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#1 (permalink) | |
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Flüchtlinge klagen: Enger als im Gefängnis
Politiker sind wie Wurlitzer-Automaten. Sie können auf Knopfdruck zu allem ein Liedchen singen. Beim Thema Flüchtlingsheime herrscht plötzlich Schweigen. Keine Ahnung, winkt einer ab. Zu komplex, eine andere. In der Tat gehen die Einwirkungsmöglichkeiten der Kommunalpolitiker gegen null, obwohl den meisten die heruntergekommenen Sammelunterkünfte (AZ berichtete) ein Dorn im Auge sind. http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-195-Euro-fuer-eine-Absteige-_arid,2106078_regid,2_puid,2_pageid,4490.html |
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#2 (permalink) | |
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Am Samstag gab es eine Demo in der Innenstadt an der ca. 130 Menschen teilnahmen, um auf die Missstände in den Asylunterkünften in Augsburg hinzuweisen. Wir haben nur einige hundert Flüchtlinge in Augsburg. Vor Jahren waren es einige tausend. Es ist nicht mehr länger hinnehmbar, dass die Stadt Augsburg sie weiterhin in Sammelunterkünften einpfercht mit Essenspaketen (jede Woche der gleiche Fraß - teilweise über Jahre hinweg). Die Unterbringung in Wohnungen wäre übrigens billiger. |
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#3 (permalink) | |
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ja - bestimmt....3 Mohren gefaellig...?
das hatten wir sogar schon mal - so aehnlich! In Kissing, irgendwann mal davor ein renomiertes Speiselokal...! wenn ich das schon lese.... jede Woche der gleiche Frass,,,,? Naja - vielleicht kriegen Sie bei Steigenberger abwechslungsreichere Kost! |
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#4 (permalink) | |
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#5 (permalink) | |
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Welcher Vermieter möchte bitte seine Wohnung an Flüchtlinge vermieten? Somit sollten privat vermietete Wohnungen schonmal aus dem Raster fallen. Bleibt noch die WBG. Ob sich der Stadtrat wirklich den städteplanerischen Schuss ins Knie leistet, bleibt abzuwarten. Warum sollte der Stadtrat Flüchtlingen den Zugang zum Wohnungsmarkt eröffnen und damit riskieren, dass ganze Häuserzeilen und Stadtviertel darunter leiden, wie zum Beispiel durch einen Verfall der Lebensqualität durch Stigmatisierung der restlichen Bevölkerung "Ihr wohnts doch im Flüchtlingsviertel..." Für 195 Euro kriegt man übrigens nicht mal im Hochfeld eine 2-Zimmer Wohnung. |
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#6 (permalink) | |
Ja, ich schon.;) Essenspakete sind auch nicht billiger als Geldleistungen. Und nur wenige auswärtige Firmen profitieren davon und mischen dann noch Lebensmittel mit abgelaufenem MHD darunter. Gegessen wird, was vom Amt kommt Flüchtlinge in Bayern müssen mit dem Inhalt von Essenspaketen leben. Obwohl das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) auch die Möglichkeit der Bargeld- oder Gutscheinvergabe vorsieht, werden sie zwei mal pro Woche im Auftrag der Bezirksregierungen mit Lebensmitteln von der Firma Dreikönig aus dem baden-württembergischen Schwäbisch Gmünd beliefert. Darunter sind auch Lebensmittel von minderer Qualität, zum Teil mit wie abgelaufenem Haltbarkeitsdatum. Diese Versorgung mit Sachleistungen ist nicht nur entwürdigend, sondern auch teuer. Neben den Kosten der Lebensmittel fallen auch noch die Logistik- und Transportkosten an. Zudem schadet die Belieferung mit Essenspaketen dem lokalen Einzelhandel. Allein den Lebensmittelgeschäften in Neuburg entgehen jährlich ca. 900.000 €. Essenspakete - Bayerischer Flüchtlingsrat |
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#7 (permalink) | |
Können Sie oder der Flüchtlingsrat dies irgendwie belegen? |
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#8 (permalink) | |
Flüchtlinge bekamen Gammelfleisch Auch in Ingolstadt und Neuburg abgelaufene Tiefkühlpackungen verteilt Donaukurier: Der Bayerische Flüchtlingsrat hat scharf gegen die Ausgabe von Gammelfleisch an Flüchtlinge in staatlichen Unterkünften in Oberbayern protestiert. Bei den letzten Ausgaben der Lebensmittelpakete seien 500-Gramm-Tiefkühlpackungen mit Hähnchenbrust verteilt worden, deren Haltbarkeit schon seit Oktober 2005 abgelaufen war, teilte der Flüchtlingsrat am Freitag mit. Die zuständige Bezirksregierung von Oberbayern bestätigte die Ausgabe von Produkten, bei denen die Mindesthaltbarkeit überschritten, war..... Flüchtlinge bekamen Gammelfleisch - Bayerischer Flüchtlingsrat Reicht das? |
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#9 (permalink) | |
Nein. Ich habe mir auch schon den Magen verdorben, weil ich umetikettiertes Fleisch gekauft und gegessen habe. Im Zeitalter des Geiz-ist-geil kann so etwas allen und jedem passieren. Ich vermisse den Beweis, dass die Flüchtlingsunterkünfte [b]GEZIELT[/B] mit abgelaufenem und verdorbenen Lebensmitteln beliefert wurden. |
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#10 (permalink) | |
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#11 (permalink) | |
Was haben Sie denn für eine Vorstellung von "Flüchtlingen"? Haben diese ein Merkmal auf der Stirn??? Ganze Häuser- und Stadtviertel leiden??? Bei einigen Hundert in ganz Augsburg??? Zu den 195 euro kommen noch die Verwaltungs- und Betreuungskosten in den Sammelunterkünften. Das ist insgesamt auf jeden Fall teurer und einfach unwürdig. Hier können Sie einiges nachlesen: Flüchtlingsproteste weiten sich von Niederbayern über die Oberpfalz nach Schwaben aus Seit gestern, 16.03.2010, boykottieren insgesamt 29 BewohnerInnen der beiden Augsburger Flüchtlingslager in der Calmbergerstraße und in der Neusässer Straße (ehemalige Flak-Kaserne) die Annahme der Essenspakete. Sie schließen sich damit dem Flüchtlingsstreik an, mit dem seit dem 26. Januar immer mehr BewohnerInnen bayerischer Flüchtlingslager gegen ihre unerträglichen Lebensbedingungen protestieren – mittlerweile beteiligen sich über 100 Flüchtlinge in Augsburg, Bogen, Regensburg, Aholfing, Passau, Hauzenberg und Breitenberg. Die zentralen Forderungen sind: „Bargeld statt Essenpakete, weg mit der Residenzpflicht, generelle Arbeitserlaubnis, Abschaffung der Lagerpflicht und Respekt von den Verantwortlichen in Ausländerbehörden, Landratsämtern und im Innenministerium.“ Neben der Mangelversorgung mit Essenspaketen kritisieren die Flüchtlinge die unerträgliche Wohnsituation in den Augsburger Lagern: „Wir wohnen hier zu fünft oder zu sechst in einem Zimmer. Die Küchen und die sanitären Einrichtungen hier sind komplett überlastet, verdreckt und unhygienisch. Das Leben hier macht uns körperlich und psychisch krank“, bringt ein Bewohner seinen Unmut zum Ausdruck. Das Flüchtlingslager in der Calmbergerstraße bietet einen erschreckenden Anblick: Zimmerdecken, durch die das Wasser tropft und die von den BewohnerInnen notdürftig mit Zeitungspapier abgedichtet wurden; herausgefallene Zimmerfenster, durch die winterlich kalte Luft pfeift; Duschen ohne warmes Wasser vor 14 Uhr; Lampenabdeckungen voller toter Insekten. Längst überfällige Instandsetzungen von der Lagerleitung, die der Regierung von Schwaben untersteht, lassen auf sich warten. Auch die Residenzpflicht auf Stadt und Landkreis Augsburg steht massiv in der Kritik: „Wir können nicht einmal nach München oder in andere nahe Orte fahren, ohne dass wir eine Strafe riskieren. Ständig werden wir von der Polizei kontrolliert, ständig bekommen wir Bußgelder und Anzeigen, ohne dass wir etwas verbrochen haben“. Voraussichtlich am 25.03.2010 soll im Sozialausschuss des Bayerischen Landtags über die Neuausrichtung der bayerischen Flüchtlingspolitik entschieden werden. Hans-Georg Eberl von der Karawane München sagt dazu: „Wir appellieren an die Landtagsabgeordneten, den Lagerzwang abzuschaffen, die Auszahlung von Bargeld anstelle von Sachleistungen festzulegen, die Residenzpflicht auf ganz Bayern auszuweiten, sich für die unbürokratische Erteilung von Arbeitserlaubnissen einzusetzen und damit eine längst überfällige Wende im Sinne der Menschenwürde von Flüchtlingen einzuläuten.“ Weitere Informationen zu den Essenspaketeboykotts finden Sie unter: www.carava.net und www.fluechtlingsrat-bayern.de Bilder aus Augsburg gibt es hier. Schlagwörter:Arbeitsbeschränkung, Essenspakete, Essenspaketeboykott, Hungerstreik, Residenzpflicht http://carava.net/ |
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#12 (permalink) | |
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Ich geh dann mal lieber wieder
195 Euro ist für diese "Ausstattung" viel Geld. So wie das dort aussieht möchte ich da nicht umsonst wohnen. (Wohnen da auch Kinder?) Da sollte man sich halt entscheiden. Bei der Kostenfrage-auch wenn`s hart klingt - sage ich mir halt -wenn es am Geld scheitert - lieber ein paar weniger, dafür entsprechend untergebracht, Integrationsmöglichkeiten usw.- als so. Von Erzählungen her sind die Leute in diesen Unterkünften auch häufig frustriert. Entsprechend ist dort die "Stimmung." Ob jemand politisch verfolgt wird dürfte sowieso schwer herauszubekommen sein. Für jemanden der den Staat nur ausnützen will, der wird auch Mittel und Wege finden. Für die die sich in ihrem Land politisch engagieren und deshalb verfolgt werden und hier landen mögen solche Zustände fast wie vom Regen in die Traufe sein. Bayerischer Behördenwegweiser: Asyl/Internet |
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#13 (permalink) | |
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Die Frage stellt sich natürlich, weshalb Flüchtlinge gerade nach Deutschland kommen. In keinem unserer Nachbarstaaten gibt es ein Regime, welches den dortigen Bürgern Anlass zur Flucht gibt. Betrachtet man also die Herkunft der Flüchtlinge, dann kann man feststellen, dass es eine Menge demokratischer Länder zwischen dem Herkunftsland und Deutschland gibt. Weshalb also geht man nicht in diese wesentlich näher gelegenen Länder, um Asyl zu beantragen? :innocent: |
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#14 (permalink) | |
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Gute Frage
Ganz einfach, weil sie es hier immernoch besser haben, als sonstwo... :yes: Die Frage bleibt, ob sie "zuhause" bessere Lebensbedingungen hatten (aber warum wären sie dann nach D gekommen?) oder ob sie nicht froh sein sollten, einfach ein kostenloses "Dach über dem Kopf", samt Wasser und Strom, täglich etwas zu essen zu haben (gut, das mit dem Gammelfleisch darf natürlich nicht sein) und "unverfolgt" in Deutschland leben zu können? In den Ländern rings um Deutschland herum, haben sie es jedenfalls nicht so gut... |
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#15 (permalink) | |
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GAST
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Dies sollte weiterhelfen: Archiv Sendung vom 24.03.2010, Rundschau, SF 1 Archiv Sendung vom 19.08.2009, Rundschau, SF 1 Archiv Sendung vom 21.01.2009, Rundschau, SF 1 |
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