Registrieren | Neueste Einträge | Aktuellste Themen | Forum | Benutzerliste | Suche | Regeln | Hilfe
|
|
||
|---|---|---|
|
|
#1 (permalink) | |
|
Sabotage an Augsburger Localbahn: Waren Jugendliche am Werk?
Von Stefan Krog Nach dem Sabotage-Akt gegen die Localbahn, bei dem mehrere Waggons entgleisten, sucht die Polizei weiter nach einer heißen Spur. Eine Möglichkeit ist, dass es sich um einen Dummejungenstreich handelte, bei dem nach Schätzungen freilich bis zu 400.000 Euro Sachschaden entstanden. Die Polizei bestätigte Informationen unserer Zeitung, nach denen es bereits in der Nacht vor dem Unfall am Dienstag auf dem Rangiergleis im Textilviertel einen Zwischenfall gegeben hatte. Unbekannte versuchten, mehrere Kupplungen eines abgestellten Zuges zu öffnen und Feststellbremsen zu lösen. Bedienstete, die am frühen Morgen den Zug nach Schongau abfahrbereit machen wollten, bemerkten das. "Am Abend haben Zeugen auf dem Gelände Jugendliche gesehen, die auf Waggons saßen", sagt Polizeisprecher Siegfried Hartmann. Doch ob sie etwas mit den Vorgängen zu tun haben, ist unklar. Fest steht: Am Dienstag gegen 11.30 Uhr hat ein Unbekannter eine Weiche auf der Localbahntrasse hinter dem Norma-Markt in der Reichenberger Straße (Höhe der Localbahnbrücke) umgestellt, während ein Zug, der kurz anhalten musste, darauf stand. Beim Anfahren rollten zwei Waggons mit Papiergranulat dann auf ein anderes Gleis und sprangen aus den Schienen. Auch zwei - allerdings leere - Kesselwagen wurden aus den Gleisen gehoben und über das Kiesbett geschleift. Bei einem Waggon wurde die Isolierung des Tanks aufgeschlitzt. Auch gestern standen die unbeladenen Waggons, an denen vermutlich Totalschaden entstand, neben dem Gleis, da sich eine Bergung schwierig gestaltet. Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr. Zu dem Vorfall möchte sich die Localbahn nicht äußern. Geschäftsführer Udo Schambeck befindet sich gerade im Urlaub. Einen derartigen Zwischenfall habe es aber zumindest in den vergangenen Jahren nicht gegeben, heißt es bei der traditionsreichen privaten Industriebahn. Generell ist es so, dass es im Localbahnnetz, das zum großen Teil durch Zäune abgesperrt ist (an der Stelle in der Reichenberger Straße ist der Zaun aber löchrig), manche Weichen per Funk von der Lok aus angesteuert werden. Andere Weichen werden von Hand umgestellt. Dazu muss der Lokführer anhalten, absteigen und einen Hebel umlegen. Probleme gab es bisher nicht, zumal die Güterbahn, die auch Gefahrgut wie Öl transportiert, mit maximal 30 Stundenkilometern durch die Stadt zuckelt. Ob die Localbahn nach dem Sabotageakt weitere Sicherungsmaßnahmen ergreifen wird, war gestern unklar. |
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#2 (permalink) | |
|
Localbahn
Falls es sich um einen Dummejungenstreich handeln sollte, und die Täter überführt werden können, kann man erwarten, dass diese bzw. ihre Erziehungsberechtigte haftbar gemacht werden. Es kann den den Geschädigten nicht zugemutet werden, für den Schaden aufzukommen,nur so werden Nachahmer zunm Nachdenken geführt. |
||
|
|
||
|
|
#3 (permalink) | |
Sollte es um einen Dummenjungenstreich (Strafunmündigkeit) gehen, werde die Erziehungsberechtigten, bzw. deren Haftpflichtversicherungen, wenn sie denn eine haben, zur Kasse gebeten werden, mit all den wahrscheinlichen jahrelangen Prozessen vor den Gerichten, und wie schon so oft, wird den Geschädigten am Ende auf noch eine Mitschuld aufgebrummt - allgemeine Gefährdung durch Betrieb eine Verkehrsmittels (siehe auch Thema "Biker prallt auf Bus" an andere Stelle im Forum). Die Verursacher als Mitglieder der "Generation Doof" wird das kaum jucken, sie haben selbst ja keine Folgen für ihr Tun zu erwarten. Und wenn es voll straffähige Jugendliche sind, gilt das oben Gesagte kaum geschmälert, allenfalls kommen noch ein paar Stunden Sozialdienst oder ein kleiner Jugendarrest dazu, wenn es nicht bei einer gerichtlichen Ermahnung bleibt - man will den jungen Menschen ja nicht die Zukunft verbauen. Deshalb kaum einen Cent für ihren Vorschlag! |
||
|
|
||
|
|
#4 (permalink) | |
|
Zwei Zehnjährige
Augsburg (bmi). Rund zwei Wochen nach dem Anschlag auf die Augsburger Localbahn, bei dem ein Sachschaden von etwa 400.000 Euro entstanden ist, hat die Polizei den Fall geklärt. Demnach waren es zwei Zehnjährige, die am Dienstag vor zwei Wochen eine Weiche auf der Localbahntrasse verstellt und somit zwei Waggons der Bahn zum Entgleisen gebracht haben. Nach Angaben der Polizei sind die beiden Buben Mitglieder der "Bad Black Boys", einer Augsburger Kindergruppe, die offenbar das Gelände der Localbahn des Öfteren als Abenteuerspielplatz nutzten. Auf die Schliche kamen die Beamten den beiden Buben, als sie nur eine Woche nach der folgenschweren Tat an gleicher Stelle erneut ihr Unwesen trieben. Ende vergangener Woche legten sie Bremsklötze auf die Schienen, hängten einzelne Waggons ab und lösten bei anderen die Bremsen. Als sich die Buben danach versteckten und anschließend auf ihren Mountainbikes flüchteten, wurden sie jedoch von Bediensteten der Localbahn gesehen. Bei der sofort eingeleiteten Großfahndung der Polizei wurden mehrere Zeugen befragt, von denen einer genauere Angaben zu den beiden Verdächtigen machen konnte. Die Beamten fuhren daraufhin zu den beiden Kindern und hörten sie an. Dabei sollen sie die Taten offenbar eingestanden haben. |
||
|
|
||
|
|
#5 (permalink) | |
|
Als Mutter ...
... zweier Buben im Alter von 10 und elf Jahren weiß ich, dass die jungen Herren in dem Alter ganz schön kreativ sein können. Die Einsicht, welche Konsequenzen sowas haben kann, hinkt da der technischen Begabung oft hinterher. Ich denke nicht, dass ich überhaupt Eisenbahn-Waggons abkoppeln oder Weichen verstellen könnte - bin aber überzeugt davon, dass mein zehnjähriger Sohn das hinbekäme. Hoffentlich kommen meine nie auf solche Ideen. Die armen Eltern :blush: |
||
|
|
||
|
|
#6 (permalink) | |
|
Arme Eltern?! Ich denke, daß sich die "armen Eltern" mal tunlichst mehr um die Erziehung ihrer Kinder kümmern sollten. Denn solche Kinder kommen nicht von ungefähr. Frage: Was haben denn die Eltern in den letzten 10 Jahren für ihre Kinder getan, daß diese auf solche Gedanken kommen. |
||
|
|
||
|
|
#7 (permalink) | |
Gut, daß was Sie schreiben goldfasan ist das eine,sicherlich wurde irgendwas an der Erziehung versäumt, aber auf der anderen Seite denke ich mir dann, kann denn die Localbahn ihr "Zeugsel" nicht besser sichern, sodaß man mit einer einzigen Hebelwirkung, wie bei der 1. Tat, nicht so einen großen Schaden anrichten kann?!?!... PS: Wäre ich einer der Väter, da könnte man sich wirklich aufhängen... |
||
|
|
||
|
|
#8 (permalink) | |
Kann man die zwei Jungs nicht ab sofort an den Fünffingerlesturm zum Spielen schicken? Wenn da mal `ne Treppe umfallen würde, wäre das nur halb so schlimm. Und auch nur halb so teuer. :innocent: |
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#9 (permalink) | |
|
Die Kinder waren Mitglieder der Kinderbande "Bad Black Boys" :lol: |
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#10 (permalink) | |
|
Müssen jetzt eigendlich die Eltern den Schaden bezahlen? Wer haftet in so einem Fall? |
||
|
|
||
|
|
#11 (permalink) | |
Wenn man der Localbahn kein Verschulden zuschreiben kann - Ja, die Eltern müssen wahrscheinlich zahlen. Wenn die klug sind, dann haben die eine Haftpflichtversicherung, die sollte die Regulierung übernehmen. |
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#12 (permalink) | |
Obwohl, die Localbahn könnte zur Verantwortung gezogen, weil das Gelände unzureichend gesichert ist. Ich weiß zwar nicht, wie es im besagten Gebiet aussieht, aber oft sind die Gleise der Localbahn nicht abgesichert. |
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#13 (permalink) | |
|
Ich denke, manche Schreiber der hier veröffentlichten Beträge haben ein recht kurzes Gedächtnis, sie haben offensichtlich vergessen, welchen Blödsinn sie in ihren Kinder- und Jugend-Jahren begangen haben. Fakt ist doch, dass Weichen nicht ungesichert sein sollten um nicht von jedermann verstellt werden zu können und wenn die Bremsschuhe so in der Gegend herumliegen begreife ich das auch nicht so ganz. Die Jungen haben sie schließlich nur ihre Bestimmung zugeführt. Dass hier der Betreiber des Geländes eine Mitschuld trägt, liegt doch auf der Hand. Zumal offensichtlich bekannt war, dass das Gelände von mehreren Jugendlichen als Abenteuerspielplatz genutzt wird oder wurde. Wer gehört denn da zu der Generation „DOOF“? Die Kinder oder die für das Geländer und den Betrieb Verantwortlichen? Hoffentlich sind die Eltern bei großen Gesellschaften Haftpflichtversichert. Deren Anwälte werden den Betreibern schon Feuer unterm Hintern machen. |
||
|
|
||
|
|
#14 (permalink) | |
|
Als Nicht-Mutter ...
Nix für ungut - aber ich bekomme das hin ... :) |
||
| Error reading 'signature' on type com.unitb.escenic.community.decorator.UserProfileDecorator | ||
|
|
#15 (permalink) | |
Arbeiten Sie bei der Bahn :) |
||
|
________ |
||
|
|
||
Alle Zeitangaben in MEZ. Es ist jetzt 9:40 AM Uhr.