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08. Februar 2012 15:27 Uhr

Treuchtlingen

Polizist rettet Kleinkind nach Sturz in Altmühl das Leben

Eine Passantin und ein Polizist haben einem kleinen Mädchen nach dessen Sturz in die Altmühl das Leben gerettet.

Die Zweieinhalbjährige war in Treuchtlingen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) in das eiskalte Wasser gefallen, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken am Mittwoch berichtete. Zwei Frauen beobachteten das Unglück - während die eine den Notruf informierte, gelang es der anderen, das Kind aus dem Wasser zu ziehen. Derweil eilte ein Streifenpolizist von der nahe gelegenen Polizeiwache herbei. Er beatmete das Kind solange, bis es wieder von alleine zu atmen anfing. Inzwischen ist die Kleine wieder wohlauf.

Das Mädchen und sein neun Jahre alter Bruder waren am Dienstag zusammen mit ihrer Mutter in einem Haus zu Besuch, das direkt an der Altmühl liegt. Als die beiden Kinder alleine draußen spielten, fiel das Mädchen in den Fluss, der bislang nur am Rand zugefroren ist. Die 32 Jahre alte Passantin konnte es jedoch wieder herausziehen.

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Durch das kalte Wasser hatte sich bei dem Mädchen allerdings die Atemröhre verschlossen - ein alterstypischer Reflex. Dies erkannte der 26 Jahre alte Polizist und fing sofort mit dem Beatmen an. «Es haben mehrere Menschen absolut das Richtige getan», sagte der Polizeisprecher. Das Mädchen wurde aufgrund des kurzzeitigen Atemstillstands und seiner Unterkühlung mit einem Rettungshubschrauber in eine Fachklinik geflogen. «Es ist aber über dem Berg», sagte der Polizeisprecher. dpa-lby

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Schlagworte

Sturz | Bach | Polizist | Treuchtlingen


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