In Bayerisch-Schwaben passieren jährlich zwischen 1500 und 2000 Wildunfälle. Autofahrer sollten vor allem in dieser Jahreszeit in der Früh und am Abend besonders aufmerksam unterwegs sein.

Augsburg (kep) - In Bayerisch-Schwaben passieren jährlich zwischen 1500 und 2000 Wildunfälle. Autofahrer sollten vor allem jetzt im Herbst in der Früh und am Abend besonders aufmerksam sein.
Zu den besonders betroffenen Strecken gehören nach Aussage von Manfred Gottschalk von der Pressestelle im Polizeipräsidium Schwaben-Nord Land- und Gemeindestraßen: "Dort müssen Autofahrer besonders während der Dämmerung mit verstärktem Wildwechsel rechnen und sollten deshalb mit angepasster Geschwindigkeit fahren."
Wer ein Wild schon von weitem rechtzeitig sieht, sollte in jedem Fall Warnblinkzeichen geben und hupen. "Und natürlich sofort abbremsen", empfiehlt der Polizeisprecher.
Springt ein Wildschwein oder ein Reh dagegen urplötzlich aus dem Gebüsch auf die Straße, sollten Autofahrer laut Gottschalk "auf jeden Fall ruckartige Ausweichversuche vermeiden und lieber die Kollision mit dem Tier in Kauf nehmen." Schließlich sei die Gefahr, durch ruckartiges Bremsen ins Schleudern zu geraten, mit noch mehr Risiko verbunden.
"Wer ein Tier angefahren hat, sollte nicht versuchen, ihm zu helfen oder es gar mitzunehmen", warnt der Polizeibeamte weiter. "Die Autofahrer sollten sofort die Polizei verständigen und die Unfallstelle mit einem Warndreieck markieren", so Gottschalk.
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