Mittwoch, 22. November 2017

30. Januar 2016 20:10 Uhr

Österreich

Skitourengeher aus Bayern stirbt in Lawine in Vorarlberg

Ein Skisportler aus Passau ist am Samstag in Vorarlberg (Österreich) von einem Schneebrett verschüttet und getötet worden. Vier weitere Sportler konnten gerettet werden.

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Ein Skisportler aus Bayern ist am Samstag in Vorarlberg (Österreich) von einem Schneebrett verschüttet und getötet worden. Vier weitere Sportler konnten gerettet werden.
Foto: Archiv

Der Mann hatte mit einem Begleiter eine Schitour von Gargellen auf die Rotbühelspitze unternommen. Auf dem Gipfel trafen die Männer auf eine 8-köpfige Schitourengruppe. Bei der Abfahrt gegen 12.40 Uhr teilte sich diese Schitourengruppe. Während fünf Gruppenmitglieder weiter links abfuhren, fuhren drei Gruppenmitglieder vom Gipfelhang gerade über die dortige Rinne ab.

Die beiden Schitourengeher aus Deutschland folgten bei der Abfahrt den Spuren der Dreiergruppe. Als alle fünf Tourengeher auf annähernd gleicher Höhe im Westhang anhielten, löste sich laut Polizei oberhalb der Gruppe ein etwa 80 Meter breites Schneebrett, welches über 350 Meter abging. Alle fünf Tourengeher wurden von den Schneemassen erfasst und mitgerissen.

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Die anderen Gruppenmitglieder und weitere Tourengeher begannen sofort mit der Rettungsaktion und setzten einen Notruf ab. Vier Tourengeher konnten in kurzer Zeit gefunden und freigelegt werden. Einer der Betroffenen erlitt eine offene Wunde am linken Oberarm und wurde ambulant behandelt.

Erst nach 55 Minuten konnte der letzte Verschüttete, einer der beiden Männer aus Deutschland, in 1,60 Metern Tiefe ausgegraben werden. Für den 27-jährigen Mann aus Passau kam jede Hilfe zu spät.

An der Bergung waren über 30 Helfer, Suchhunde, und drei Hubschrauber beteiligt. (AZ)

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