So unglaublich die Geschichte der jungen Frau auch klingt und so sehr man mit ihr leidet: Wirklich überraschen kann das alles nicht mehr. Kommentar von Andreas Frei
So unglaublich die Geschichte der jungen Frau auch klingt und so sehr man mit ihr leidet: Wirklich überraschen kann das alles nicht mehr. Das Internet ist ein Segen für die Menschheit, es macht uns klüger und baut Brücken über Kontinente. Aber in seinen unergründlichen Tiefen ist es eben auch ein Tummelplatz für Kriminelle.
Wer seinem Nachbarn die Hölle auf Erden bescheren will, der verleumdet ihn virtuell. Der Fall erinnert an Neda, die junge Iranerin, die 2009 aus ihrem Land fliehen musste, weil jemand ihr Foto mit der Ermordung einer namensgleichen Oppositionellen in Verbindung brachte. Er erinnert an den Amoklauf von Winnenden, als Minuten später erste Fotos vom möglichen Täter im Netz auftauchten, Fotos von unbescholtenen Bürgern.
Was lernen wir daraus? Natürlich sollten wir so wenig wie möglich über uns im Internet verbreiten. Wir lernen aber auch: Wer uns im Netz schaden will, der schafft das. Kommentar von Andreas Frei
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