Ein 35 Meter langes Rotorblatt einer Windkraftanlage ist in der Nacht zum Montag zerborsten. Die Teile flogen bis zu 200 Meter durch die Luft.


Im unterfränkischen Landkreis Haßberge ist ein Windrad zerborsten und teils mehrere hundert Meter weit durch die Luft geflogen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde von den umherfliegenden Teilen niemand verletzt. Die Teile waren in einem Umkreis von bis zu 200 Metern rund um die Windkraftanlage gefunden worden. Streifenpolizisten hatten das zerbrochene Windrad bemerkt. Eines der drei je 35 Meter langen Rotorblätter war vermutlich in der Nacht zum Montag geborsten und zum Teil abgebrochen.
Das fast 100 Meter hohe Windrad stehe seit 2001 auf einer unbewohnten Anhöhe des Ebener Stadtteils Fierst. Ob Materialermüdung oder Sturm für den Abbruch des Rotorblattes verantwortlich waren, blieb zunächst unklar. Der Betreiber vermutete, dass heftiger Wind den Schaden verursacht haben muss. "Möglicherweise hat eine überraschend starke Windböe das Rotorblatt abgeknickt", sagte der Geschäftsführer des Unternehmens. (dpa/lby/AZ)
Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.
Artikel kommentieren
| Artikel bewerten: