Im Streit um ein Kaninchen hat es in Ingolstadt eine wüste Keilerei auf offener Straße gegeben. Fünf Männer und eine Frau prügelten aufeinander ein.
Ingolstadt (AZ) - Im Streit um ein Kaninchen hat es in Ingolstadt eine wüste Keilerei aufoffener Straße gegeben. Fünf Männer und eine Frau prügelten aufeinanderein.
Laut Polizeiangaben trafen am Donnerstagabend in der Ingolstädter Asamstraße zwei Gruppen, bestehend aus je drei Personen aufeinander. In der einen Gruppe: Ein 33-jähriger Ingolstädter, der von einer 43-Jährigen ein Kaninchen zurückforderte. Ihm zur Seite standen zwei weitere Männer und zwei Hunde.
Die 43-Jährige war ebenfalls in Begleitung von zwei Männern. Einer der beiden ging zusammen mit der Frau auf den 33-jährigen Anführer der anderen Gruppe los und schlug auf ihn und seine Begleiter ein.
In der Folge entwickelte sich eine wüste Schlägerei, in deren Verlauf der 33-Jährige auch einen Schlagstock gebraucht und die beiden Hunde auf seine Kontrahenten gehetzt haben soll. Die beiden Begleiter der Frau wurden von den Hunden gebissen.
Erst die Polizei konnte dem Treiben Einhalt gebieten. Sie nahm die drei Haupttäter fest. Auf der Wache stellte sich heraus, dass alle drei unter Alkoholeinfluss standen. Bei der 43-jährigen Frau fanden die Beamten zudem eine kleine Menge Marihuana. Die Polizei ermittelt weiter wegen gefährlicher Körperverletzung gegen alle drei Personen.
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