Freitag, 24. Mai 2013

24. Oktober 2011 12:45 Uhr

Landkreis Fürth

Vater schüttelt Säugling fast tot

Ein nur wenige Tage alter Säugling ist durch kräftiges Schütteln von seinem Vater im Landkreis Fürth lebensgefährlich verletzt worden.

Ein nur wenige Tage alter Säugling ist durch kräftiges Schütteln von seinem Vater im Landkreis Fürth lebensgefährlich verletzt worden. Der Haftrichter hat inzwischen gegen den 23-Jährigen Untersuchungshaft angeordnet. Anfang vergangener Woche war die Kriminalpolizei Fürth von einem verantwortlichen Arzt einer Klinik darüber informiert worden, dass ein männlicher Säugling mit lebensbedrohlichen Schädelverletzungen eingeliefert worden war.

Nach einer Notoperation hat sich der Zustand des Säuglings zwischenzeitlich etwas stabilisiert. In der Folgezeit prüfte die Kriminalpolizei das mögliche Vorliegen eines Gewaltdeliktes. Dazu wurde die Rechtsmedizin eingeschaltet. Deren Ergebnis bestätigte schließlich, dass die Verletzungen aller Wahrscheinlichkeit nach durch ein sogenanntes "Schütteltrauma" verursacht worden sind. Deshalb nahm die Polizei den 23-jährigen Vaters des Kindes fest.

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Er gab letztlich zu, dem Kind die Verletzungen zugefügt zu haben. Der kleine Bub hatte angeblich gequengelt.  Deshalb hat er ihn geschüttelt. Weil das Kind beim Wickeln apathisch wirkte, hat die Mutter den Notarzt verständigt.  Der zuständige Haftrichter ordnete Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachtes des versuchten Totschlages, der Misshandlung von Schutzbefohlenen sowie der schweren Körperverletzung an. AZ

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