Wegen sexuellen Missbrauchs von zwei Schülerinnen ist am Montag in Straubing ein Gymnasiallehrer zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden.
Das Amtsgericht setzte die 14-monatige Haftstrafe zwar zur Bewährung aus, sollte das Urteil aber rechtskräftig werden, würde der 62-Jährige seine Beamtenstellung verlieren. Der Mann ist bereits seit einiger Zeit suspendiert.
Zwischen dem Lehrer und den damals 12 und 13 Jahre alten Schülerinnen soll es Mitte der 90er Jahre zu Küssen und intimen Berührungen gekommen sein. Der Pädagoge räumte vor Gericht ein, dass er den Kindern damals nahe stand, Straftaten bestritt er jedoch. Das Gericht folgte bei dem Urteil weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft, der Verteidiger hatte sich für einen Freispruch ausgesprochen. Ob der Anwalt Rechtsmittel gegen das Urteil einlegt, ist noch unklar.
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