Dienstag, 21. Mai 2013

01. August 2011 08:11 Uhr

Flugzeug in München beschlagnahmt

Thailands Kronprinz will 20 Millionen für seine Boeing bezahlen

Mitte Juli war das Privatflugzeug des thailändischen Kronprinzen in München beschlagnahmt worden. Der will nun die Sicherheitsleistung in Höhe von 20 Millionen Euro bezahlen.

Mit seinem Privatgeld will  Maha Vajiralongkorn  seine Boeing 737 auslösen. Das kündigte sein Büro nach einem Bericht auf der Webseite der «Bangkok Post» am Montag an.

Mitte Juli hat der Insolvenzverwalter der Walter Bau AG die Maschine beschlagnahmen lassen. Walter Bau war in den 80er Jahren am Bau einer Mautstraße bei Bangkok beteiligt gewesen. Nach diversen Meinungsverschiedenheiten hatte ein Schiedsgericht in Genf der deutschen Firma wegen Vertragsbruchs rund 30 Millionen Euro Entschädigung zugesprochen, hinzu kommen Zinsen und Gebühren. Thailand zahlte aber nicht. Daraufhin hatte der Insolvenzverwalter die Boeing beschlagnahmen lassen.

ANZEIGE

Das Landgericht Landshut hatte die gepfändete Boeing 737 des thailändischen Kronprinzen Maha Vajiralongkorn in der vergangenen Woche gegen eine Sicherheitsleistung von 20 Millionen Euro freigeben. Ausschlaggebend für die Entscheidung war eine eidesstattliche Versicherung des Direktors der Behörde für zivile Luftfahrt in Thailand, dass die Maschine dem Kronprinzen und nicht dem Staat gehört . dpa, AZ

Jetzt bestellen! Das neue iPad inkl. e-Paper.

Artikel kommentieren

Die neuesten Kommentare