Die Osterferien gehen an diesem Wochenende zu Ende, viele Urlauber werden die Rückreise antreten. Ein paar Tipps, wie man Staus umgeht und worauf man sonst achten sollte.

Die Osterferien sind vorbei. Wie nach jedem Ferienende rollt eine große Rückreisewelle über die deutschen Autobahnen. Gerade in Bayern rechnet der ADAC deswegen mit lebhaftem Verkehr.
"Besonders die Autobahnen A7 und A8 werden von der Reisewelle betroffen sein", ist sich Stauberater Josef Maurus vom ADAC Südbayern in München sicher. Dennoch rechnet der Experte nicht mit einem Verkehrschaos auf den bayerischen Straßen, jedoch mit "lebhaftem Verkehr".
Der Verkehr kommt dabei meist aus südlicher Richtung. Maurus rechnet damit, dass es am Inntaldreick zu Verkehrsstockungen kommen könnte, da sich dort der Fahrzeugstrom von der Autobahn A 93 vom Brenner kommend auf die A 8 und A 95 verteilt. Diese Stockungen kommen gerade an solchen Autobahnschnittstellen zu Stande. "Die Fahrer müssen sich dann orientieren, wohin sie müssen, verringern deswegen ihr Tempo und schon kommt ein Rückstau zu Stande", so Maurus.
Auch das Autobahkreuz München Nord ist staugefährlich. Dort splittet sich der Verkehr in Richtung Stuttgart auf die A 8 und in Richtung Nürnberg/Berlin auf die A 9.
Maurus rät allen Urlaubern deshalb, den Samstag als Rückreisetag zu meiden. "Besser man fährt bereits am heutigen Freitag zurück, am Samstag erst spät Nachmittags oder sogar erst am Sonntag."
Besonders wichtig ist es laut Maurus aber, sich auf mögliche Wartezeiten im Auto vorzubereiten und diese vor Reiseantritt auch ein zu planen. Denn mit Bayern hatten insgesamt 14 Bundesländer Osterferien, deren Urlauber das Wochenende zur Rückreise nutzen werden. "Wichtig ist, Essen und vor allem Getränke dabei zu haben" rät der Fachmann. Denn laut Maurus sei es schon vorgekommen, dass so mancher Autofahrer sei es wegen eines Staus oder einer Panne gerade bei sehr warmen Wetter die Nerven verloren hat.
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