Nahe Hofkirchen im Landkreis Passau ist am Mittwoch ein Güterschiff auf ein vor ihm fahrendes Transportschiff aufgefahren. Es war der dritte Unfall auf der Donau in dieser Woche.

Durch die starke Strömung wurde das Güterschiff nach dem Unfall ans Ufer auf eine Kiesbank nahe Hofkirchen im Kreis Passau getrieben, wo es festsaß. Der andere Frachter konnte ohne größere Schäden weiterfahren. Das Güterschiff wurde daraufhin mit Anker und Seilen gesichert. Da der Pegel der Donau wegen des Regens stark steige, könne sich das Schiff vermutlich noch im Lauf des Tages selbst von der Kiesbank lösen und seine Fahrt zum Hafen Straubing fortsetzen, sagte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei.
Die Donau war am Mittwoch außerdem zwischen Deggendorf und Vilshofen gesperrt, da ein Tankschiff geborgen werden sollte, das am Wochenende gleich an zwei Unfällen beteiligt gewesen war. Bei dem Versuch, einen festgefahrenen Anhänger frei zu schleppen, hatter der Kapitän eines Frachters ein anderes Gütermotorschiff übersehen und gerammt. Wenig später stieß ein Flusskreuzfahrtschiff mit circa 200 Menschen an Bord den treibenden Transporter und wurde dabei gegen einen Stein gedrückt, der ein etwa ein Quadratmeter großes Loch in die Bordwand riss. Es entstanden mehrere hunderttausend Euro Schaden. dpa-lby/AZ
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