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Landkreis Miltenberg: Waldbrand in Unterfranken - Katastrophenalarm aufgehoben

Landkreis Miltenberg

Waldbrand in Unterfranken - Katastrophenalarm aufgehoben

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    Rund 30 Wehren aus den Landkreisen Miltenberg, Aschaffenburg sowie aus Hessen waren im Einsatz, um den Waldbrand, der sich auf ein Gebiet von 24 Hektar ausgebreitet hatte, zu bekämpfen.
    Rund 30 Wehren aus den Landkreisen Miltenberg, Aschaffenburg sowie aus Hessen waren im Einsatz, um den Waldbrand, der sich auf ein Gebiet von 24 Hektar ausgebreitet hatte, zu bekämpfen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand dpa

    Ein großer Waldbrand nahe dem unterfränkischen Amorbach (Landkreis Miltenberg) hat die Einsatzkräfte bis zum Mittwochabend in Atem gehalten. Der Katastrophenalaram wurde gegen Mittwochabend aufgehoben. Alle Glutnester waren gelöscht.

    Unterfranken: Feuer wütete am Waldboden

    Auch die Bundesstraße 47 sollte noch am Abend wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Feuerwehr wollte über Nacht eine Brandwache einrichten. Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr, betonte Röth. Das Feuer wütete vor allem am Waldboden, größere Bäume brannten nicht ab. Am Boden wurden durch den Wind aber immer wieder Glutnester neu entfacht, so dass das Feuer lange nicht unter Kontrolle zu bekommen war.

    Landratsamt löste Katastrophenalarm aus

    Das Landratsamt in Miltenberg löste wegen des seit vier Tagen lodernden Feuers Katastrophenalarm aus. Damit hatte man die Möglichkeit, weitere Helfer anzufordern, wie Sprecher Gerhard Röth erläuterte. So rückten auch etwa 100 Bundeswehr-Soldaten an, um den Brand zu bekämpfen.

    Der Waldbrand in Unterfranken war am Sonntag im Stadtwald entlang der B47 ausgebrochen. Das Feuer hatte sich auf einer Fläche mit der Größe von etwa 25 Fußballfeldern ausgebreitet. Mehr als 300 Helfer waren im Einsatz.

    Zur Brandursache äußerte die Polizei am Mittwoch einen konkreten Verdacht. Es gebe Erkenntnisse, dass am Sonntagnachmittag ein größeres Fahrzeug auf der Strecke zwischen Amorbach und Boxbrunn unterwegs war. Möglicherweise sei es dabei zum Funkenflug gekommen, der das Feuer auslöste. Dazu passe, dass der Brand an mehreren Stellen gleichzeitig ausgebrochen war. Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung gebe es nicht. dpa/AZ

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