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#211 (permalink) | |
Stimmt prinzipiell natürlich. Nichtwählen ist genauso verbrieftes Recht wie Wählen (in Deutschland zumindest). Aber: Nichtwählen ist dämlich, und das meine ich ganz ohne Polemik, weil man durch Nichtwählen nichts ändert. Da ist Protestwählen schon wesentlich intelligenter, weil es zumindest in eine Richtung zeigt und den etablierten Parteien auf diese Weise klar macht, wo es "brennt". |
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#212 (permalink) | |
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GAST
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Augsburg ade!
P59, Sie vergessen, dass Wengert schon vor Augsburg 12 Jahre Bürgermeister in Füssen war und sich seine Pensionsansprüche schon vor langer Zeit erworben hat. Zum Ausgang der Wahl kann ich nur sagen: Frau Wengert hat mit ihrer Aussage Recht. Die Augsburger sind zu dämlich, 6 Jahre guter Politik zu erkennen und wählen statt einem OB, der sich für sie den A**** aufgesrissen hat, einen unerfahrenen Rechtsanwalt, der wahrscheinlich noch nicht einmal selbst begriffen hat, dass er in Zukunft nur die Marionette seiner Partei sein soll. Und Frau Gribl wünsche ich viel Spaß in den nächsten 6 Jahren. Wenn ihr der Wahlkampf schon zu stressig war, dann soll sie mal aufpassen, was auf sie und ihre Familie zukommt, wenn ihr Mann erstmal jeden Tag bis nachts um halb elf im Büro sitzt. Oder vielleicht tut er es gar nicht und kommt brav um 17Uhr nach hause. Dann geht Augsburg erst recht den Bach runter. Augsburg hat's nicht besser verdient und ich bin froh, dass ich bald von hier wegziehe und mich nicht länger mit diesen Ignoranten rumschlagen muss. |
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#213 (permalink) | |
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Ein schlechter Verlierer?
Zitat von speaker Augsburg hat's nicht besser verdient und ich bin froh, dass ich bald von hier wegziehe und mich nicht länger mit diesen Ignoranten rumschlagen muss. Augsburg wird den Wegzug überstehen :D |
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#214 (permalink) | |
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GAST
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Ja - das sind die Wissenschaftler, die sich ein Leben lang mit Umfragen auseinander setzen, die Herrn Wengert vor der Wahl wieviel Prozent Vorsprung (?) prophezeit haben und nun kleinlaut anmerkten, dass ein Drittel der Befragten noch gar keine eindeutige Präferenz hatte. Aber ja klar doch, glauben Sie doch einfach weiter daran, dass bei 55% Prozent Wahlbeteiligung Wengert die Nase vorne gehabt hätte. Vielleicht hätten wir dann aber auch schon einen OB Griebl. :yes:
Sagen Sie mal, was soll das denn bitte? Wir diskutierten über die geringe Wahlbeteiligung, die schuld am schlechten Abschneiden des OB und der SPD sein soll. Sie machten dafür die AZ verantwortlich, die durch sehr gute Wahlprognosen für Wengert, dafür gesorgt hätte, dass die SPD-Wähler in Annahme eines sicheren Sieges von Wengert zu Hause geblieben seien. Ich nannte eine solche Verhaltensweise, wenn sie denn so gewesen wäre, ziemlich dämlich, weil es schließlich nicht nur um den OB ging sondern um die Zusammensetzung des Stadtrates und da wäre es auch bei einer sicheren Wiederwahl Wengerts oder gerade dann wichtig gewesen, ihm eine starke Mannschaft zu wählen... ...und jetzt kommen Sie mit der Abwahl eines CSU-OBs in Herzogenaurauch bei sehr hoher Wahlbeteiligung von 65,9% ???? Damit haben Sie sich doch selbst ausgekontert. Also auch bei einer hohen Wahlbeteiligung kann ein OB abgewählt werden, mit dem die Wähler nicht zufrieden sind. Dazu braucht es gar nicht nur 47 % Wahlbeteiligung wie in Augsburg. Schön, dass Sie die SPD-Ausreden selbst ad absurdum führen.
Tut mir leid - Herrn Wengert muss man da gar nicht "stylen". Wer ihn im Stadtrat erlebt hat, wer seine selbstgefälligen Äußerungen nach der Kö-Pleite gehört hat, der braucht die AZ nicht, um diesen Eindruck zu bekommen.
Warum vermengen Sie nun Landespolitik mit Kommunalpolitik? Hatten wir Landtagswahlen? Ich finde, dass auch das ein Grund mit für die Politikverdrossenheit ist, dass dem Wähler ständig alles so ausgelegt wird, wie es den Politikern (und auch Ihnen) gerade passt. Die Kommunalwahl ist ein erster Test für die Landtagswahl, hieß es schon im Vorfeld. Wundert mich, dass nicht gleich noch die Bundespolitik ins Spiel gebracht worden ist. Vielleicht hat die SPD ja auch so schlecht abgeschnitten, weil Kurt Beck mit den LINKEN flirtete? Es ging hier um Augsburg und da hat ein amtierender OB entgegen dem Trend in anderen Großstädten Bayerns bei gleich schwacher Wahlbeteiligung nicht zugelegt sondern deutlich an Zustimmung verloren. Wenn ich gleichzeitig der Meinung bin, dass meine Politik nicht gar so schlecht war, dann würde ich mir an Herrn Wengerts Stelle mal Gedanken machen, was an meiner Person, die Bürger Augsburgs so abstößt, dass sie mir im ersten Wahlgang einen so deutlichen Schuss vor den Bug versetzt haben. Statt dessen Ausflüchte, schwache Ausreden, Wählerbeschimpfung (Frau Wengert). Denn wissen Sie AndreadD: mit dem Finger auf andere zu zeigen, hilft relativ wenig, sich über die eigenen Schwächen bewusst zu werden. Aber nur durch ein Ändern der eigenen Schwächen, hat man die Chance, sich die Gunst des Wählers zurückzuerobern. Insofern könnte es wirklich schlecht um Herrn Wengert stehen. |
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#215 (permalink) | |
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GAST
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Hallo Herr Becker, drei Stimmen haben Sie von mir bekommen :), aber wenn ich Ihre Ausführunen lese, dann bedauere ich das ja fast schon wieder... ;) Nährboden für Diktatur bei geringer Wahlbeteiligung? Sekten könnten Gurus zum Bundeskanzler wählen und zur Entmachtung des Parlaments ist es nicht weit?????? Aber hallo??? Kennen Sie unser Grundgesetz? Welche Horrorszenarien entwerfen Sie denn da, um die Menschen in Augsburg dazu zu bewegen, sich an der Stichwahl zu beteiligen? Sicher ist das Wort von der Bürgerpflicht zu wählen richtig. Dennoch hat sich auch schon immer gezeigt, dass die Demokratie wehrhaft genug ist, Bedrohungen zu erkennen und ggf. durch Gegenhandlungen bei entsprechend hoher Wahlbeteiligung einzudämmen. Die Politik sollte keine Schreckensszenarien aufbauen sondern um die Wähler werben und sie davon überzeugen, dass es sinnvoll ist, sich an der Zusammensetzung welchen Gremiums auch immer zu beteiligen und dies nicht anderen zu überlassen. Außerdem müssten sich die Parteien auch mehr von einander abgrenzen. Denn letztlich - so habe ich das Gefühl - meinen die Wähler, vor allem auch bei der Stadtratswahl, dass es ziemlich egal ist, wen man wählt, dass in Augsburg trotzdem mehr oder weniger dasselbe geschehen oder nicht geschehen wird. Wenn die SPD im Vorfeld der Wahl schon selbst nach einer Großen Koalition gerufen hat - dafür braucht sich wirklich nicht jeder einzelne ins Wahllokal zu bemühen - die kriegen die Parteien immer zusammen. Wenn es einen Grund für die schlechte Wahlbeteiligung gibt, dann würde ich den anstelle der SPD in diesem Punkt sehen. |
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#216 (permalink) | |
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Man muss anerkennen, dass die AZ den Wahlkampf gewonnen hat. Politisch, Polemisch und Publizistisch. Shelley |
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#217 (permalink) | |
Da stand vorher glaube ich: "Waehlen gehen ist ein Muss,es unterscheidet den muendigen Buerger von der Kartoffel" Wo und gegen wen bitte liegt hier bitte eine "pauschalierende Beleidigung" vor. Dann kann man gleich alle Foren hier schließen................. |
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#218 (permalink) | |
Wer ist wir, sprechen Sie von sich in der Mehrzahl? Herr Wengert steht zur Wahl und nicht Frau Wengert. Und beleidigend ist eher Ihr Kommentar über Frau Wengert. Wahrscheinlich kennen Sie Frau Wengert nicht mal persönlich, da sie sich eher zurückhaltend verhält und die Presse nur darauf wartet, sie durch Aussagen oder Kleidung an die Öffentlichkeit zu zerren. Dass Sie viele soziale Aufgaben macht, wird in der AZ totgeschwiegen. Dass Sie z.B. öfters Waisenkinder auf den Christkindlesmarkt eingeladen hat, stand nie in der Zeitung. Daher finde ich nur Ihre Aussage geschmacklos.:yes: |
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#219 (permalink) | |
Schlimmer ist eigentlich, dass die AZ sich im Moment im Wahlkampf befindet. Anders kann ich mir nicht erklären, dass hier das Zitat von Barbara Wengert noch immer auf der Startseite steht. Wäre ja wohl für unsere (einzige) parteipolitsche Tageszeitung eine kleine Katastrophe, wenn trotzdem Wengert die Stichwahl gewinnen würde. Liebe AZ: Es darf nicht sein, dass Medien eine Wahl so beeinflussen. |
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#220 (permalink) | |
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wir sind menschen aus meinem kollegen -bekannten und freundesumfeld. das frau wengert nicht besonders gut rüberkommt müssen wir nicht rechtfertigen. |
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#221 (permalink) | |
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Das ist zweifellos richtig, maxi - aber trotzdem war diese Bemerkung völlig unnötig. Wählerbashing wie von der SPD schon nach dem Königsplatzentscheid praktiziert, kommt halt in Augsburg nicht so gut. |
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#222 (permalink) | |
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GAST
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Da stimme ich Ihnen zu. Diese Bemerkung zu berichten ist legitim, sie aber jetzt tagelang zum Pressegegenstand zu machen, evtl. noch mit Befragung der Wähler, was sie davon halten, ist schon auffällige Stimmungsmache gegen Herrn Wengert. |
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#223 (permalink) | |
Was für ein Blödsinn. Mit dieser Aussage entmündigen sie die Wähler genau so wie es ein Herr Wengert, dessen Frau oder ein Herr Schneider tun. Für die Pleite ist die SPD und deren Führungsriege schon ganz alleine verantwortlich. Die Zeiten für Politik nach Gutsherrenart sind eben schon ein paar Jahre vorbei. Das sollte man sich mal hinter die Ohren schreiben. So eine SPD braucht niemand, die können von mir aus mit der Superpfeife Clement im Nirvana entschwinden. |
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#224 (permalink) | |
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Stress
Ich kann mir gut vorstellen das Frau Gribl das gut verkraftet, shopping touren Cafe trinken ist nicht so stressig, denke aber nicht das Frau Gribl damit Ihre Zeit verbringt. Sorry habe noch vergessen Sight Seeing auf kosten der Bürger. Augsburg wird einen Wechsel gut verkraften und auch genießen, schön ist, das aller Voraussicht auch ein OB W nichts mehr zu melden hätte, weil die Mehrheit fehlen wird und dafür gibt es keine Stichwahl. |
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#225 (permalink) | |
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Stimmungsmache, so nicht
Die "Aera" Wengert ist für mich out. Obwohl ich mich für seine Wahl einmal stark gemacht hatte. Gerade um hier ein Auseinandergehen in Anstand zu dokumentieren, sollte die AZ endlich den emotionalen Ausbruch der OB-Frau herausnehmen. Zu lange wurde der Regenbogen durch einige der Journalisten im Kommunalteil gehätschelt, deswegen sollte sich nun der konservative Kollegenteil nicht in Häme egießen, das könnte in zwei Sonntagen mies zurückschlagen. |
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