Deutschland hat gewählt

Deutschland hat gewählt - und wir halten Sie auf dem Laufenden. In unserem
Liveticker gibt es aktuelle Ergebnisse und Reaktionen aus der Region
und aus Berlin.
Aktualisieren
23:15 - Gute Nacht!
Damit verabschieden wir uns von einem durchaus interessanten Wahlabend. Gute Nacht vom Liveticker!
23:13 - Die Spekulationen beginnen...
Bei der SPD sieht es so aus, als ob 15 Bayern nach Berlin gehen könnten. Heinz Paula (Augsburg) auf Platz 7 ist sicher; Gabriele Fograscher (Nördlingen) auf Platz 14 dagegen nicht.
23:11 - Die Spekulationen beginnen...
Die FPD könnte nach ersten Berechnungen 14 Bayern nach Berlin entsenden. Miriam Gruß (Augsburg) auf Platz 5 muss sich keine Sorgen machen. Stephan Thomae (Sulzberg) steht auf Platz 11. Erwin Lotter aus Aichach (Platz 12) schafft es wahrscheinlich auch nach Berlin.
23:08 - Die Spekulationen beginnen...
Sicher im Bundestag ist Claudia Roth, sie steht bei den Grünen auf Platz 1 der Liste. Insgesamt könnte es für 10 Grüne aus Bayern reichen. Ekin Deligöz (Senden) steht bei den Grünen auf Platz 5, Agnes Krumwiede (Ingolstadt) auf Platz 9.
23:06 - Die Spekulationen beginnen...
Welche Kandidaten aus der Region ziehen in den Bundestag ein? Das wilde Rechnen hat begonnen. Hoffnung machen kann sich zum Beispiel Alexander Süßmair (Die Linke). Er steht auf Platz 6 der Landesliste. Nach ersten AZ-Berechnungen könnte er somit knapp in den Bundestag einziehen. Bei der CSU wird es wohl keine Überraschungen geben - alle Direktmandate in Bayern gingen an die Partei.
22:49 - Müntefering zweifelt nicht an Wahl Steinmeiers zum Fraktionschef
SPD-Chef Franz Müntefering ist davon überzeugt, dass Frank-Walter Steinmeier am Dienstag zum neuen Fraktionschef der Sozialdemokraten gewählt wird. «Da habe ich gar keinen Zweifel», sagte Müntefering am Sonntagabend im ZDF. Steinmeier werde die Sozialdemokratie in der Opposition im Bundestag führen.
22:45 - Thierse verliert Direktmandat in Pankow an Linke-Politiker
Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat sein Direktmandat in Berlin-Pankow an den Linke-Politiker Stefan Liebich verloren. Der ehemalige Linke-Landeschef Liebich gewann nach Hochrechnungen des Landeswahlleiters mit 29,0 Prozent der Erststimmen. Thierse galt als Favorit und hatte in Pankow bereits zweimal das Direktmandat für die Sozialdemokraten errungen. Er kam auf 27,3 Prozent der Stimmen. Bei der vorangegangenen Bundestagswahl hatte Thierse noch gut 41 Prozent der Wähler von sich überzeugen können. Der Einzug in den Bundestag ist dem 65-jährigen Thierse dennoch sicher. Er steht als Spitzenkandidat auf Platz eins der Berliner Landesliste der Sozialdemokraten.
22:44 - FDP-Direktkandidat Westerwelle in Bonn gescheitert
Dieses Ziel verfehlte FDP-Chef Guido Westerwelle: In seinem Heimatwahlkreis in Bonn erhielt er «nur» 19,1 Prozent der Erststimmen und damit kein Direktmandat. Gegenüber 2005 konnte er allerdings ein deutliches Plus von über 10 Prozentpunkten verbuchen. Auch bei den Zweitstimmen gab es allen Grund zur Freude:_Trotz bisher zweitniedrigster Wahlbeteiligung bei einer Bundestagswahl in Bonn verbesserten sich Westerwelles Liberale auf 19,1 Prozent und lagen damit deutlich vor Grünen und Linken. Das Bonner Direktmandat holte sich erneut der SPD-Abgeordnete Ulrich Kelber mit 33,4 Prozent.
22:42 - Vorläufiges Endergebnis in Bayern
Nach dem vorläufigen Endergebnis der Bundestagswahl vom Sonntag hat die CSU in Bayern 42,6 Prozent der Zweitstimmen erzielt. Das sind 6,7 Prozentpunkte weniger als bei der vergangenen Bundestagswahl vor vier Jahren (2005: 49,2 Prozent), wie das Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilte. Auch die SPD verlor deutlich um mehr acht Prozentpunkte und kam auf 16,8 Prozent (2005: 25,5 Prozent). Gewinne verzeichneten die FDP, Grüne und Linkspartei. Die FDP erzielte 14,7 Prozent (2005: 9,5 Prozent), die Grünen 10,8 Prozent (2005: 7,9 Prozent) und die Linke 6,5 Prozent (2005: Linkspartei.PDS: 3,4 Prozent).
22:41 - CSU gewinnt alle Direktmandate in Bayern
Die CSU hat bei der Bundestagswahl in Bayern alle Direktmandate errungen. Wie der Landeswahlleiter am Sonntag mitteilte, verlor der SPD-Kandidat Axel Berg den Wahlkreis München-Nord und damit den einzigen Wahlkreis, den die Partei bei der Wahl 2005 im Freistaat direkt gewonnen hatte.
22:40 - Steinbrück erhält kein Direktmandat
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) ist am Sonntag bei der Bundestagswahl mit seiner erstmaligen Bewerbung um ein Direktmandat im Wahlkreis Mettmann I gescheitert. Wie die Landeswahlleiterin mitteilte, erreichte der SPD-Vize 33,8 Prozent der Erststimmen. Das Mandat gewann Michaela Noll (CDU) mit 44,4 Prozent. Steinbrück steht auf Platz 3 der NRW-SPD-Landesliste.
22:38 - Müntefering: SPD wird vor Parteitag im November neu aufgestellt sein
Nach dem Absturz der SPD bei der Bundestagswahl will Parteichef Franz Müntefering seine künftige Rolle vom Verlauf der parteiinternen Debatte abhängig machen. Am Montag werde die Diskussion bei der SPD beginnen, sagte Müntefering am Sonntagabend im ZDF. «Wir wissen, wir haben die Verantwortung, rechtzeitig vor dem Parteitag im November neu aufgestellt zu sein.» Die Debatte müsse zum Ziel haben, das Interesse der Partei in den Vordergrund zu stellen. »Ich bin Parteivorsitzender bis zu dem Parteitag, dann wird die Partei entscheiden», sagte Müntefering. Er verwies zugleich darauf, dass er gesagt habe, er stehe für weitere zwei Jahre als Parteivorsitzender zu Verfügung, «das gilt noch». Panik und Weglaufen wären die falschen Antworten, es gehe nun darum, besonnen vorzugehen.
22:28 - Bundestagsabgeordneter Karl verliert nach «Watschn» enorm an Stimmen
Der durch eine «Watschn» gegen eine Milchbäuerin bundesweit bekannt gewordene Amberger CSU-Bundestagsabgeordnete Alois Karl hat in seinem Wahlkreis deutliche Erststimmenverluste hinnehmen müssen. Bei der Bundestagswahl am Sonntag gewann Karl mit 47,3 Prozent der Stimmen zwar das Direktmandat, verlor aber im Vergleich zur vergangenen Bundestagswahl 11,5 Prozentpunkte (2005: 58,8 Prozent). Eine erboste Milchbäuerin hatte den Bundestagsabgeordneten vor zwei Wochen mit Milch überschüttet. Der Politiker reagierte mit einer Ohrfeige für die 40-jährige Frau.
22:19 - Kurt Beck plädiert für gemeinsamen Vorschlag zu neuem SPD-Chef
Nach der Niederlage der SPD bei den Bundestagswahlen hat der rheinland-pfälzische SPD-Chef Kurt Beck dafür plädiert, einen Vorschlag für einen neuen Parteichef zu erarbeiten. «Ich bin dafür, dass wir miteinander einen Vorschlag erarbeiten», sagte der ehemalige SPD-Chef dem «Tagesspiegel» (Montagsausgabe) auf die Frage, ob SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier neuer Parteichef werden solle. Beck sagte, er wolle sich bei allen Fragen «konstruktiv einbringen».
22:16 - FDP in Oberbayern vor der SPD
Die CSU hat auch in Oberbayern bei der Bundestagswahl Stimmenverluste hinnehmen müssen. Der Verlust entspricht mit einem Minus von rund 7 Prozentpunkten in etwa dem bayernweiten Verlust. Auch die SPD muss im größten deutschen Regierungsbezirk herbe Verluste verkraften. Sie sank nach der Auszählung von 7 der 14 oberbayerischen Wahlkreise auf etwa 14 Prozent der Zweitstimmen, ein Minus von etwa 7 Punkten.
Damit ist die FDP nach diesem Stand in Oberbayern künftig stärker als die SPD. Die Liberalen legen in Oberbayern etwa 5 Prozentpunkte zu und kommen auf gut 16 Prozent.
22:10 - Piratenpartei-Chef: Zwei Prozent sind nicht Ende der Fahnenstange
Die Piratenpartei sieht ihr Ergebnis von rund zwei Prozent bei der Bundestagswahl als Kursbestätigung auf dem Weg zu neuen Ufern. «Das Wahlziel für diese Bundestagswahl ist erreicht», sagte Parteichef Jens Seipenbusch am Sonntagabend in Berlin der Nachrichtenagentur AFP. «Das ist ein weiterer Schritt in unserer rasanten Entwicklung und noch nicht das Ende der Fahnenstange», unterstrich Seipenbusch am Rande der Wahlparty seiner Partei, die sich unter anderem für ein unzensiertes Internet einsetzt.
22:08 - Schwarz-Gelb auch im Bundesrat mit Mehrheit
Die schwarz-gelbe Bundesregierung kann sich im Bundesrat auf eine Mehrheit stützen. 37 der insgesamt 69 Stimmen kommen aus sieben Bundesländern mit Koalitionen von Union und FDP. Das sind zwei Stimmen mehr als nötig. Dabei haben die Unions-FDP- Regierungen von Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein- Westfalen und Bayern je 6 Stimmen. Auf Hessen entfallen 5, auf Sachsen und Schleswig-Holstein je 4.
21:58 - Jusos Bayern fordern Rücktritt von Steinmeier und Müntefering
Die bayerischen Jusos haben nach dem schlechten Wahlergebnis der SPD den Rücktritt des gescheiterten Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier und des Parteichefs Franz Müntefering gefordert. «Nach diesem Debakel für die SPD ist ein klarer Schnitt nötig. Es darf kein Stein auf dem anderen bleiben», betonte die Landesvorsitzende Marietta Eder am Sonntag. «Wenn es zu keinem Kurs- und Personalwechsel kommt, wird die SPD weiter ruiniert.» Die Ankündigung von Steinmeier, Fraktionsvorsitzender werden zu wollen, und von Müntefering, wieder als Parteivorsitzender zu kandidieren, bezeichneten die Jusos als einen «schlechten Witz». «Beide sind für das Desaster verantwortlich und haben abzutreten», forderte Eder.
21:54 - Özdemir zieht nicht in Bundestag ein
Der Grünen-Bundesvorsitzende Cem Özdemir wird dem neuen Bundestag nicht angehören. Nach dem vorläufigen Ergebnis scheiterte Özdemir im Wahlkreis Stuttgart I mit dem Versuch, über ein Direktmandat ins Parlament einzuziehen. Zwar konnte er am Sonntag mit einem Erststimmenanteil von 29,9 Prozent einen großen Achtungserfolg verbuchen. Der Wahlkreis ging aber an den CDU-Kandidaten Stefan Kaufmann, der 34,4 Prozent der Erststimmen auf sich vereinen konnte. Özdemir war von den baden-württembergischen Grünen ein aussichtsreicher Platz auf der Landesliste versagt worden. Der Parteivorsitzende hatte daraufhin im Wahlkreis Stuttgart I einen reinen Erststimmenwahlkampf geführt, um doch noch in den Bundestag einziehen zu können. Hätte er den Wahlkreis gewonnen, wäre er nach dem Bundestagsabgeordneten Christian Ströbele aus Berlin der zweite Grüne gewesen, dem über ein Direktmandat der Einzug ins Parlament gelungen wäre.
21:54 - Der Fahrplan nach der Bundestagswahl
Nach der Wahl bleibt noch für eine Weile alles beim Alten: Angela Merkel (CDU) amtiert weiter als Kanzlerin der großen Koalition, ihre Minister bleiben auf ihren Posten. Spätester Termin für die Konstituierung des neuen Bundestages ist nach Artikel 39 des Grundgesetzes der 30. Tag nach der Wahl - diesmal Montag, der 26. Oktober. Nach altem Brauch sind die Festsetzung des Termins und die Einberufung des neuen Parlaments Sache des bisherigen Bundestagspräsidenten. Der Spielraum von Amtsinhaber Norbert Lammert (CDU) wird nur durch die 30-Tage-Frist begrenzt.
21:45 - Wahlbeteiligung im Sinkflug
In Bayern ist die Beteiligung an der Bundestagswahl laut Hochrechnung ein weiteres Mal gesunken. Dem Bayerischen Fernsehen zufolge lag sie heuer bei 71,8 Prozent und damit deutlich unter dem Wert von vor vier Jahren.
21:43 - Schäuble behauptet seinen Wahlkreis
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat bei der Bundestagswahl sein Direktmandat im Wahlkreis Offenburg klar behauptet. Schäuble kam auf einen Erststimmenanteil von 47,2 Prozent. Allerdings musste der Minister, der zugleich als Spitzenkandidat der baden-württembergischen CDU angetreten war, einige Prozentpunkte einbüßen. 2005 hatte er noch 50,5 Prozent der Erststimmen erhalten, 2002 waren es 52,9 Prozent. Schäuble sitzt bereits seit 1972 im Deutschen Bundestag.
21:40 - Bürgerentscheid Friedberg: Fußgängerzone fällt klar durch
Das deutliche Nein der Friedberger zu einer Fußgängerzone in der Ludwigstraße sorgte gestern Abend für eine große Überraschung.
21:29 - Wieder ein Fiasko für CSU in Bayern
Ein Jahr nach ihrem Landtagswahl-Fiasko hat die CSU auch im Bund ein Debakel erlebt. Sie kann zwar in Berlin künftig wie gewünscht in einer schwarz-gelben Koalition mitregieren - in Bayern aber fuhr die CSU am Sonntag ihr schlechtestes Bundestagswahlergebnis seit 1949 ein. Der bayerische Koalitionspartner FDP triumphierte und holte trotz der massiven CSU- Attacken im Wahlkampf das beste Ergebnis seiner Geschichte im Freistaat. Die SPD ist in Bayern nach wie vor im freien Fall und fuhr ihr schlechtestes Bundestagswahl-Ergebnis seit dem Krieg ein.
21:29 - Verluste für Ramsauer
Der Berliner CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer hat in seinem Wahlkreis Traunstein deutlich weniger Erststimmen bekommen als bei der vergangenen Bundestagswahl. Ramsauer erzielte am Sonntag dem Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mit 54,6 Prozent zwar erneut die Erststimmenmehrheit. Er lag mit diesem Ergebnis aber mehr als neun Prozentpunkte hinter dem aus dem Jahr 2005. Damals hatte er noch 63,9 Prozent der Stimmen auf sich vereint.
21:27 - Verluste für CSU und SPD in Augsburg
In Augsburg müssen CSU und SPD bei der Bundestagswahl deutliche Verluste hinnehmen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes vom Sonntag kam die CSU in Bayerns drittgrößter Stadt auf 38,5 Prozent, 5,9 Prozentpunkte weniger als vor vier Jahren. Die SPD erlebte mit 18,6 Prozent eine herbe Niederlage und blieb 9,4 Punkte unter ihrem Ergebnis von 2005. Gewinner sind die kleinen Parteien, wobei die FDP wie im Landestrend mit plus 4 Prozentpunkten 13,1 Prozent erreichte. Die Grünen legten um 2,1 Punkte auf 12,6 Prozent zu, die Linke erzielte 7,9 Prozent, ein Zuwachs von 3,8 Prozentpunkten. Die Wahlbeteiligung lag in Augsburg bei 65,9 Prozent, 7,7 Prozentpunkte weniger als bei der Bundestagswahl 2005.
21:20 - Peter Harry Carstensen
«Ich hab Angela Merkel gesimst und hab gratuliert. Aber die hat noch viel mehr zu tun als ich. So überheblich bin ich nun nicht, dass ich davon ausgehe, dass sie da in Berlin sitzt und wartet, was Peter Harry Carstensen ihr simst, dass sie eine Antwort drauf geben kann.»
(Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen (CDU) am 27.9. nach den Wahlen in Schleswig-Holstein und im Bund)
21:18 - Landsberg: Dobrindt in Landsberg vorn
Das Wahlergebnis aus der Stadt Landsberg liegt vor: Die Wahlbeteiligung lag in der Stadt bei rund 72 Prozent. Alexander Dobrindt (CSU) erhielt 46,14 Prozent der Stimmen (Zweitstimme: 40,13). Weitere: Angelica Dullinger 16,07 (14,30), Klaus Breil 12,07 (17,31) und Marcus Reichenberg 14,70 (14,17).
21:17 - Bürgerentscheid in Gundremmingen
Bei einem Bürgerentscheid in Gundremmingen (Kreis Günzburg) haben die Bürger heute den Bau einer Mehrzweckhalle abgelehnt. 57 Prozent stimmten gegen das Bauprojekt. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,6 Prozent. Wolfgang Bachele, Sprecher der Bürgerinitiative, die sich gegen die Halle ausgesprochen hatte, sagte: "Wir waren überrascht über die deutliche Mehrheit". Mehr dazu lesen Sie in der Montagsausgabe der Günzburger Zeitung.
21:11 - Ströbele und Gysi gewinnen erneut Direktmandate
In Berlin stehen die Gewinner der ersten Direktmandate fest. Nach Angaben des Landeswahlleiters verteidigte Hochrechnungen zufolge bei der Bundestagswahl Hans-Christian Ströbele (Grüne) in Friedrichshain-Kreuzberg zum dritten Mal sein Direktmandat. Ebenfalls durchsetzen konnten sich erneut die Linke-Politiker Gregor Gysi (Treptow-Köpenick), Gesine Lötzsch (Lichtenberg) und Petra Pau (Marzahn-Hellersdorf). Auch der CDU-Politiker Karl-Georg Wellmann (Steglitz-Zehlendorf) konnte sein Direktmandat verteidigen.
21:09 - Landeschef der bayerischen Grünen
«2013 haben wir Schwarz-Gelb weg. Und zwar in Bayern und im Bund.» (Der Landeschef der bayerischen Grünen, Dieter Janecek, schwört seine Partei am Sonntagabend in München mit Blick auf die nächsten Landtags- und Bundestagswahlen auf eine starke Oppositionsarbeit ein)
21:08 - Steinmeier
«Sozialdemokratie wird fehlen in der Bundesregierung. Und das wird den Menschen auffallen.» (Der gescheiterte SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier am Sonntagabend in der «Berliner Runde» von ARD und ZDF)
21:07 - Endergebnis Augsburg-Stadt
Endergebnis Augsburg-Stadt (Zweitstimme): CSU: 38,5, SPD: 18,6, FDP: 13,1, Grüne: 12,6, Die Linke: 7,9. Wahlbeteiligung: 65,9
21:02 - Endergebnis Augsburg-Stadt
Endergebnis Augsburg-Stadt (Erststimme): Ruck (CSU): 42,2, Paula (SPD): 19,6, Gruß (FDP): 10,9, Roth (Grüne): 14,6, Süßmair (Die Linke): 6,9. Wahlbeteiligung: 65,9
20:56 - Merkel
«Ich bin keine andere geworden durch das, was heute passiert ist.»
(Kanzlerin Angela Merkel, CDU, am Sonntagabend in der «Berliner Runde» von ARD und ZDF mit Blick auf Befürchtungen für die Politik einer schwarz-gelben Koalition.)
20:53 - Grünen-Landesvorsitzende Theresa Schopper
«41 Prozent für die CSU - das ist, wie wenn der FC Bayern im Abstiegskampf wäre.»
(Die Grünen-Landesvorsitzende Theresa Schopper am Sonntagabend in München zum Ergebnis der CSU bei der Bundestagswahl)
20:52 - Maget: Neuaufbau der SPD betrifft auch Fraktion
Nach den hohen Stimmenverlusten der bayerischen SPD bei der Bundestagswahl hat Landtags-Fraktionschef Franz Maget Gerüchte um seinen bevorstehenden Rücktritt zwar zurückgewiesen. Gleichwohl räumte er ein, dass sich auch die Fraktion dem anstehenden Neuaufbau der SPD in Bayern stellen müsse. Er selbst habe aber bei diesem Urnengang nicht zur Wahl gestanden, sagte Maget im Bayerischen Fernsehen, daher sei ein schneller Rücktritt eine unpassende Reaktion. «Ich bleibe und ich bin gewählt noch über ein Jahr und dann werden wir sehen, wie es weitergeht», sagte Maget. Laut Hochrechnung fiel die SPD in Bayern auf 17 Prozent der Stimmen - schlechtestes Ergebnis bisher.
20:51 - Westerwelle
«Wir beide kennen uns ja noch aus Zeiten, in denen wir gemeinsam in der Opposition gesessen sind.» (FDP-Chef Guido Westerwelle am Sonntagabend in der «Berliner Runde» zu Bundeskanzlerin Angela Merkel, CDU.)
20:43 - Lafontaine
«Natürlich bedauere ich, dass die SPD so schlecht abgeschnitten hat.» (Linke-Chef Oskar Lafontaine am Sonntagabend in der «Berliner Runde» von ARD und ZDF)
20:38 - Ergebnis im Wahlkreis Augsburg-Land
Das Ergebnis im Wahlkreis Augsburg-Land - Landkreis Augsburg ist da: Erststimmen: CSU: 53,30, SPD: 16,00, FDP: 10,74, Grüne: 8,61, Linke: 4,92. Zweitstimmen: CSU: 45,34, SPD: 15,74, FDP: 14,78, Grüne: 9,35, Linke: 5,59.
20:33 - Claudia Roth
«Wir werden dieser schwarz-gelben Regierung eine knallgrüne Opposition entgegensetzen. Wir wissen, wie Opposition geht.»
(Grünen-Chefin Claudia Roth am 27.9. im Bayerischen Rundfunk)
20:31 - Ergebnisse aus der Region
Neusäß: Wb 76,3 % (82,5) - CSU 43,1 (50,0) - SPD 14,8 (22,3) - FDP 17,8 (12,3) - Grüne 11,4 (9,2) - DIE LINKE 5,1 (2,5).
20:31 - Ergebnisse aus der Region
Dillingen: Wb 64,2 % (73,5) - CSU 50,6 (55,7) - SPD 13,0 (22,0) - FDP 14,8 (9,3) - Grüne 7,0 (4,7) - DIE LINKE 6,0 (3,3).
20:30 - Ergebnisse aus der Region
Aichach: Wahlbeteiligung (Wb) 68,5 % (77,0) - CSU 47,7 (54,0) - SPD 13,9 (21,8) - FDP 15,5 (9,5) - Grüne 9,4 (7,1) - DIE LINKE 5,0 (2,6).
20:20 - Berliner Runde
Westerwelle: "Bin dankbar für schönes Ergebnis". Er will das, was vor der Wahl versprochen wurde, durchsetzen.
20:19 - Berliner Runde
Merkel: "Das wesentliche Ziel ist erreicht - ein Regierungswechsel."
20:17 - Berliner Runde
Die Elite trifft sich bei der Berliner Runde: Steinmeier, Merkel, Westerwelle, Trittin, Lafontaine.
20:15 - FDP in Bayern
Der Jubel bei Bayerns FDP ist ohrenbetäubend, als am Sonntag die ersten Hochrechnungen nach der Bundestagswahl bekanntwerden. Es reicht für Schwarz-Gelb im Bund, und im Freistaat liegen die Freien Demokraten bei 15 Prozent - ein Rekordergebnis. «Das ist der Hammer», ruft Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil, als er seinem Kabinettskollegen, Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch, um den Hals fällt. «15 - 15 - 15» brüllen die FDP-Anhänger und: «Oh, wie ist das schön!»
20:10 - Jusos fordern Generationswechsel an der SPD-Spitze
Nach dem Wahldebakel der SPD fordern die rheinland-pfälzischen Jusos personelle Konsequenzen an der Parteispitze. «Franz Müntefering kann nicht Parteivorsitzender bleiben», sagte Juso-Landeschef Fabian Löffler am Sonntagabend auf ddp-Anfrage in Mainz. uch Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier könne nicht in der Opposition die Brücke zu den Linken schlagen. «Es muss einen Generationswechsel geben», forderte der Juso-Landeschef.
20:09 - Sarkozy übermittelt Merkel «allerherzlichste Glückwünsche»
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Sonntagabend seine «allerherzlichsten Glückwünsche» zum Wahlsieg übermittelt. Der konservative Sarkozy war der erste ausländische Staatschef, der sich öffentlich zum Ergebnis der Bundestagswahl äußerte. Der Präsident würdigte laut einer Mitteilung des Elysée-Palasts die «einzigartige Beziehung» zwischen den beiden Nachbarländern. Dem deutsch-französischen Tandem kommt insbesondere innerhalb der Europäischen Union eine besondere Bedeutung zu.
20:02 - SPD siegt in Steinmeiers Heimatort Brakelsiek
Wenn das Ergebnis der Bundestagswahl im Heimatort von SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier bundesweit gelten würde, wäre die Welt für die Sozialdemokraten in Ordnung. Von den 778 Wahlberechtigten gaben in Brakelsiek am Sonntag 511 ihre Stimme ab. 64,2 Prozent stimmten für die SPD, 16,3 Prozent für die CDU. Steinmeiers Mutter Ursula: «Dieses Ergebnis hätte sich mein Sohn auch in Deutschland gewünscht.»
20:02 - Neue Hochrechnung
Neue Hochrechnung (ARD): Union: 33,9, SPD: 23,1, FDP: 14,5, Linke: 12,1, Grüne: 10,5.
19:59 - Seehofer II
«Dieser Wahlkampf war schon mörderisch.»
19:59 - Seehofer
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Sonntagabend im Bayerischen Fernsehen nach der erneuten Wahlschlappe seiner Partei: «Ich werde alles tun für diese Partei und für dieses Land. Beides ist ein erheblicher Teil meines Lebens. Ich werde meiner Verantwortung gerecht.»
19:58 - Entsetzen bei Bayerns SPD - Wahlparty fällt aus
Die Stimmung in der bayerischen SPD-Zentrale in München ist kurz nach den ersten Prognosen über den Ausgang der Bundestagswahl im Keller. Als der Partei das schlechteste Bundestags-Wahlergebnis nach 1949 verkündet wird, herrscht Kopfschütteln, Schulterzucken und resigniertes Abwinken. Zuvor war ein Raunen durch die Zentrale gegangen, als der Bundes-SPD gut 22 Prozent prognostiziert wurde. Als dann das bayerische Ergebnis am Fernseher eingeblendet wird, herrscht ungläubiges Schweigen: 16,5 Prozent, ein Debakel.
19:53 - Ulla Schmidt verliert offenbar Wahlkreis an Ärztefunktionär
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wird den Wahlkreis Aachen-Stadt bei der Bundestagswahl offenbar an den Ärztefunktionär Rudolf Henke verlieren. Der Bundesvorsitzende des Marburger Bundes und bisherige CDU-Landtagsabgeordnete Henke liegt nach rund 140 von 195 Schnellmeldungen derzeit mit 37,5 Prozent vorn, wie die Stadt Aachen im Internet mitteilte. Schmidt erreicht demnach bisher nur etwa 32 Prozent. Schmidt war wegen der sogenannten Dienstwagen-Affäre in den vergangenen Monaten in die Kritik geraten. Die SPD-Politikerin ist seit dem Jahr 2001 Bundesgesundheitsministerin.
19:51 - Vorläufiges Ergebnis für Augsburg-Land
Im Augsburger Land sind bisher 293 von 367 Wahlbezirken ausgewertet. Zweitstimmen: CSU: 46,83, SPD: 13,61, FDP: 15,85, Grüne: 9,33, Linke: 5,19.
19:46 - Vorläufiges Ergebnis für Augsburg
Vorläufiges Ergebnis der Bundestagswahl für Augsburg (Zweitstimmen): CSU: 37,3, SPD: 19,5, FDP: 12,9, Grüne: 12,8, Linke: 8,2. Bei den sontigen Parteien erreichten die Piraten mit 3,2 % die meisten Stimmen.
19:42 - Augsburg
Die vorläufigen Wahlergebnisse für Augsburg und einige Städte der Region sind da - und gleich bei uns im Liveticker nachzulesen.
19:33 - Seehofer nach Wahldebakel in der Kritik
In der CSU gerät Parteichef Horst Seehofer nach dem Wahldebakel bei der Bundestagswahl in die Kritik. Mehrere CSU-Spitzenpolitiker forderten am Sonntagabend mehr Teamarbeit von Seehofer.
19:32 - Hochrechnung: Schwarz-Gelb im Norden nur über Überhandmandate
Die CDU in Schleswig-Holstein bleibt laut der ersten ARD-Hochrechnung stärkste Kraft, könnte aber nur über Überhangmandate mit der FDP regieren. Beide Parteien erreichten laut der ersten ARD-Hochrechnung zusammen 46,6 Prozent. Die CDU von Ministerpräsident Peter Harry Carstensen kommt auf 31,0 Prozent, verliert damit 9,2 Prozentpunkte im Vergleich zu 2005. Die FDP klettert um 9 Punkte auf 15,6 Prozent. Die SPD verliert dramatisch und kommt nur noch auf 25,5 Prozent nach 38,7 im Jahr 2005. Die Grünen steigen auf 11,9 Prozent, die Linke erreicht 6,6 und der SSW 4,0 Prozent.
19:30 - Piraten freuen sich über zwei Prozent
Den Einzug in den Bundestag haben sie zwar klar verfehlt - aber die Piraten feiern trotzdem: Prognosen und Hochrechnungen zur Bundestagswahl sahen die Politik-Neulinge am frühen Sonntagabend bei etwa zwei Prozent. Sollten sich diese Zahlen bewahrheiten, hat die Piratenpartei ihr bis dahin bestes Ergebnis in Deutschland eingefahren. «Die Wahl hat gezeigt, dass unsere Themen wichtig sind und dass wir erfolgreich sein werden in der Zukunft», sagte Parteichef Jens Seipenbusch auf der Wahlparty im Berliner Szeneviertel Friedrichshain. Bei den Landtagswahlen in Sachsen Ende August erreichten die Piraten 1,9 Prozent.
Bei den Piraten engagieren sich vor allem Internet-Aktivisten, die sich für Bürgerrechte in der Informationsgesellschaft und den freien Zugang zu Wissen und Kultur einsetzen. Nach schwedischem Vorbild hatte sich die Piratenpartei 2006 in Deutschland formiert. In den Wochen vor der Bundestagswahl stiegen die Mitgliederzahlen rasant in die Höhe - manchmal kamen täglich bis zu 100 neue Anhänger hinzu. Zuletzt verzeichnete die Partei rund 9200 Mitglieder.
19:30 - Daxenberger sieht agrarpolitisch Katastrophe
Der Fraktionschef der Landtags-Grünen in Bayern, Sepp Daxenberger, fürchtet bei einer künftigen schwarz-gelben Bundesregierung herbe Rückschritte für Ökologie und erneuerbare Energien. «Ich glaube, dass wir im ganzen ökologischen und sozialen Bereich tiefe Einschnitte erleben werden», sagte der Öko-Bauer am Sonntag bei der Grünen-Wahlparty in München. Das Ergebnis sei agrarpolitische eine Katastrophe. Besonders die FDP sei im Agrarbereich marktradikal. CSU-Chef Horst Seehofer habe den Wahlkampf «völlig in den Sand gesetzt». Davon habe die FDP profitiert. «Die FDP ist Kriegsgewinnler der Wirtschaftskrise.»
19:28 - Hochrechnung: SPD gewinnt Brandenburg-Wahl
Die SPD ist bei der Landtagswahl in Brandenburg erneut stärkste Kraft geworden. Die Sozialdemokraten kommen laut RBB- Hochrechnung vom Sonntagabend auf 31,2 Prozent (2004: 31,9). Die Linke bleibt mit 27,9 Prozent (Vorgängerpartei PDS: 28,0) zweitstärkste Kraft. Die CDU landet mit 21,3 Prozent (19,4) wieder weit abgeschlagen auf dem dritten Platz. Die FDP schafft mit 7,9 Prozent den Wiedereinzug in den Landtag, auch die Grünen ziehen mit 5,5 Prozent ein. Die rechtsextreme DVU erreicht nur nach der vorherigen Prognose nur noch 1,0 Prozent und ist damit nach zehn Jahren nicht mehr im Parlament vertreten.
19:27 - Erwin Huber: «Nicht nur eine Niederlage, ein Desaster»
Der frühere CSU-Chef Erwin Huber hat das Wahldebakel seiner Partei bei der Bundestagswahl als Katastrophe bezeichnet. «Das ist nicht nur eine Niederlage, das ist ein Desaster», sagte er am Sonntagabend in München. «Die CSU verliert einen Nimbus.» Die CSU brauche nun mehr Miteinander und mehr Abstimmung. «Ich glaube, dass wir im letzten Jahr ein bisschen zu viel Hektik hatten.»
19:28 - In Augsburg legt sich die Aufregung
Doch mit diesen Zahlen ist im Rathaus in Augsburg ein wenig die Spannung raus, jetzt werden die Trends und Ergebnisse in kleinen Runden diskutiert. Wir verabschieden uns aus dem Goldenen Saal und wünschen Ihnen noch einen angenehmen Abend. Auf augsburger-allgemeine.de bekommen Sie selbstverständlich das Endergebnis für die Fuggerstadt, weitere Analysen und Stimmen zur Bundestagswahl 2009!
19:25 - Klaus Ernst: Linke in Bayern auf aufsteigendem Ast
Der stellvertretende Vorsitzende der Linken, Klaus Ernst, sieht seine Partei nach dem Überschreiten der Fünf- Prozent-Hürde in Bayern auf dem «aufsteigenden Ast». «Das ist ein grandioses Ergebnis», sagte Ernst am Sonntag bei der Wahlparty in München zur Hochrechnung des Bayerischen Fernsehens, die die Linken bei 6,7 Prozent sieht. «Hätten wir jetzt Landtagswahlen, wären wir auch im Landtag.» Bei der Landtagswahl 2008 hatte die Linke den Einzug ins Maximilianeum mit 4,4 Prozent verpasst.
19:24 - FDP: In Bayern dauerhaft keine CSU-Alleinregierung mehr
Die CSU ist nach Ansicht der FDP dauerhaft auf einen Koalitionspartner in Bayern angewiesen. «Eine Alleinregierung einer Partei ist heute in ganz weite Ferne gerückt», sagte die Generalsekretärin der bayerischen FDP, Miriam Gruß, am Sonntag bei der FDP-Wahlparty in München. «Die Landtagswahl war kein Betriebsunfall. Die Bundestagswahl ist ein klares Signal, dass die FDP in Bayern da ist und stark da ist.» Die Partei sei vor allem erfolgreich gewesen, weil sie «ganz klar auf Sachpolitik und Themen gesetzt» habe. Die erste Hochrechnung sah die FDP im Freistaat bei fast 16 Prozent gegenüber 8 Prozent bei der Landtagswahl 2008.
19:21 - CSU in zweiter Hochrechnung bei 41,9 Prozent - Kleine legen zu
Nach der zweiten Hochrechnung des Bayerischen Rundfunks hat die CSU bei der Bundestagswahl in Bayern 41,9 Prozent der Stimmen erreicht. Die SPD landete demnach bei 17,0 Prozent und damit nur 2 Prozentpunkte vor der FDP als drittstärkster Partei in Bayern mit 15,0 Prozent. Die Grünen erreichten mit 10,8 ein zweistelliges Ergebnis, die Linken übersprangen mit 6,7 die 5- Prozent-Marke.
19:22 - Ruck: Bayernweiter Trend trägt Mitschuld
Er ist der Sieger und verliert doch Stimmen: Christian Ruck wird Augsburg in Berlin vertreten, doch bis zur endgültigen Auszählung rechnet der CSU-Kandidat noch mit leichten Verlusten im Vergleich zur letzten Wahl: "Das liegt aber auch am bayernweiten Trend", so Ruck.
19:20 - Westerwelle feiert
Die FDP und Guido Westerwelle feiern: Er freut sich über das Ergebnis. "Wir wollen Deutschland mitregieren". Ein faires Steuersystem, bessere Bildungschancen und Respekt vor den Bürgerrechten nennt er.
19:17 - Roth schlägt Gruß
Bei den Kandidatinnen von Grünen und FDP liegt Claudia Roth vor Miriam Gruß: Die FDP-Kandidatin erreicht demnach 10,2 Prozent der Stimmen, Roth vereinigt 13,9 Prozent auf sich.
19:15 - DVU fliegt raus
Die DVU verlieren in Brandenburg 5 Prozent und sind nicht mehr im Landtag.
19:15 - Augsburg: FDP und Grüne Kopf an Kopf
Was machen die "Kleinen"? Die FDP kommt in Augsburg derzeit auf 12,1 Prozent, die Grünen auf 12,6 Prozent. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.
19:13 - Merkel freut sich über «stabile Mehrheit in einer neuen Regierung»
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) freut sich nach der Bundestagswahl über eine «stabile Mehrheit» in einer neuen Regierung. «Wir haben was Tolles geschafft», sagte Merkel am Sonntag in Berlin. Sie ergänzte, dass sie «Bundeskanzlerin aller Deutschen» sein wolle und dafür arbeite, dass es den Menschen gerade in der derzeitigen Krise besser gehe. Es seien «viele Probleme zu lösen in diesem Land.» Es bleibe Anspruch der CDU, Volkspartei zu bleiben.
19:13 - CSU in Augsburg vor SPD
Die CSU liegt in Augsburg vor der SPD: Nach derzeitigem Stand 38,2 Prozent gegenüber 19,8 Prozent.
19:11 - Hochrechnung ARD
Neue Hochrechnung: Union: 33,6, SPD: 23,0, FDP: 14,7, Linke: 12,2, Grüne: 10,5
19:10 - Erwin Huber: «Nicht nur eine Niederlage, ein Desaster»
Der frühere CSU-Chef Erwin Huber hat das Wahldebakel seiner Partei bei der Bundestagswahl als Katastrophe bezeichnet. «Das ist nicht nur eine Niederlage, das ist ein Desaster», sagte er am Sonntagabend in München. «Die CSU verliert einen Nimbus.» Die CSU brauche nun mehr Miteinander und mehr Abstimmung. «Ich glaube, dass wir im letzten Jahr ein bisschen zu viel Hektik hatten.» Die CSU erreicht nach der ersten Hochrechnung bei der Bundestagswahl in Bayern 41 Prozent.
19:08 - Merkel will feiern
"Heute können wir ausgelassen feiern", so Merkel.
19:07 - Erste Zahlen für Augsburg
Rivale Paula (SPD) kommt nach 77 Bezirken auf 21,2 Prozent.
19:05 - Merkel in Berlin
Bundeskanzlerin Angela Merkel strahlt übers ganze Gesicht. Sie sei sehr zufrieden. Das Wahlziel, eine stabile Mehrheit zu erreichen, sei geschafft.
19:07 - Erste Zahlen für Augsburg
Endlich flimmern Zahlen über die Leinwand: Nach 64 von 251 ausgewerteten Bezirken kommt CSU-Mann Christian Ruck auf 42,2 Prozent.
19:05 - Blumen für Merkel
Blumen und Applaus für Merkel. Sie trägt übrigens rot.
19:03 - Roth
Claudia Roth: "Das Ziel, zweistellig zu werden, ist erreicht." Schwarz-Gelb zu verhindern, sei leider nicht erreicht. Es werde aber eine starke Opposition geben, versprach Roth.
19:00 - Seehofer gratuliert Merkel - aber ist unzufrieden
"Nicht zufriedenstellend" ist das Ergebnis der CSU in Bayern. Er freut sich jedoch auf die Zeit unter Führung von Angela Merkel. Er habe bereits gratuliert. "Das Bayern-Ergebnis ist enttäuschend", so Seehofer.
18:59 - Seehofer
Seehofer wird sich gleich äußern. Es gibt keinen Jubelb bei der CSU.
19:00 - Genaue Analyse angekündigt
Ähnlich wie seine Kollegen in Berlin kündigt Paula in Augsburg an, das Ergebnis sorgfältig zu analysieren: "Wir müssen jetzt schauen, woran es genau gelegen hat."
18:56 - CDU bejubelt FDP
Zum Feiern ist den Christdemokraten in Stralsund im Wahlkreis von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht. Nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen auf der CDU-Wahlparty am Sonntag fließt kein Sekt, gibt es keinen Jubel, obgleich es Schwarz-Gelb offensichtlich zu einer Mehrheit geschafft hat. Erst als die Prozente der FDP über den Bildschirm flimmern, entrutscht einem CDU-Mitglied: «Super! Das könnte reichen». Wahlsieger sehen anders aus.
18:55 - Paula "maßlos enttäuscht"
Das Ergebnis für den Wahlkreis ist immer noch nicht da, aber Heinz Paula (SPD) ist über das Abschneiden seiner Partei auf Bundesebene "maßlos enttäuscht."
18:54 - CSU in Bayern bei 41,0 Prozent - Kleine legen zu
Die CSU ist bei der Bundestagswahl am Sonntag in Bayern erneut unter der Marke von 50 Prozent geblieben. Nach der ersten Hochrechnung des Bayerischen Rundfunks schafften die Christsozialen 41,0 Prozent. Die SPD schnitt schwach ab und landete bei 16,7 Prozent. Deutliche Gewinne verbuchten FDP mit 15,8 und Grüne mit 11,1 Prozent. Die Linke schaffte mit 6,7 Prozent den Sprung über fünf Prozent.
18:52 - Schäuble (CDU)
Bundeskanzerlin Merkel hat sich noch nicht geäußert. Dafür Wolfgang Schäuble: "Wir wollten eine klare, stabile Mehrheit. Das haben wir erreicht". Weiter: "Wir haben schwierige Aufgaben vor uns".
18:52 - Warten in Augsburg
"Was zählen die denn so lange?" In Augsburg macht sich bei den Anwesenden Unmut über die Stimmauszählung breit...
18:51 - Steinmeier will Fraktionschef der SPD werden
SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier will Fraktionschef der SPD im neuen Bundestag werden. Er werde «auch als Oppositionsführer im deutschen Bundestag» seinen Beitrag dazu leisten, dass die SPD zu alter Stärke und neuer Kraft findet«, sagte er am Sonntag in Berlin. Er werde »nicht aus der Verantwortung fliehen».
18:50 - Trittin: «Schwarz-Gelb vor uns hertreiben»
Die Grünen haben einen harten Oppositionskurs gegen eine schwarz-gelbe Mehrheit im Bundestag angekündigt. Spitzenkandidat Jürgen Trittin sagte am Sonntagabend auf der Grünen-Wahlparty in Berlin: «Wir gehen in die Opposition.» Er kündigte an: «Wir werden die Schwarzen und die Gelben vor uns hertreiben.» Trittin gab indirekt der SPD die Schuld am Sieg von Schwarz-Gelb: «Wir haben grandios zugelegt, aber wir konnten nicht das ausgleichen, was andere katastrophal verloren haben.»
18:48 - CSU-Vorstandsmitglied attackiert Merkel
Angesichts des Bundestagswahlergebnisses hat CSU-Vorstandsmitglied Bernd Posselt die CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Angela Merkel scharf kritisiert. Die Union habe wegen der «Beliebigkeit» der Kanzlerin viele Stammwähler nicht mobilisieren können, sagte Posselt am Sonntagabend in München. Auch die CSU habe unter «einem Merkel-Malus gelitten». Es sei die falsche Taktik gewesen, eine Art Koalitionswahlkampf zu führen. Für die Kanzlerin bedeute dies «eine Art Schwächung». Die CDU müsse sich nun programmatisch erneuern.
18:44 - neue Hochrechnung ARD
Neue Hochrechnung: Union: 33,4, SPD: 23,0, FDP: 14,7, Linke: 12,6, Grüne: 10,4. Es soll mindestens 16 Überhangmandate geben - vor allem für die Union.
18:44 - Ruck in Augsburg vorn
Es wird noch gezählt, doch schon jetzt sickert durch: Christian Ruck wird das Rennen wohl für sich entscheiden.
18:42 - Steinmeier: Oppostionsführer
Steinmeier will Oppostionsführer im nächten Bundestag sein. Dafür gtibt es von den SPDlern viel Beifall.
18:41 - Guttenberg froh über Mehrheit
Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat erleichtert auf die sich abzeichnende Mehrheit für Schwarz-Gelb im Bund reagiert. «Es ist erfreulich, dass es für einen Regierungswechsel reicht», sagte Guttenberg am Sonntag im Bayerischen Fernsehen. «Jetzt kommt es auf eine gute und stabile Mehrheit an.» Gleichzeitig versuchte er, Ängste vor sozialen Einschnitten zu zerstreuen. «Das wird keine Regierung der sozialen Kälte sein.» Das schwache Abschneiden der CSU, die in Bayern laut Prognose nur auf 41,0 Prozent kommt, sei der großen Koalition geschuldet. Diese sei eben nur eine «Übergangsregierung» gewesen.
18:40 - Kohnen: Bayerische SPD muss Erneuerung beginnen
Nach der Niederlage bei der Bundestagswahl muss die bayerische SPD nach Worten von Generalsekretärin Natascha Kohnen mit einer Erneuerung beginnen. «Die SPD will jetzt ein klares soziales Profil zeigen», sagte sie am Sonntagabend in München. «Vor der bayerischen SPD liegt ein langer Weg der Erneuerung.» An der bitteren Niederlage gebe es nichts zu deuteln. «Die SPD hat sich auf dem letzten Landesparteitag neu aufgestellt und muss jetzt mit diesem Ergebnis arbeiten und die Erneuerung der Bayern-SPD beginnen.»
18:38 - Steinmeier
SPD-Mann Steinmeier wirkt gefasst.
18:37 - SPD: Opposition
"Nach Lage der Dinge haben CSU/CDU und FDP eine Mehrheit", so Steinmeier in Berlin. Buhrufe kommen von den Anhängern. Steinmeier verspricht: "Wir werden eine Oppositionn sein, die sehr genau darauf schauen wird, wie sie sich beweisen werden".
18:36 - Kurzes Durchschnaufen in Augsburg
Doch bevor die Zahlen da sind, gehts im Goldenen Saal erstmal für viele an die Getränkebar. Für die einen das Siegerbier, für die anderen ein (schwacher) Trost...
18:35 - SPD: Niederlage
Steinmeier gesteht seine Niederlage ein.
18:33 - bitterer Tag
SPD-Kandidat Steinmeier: "Ein bitterer Tag für die Deutsche Sozialdemokratie". Es sei eine bittere Niederlage.
18:35 - Favoritensieg oder Überraschung?
Dabei wäre ein Sieg Paulas eine Sensation: Sein Gegner Christian Ruck könnte bereits zum sechsten Mal nacheinander die Nase vorn haben und für Augsburg in den Bundestag einziehen.
18:32 - Steinmeier und Müntefering
Frank Steinmeier und Franz Müntefering (beide SPD) stellen sich der Presse. Sie bekommen viel Applaus.
18:29 - Leutheusser-Schnarrenberger: FDP-Abschneiden sensationell
Die bayerische FDP-Vorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat sich begeistert über das Abschneiden der Liberalen bei der Bundestagswahl und vor allen in Bayern geäußert. «Ich finde es sensationell, dass sich die FDP in Bayern so etabliert hat», sagte sie am Sonntagabend im Bayerischen Fernsehen. Nach der ersten Prognose des BR liegt die FDP bayernweit bei 15,5 Prozent und hätte damit ein Rekordergebnis erreicht.
18:28 - Pronold: Eine bittere Stunde für Deutschland
Die SPD in Bayern hat sich erschüttert über das schlechte Abschneiden der Partei bei der Bundestagswahl gezeigt. «Es ist eine bittere Stunde für Deutschland» sagte SPD-Landeschef Florian Pronold am Sonntagabend in München. «Die Frage der sozialen Gerechtigkeit hat mit der SPD verloren». Das bundesweite Wahlergebnis sei auch das Ergebnis der großen Koalition in Berlin. «Es gibt nichts schön zu reden. Wir werden eine gründliche Analyse machen und in die Opposition gehen.»
18:27 - Bayerns Linke: Das haben wir erwartet
Mit Freude haben die Linken in Bayern den bundesweiten Wahlerfolg ihrer Partei aufgenommen. «Wir freuen uns ganz furchtbar», sagte die Landessprecherin Eva Bulling-Schröter bei der Wahlparty in München. «Jetzt wird der Parteiaufbau in Bayern leichter.» Bei den nächsten Kommunal- und Landtagswahlen werde ihre Partei deutlich mehr Stimmen als zuletzt einholen können. «Das haben wir schon erwartet», sagte Parteimitglied Felix Bravmann.
18:26 - Brüderle: Möglichst viel FDP-Politik umsetzen
Der stellvertretende FDP-Chef Rainer Brüderle will möglichst viele Forderungen seiner Partei in einer schwarz-gelben Koalition umsetzen. «Wir haben den höchsten Zuwachs aller Parteien. Damit ist ein hohes Maß von Verantwortung verbunden», sagte Brüderle am Sonntagabend in der ARD. Es gehe darum, möglichst viel von dem umzusetzen, was die Wähler unterstützt hätten.
18:25 - ZDF-Hochrechnung: Mehrheit für Union und FDP
Bei der Bundestagswahl zeichnet sich laut der ersten ZDF-Hochrechnung (18.18) eine Mehrheit für Union und FDP ab. Wahlsieger ist demnach mit 33,5 Prozent die Union mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an der Spitze (2005: 35,2 Prozent). Die Union kann danach 228 Sitze erringen. Die FDP kann zulegen und kommt auf 14,6 Prozent (2005: 9,8 Prozent) und 92 Sitze. Damit hätte Schwarz-Gelb eine Mehrheit im 17. Bundestag. Die SPD mit Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier erreicht mit 23,3 Prozent das schlechteste Ergebnis seit Bestehen der Bundesrepublik (2005: 34,2 Prozent). Sie erhält 149 Sitze. Die Linke erzielt laut Prognose 12,9 Prozent (2005: 8,7 Prozent) und 82 Sitze, die Grünen 10,2 (2005: 8,1 Prozent) und 65 Sitze.
18:24 - Wowereit erwartet «Verjüngungsprozess» bei SPD
Nach den herben Verlusten für die SPD erwartet Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit einen «Erneuerungs- und Verjüngungsprozess» in seiner Partei. Zugleich warnte er am Sonntagabend im ZDF die Sozialdemokraten davor, die Schuld nur bei einzelnen zu suchen. «Natürlich trägt die Verantwortung die gesamte Partei», sagte Wowereit. «Es ist unsere gemeinsame Verantwortung. Das kann man nicht auf den einen oder anderen abwälzen.»
18:23 - Wahlbeteiligung sehr gering
Die Wahlbeteiligung ist sehr gering: Nur rund 70 bis 71 Prozent der Wähler haben ihr Kreuzchen gemacht.
18:21 - Ramsauer
Peter Ramsauer (CSU): Er freut sich über das Ergebnis und ist sich sicher, dass die Zeichen auf schwarz-gelb stehen. "Die Leute in Bayern wollten auf Nummer sicher gehen und haben die Stimmen gesplittet". Deshalb sei, wegen der vielen Zweitstimmen, so stark.
18:18 - Union stärkste Kraft - Mehrheit für Koalition mit FDP (Hochrechnung)
Bei der Bundestagswahl vom Sonntag deutet sich laut der ersten ARD-Hochrechnung (18.16 Uhr) eine schwarz-gelbe Mehrheit an. CDU und CSU kommen demnach mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf 33,4 Prozent der Stimmen (2005: 35,2 Prozent). Die Sozialdemokraten mit Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier (SPD) an der Spitze verlieren deutlich und erreichen nur noch 22,7 Prozent (2005: 34,2 Prozent). Die FDP schafft eine Steigerung auf 14,8 Prozent (2005: 9,8 Prozent). Die Linkspartei legt der Prognose zufolge auf 12,5 Prozent der Stimmen (2005: 8,7 Prozent) zu. Die Grünen liegen bei 10,6 Prozent (2005: 8,1 Prozent).
18:20 - Gribl verfolgt Hochrechnung mit ernster Miene
Augsburgs OB Gribl verfolgt die zweite Hochrechnung mit ernster Miene. Kein Wunder: Auch die Union hat mit Verlusten zu kämpfen...
18:16 - Kuhn
Fritz Kuhn (Grüne) sieht die Mehrheit für schwarz-gelb noch wackeln.
18:15 - Pau
Petra Pau (Die Linke): "Das soziale Gewissen in der BRD ist gestärkt". Sie sei sehr zufrieden.
18:15 - Warten auf die Protagonisten
Die Bundespolitiker äußern sich in Berlin, in Augsburg muss auf Statements der Protagonisten noch gewartet werden. Genau wie auf die Ergebnisse zur Entscheidung im Kampf um den Wahlkreis.
18:14 - Brüderle
Die FPD freut sich über ihr bestes Ergebnis. Die Bürger wollen eine bürgerliche Regierung, so Brüderle.
18:13 - Struck
Struck (SPD) gratuliert der CDU und der FDP. Er spricht von einer "schweren Niederlage", von einem "bitteren Abend". Es habe nicht am Kandidaten Steinmeier gelegen.
18:10 - Kauder
Die Prognose ist das zweitschlechteste für die CDU. Kauder sieht das trotzdem als Erfolg. "Wir haben unser Wahlziel erreicht".
18:08 - Bayern-Prognose: CSU und SPD verlieren - Kleine legen zu
Ein Jahr nach ihrem Fiasko bei der bayerischen Landtagswahl muss die CSU bei der Bundestagswahl erneut eine dramatische Niederlage hinnehmen. Laut Prognose des Bayerischen Fernsehens kommt sie auf 41 Prozent der Stimmen und schneidet damit so schlecht ab wie noch nie bei einer Bundestagswahl seit mehr als 50 Jahren. Zudem liegt sie sogar unter ihrem Landtagswahl-Ergebnis. Wahlverlierer ist zudem die SPD, die im Freistaat auf 16,5 Prozent der Stimmen kommt - ebenfalls ihr schlechtestes Resultat bei einer Bundestagswahl in Bayern. Wahlgewinner sind dagegen die kleinen Parteien, allen voran die FDP, die laut Prognose massiv auf 15,5 Prozent zulegt. Die Grünen steigern sich auf 11,5 Prozent, die Linke legt auf 6,5 Prozent zu.
18:09 - Die "Experten" legen los
Die Diskussionen gehen los: Der Lärmpegel im Rathaus steigt, jeder versucht sich in Analysen, versucht dem Partner, dem Kollegen oder dem Parteifreund zu erklären, wie die Ergebnisse zustanden gekommen sind.
18:07 - Landtagswahl in Brandenburg
Aus der Landtagswahl in Brandenburg ist die SPD von Ministerpräsident Matthias Platzeck einer ersten Prognose für die ARD zufolge als klarer Sieger hervorgegangen und kann sich den Koalitionspartner zwischen CDU und Linkspartei aussuchen.
18:05 - Prognosen: Zitterpartie für Schwarz-Gelb im Bund
Nach der Bundestagswahl müssen Union und FDP nach Prognosen von ARD und ZDF um eine Mehrheit zittern. Die Union bleibt mit 33,5 Prozent stärkste Kraft. Die FDP konnte sich am Sonntag noch stärker als erwartet auf etwa 14,5 bis 15 Prozent verbessern. Danach könnte es knapp für ein schwarz-gelbes Bündnis reichen. Die SPD erzielte mit 22,5 bis 23,5 Prozent voraussichtlich das schlechteste Ergebnis seit Gründung der Bundesrepublik. Die Linke kann mit einem zweistelligen Ergebnis um die 12,5 bis 13,0 Prozent rechnen. Die Grünen werden ebenfalls zweistellig, verfehlen aber voraussichtlich mit 10 bis 10,5 Prozent ihr Ziel, drittstärkste Kraft zu werden. Die Prognosen der Umfrageinstitute lagen in den vergangenen Jahren nahe an den ersten Hochrechnungen.
18:06 - Spott für die SPD
Ganz anders bei den Zahlen für die "Roten": Die dramatischen Verluste der SPD lösen bei nicht wenigen Anwesenden in Augsburg lautes Gelächter aus.
18:04 - ARD: Mehrheit für Union/FDP
Bei der Bundestagswahl zeichnet sich nach einer Prognose für die ARD eine klare Mehrheit für eine Koalition von Union und FDP ab. Nach der am Sonntag um 18.00 Uhr veröffentlichten Prognose von Infratest dimap erzielt die CDU/CSU unter Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) 33,5 Prozent. Die FDP legt deutlich zu und kommt demnach auf 15 Prozent. Die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Frank-Walter Steinmeier rutscht auf einen historischen Tiefstand ab und landet laut der Prognose bei nur noch 22,5 Prozent. Die Linkspartei erreicht 12,5 Prozent und die Grünen 10,5 Prozent.
18:03 - 33,5 für Union - SPD schlechtestes Ergebnis
Bei der Bundestagswahl zeichnet sich laut ZDF-Prognose (18.00 Uhr) eine Mehrheit für Union und FDP ab. Trotz Verlusten liegt die Union mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit 33,5 Prozent vorn (2005: 35,2 Prozent). Die FDP kann zulegen und kommt auf 14,5 Prozent (2005: 9,8 Prozent). Damit hätte Schwarz-Gelb eine Mehrheit im 17. Bundestag. Die SPD mit Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier erreicht mit 23,5 Prozent das schlechteste Ergebnis seit Bestehen der Bundesrepublik (2005: 34,2). Die Linke erzielt laut Prognose 13 Prozent (2005: 8,7), die Grünen 10 (2005: 8,1).
18:05 - Gelb sorgt für Freude
Die Kameras in Augsburg fangen die Bilder ein: Menschen mit versteinerter Miene - wenn sie denn Anhänger der SPD sind. Lauter Jubel bei den Zahlen der FDP.
18:02 - Piraten
Die Piraten landen laut ARD bei 2 Prozent
18:01 - Hochrechnung ZDF
ZDF: Knappe Mehrheit für Schwarz-Gelb, sogar ohne Überhangmandate.
18:01 - Jubel und Entsetzen in Augsburg
Was für eine erste Hochrechnung: Ein Desaster für die SPD, die FDP legt stark zu, spontaner Jubel in den Reihen im Goldenen Saal...
18:00 - Hochrechnung
Die erste Hochrechnung der ARD: CSU/CDU: 33,5 SPD: 22,5 FDP: 15,5 Grüne: 10,5 Linke: 12,5.
18:01 - Wahlabend der Extraklasse
"Jetzt gehts los", sagt eine Dame. Und recht hat sie. Im Fernsehen wird ein Wahlabend der Extraklasse versprochen...
17:59 - Gespenstische Ruhe im Augsburger Rathaus
Gespenstische Ruhe: Der Ton der Bildschirme wird aufgedreht, die Menschen im Augsburger Rathaus sind elektrisiert.
17:57 - Polit-Stars warten
Volker Kauder (CDU), Peter Struck (SPD), Rainer Brüderle (FDP), Petra Pau (Die Linke) und Fritz Kuhn (Grüne) sind im ARD-Studio und dürfen gleich nach 18 Uhr ihre Trauer/Freude verkünden.
17:59 - Alles wie immer?
Während auf Bundesebene ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet wird, will sich Christian Ruck in Augsburg den Wahlkreis-Sieg zum wiederholten Male holen. Doch auch sein Blick wird jetzt gespannt zu den Bildschirmen gehen...
17:54 - Die Wähler sind gespannt
Vor dem Bundestag in Berlin warten viele Menschen auf 18 Uhr und die ersten Prognosen. Der eine sieht schwarz-gelb klar vorne, der andere nur wegen der Überhangmandate.
17:57 - Nur noch Minuten...
Jetzt ist auch in Augsburg der Wahlkampf endgültig vorbei, die Ergebnisse stehen vor der Tür: Zeit für die Entscheidung...
17:54 - Roth und Gruß fehlen in Augsburg
Nicht im Rathaus sind heute Claudia Roth (Grüne) und Miriam Gruß (FDP), die in Berlin weilen.
17:51 - Der Saal füllt sich
Es wird voll: Vor den Flachbildschirmen und der Leinwand versammeln sich immer mehr Menschen, einige Politiker der Fraktionen sind auch schon da. Die Augsburger Bundestagskandidaten Christian Ruck (CSU) und Heinz Paula (SPD fehlen noch, sollen aber kommen.
17:50 - Spannung steigt
Die Spannung steigt - auch hier in der Redaktion. In 10 Minuten dürfen die Prognosen veröffentlicht werden. Auf jeden Fall ist klar: Es wird ein langer Abend...
17:49 - Protest gegen Merkel
Umweltschützer vom BUND haben am Sonntag vor dem Wahllokal von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für den Ausstieg aus der Atomkraft protestiert. Wie die Organisation mitteilte, stellten die Teilnehmer in Berlin-Mitte eine rund zwei Meter hohe sogenannte Atom- Ausstiegsuhr auf, um gegen die Laufzeitverlängerungen für die Atomkraftwerke zu demonstrieren.
17:48 - Gespannte Erwartung im Augsburger Rathaus
Hallo und herzlich willkommen aus dem Augsburger Rathaus. In den nächsten 90 Minuten versorgen wir Sie von hier mit Ergebnissen, Stimmen und Stimmungen zur Bundestagswahl 2009. Wenige Minuten vor der ersten Hochrechnung herrscht angespannte Erwartung unter den Gästen im Goldenen Saal.
17:48 - ARD: Twitterzahlen falsch
Die Zahlen, die bei Twitter kursieren, sind falsch. "Das wird man gleich bei der Hochrechnung sehen", so die Moderatoren.
17:47 - Ergebnis aus Bremen schon da?
Ein angebliches Zwischenergebnis zur Bundestagswahl auf der Internetseite des Landeswahlleiters in Bremen hat am Sonntagnachmittag für Wirbel gesorgt. Auf der Seite waren in Diagrammen vermeintliche Ergebnisse zu sehen. Nach Angaben des Wahlleiters Jürgen Wayand handelte es sich um Testdaten. Vor der Schließung der Wahllokale werde keine Stimme ausgezählt.
17:48 - Gespannte Erwartung im Augsburger Rathaus
Hallo und herzlich willkommen aus dem Augsburger Rathaus. In den nächsten 90 Minuten versorgen wir Sie von hier mit Ergebnissen, Stimmen und Stimmungen zur Bundestagswahl 2009. Wenige Minuten vor der ersten Hochtrechnung herrscht angespannte Erwartung unter den Gästen im Goldenen Saal.
17:46 - Falsche Zettel in Frankfurt
In Frankfurt/Main wurden sechs Wahlbezirke mit Hunderten Stimmzetteln beliefert, die eigentlich für Hanau bestimmt waren. Die Wahlvorstände hätten die falschen Dokumente bemerkt und aussortiert, so der Wahlleiter. Jedoch sei nicht mit Sicherheit auszuschließen, dass in einigen Wahllokalen Frankfurter Wähler mit den für Hanau bestimmten Unterlagen in die Wahlkabinen gingen. Wenn Wähler auf fehlerhaften Stimmzetteln mit ihrer Erststimme einen Direktkandidaten ankreuzten, der für ihren Wahlkreis nicht kandidiert, sei diese Stimme ungültig. Die Zweitstimme werde aber gewertet. Wie es zu der fehlerhaften Belieferung der Wahlbezirke kam, blieb zunächst unklar.
17:45 - Ortsfremde Wahlbriefe aufgetaucht
Drei Wahlbriefe aus Wiesbaden und Köln für die Bundestagswahl sind am Wahltag Hunderte Kilometer entfernt in Thüringen aufgetaucht. Wahlvorstände fanden die roten Briefumschläge im Briefkasten der Gemeinde Geisa im Wartburgkreis. «Wie die da reingekommen sind, ist schon verwunderlich», sagte die zuständige Kreiswahlleiterin, Regina Spieß, in Bad Salzungen.
17:39 - Papst macht kein Kreuzchen
Papst Benedikt wird heute nicht wählen. Der in Marktl am Inn geborene Joseph Ratzinger besitzt zwar auch einen deutschen Pass, will sich aber nicht in weltliche Angelegenheiten einmischen.
17:34 - Twitter
Noch wenige Minuten, dann schließen die Wahllokale. Beim Kurznachrichtendienst twitter fordern fleißige Wähler auf, noch schnell die Stimme abzugeben. Da können wir uns nur anschließen: Schnell noch zur Urne!
17:30 - Raab: kein Schwarz-Gelb
Bei der «TV total Bundestagswahl» hat es gestern nicht für Schwarz-Gelb gereicht. Die Union wurde mit 26,6 Prozent stärkste Fraktion, die FDP erhielt 19,9 Prozent der Stimmen. Zweitstärkste Kraft wurde die Linke mit 20,5 Prozent, die SPD kam auf 17,7 und die Grünen erreichten 15,4 Prozent.
17:26 - Seehofer: Briefwahl
Zu den Briefwählern gehörte nach Angaben der Staatskanzlei heuer auch Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer.
17:26 - Wahlbeteiligung in Augsburg gering
Wie eine Umfrage der dpa weiter ergab, lag die Wahlbeteiligung auch in München, Augsburg, Regensburg und Bayreuth zum Teil deutlich unter den Vergleichswerten aus dem Jahr 2005.
17:24 - Wenig Interesse an Wahl
Bis zum späten Nachmittag ist die Wahl in Bayern auf wenig Interesse gestoßen. Zwar meldeten die Wahlämter mehrerer Städte am Sonntag einen Rekord bei der Briefwahl. In den Wahllokalen war dafür aber vielerorts deutlich weniger los als bei der Bundestagswahl 2005.
17:21 - 546 000 junge Bayern
Im Freistaat sind rund 9,3 Millionen Bürger aufgerufen, über die künftige Zusammensetzung des Bundestags zu entscheiden. Darunter sind 546 000 junge Leute, die erstmals bei einer Bundestagswahl ihre Stimme abgeben dürfen.
17:17 - Bundeswahlgesetz verbietet Veröffentlichung
«Die Veröffentlichung von Ergebnissen von Wählerbefragungen nach der Stimmabgabe über den Inhalt der Wahlentscheidung ist vor Ablauf der Wahlzeit unzulässig», heißt es in Paragraph 32 des Bundeswahlgesetzes.
17:17 - "Echte" Zahlen erst um 18 Uhr
Die mit Spannung erwarteten Zahlen zum Wahlausgang aus den sogenannten Nachwahlbefragungen der Wahlforschungsinstitute liegen natürlich schon vor Schließung der Wahllokale einem kleinen Kreis vor, dürfen aber auf keinen Fall etwa im Internet vor Schließung der Wahllokale publik werden. Bei Verstößen drohen Geldstrafen bis zu 50.000 Euro.
17:16 - Twitter
Wirres Zahlenspiel: Beim Onlinedienst Twitter kursieren bereits viele Prozentzahlen. Mal sieht es nach 35 für die Union aus, mal nach 32. Die SPD kommt laut Twitter auf 24 bis 26 Prozent. Verlässlich scheinen diese Zahlen - ohne Quellenangabe - nicht.
17:08 - 3556 Kandidaten
Über 62 Millionen Wahlberechtigte sind heute aufgerufen, für die nächsten vier Jahre einen neuen Bundestag zu wählen. Es treten 27 Parteien und 3556 Kandidaten an, die um mindestens 598 Mandate kämpfen.
17:06 - Die Qual der Wahl
Schwarz-gelb? Große Koalition? Oder ein anderes Farbspiel? Um Punkt 18.00 Uhr schließen in ganz Deutschland die Wahllokale. Dann gibt es erste Prognosen, die Hochrechnungen folgen kurz danach. Wir halten Sie in unserem Liveticker auf dem Laufenden.
Aktualisieren