Sonntag, 19. Mai 2013

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Logistikzentren: Auf dem Lechfeld entstehen 1000 neue Arbeitsplätze
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02.12.2011 13:17 Uhr
Zackbumm
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Zitat von Heinzl1907

Ja Büchersendungen sind doch überall billiger?

 Ja, aber nicht kostenlos.

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"Die Fähigkeit, das Wort 'Nein' auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit." - Nicolas Chamfort

02.12.2011 13:30 Uhr
Heinzl1907
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Ok das ist natürlich ein Argument, denke aber, dass wenn Amazon vom Bücherverkauf leben müsste, die 2000 Arbeitslose Morgen noch arbeitsloser wären!

Die Leben von ganz was anderem.

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als laute der Spruch in Wirklichkeit: eine Region, ein Verein, eine Leidenschaft, eine Meinung

02.12.2011 13:44 Uhr
Martin
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Zitat von Cristall
 

 

Auch versandkostenfrei? Wenn dem so ist, müssen sie sich besser vermarkten. Ich jedenfalls weiß nichts davon.

 

Bücher gibt es versandkostenfrei hier, zudem kann man auf Rechnung kaufen:

http://www.buch.de/

Martin

02.12.2011 13:53 Uhr
grufti
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Zitat von Heinzl1907
 

Amazon ist Geschichte

Die stehen eher noch ganz am Anfang.

Ohne jetzt nachzusehen, kann ich mir durchaus vorstellen, dass die mit ihren Web Services schon annähernd so viel verdienen wie mit dem Versandgeschäft.

02.12.2011 13:59 Uhr
Heinzl1907
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Gut zitiert richtig Bildzeitungsreif!!!

 

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als laute der Spruch in Wirklichkeit: eine Region, ein Verein, eine Leidenschaft, eine Meinung

02.12.2011 14:16 Uhr
Martin
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Zitat von grufti
 
Ohne jetzt nachzusehen, kann ich mir durchaus vorstellen, dass die mit ihren Web Services schon annähernd so viel verdienen wie mit dem Versandgeschäft.


Zudem kassiert Amazon von den Händlern, die die Plattform für ihre Produkte nutzen. Das ist gut verdientes Geld, da die Plattform ohnehin zur Verfügung steht und die Kapitalbindung sowie das Produktrisiko bei den Subunternehmern liegt.

Martin

02.12.2011 14:19 Uhr
Heinzl1907
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Und die MItarbeiter vom Staat bezahlt werden gutes Gechäft für Amazon

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als laute der Spruch in Wirklichkeit: eine Region, ein Verein, eine Leidenschaft, eine Meinung

03.12.2011 01:39 Uhr
germit
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Widerstand gegen diese Praxis: Blogger entfernen Verlinkungen zu Amazon
Der Versandhändler beschäftigt tausende Erwerbslose zum Teil auf Staatskosten. Eine Gesetzeslücke erlaubt das. Nun schlägt das Internet zurück: Blogger rufen zum Boykott auf.

http://www.freitag.de/politik/1148-kunde-david-gegen-goliath-amazon

03.12.2011 06:02 Uhr
Nathot
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Ja, man sollte "Kunde David" nicht unterschätzen. Bei genauerer Betrachtung ist der Kunde nämlich eher Goliath. Was wäre denn der Versandhandel Amazon, wenn er seine Kunden nicht hätte? Bleibt zu hoffen, daß die Kunden tatsächlich beim bevorstehenden Weihnachtsgeschäft Zurückhaltung üben. Wenn der Umsatz nicht stimmt, wird diesen Leuten ihre arrogante Überheblichkeit schon vergehen. 

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Es würde viel weniger Böses auf Erden geben, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte. Marie von Ebner-Eschenbach

03.12.2011 08:48 Uhr
Ernst
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Zitat von Nathot

Ja, man sollte "Kunde David" nicht unterschätzen. Bei genauerer Betrachtung ist der Kunde nämlich eher Goliath. Was wäre denn der Versandhandel Amazon, wenn er seine Kunden nicht hätte? Bleibt zu hoffen, daß die Kunden tatsächlich beim bevorstehenden Weihnachtsgeschäft Zurückhaltung üben. Wenn der Umsatz nicht stimmt, wird diesen Leuten ihre arrogante Überheblichkeit schon vergehen. 

 Stellt sich nur die Frage, was dann mit den "regulär" bezahlten Jobs passiert?
So schnell wie dieser Laden hierher gekommen ist, kann er auch wieder weg sein.

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Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

03.12.2011 13:18 Uhr
Bergkamener
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Zitat von Ernst
 

 

 Stellt sich nur die Frage, was dann mit den "regulär" bezahlten Jobs passiert?
So schnell wie dieser Laden hierher gekommen ist, kann er auch wieder weg sein.

. Wird das Geld beim Händler vor Ort ausgegeben, sichere ich deutschlandweit wahrscheinlich noch sehr viel mehr Arbeitsplätze als bei Amazon entstehen oder verschwinden.

Gegenfrage, wieviele Arbeitsplätze hat Amazon schon auf dem "Gewissen".

03.12.2011 14:41 Uhr
tom1212
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Beiträge: 4448
nun . . .

es ist immer wieder interessant, die teilweise emotionalen Reaktionen auf ganz normale kapitalistische Auswirkungen zu sehen. 

Wann kapiert es denn hoffentlich mal jeder? Alle Beschäftigten werden von uns "finanziert" - ob jetzt über den Staat oder mittels Kauf des Produktes ist doch egal . . . Entscheidend zum noch aktuellen Bestehen unseres Systems ist doch nur, dass wir möglichst viel kaufen und die Schuldenblase damit noch weiterhin aufblähen . . . 

03.12.2011 21:42 Uhr
onlinezeitungsleser
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Ich arbeite zwar sehr ungern da und hoffe keine Vertragsverlängerung zu bekommen, aber ein Paar Fehler habe ich hier doch gelesen.

1.) Wasser mit oder ohne Sprudel gibt es soviel man will gratis. Man darf jederzeit seine Flasche auffüllen und hat sie auch immer am Arbeitsplatz oder auf den Silvercards dabei. Wir müssen also zum Glück nicht verdursten und Wasser ist ja auch gesund *hust*

2.) Ab 20.- Euro Warenwert ist bei Amazon alles versandkostenfrei, Bücher auch unter 20.- Euro.

Kleiner Schwank aus der gestrigen Nachtschicht:
Kabel an einer Heizung durchgeschmort, der ganzen Schuppen hat schon nach Plastik und Rauch gestunken.
Aber kein Feueralarm mit Sirene, sondern wildes Chaos, überforderte Security, ...
Wir wurden von Security, Co-Workern und Leads kreuz und quer durch die Hallen nicht zum nächstegelegen Fluchtweg sondern irgendwo hin geführt. Das ganzen mit viel Gebrüll, unfreundlichem Ton und respektlosem Verhalten gegenüber den Mitarbeitern.
Danach ging es erstmal komplett um den Gebäudekomplex herum zu den Sammelpunkten am Tower. Auch hier wieder alles völlig unorganisiert, wildes Geschrei und man hat gemerkt, daß selbst Leads und Co-Worker keine Ahnung vom Verhalten im Brandfall haben. Nach 30 Minuten draussen im T-Shirt durften wir dann langsam wieder in die noch immer verrauchten Hallen zurück. Also mein Hals kratzt heute ganz schön und ich bin mir sicher, daß es einem Zusammenhang mit letzter Nacht gibt.

Und noch was liebe Firma Amazon: Bitte nicht falsch verstehen, aber in manchen Abteilungen wäre Deutsch als Amtssprache von Vorteil. Leider habe ich nie Türkisch oder Russisch gelernt und würde aber gerade bei Problemen gerne mit meinem Kollegen kommunizieren können. Ich finde es irgendwie ziemlich unhöfflich wenn neben mir eine Gruppe in einer fremden Sprache zu reden anfängt und ich nicht weiß ob sie über mich, die Arbeit oder einen Terroranschlag sprechen.
Grüppchenbildung wie in Knastfilmen fällt mir sowieso extrem auf. Skinheads hier, Russenmafia da, Islamisten dort, Black Panther auf der anderen Seite und irgendwo dazwischen brave Studenten und Deutsche Saisonkräfte.

04.12.2011 07:43 Uhr
_solon_
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Beiträge: 16238

 

 

...

2.) Ab 20.- Euro Warenwert ist bei Amazon alles versandkostenfrei, Bücher auch unter 20.- Euro.

...

Sicher? Wenn ich bei Amazon auf dem sog. Martplatz kaufe, können m.e. auch Versandkosten bei Beträgen über 20€ auftreten. Hängt nämlich vom jeweiligen Anbieter ab, der Amazon lediglich als Angebotsplatform nutzt. Oder irre ich mich? Verwirrt

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

04.12.2011 18:01 Uhr
Bergkamener
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In NRW ist man schon weiter:

"NRW will künftig Eingliederungshilfen als Masseninstrument verhindern
Kein Ende im Fall Amazon


DÜSSELDORF ▪ Die umstrittene Einstellungspraxis des Internethändlers Amazon bleibt auf der Tagesordnung im Landtag. Der Vorwurf des Mitnahmeeffekts ist nicht ausgeräumt. Hunderte Langzeitarbeitslose hatten 14-tägige unbezahlte Praktika absolvieren müssen, während dieser Zeit aber weiterhin Sozialhilfe bezogen. Von Detlef Burrichter"

http://www.wa.de/nachrichten/nordrhein-westfalen/kein-ende-fall-amazon-1516415.html

Zitate aus dem Artikel:

"Zumal Amazon an anderen Standorten offenbar Arbeitsverhältnisse zu besseren Konditionen anbietet. In Bad Herfeld in Hessen hätten die Arbeitsagenturen keine MAG-Förderungen gewährt,.....Auch in Hessen habe es in diesem Jahr fortlaufend Neueinstellungen gegeben – jedoch ohne Förderungen."

Keine kostenlose Probearbeiter in Hessen und trotzdem Neueinstellungen und sogar bessere Konditionen.

Seltsam.

"Schneider hat dafür auch deshalb kein Verständnis, weil Amazon für das Weihnachtsgeschäft in Bad Hersfeld sogar Arbeitskräfte aus Spanien eingestellt hat – ebenfalls ganz ohne vorgeschaltete Förderung. Zudem seien auch Reisekosten für die ausländischen Bewerber gezahlt worden, ebenso Kosten für Verpflegung und Unterkunft während der ganzen Beschäftigungszeit."

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Während der deutsche Arbeitslose 2 Wochen für lau "knüppeln" muss und die Arbeitsagenturen neben ALG1 und ALG2, auch noch die Fahrtkosten erstatten, erhält der ausländische Bewerber (der sicherlich auch arbeitslos ist) neben seinen Stundenlohn auch noch zusätzlich Reise-, Verpflegungs- und Unterkunftskosten von Amazon bezahlt.

Schlagworte

Amazon | Graben


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