Die Schwaben stören sich am wenigsten am Zigarettenqualm in Gaststätten. Die Unterstützung für das Volksbegehren war im Regierungsbezirk Schwaben am geringsten.

Die Schwaben stört Zigarettenqualm in Kneipen, Gasthäusern und Festzelten am wenigsten von allen Bayern.
In den schwäbischen Städten und Landkreisen blieb die Unterstützung für das Volksbegehren gegen die Aufweichung des Rauchverbots in Bayerns Gastronomie am geringsten, wie aus dem am Donnerstag im Internet veröffentlichten vorläufigen Ergebnis des Statistischen Landesamtes hervorgeht.
In Neu-Ulm unterschrieben nur 7,1 Prozent, in Dillingen an der Donau waren es 7,7 Prozent und in Günzburg 9,4 Prozent der Wahlberechtigten - das waren die niedrigsten Zahlen im ganzen Freistaat. Einzeln betrachtet hätten sie nicht für einen Volksentscheid ausgereicht, denn dafür sind landesweit zehn Prozent notwendig.
In ganz Schwaben lag das Ergebnis nach Auszählung aller landesweit 96 Landkreise und kreisfreien Städte bei 11,6 Prozent - so niedrig wie in keinem anderen Regierungsbezirk. In ganz Bayern haben fast 1,3 Millionen Bürger unterschrieben, was einer Quote von etwa 13,9 Prozent entspricht.
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