Volksfest-Karussells müssen modernen Standards genügen

Für in die Jahre gekommene Karussells auf Volksfesten gibt es keinen Oldtimer-Bonus. Auch ältere schnelle Fahrgeschäfte müssten neuen technischen Standards genügen, entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in München. Er wies am Montag die Klage eines Schaustellers in zweiter Instanz ab und ließ keine Revision zum Bundesverwaltungsgericht zu, wie eine Sprecherin sagte.

Der Kläger hatte sich gewehrt, weil er mit seinem gut 25 Jahre alten Fahrgeschäft "Magic" Vorschriften einhalten sollte, die bei dessen Bau noch nicht galten. Er hatte gegen den TÜV Süd geklagt, weil dieser die Einhaltung der Norm DIN EN 13814 überprüft. In der mündlichen Verhandlung vergangene Woche sprach der Kläger von einer fünfstelligen Summe für ein Gutachten und vielen Tausend Euro für mögliche Nachrüstungen am "Magic", das viele Jahre auf dem Oktoberfest stand. Mehr dazu lesen Sie hier.

17. Mai:  Keine Bierpreisbremse auf Oktoberfest

Die Oktoberfest-Wirte können auch in diesem Jahr den Preis für die Maß Bier selbst bestimmen. Die geplante Bierpreisbremse von Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) ist am Mittwoch im Münchner Stadtrat durchgefallen. Schmid wollte den Bierpreis für drei Jahre bei 10,70 Euro deckeln, dem Höchstpreis des Vorjahres. Die Stadträte stimmten aber auch einem Zusatztag zur Verlängerung des Volksfestes mehrheitlich nicht zu. 

Umgesetzt werden soll hingegen - wenngleich mit Änderungen - Schmids Vorschlag, die erhöhten Kosten für mehr Sicherheit über eine Umsatzpacht für die Wirte hereinzuholen. Alle Vorschläge gehörten zu einem Paket von Maßnahmen, bei dem es um die Finanzierung der Sicherheitsvorkehrungen wegen der Terrorgefahr geht.

Münchner Stadtrat entscheidet heute über Bierpreis auf der Wiesn 2017

Er steigt und steigt, der Bierpreis auf dem Oktoberfest. Jetzt soll ein Deckel drauf. Wiesn-Chef Josef Schmid will den Bierpreis für drei Jahre bei 10,70 Euro festschreiben und die Wirte zur Finanzierung der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen mit einer Umsatzpacht zur Kasse bitten. Heute entscheidet der Münchner Stadtrat über die umstrittenen Pläne.

15. Mai: München streitet über Preisbremse für Wiesn-Bier

In diesem Jahr will der Wiesn-Chef und zweite Bürgermeister Josef Schmid den Höchstpreis für die Maß für drei Jahre bei 10,70 Euro einfrieren, dem Maximalpreis des Vorjahres. Das ungewöhnliche Konstrukt eines von öffentlicher Seite verhängten Preisdiktats hatte sich Schmid extra bei den Wettbewerbshütern im Freistaat absichern lassen: Die Kartellbehörde gab grünes Licht.

Der Vorschlag sorgte allerdings für frostige Stimmung zwischen Wiesn-Chef und Wirten. Und heizte die Stimmung im Rathaus auf. Zeitweise argwöhnten Medien, das Rathausbündnis aus SPD und CSU stehe auf der Kippe. Das wurde freilich dementiert: Auseinandersetzung gehöre zum politischen Geschäft. Und so wichtig sei der Bierpreis nun wirklich nicht, dass daran ein Rathausbündnis zerbreche.

9. Mai: Entscheidung über Bierpreis-Limit vertagt

Der Münchner Stadtrat will erst in seiner Vollversammlung am 17. Mai über die umstrittene Bierpreisbremse für die Oktoberfest-Maß entscheiden. Das Thema wurde am Dienstag im Wirtschaftsausschuss auf das Plenum vertagt. Mehr dazu lesen Sie hier.

26. April: Maß Bier auf dem Oktoberfest kann zu Herz-Problemen führen

Ist Alkohol nun gesund oder nicht? Dieser Frage widmen sich viele Forscher und kommen immer wieder auf unterschiedliche Ergebnisse. Eins ist jedoch klar: Es ist eine Frage der Menge. Das betrifft auch die Maß Bier auf dem Oktoberfest. Münchner Forscher haben sich mit der Frage beschäftigt, wie sich der Alkohol auf das Herz auswirkt. Die in der Fachzeitschrift European Heart Journal veröffentlichte Studie prüfte Herzrhythmusstörungen erstmals unmittelbar nach dem Alkoholkonsum und an einer großen Zahl von Teilnehmern.

Wenn man über einen kurzen Zeitraum viel Alkohol zu sich nimmt, kann dies zu Herzrhythmusstörungen führen. Das Ganze nennt sich „Holiday Heart Syndrome“ und wurde bereits von kleineren Studien ermittelt, allerdings erst nach dem Alkoholkonsum - nüchtern beim Arzt. In dieser Studie aber gelang es den Forschern dies währenddessen festzustellen.

Bei 30 Prozent der Studienteilnehmer - Altersschnitt etwa 35 Jahre - fanden die Mediziner Herzrhythmusstörungen, bei knapp 26 Prozent Herzrasen. Sie verglichen die Daten mit Ergebnissen aus einer Langzeitstudie in der allgemeinen Bevölkerung: Die Häufigkeit der Herzrhythmusstörungen lag hier bei ein bis vier Prozent. Bei den Wiesnbesuchern stieg das Risiko für Herzrhythmusstörungen pro zusätzlichem Promille um 75 Prozent an. "In einigen Fällen gab es auch Vorhofflimmern", sagte Sinner. Die Erkenntnisse sind bedeutend, da Vorhofflimmern über einen längeren Zeitraum zu Schlaganfällen oder Herzschwäche führen kann.

5. April: Für mehr Sicherheit: Oktoberfest bekommt Anlage für Warndurchsagen

Das Oktoberfest in München soll aus Sicherheitsgründen mit Lautsprechern für Warndurchsagen ausgestattet werden. Darauf hat sich der Stadtrat der bayerischen Landeshauptstadt am Mittwoch in einer Vollversammlung geeinigt. Mit der Beschallungsanlage wollen die Veranstalter die Besucher im Notfall informieren und so eine mögliche Massenpanik vermeiden. Dabei geht es nicht nur um einen möglichen Terroranschlag, sondern auch um die Lenkung der Besucher bei drohender Überfüllung des Geländes oder um die Räumung bei einem Unwetter. 

Die Anlage soll nun europaweit ausgeschrieben werden. Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) hatte beantragt, die Technik nicht zu kaufen, sondern zunächst für fünf Jahre zu mieten. Angesichts der Liefer- und Bauzeiten dränge die Zeit, hieß es in dem Antrag. Ein Vertrag mit einem Bewerber müsse bereits im Mai geschlossen werden, um die Anlage rechtzeitig zur diesjährigen Wiesn in Betrieb nehmen zu können.

22. März: Versöhnliche Töne im Streit im Bier-Streit

Bei einem zweistündigen Treffen hinter verschlossenen Türen haben Wiesn-Wirte und Festleiter Josef Schmid (CSU) über dessen Vorschläge für das nächste Oktoberfest gesprochen. Der Wiesn-Chef und Wirtschaftsreferent will den Bierpreis deckeln, die Wirte mit einer Umsatzpacht zur Kasse bitten und das Volksfest um einen Tag verlängern.

Das Treffen sei "in einer sehr ruhigen, sachlichen und konstruktiven Atmosphäre" verlaufen, sagte Schmid am Mittwoch nach dem Gespräch. "Ich entnehme dem Gesprächsverlauf, dass meine konkreten Erläuterungen hilfreich waren, um meine Vorgehensweise besser zu verstehen." Er gehe davon aus, dass Sachlichkeit nun auch die öffentliche Debatte leiten werde. Mehr dazu lesen Sie hier.

1. Februar: Das ist das Wiesn-Plakat 2017

Auch das Plakat für das Oktoberfest 2017 wird wieder klassisch. Wiesn-Chef Josef Schmid stellte das Motiv am Mittwoch in München vor. Zu sehen sind darauf - wie fast in jedem Jahr - Bierkrug, Breze und Hendl. Dazu gibt es das Riesenrad, ein Lebkuchenherz, einen Trachtenhut und Edelweiß - das Ganze auf hellem Hintergrund. Der Entwurf soll auf 10.000 Werbeartikeln für das größte Volksfest der Welt zu sehen sein und wurde von zwei Fränkinnen erdacht. Mehr dazu lesen Sie hier.

 

31. Januar: Wiesn-Besucher müssen heuer wohl mehr zahlen

Die Kosten für die Sicherheit auf dem Oktoberfest steigen. Deswegen müssen wohl auch Gäste bald mehr zahlen. Die Rede ist von einem Euro, den die Besucher künftig mehr bezahlen müssen, wenn sie auf die traditionelle Oide Wiesn wollen. Auch für die Reservierungen soll künftig ein Euro pro Person und Platz fällig werden. Die Süddeutsche Zeitung berichtete unter Berufung auf Stadtratsmitglieder, dass die Standgebühren um satte 20 Prozent steigen sollen. Mehr dazu lesen Sie hier.

19. Januar: Oktoberfest wird teurer

Das Oktoberfest wird teurer: Höhere Sicherheitsvorkehrungen wegen der Terrorgefahr haben die Kosten für die Stadt im vergangenen Jahr nach oben getrieben. Nun wird überlegt, wie die Mehrkosten, die sich im mittleren einstelligen Millionenbereich bewegen, in diesem Jahr umgelegt werden können: auf die Wirte, Schausteller, Marktkaufleute und wohl am Ende auf die Besucher. "Es werden gerade Gespräche geführt, wie man mit den Mehrkosten umgeht, die in der Tat natürlich angefallen sind", hieß es am Donnerstag dazu im Büro von Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU). Die Gespräche stünden aber ganz am Anfang, entschieden sei nichts. Mehr dazu lesen Sie hier.

17. Januar: Münchner OB lädt Obama und Gauck ein

Der scheidende US-Präsident Barack Obama (55) hat von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (58, SPD) eine Einladung zum Oktoberfest erhalten. Obama selbst hatte vergangenes Jahr gesagt, dass er nach seiner Amtszeit gerne mal als Privatmann auf das beliebte Volksfest kommen wolle. "Daraufhin hat der OB ihn zur Eröffnung eingeladen", sagte ein Sprecher der Stadt am Dienstagabend.

Reiter lud auch Bundespräsidenten Joachim Gauck (76) ein. Bei ihm gab es ebenso einen konkreten Anlass für die Einladung: Zuletzt sahen sich der Bundespräsident und der Oberbürgermeister bei der Trauerfeier für die langjährigen FDP-Politikerin Hildegard Hamm-Brücher. Um sich nicht - wie in der jüngeren Vergangenheit der Fall - immer nur bei traurigen Anlässen zu treffen, folgte nun die Einladung ins Schottenhamel-Zelt. Mehr dazu lesen Sie hier.

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