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04. Februar 2012 10:11 Uhr

München

Sicherheitskonferenz: Hillary Clinton tritt Europas Sorge entgegen

Auf der Sicherheitskonferenz in München betonte Hillary Clinton, dass Europa der wichtigste Partner der USA ist und bleibt.

Auf der Sicherheitskonferenz in München sprechen heute als Hauptredner AU-Außenministerin Hillary Clinton, US-Verteidigungsminister Leon Panetta, der russische Außenminister Sergej Lawrow, der polnische Präsident Bronislaw Komorowski und NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen. Im Zentrum der Münchner Sicherheitskonferenz stehen am Samstag das verhältnis zwischen Nato und Russland sowie die Zukunft der transatlantischen Beziehungen. Auch das Ende des Afghanistan-Einsatzes und der Konflikt um das iranische Atomprogramm werden Thema in München sein.

Hillary Clinton spricht auf der Münchner Sicherheitskonferenz

Auf der Sicherheitskonferenz in München ist US-Außenministerin Hillary Clinton Sorgen in Europa entgegen getreten, wonach sich die USA als  Folge ihrer neuen Verteidigungsstrategie von Europa abwenden  könnte. «Europa ist und bleibt der erste und wichtigste Partner der  Vereinigten Staaten», sagte Clinton am Samstag auf der Münchner  Sicherheitskonferenz. Sie würde sogar sagen, dass die  transatlantische Gemeinschaft nie enger war, fügte Clinton hinzu.  Zuvor hatte bereits US-Verteidigungsminister Leon Panetta Europa  eine dauerhafte strategische Partnerschaft zugesichert.

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US-Soldaten aus Europa abgezogen

US-Präsident Barack Obama hatte im Januar eine neue  Verteidigungsstrategie vorgestellt, die den Schwerpunkt auf den  asiatisch-pazifischen Raum legt. In der Folge werden 7000  US-Soldaten aus Europa abgezogen. Dazu sollen zwei Kampfbrigaden  aus Deutschland aufgelöst werden. Darüber hinaus waren Sorgen  entstanden, dass die Zusammenarbeit zwischen den USA und Europa  insgesamt unter dieser strategischen Neuausrichtung leiden könnte.

Spitzenpolitiker auf der Sicherheitskonferenz in München

An der Sicherheitskonferenz nehmen mehr als 350 Spitzenpolitiker, Militärs, Wissenschaftler und Manager aus aller Welt teil. Sie dauert noch bis Sonntag. afp/dpa/AZ

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