Freitag, 15. Dezember 2017

08. Juni 2017 07:31 Uhr

In eigener Sache

Wir möchten wissen, was Sie denken: Fragen und Antworten zu unserer Zusammenarbeit mit Civey

Uns interessiert Ihre Meinung. Daher wollen wir mithilfe repräsentativer Online-Umfragen erfahren, was Sie zu aktuellen Themen denken und darstellen, wie sich Sichtweisen ändern.

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Uns interessiert, was Sie umtreibt.
Foto: Bodo Marks, dpa (Symbolbild)

Ist die Präsidentschaft von Donald Trump bislang eine gute - oder eine schlechte? Wie groß ist Ihr Vertrauen in die Polizei? Wären Sie bereit, für Lebensmittel aus der Region mehr zu bezahlen? Gehört der Confed-Cup abgeschafft? Und reden Sie eigentlich mit Freunden darüber, was Sie verdienen?

Die Welt ist voller Fragen. Wir wollen wissen, was Sie zu diesen denken.

Mithilfe interaktiver Umfragen wollen wir in unserem Portal abbilden, wie Sie zu aktuell diskutierten Themen fühlen und wie sich Sichtweisen verändern. Daher haben wir im September 2017 gemeinsam mit dem jungen Meinungsforschungsinstitut Civey den Bayern-Monitor gestartet. Mehr über den Bayern-Monitor erfahren Sie hier.

Für echte Stimmungsbilder brauchen wir repräsentative Ergebnisse

Um ein Stimmungsbild präsentieren zu können, das authentisch ist, brauchen wir repräsentative Ergebnisse - Ergebnisse also, für die ausreichend viele Teilnehmer und ein Querschnitt der Gesellschaft befragt wurden.

Hierbei gehen wir gemeinsam mit Civey einen neuen Weg: Anders als viele andere Meinungsforschungsinstitute, die so arbeiten, führt Civey Befragungen nicht telefonisch durch. Civey sammelt also keine Antworten, indem seine Mitarbeiter in Deutschlands Haushalten anrufen. Die Antworten werden stattdessen in Echtzeit im Internet gesammelt. So lassen sich in kürzerer Zeit mehr Menschen erreichen - und jeder, der möchte, kann an den Umfragen teilnehmen.

Sehen Sie hier ein Beispiel für eine Umfrage von Civey:

 

Um zu gewährleisten, dass die jeweiligen Umfragen repräsentativ sind, hat Civey eine eigene Methodik entwickelt. Im Folgenden erfahren Sie, wie diese funktioniert. Außerdem erklären wir Ihnen, was mit Ihren Daten passiert.

So funktionieren Online-Umfragen von Civey

Was ist Civey?

Civey erfasst Deutschlands repräsentative Meinung in Echtzeit. Dafür hat das 2015 in Berlin gegründete Unternehmen eine Software entwickelt, die Webseiten zu einem Umfragenetzwerk zusammenschließt. Zum Netzwerk gehören unter anderem Nachrichtenseiten wie Spiegel Online, Welt, Süddeutsche Zeitung, Wirtschaftswoche oder RP-Online. An den Umfragen kann jeder teilnehmen. Für die Berechnung repräsentativer Ergebnisse berücksichtigt Civey jedoch nur die Antworten von registrierten Abstimmern.

Was steckt hinter der Civey-Methodik?

Um repräsentative Ergebnisse zu erhalten, setzt Civey auf ein mehrstufiges Verfahren. Und das läuft wie folgt ab:

  • Schritt 1 - Riversampling: Alle Umfragen werden in einem Netzwerk aus über 12.500 Websites ausgespielt. Der Hintergrund ist, dass Civey so alle Bevölkerungsgruppen erreichen möchte.
  • Schritt 2 - Stichprobe: Bei Civey-Umfragen kann zunächst einmal jeder abstimmen. Für die Berechnung repräsentativer Ergebnisse werden jedoch nur registrierte Teilnehmer berücksichtigt. Aus diesen registrierten Nutzern zieht Civey eine quotierte Stichprobe nach folgenden Merkmalen: Alter, Geschlecht, Bevölkerungsdichte, Wahlpräferenz, Zeitpunkt der Stimmabgabe.
  • Schritt 3 - Qualitätssicherung: Die Ergebnisse werden nach Wertehaltungen und weiteren soziodemographischen Faktoren der Abstimmenden gewichtet. So sollen mögliche Verzerrungen korrigiert und eine Beeinflussung durch Interessensgruppen verhindert werden.

Warum soll ich mich registrieren?

Die Registrierung dient dazu, Ergebnisse berechnen zu können, die für die Gesamtbevölkerung in Deutschland repräsentativ sind. Dafür muss jeder Teilnehmer bei der Registrierung Geschlecht, Geburtsjahr und Postleitzahl angeben. Civey nutzt diese Angaben, um Nutzer und ihre Stimmen gemäß ihrer Verteilung in der Gesamtbevölkerung berücksichtigen zu können - und so Stimmungsbilder zu erhalten, die authentisch sind.

Woran erkenne ich als Leser, wie zuverlässig die Ergebnisse sind?

Um belastbare Ergebnisse zu bekommen, müssen ausreichend unterschiedliche Menschen an einer Umfrage teilnehmen. Ob das bereits gelungen ist, legt Civey transparent offen: Zu jedem Umfrageergebnis wird die statistische Fehlerwahrscheinlichkeit (erfahren Sie hier mehr) angegeben. Darüber hinaus gibt Civey an, wie viele Menschen an einer Umfrage teilgenommen haben, wie viele in der Berechnung berücksichtigt wurden und auf welchen Zeitraum sich die Ergebnisberechnung bezieht. Außerdem legt Civey als einziges Meinungsforschungsinstitut die Rohdaten, das heißt die einfach aufsummierten Klicks, offen. Weitere Details zur Methodik finden Sie im Civey-Whitepaper.

Was passiert mit meinen Daten?

Die persönlichen Daten der Nutzer werden im Einklang mit dem Bundesdatenschutzgesetz und dem Telemediengesetz erhoben. Sie werden verschlüsselt auf deutschen Servern gespeichert und bleiben geheim. Die Daten dienen allein der Ergebnisberechnung. Sie werden nicht an Dritte weitergegeben - auch nicht an Kooperationspartner von Civey wie die Augsburger Allgemeine. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie unter www.civey.com/datenschutz.

Anmerkung der Redaktion: Wir haben diesen Artikel am 6. September 2017 aktualisiert und die Zahl der Websites, auf den Civey-Umfragen ausgespielt werden, angepasst.

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Schlagworte

Deutschland | USA | Donald Trump | Polizei | Berlin

Ein Artikel von
Niklas Molter

Augsburger Allgemeine
Ressort: Online-Redaktion


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