Dienstag, 21. Mai 2013

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Friedensmarathon: Ein Kessel Buntes
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19.01.2009 11:41 Uhr
GAST
Friedensmarathon: Ein Kessel Buntes
Ich hätte kein Wort darüber verloren, hätte Michael Hörmann zu dem Artikel nicht einen Kommentar verfasst, der mir erwähnenswert erscheint. Die Überschrift lautete „Ein Friedensmarathon zu Friedensfest“. In dem Artikel wird mitgeteilt, dass von einigen Marathonläufern die Idee auf den Weg gebracht wurde, zum Augsburger Friedensfest am 08. August einen Marathonlauf rund um Augsburg statt finden zu lassen. Im Rahmenprogramm eine kirchliche Messe, ein Friedenskonzert. Am kommenden Donnerstag wird sich der Stadtrat mit diesem Vorschlag befassen. Kosten für die Stadt 50.000 Euro. Das Konzept wird als Bestandteil einer Neugestaltung des Friedensfestes verstanden. So weit so gut. Vorschläge gibt es viele. Gute und schlechte. Herr Hörmann schrieb unter anderem in seinem Kommentar:
Laufen für den Frieden. Die Idee ist nicht neu. Sie in Verbindung mit dem Augsburger Friedensfest zu bringen, ist grandios. [] Eine öffentlichkeitswirksame Veranstaltung wertet das Friedensfest zudem auf.

Der Marathon war der Lauf eines Sendboten, der Hilfe für die Griechen im Krieg gegen die Perser holen sollte. Die spätere, anders lautende Legende erzählt uns, dass der Bote nach der Verkündung seiner Botschaft:„Freut Euch, wir haben gesiegt“, tot zusammenbrach. Todesfälle beim Marathon sind keine Seltenheit. Beim letzten New York Marathon sind zwei Läufer verstorben. Um Frieden mit mir und der Welt zu finden benötige ich keinen körperlichen Gewaltakt, der von seiner Anforderung her eine gewisse egozentrische Grundhaltung erfordert, um sich diesen Strapazen auszusetzen. Was hat das mit Frieden zu tun? Es ist eher ein „survival of the fittest“ und grenzt mit seiner Brachialität alle körperlich nicht so belastbaren Menschen aus. Frieden ist für alle. Ich kann die Grandiosität dieser Idee nicht erkennen. Die zunehmenden Subsumierungstendenzen in der Stadtpolitik und in der AZ, alles was auch nur Ansatzweise Öffentlichkeit verspricht, in einen Kessel Buntes zu werfen ist eine fatale Entwicklung. In einem anderen Artikel über einen Runden Tisch aller Popkulturschaffender, mit dem Popkulturbeauftragten Richard Goerlich beklagte Peter Bommas (Kulturpark-West), das aktuelle Konzept der Stadt: „Man muss beim Pop differenzieren und darf nicht wie der Kulturreferent alles darunter zusammenfassen. Das Maxfest ist zum Beispiel kein Pop“. Das ist das Problem, dass nicht die Grenzen scharf konturiert werden, sondern alles im Kontext einer allgemeinen Öffentlichkeitswirksamkeit subsumiert wird. Dabei benötigen alle Bestandteile eine scharfe Abgrenzung, um erkennbar zu sein. Erst danach, kann man die Dinge, wenn sie miteinander vereinbar sind, zusammenfügen. Was ist Marketing, was ist Kultur, was ist Pop, was ist Mainstream, was ist Unpop. So nenne ich einmal die kulturellen Bestandteile, die wegen Schrägheit abgelehnt werden. In der Wortanalyse ist Popkultur. Populäre Kultur. Also Kultur, die so erprobt ist, dass sie eine breite Masse anspricht. Aber Stadtentwicklung im kulturellen Bereich muss auch einen anderen Weg gehen und benötigt den Weg des Widerstandes, um sich zu konturieren. Wirklich nur als Beispiel: Diese Streitbarkeit war zum Beispiel beim alten abc Festival gegeben. Diesen Disput in Öffentlichkeit umzumünzen und es marketinggerecht zu nutzen, wäre legitim gewesen. Im Widerstreit mit Ostermaier die größtmögliche Reibung zu erzeugen, hätte von Größe gezeugt und wäre auch ein Gewinn in der Außenwirkung gewesen. Das Augsburger Friedensfest braucht auch seine klare Kontur und keine unscharfen Randereignisse, die irgendwann in ihrer Eigendynamik, das eigentlich Friedensfest unter sich begraben. In sofern finde ich Michaels Hörmann Kommentar zu dem Thema momentan exemplarisch für die AZ und komplett unreflektiert. Shelley

19.01.2009 12:11 Uhr
GAST

19.01.2009 12:23 Uhr
Altstadtbewohner
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Zitat von ede martini
Wahrscheinlich ist irgendein cleverer Bursche im Kulturamt/-büro daraufgekommen, dass Augsburg eine der wenigen größeren Städte in Bayern bzw. Deutschland ist, die sich nicht mit einem lokalen Marathon schmücken können:
Haben wir doch: Der Citylauf oder so ähnlich, gesponsert von Sport Scheck und verbunden mit dem Großen Preis von Augsburg. Da ist übrigens (2007?) auch ein Teilnehmer verstorben. Innovativ ist so ein Lauf also eher nicht. Zumal seit ein paar Jahren auch Friedberg einen Halbmarathon veranstaltet. *Privatbeitrag*
19.01.2009 12:42 Uhr
GAST

Haben wir doch: Der Citylauf oder so ähnlich, gesponsert von Sport Scheck und verbunden mit dem Großen Preis von Augsburg. Da ist übrigens (2007?) auch ein Teilnehmer verstorben. Innovativ ist so ein Lauf also eher nicht. Zumal seit ein paar Jahren auch Friedberg einen Halbmarathon veranstaltet. *Privatbeitrag*
Weiß schon. Aber so was richtig Großes ist das doch nicht, eher drittklassig. Aber bei Google gibts einen freiburg-, würzburg-, dresden-, regensburg-, mainz-, leipzig-marathon u.ä., um nur mal mit Augsburg vergleichbare Städte zu nehmen. Dann googeln Sie mal unter den Stichworten "Augsburg" und "Marathon" ... Schöne Bescherung, gell :D Ich denke, man will da in eine höhere Klasse aufsteigen: Augsburger Friedensmarathon mit internationalen Teilnehmern (wie völkerverbindend und friedensstiftend das ist, das weiß man ja), vielleicht kriegt man sogar Kenianer oder - wow! - Äthiopier her, und - aktuell - Palästinenser in einer Reihe mit Israelis ...
19.01.2009 13:06 Uhr
Altstadtbewohner
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Zitat von ede martini
Dann googeln Sie mal unter den Stichworten "Augsburg" und "Marathon" ... Schöne Bescherung, gell :D
Ist doch top: Augsburger stibitzen beim München-Marathon 2007 zum dritten Mal die Städtewertung hintereinander. Und die erste Meldung, aus dem Jahr 2006 stammend: "Augsburg wird zur schnellsten Stadt gekürt" - Schlagzeilen wie wir sie lieben :yes: *Privatbeitrag*
19.01.2009 13:59 Uhr
Jochen Mack
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Da ich auch zu den Egozentrikern gehöre, die schon bei einigen Marathonläufen mitgemacht habe, möchte ich mal aus dieser Warte berichten: Es gibt kleinere Städte, in denen solche Läufe mit Erfolg aufgezogen wurden. Zum Beispiel ist der Marathon in Ulm eine sehr schöne Veranstaltung, die fast die ganze Stadt auf die Beine bringt. Im Rahmenprogramm gibt es da Kinderläufe, 5-km-Läufe, 10-km-Läufe, einen Halbmarathon und eben einen Marathon. Das ist eine gute Werbung für die Stadt, viele kommen aus einem Radius von ca. 100 Km, bringen ihre Familie als Fanclub mit und bekommen einen ganz eigenen Eindruck von der Atmosphäre einer Stadt. So weit so positiv. Wer sich über Ulm informieren will, kann dies unter Einstein-Marathon -Home tun. Obwohl ich denke, dass so ein Marathon für Augsburg eine gute Sache wäre, erscheint mir die aktuell diskutierte Idee äußerst fraglich. Nur weil das Wort "Frieden" davor steht und ein Marathon ein schöner Event sein kann, erschließt sich mir noch immer nicht, was so ein Lauf zum Friedensfest beitragen kann. Dort ging es um eine Auseinandersetzung zwischen verschiedenen christlichen Konfessionen und der Augsburger Religionsfrieden war ein Beitrag zu einer größeren Religionsfreiheit. Da findet sich für mich wirklich aber auch gar keine Brücke zu einem Lauf. Das scheint mir eher in die Philosophie von Herrn Grab zu passen, aus allem einen hüpfburgenkompatiblen Event zu machen. Dazu bin ich mir bei allem Respekt nicht ganz im Klaren, ob die Veranstalter so einen Marathon im Kreuz haben. Das fängt schon mit dem Termin an. Wer sich auf Marathon-Veranstaltungen in Deutschland anschaut, wo es 2009 Läufe gibt, wird merken, dass im August nur Alpen- und Gebirgsläufe stattfinden. Dies ist natürlich deshalb, weil es keinen großen Spaß macht, während eines "normalen Augusttages" ca. vier Stunden durch die Gegend zu rennen. Der Start müsste aus anderen Gründen wohl um 10.00 Uhr morgens sein, so dass man dann gerade zur heißesten Zeit des Tages durch die Gegend flitzt - ich würde dieses Risiko als Veranstalter nicht eingehen. Und wenn man sich das Management in Ulm anschaut, sieht man, dass da eine professionelle Strukutr dahinter steht und die ist angesichts der logistischen Herausforderungen auch dringend notwendig. Da erscheint es mir verwegen, dass die Veranstalter jetzt Zuschüsse beantragen und im August schon starten wollen. Da das Geld bei der jetzigen Stadtregierung locker sitzt, ist ja bekannt. Dass aber mal eben 50.000 Euro für eine auf den ersten Blick weder inhaltlich überzeugende und auch organisatorisch nicht ganz ausgereifte Idee ausgegeben werden sollen, finde ich schon sehr ärgerlich.
21.01.2009 22:49 Uhr
Redaktion
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Der Weg für den Augsburger Friedensmarathon ist geebnet. Unter dem Motto „Frieden bewegt“ soll er erstmals am 8. August 2010, dem Tag des Friedensfestes, stattfinden. Die Stadtspitze unterstützt die vorgelegten Pläne nachhaltig. http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Es-laeuft-fuer-den-Frieden-_arid,1457863_regid,2_puid,2_pageid,4490.html

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21.01.2009 22:49 Uhr
Blauer Blitz
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Der Weg ist das Ziel....
... am 08. August 2010. Wäre das eine Schau, wenn die Initiatoren es schaffen würden, dies tatsächlich auf die Beine zu stellen. Ich drücke alle Daumen, dass es klappt. Grüße aus dem Nirwana der Laufbegeisterung d0629s

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22.01.2009 21:39 Uhr
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Der geplante Friedensmarathon am 8. August 2010, dem Tag des Augsburger Friedensfestes, hat gestern Abend im Stadtrat für extremen Unfrieden gesorgt. In der inhaltlichen Debatte fielen von Gegnern Worte wie „Eventklimbim“ oder „Wischiwaschi-Konzept“ der Initiatoren. Die politischen Unterstützer der Aktion, die längst noch nicht in trockenen Tüchern ist, hatten alle Mühe, die Wogen zu glätten. http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalnews/Artikel,-Friedensmarathon-wird-als-Klimbim-verhoehnt-_arid,1459086_regid,2_puid,2_pageid,4490.html

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22.01.2009 21:39 Uhr
Blauer Blitz
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Es würde mich nicht wundern....
.... wenn die Initiatoren den Büttel einfach hinwerfen würden. Schade. Positiv Thinking - aber bitte nicht in Augsburg. Endlose Diskussionen, aber mal was anpacken, nein danke. In ganz Europa gibt es Laufveranstaltungen, welche ein Friedensmotto haben, in der Friedensstadt Augsburg braucht man sowas natürlich nicht. Das Nirwana schüttelt den Kopf d0629s

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22.01.2009 23:06 Uhr
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Zitat von d0629s
.... wenn die Initiatoren den Büttel einfach hinwerfen würden.
hoffentlich nicht! Das ist so ne Super Idee! Ich wünsche den Initiatoren, dass sie sich durchsetzten. Und die Stadträte, die diese Idee für "klimbim" halten können ja schon mal zum Trainieren gehen! Laufen ist nämlich auch noch gesund und sorgt auch noch für Durchblutung des g a n z e n Körpers. :yes: Oder haben sie evtl. Angst mit den Bürgern nicht mithalten zu können? ;)
22.01.2009 23:15 Uhr
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Zitat von d0629s
In ganz Europa gibt es Laufveranstaltungen, welche ein Friedensmotto haben, in der Friedensstadt Augsburg braucht man sowas natürlich nicht.
Wozu auch? Immer, wenn in Augsburg mal wirklich etwas laufen würde, dann kommt jemand, dem das nicht gefällt - und schon läuft nichts mehr. Das hat hier Tradition! Das einzige, was in Augsburg wirklich läuft, ist meist nur die Nase bei kaltem Wetter! :yes:

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" Demokratiefeindliche Strategien früh durchschauen und Gegenargumente entwickeln, um die rechten Umtriebe zu kontern.“

22.01.2009 23:26 Uhr
Blauer Blitz
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Bedenken äußerten ferner Verena von Mutius (Grüne) und Alexander Süßmair (Die Linke). Von Mutius: „Es entsteht der Eindruck, es geht um den Eventcharakter beim Friedensfest. Das Konzept ist mir zu wischi-waschi, auch wenn ich offen für die Idee bin.“ Süßmair hob den hohen Anspruch des Friedensfestes hervor: „Das alles sieht nach Eventklimbim aus.“

Tja, werte Stadträte. Es mag ja sein, dass das ganze nicht umsetzbar ist. Der Termin ist nicht ohne Risiko (Sommerferien!). Aber ich empfinde es als Unverschämtheit, wenn Mitglieder eines Stadtrats die Idee von Bürgern dieser wundervollen Stadt zu einer Veranstaltung, welche das Potenzial hat, weit überregional zu wirken mit derartigen Parolen niedermachen. Das Fass vollends zum Überlaufen bringt Herr E.:

„Idealisten haben hier eine gute Idee. Aber wer soll sie umsetzen?“ Englet forderte, dass es auf keinen Fall bereits 2010 den Friedensmarathon geben solle. 2012 könne ein Ziel sein, „dann muss bis 2010 ein schlüssiges Konzept vorliegen“.

Visionen, die eigentlich die Stadträte haben sollten, nicht zu haben, und dafür Menschen mit Engagement für dieses in die Pfanne zu hauen und nach dem Motto abzuspeisen, jetzt überlegt mal noch ein Jahr und dann könnnen wir in 3 Jahren wieder zu überlegen anfangen, das ist mehr als arm. Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sonntag, 08.08.2010, 12 Uhr Mittags, Rathausplatz. Seit vier Stunden läuft der erste Friedensmarathon. Die ersten sind schon lange im Rosenaustadion im Ziel, das hintere Mittelfeld läuft an der Synagoge vorbei über den Königsplatz und die Fußgängerzone zum Rathausplatz, wo inmitten der alljährlichen Friedenstafel die Verpflegungsstelle bei km 35 ist und die Läufer vor dem historischen Rathaus im Angesicht von Kaiser Augustus die Kraft schöpfen für die letzten sieben Kilometer bis zum Ziel.... Ein schöner Traum, in Augschburg wohl ein unerfüllbarer..... Aus dem traurigen Nirwana wünscht d0629s allen Läufern und Laufanhängern eine gute Nacht

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Der FCA in Liga 1 - Gekommen um zu bleiben

22.01.2009 23:33 Uhr
Klartexter
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Jetzt habe ich mir mal den Artikel durchgelesen. Es spricht ja Bände, dass man schon innerhalb Pro Augsburg keine gemeinsame Linie zu finden scheint. Aber scheinbar haben auch die Initiatoren nur eine Idee, aber kein schlüssiges Konzept. Das sollte aber schon da sein bevor man in die Vollen geht. Mal sehen, wie die Ideengeber mit der politischen Wirklichkeit hier klar kommen. Ich wünsche es ihnen, dass sie sich nicht entmutigen lassen.

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22.01.2009 23:39 Uhr
KWA
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d0629s;222832] Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sonntag, 08.08.2010, 12 Uhr Mittags, Rathausplatz. Seit vier Stunden läuft der erste Friedensmarathon. Die ersten sind schon lange im Rosenaustadion im Ziel, das hintere Mittelfeld läuft an der Synagoge vorbei über den Königsplatz und die Fußgängerzone zum Rathausplatz, wo inmitten der alljährlichen Friedenstafel die Verpflegungsstelle bei km 35 ist und die Läufer vor dem historischen Rathaus im Angesicht von Kaiser Augustus die Kraft schöpfen für die letzten sieben Kilometer bis zum Ziel....

Na, dann los! Laufen kann man doch auch ohne Stadtrat, oder? Dieses Szenario kann doch Wirklichkeit werden! Bündeln, Organisieren, los laufen! Termin steht doch auch schon fest, Sonntag den 08.08.09 :clap::clap:

Ein schöner Traum, in Augschburg wohl ein unerfüllbarer.....

Nein, sicher nicht! :)

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