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#76 (permalink) | |
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Sehr gut. Das nennt man: Nicht geredt, sondern gehandelt.
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#77 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 7101 |
Die Engpässe bei Schienenersatzverkehr in den Ferien (Takt 7,5), Samstag (Takt 10) und Sonntagnachmittag (Takt 15) sind bekannt. Ich lasse mich überraschen, ob es beim Kö Umbau anders sein wird. Die Fettschrift beantwortet nicht, ob zu viele Fahrgäste an der Haltestelle eine Störung sind...
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#78 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 7101 |
Unterstellungen können Sie ja schon; wenn Sie die Mail schneller als ich schreiben, tun Sie auch was für Ihr Selbstwertgefühl.
Ist schon klar, ist alles nur menschlich...
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#79 (permalink) | |
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Noch einmal für Sie persönlich den Namen des Thread: Ersatzverkehr Kö-Umbau - der Thread der Jahre 2012 und 2013 Da passt das fettgedruckte von mir aber perfekt. Sie können über das Thema in ihrer Frage einen eigenen Thread aufmachen. Noch einmal Übrigens sagt ihr Link nicht aus, ob es jetzt genügend Busse vorhanden sind. |
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#80 (permalink) | |
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Sie unterliegen leider einem Denkfehler. Der Kö wird weniger für die 4.000 neuen Fahrgäste umgebaut, sondern vor allem für die 110.000 bisherigen. |
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#81 (permalink) | |
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Unwürdigkeiten
Es ist ein einzelner Satz, der zudem in einem völlig anderen Kontext steht! In Ihrem Beitrag wird der Satz aber aus dem Zusammenhang gerissen, und man fragt sich, was Sie damit bezwecken?
Und warum soll ich Ihnen einen durchaus verständlich geschriebenen Zeitungsartikel erklären? |
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#82 (permalink) | |
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Wortverdreher
Da sind Sie bisher unschlagbar
matti1982 hat sich ganz klar artikuliert und beim AVV nichts von Falt fahrplänen geschrieben. Aber er hat richtig bemerkt, dass Sie inzwischen ziemlich dünnhäutig geworden sind.....
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#83 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 7101 |
Es mag Ihrem binär orientierten Denkmuster entgangen sein, dass ich von Ihnen nicht den AZ Artikel sondern Ihre Aussage erklärt haben möchte:
Darauf fragte ich Sie, warum der Rohrbruch dann vom Geschäftsführer der swa im Artikel zum Kö-Ersatzverkehr erwähnt wird? Ich sehe Sie haben keine Antwort, sondern verfallen in Ihren bekannten Beißreflex. Die zentrale Frage ist die Qualität des Ersatzverkehrs! Und hier ist aufgrund der Vergangenheit Skepsis angebracht. Man kann das schön an der Aussage von matti1982 sehen:
In der "Not" wird ein Bus geschickt - in dieser "Not" wird der Fahrgast aber bereits verärgert sein. Das ist keine akzeptable Dienstleistungsmentalität. Daher wiederhole ich ja gerne die Geschichte mit dem Ärger in B1 in Lechhausen. Ob an jeder Stelle im Netz ein Bus "schnell" geschickt werden kann ist gerade im Berufsverkehr aufgrund der allg. Verkehrsbelastung zu bezweifeln. Es macht ja auch keinen Sinn Busse und Fahrer vor Ort "standby" zu stellen, wenn die eingesetzten Linienwagen bereits am Limit laufen. Und dass es nur zur Beginn der Umstellung E-Busse geben könnte, kennen wird noch vom 2-jährigen Umbau in Pfersee. Dort waren dann die Probeme nicht während des Takt 5 sondern im Ferientakt am Nachmittag am größten. Minutenlange Haltestellenaufenthalte am HBF und in Pfersee-Mitte waren keine Seltenheit. |
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Zuletzt geändert von schienenfreund, am 26.02.2012 um 09:15 Uhr
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#84 (permalink) | |
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Ach ja? Warum setzen Sie dann den Anhang 1 in das Zitat? Zumal Sie das manuell machen mussten, da der Anhang in einem Zitat gar nicht erfasst wird. Und unter eben jenes Zitat mit dem Anhang 1 setzen Sie die Aufforderung, ich solle das doch mal erklären. Nein, werter schienenfreund, aus der Nummer kommen Sie nicht so billig heraus! |
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#85 (permalink) | |
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Wo liegt hier Ihr Problem? Wenn Sie mal aufhören würden mit Ihren Wortklaubereien und statt dessen verstehen würden, was beispielsweise matti1982 mit seiner Aussage gemeint hat, dann wäre schon viel gewonnen. Denn zum einen haben die Linien B1 und B3 einen rechnerischen Takt 5, zum anderen gibt es bei der AVG nach wie vor eine Fahrbereitschaft. Und die Wiederholung eines Einzelfalls auf der B1 seinerzeit zeigt doch nur, dass Sie die AVG für nicht lernfähig halten. Dabei lassen sich Einzelfälle nie ganz vermeiden, aber wenn Sie so etwas mal in eine Relation zu den täglichen Fahrgastzahlen setzen, dann bewegt sich so etwas im unteren Promillebereich! Mit anderen Worten: 99,99% der Leistungen sind in Ordnung, nur interessiert das eben niemand. Also macht man aus einer Mücke eine Elefantenherde.... |
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#86 (permalink) | |
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Dann mal andersherum gedacht, lieber schienenfreund: Was erwarten Sie sich, dass die AVG unternimmt, um so etwas von vorneherein zu vermeiden und auszuschließen, damit weiterhin eine in ihren Augen akzeptable Dienstleistungsmentalität erreicht wird. |
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#87 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 7101 |
Es ist ganz einfach - statt einem AZ Artikel "Kö-Umbau: Planer rechnen mit Problemen" an zig-tausend Haushalte brauchen wir eine klare Aussage: Kö-Umbau - alle kommen mit ! Mit einer Garantie wie wir sie vom norwegischen Bussystem kennen (da habe ich auch den Spruch geholt). Hat man das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit solch eine Garantie auszusprechen und mit Freikarten zu unterlegen? Ein Engpass bei der 1:1 Umstellung von Tram auf Bus sind z.B. die Stellflächen für Kinderwagen und Rollstühle. Da sprechen wir von Zeiten an Ferientagen und am Wochenende wo bislang noch nie ein Busersatz doppelt geführt wurde und dies bislang auch nicht angekündigt wurde. Was bekommen wir statt dessen? Den Hinweis, dass es anderswo schlechter wäre - macht das hier einen Fahrgast zufriedener? |
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Zuletzt geändert von schienenfreund, am 26.02.2012 um 21:06 Uhr
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#88 (permalink) | |
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Danke für Ihre Ausführungen. Die kann ich auch nachvollziehen und versteh ich auch. Möchte aber gerne zwei, drei Gedanken dazu geben und gerne auch zur Diskussion stellen. Bzgl. der Überschrift des Artikels. Da stellt sich mir die Frage, inwieweit man das Thema der AZ anlasten "muss", bzw. die AVG da "Mitspracherecht" hat. Denke mal, dass das im Zweifel unter Pressefreiheit fällt, solange die AVG nicht dafür zahlt und der Artikel als "Anzeige" gekennzeichnet ist. Aber natürlich sind positive Botschaften im "Marketing" gewünscht und gewollt. Ich muss zugeben, dass ich das norwegische Bussystem, auf das Sie Bezug nehmen, nicht so gut kenne. Da bräuchte ich evtl. eine kurze Erklärung oder Nachhilfe In Sachen Stellplätze und Busüberfüllung rechne ich fest damit, dass die AVG reagieren werden, wenn sich die Probleme nicht einpendeln. Das wurde ja auch schon angekündigt. Mir ist es lieber, die AVG redet ganz offen davon, dass sie auch damit rechnen, dass nicht alles von Anfang an klappen wird. Weil dann kann ich mich in der Umstellungswoche auch darauf einstellen und beispielsweise wichtige Termine so legen, dass ich genug Puffer für Fahrzeiten habe. Da haben die AVG in meinen Augen aus der Erfahrung mit den ersten zwei Wochen Linie 6 gelernt und stapeln lieber tiefer, als dass irgendwann ihre komplette Glaubwürdigkeit verspielt ist. Und mal ehrlich: Wenn die AVG sagen würde, dass auf jeden Fall alles klappt und sie für alle Eventualitäten gerüstet sind... wer würde das noch glauben? Generell denke ich mir, dass ich vermutlich nicht der typische Augsburger bin, auch wenn ich aus der Gegend stamme. Aber ich bin eher ein positiv gestimmter Mensch (und damit untypisch für Augsburg). Ich freue mich auf das Ergebnis und stelle mich innerlich auf eine schwierige Zeit ein, die aber vorbei gehen wird - die mir aber lieber ist, als der Flickerlteppich der letzten Jahre. Und in Augsburg gilt nach wie vor: net gmotzt isch globt gnua! |
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#89 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 7101 |
Was ich damals in einer Menschentraube an der Haltestelle in Flam lesen konnte lautete: "alle kommer med". Man muss kein Norwegisch sprechen um dies verstehen. Tatsächlich hat dieses Versprechen in einem dünn besiedelten Gebiet für den Kunden eine ähnlich hohe Bedeutung wie für einen getakteten Großstadtmenschen auf dem Weg zum nächsten Verkehrsmittel oder dem pünktlichen Arbeitsantritt. Da spielt es nun für die Kundenzufriedenheit auch gar keine Rolle ob man von Flam nach Skei oder von Kassel nach Vellmar unterwegs ist. Das Verkehrsunternehmen garantiert für einen Standard und untermauert diesen Anspruch mit einer Geldzahlung im Fall des Scheiterns. Während beim NVV vielleicht eher die Geldbörse geöffnet wird, hat man damals in Fam noch einen kleinen Bus mit Fahrer aufgetrieben; und alle kamen mit. Das ist doch die zentrale Frage in Augsburg beim Kö-Ersatzverkehr: Kommen alle mit? Die Diskussion um die Kapazitätsengpässe auf der Linie 3 zur Uni ist doch noch präsent. http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Mehr-Trams-auf-der-Unilinie-3-id14936136.html
Der 30% Fahrgastrückgang durch den 2-jährigen Busersatz beim Umbau in Pfersee waren auch ein "Einpendeln" - die Nachfrage passt sich mit etwas Geduld einfach dem Angebot an. Die Aussage von matti ist eindeutig - zuerst muss sich die Nachfrage als unelastisch erweisen, erst dann wird am Angebot etwas geändert. Klartexter hat ja kürzlich zur Beschwichtigung auf das fast gleich große Braunschweig und seinen Takt 10 bei der Tram hingewiesen. Die haben halt nur 35 Mio Fahrgäste im Jahr ggü. 57 Mio in Augsburg. Es gibt also schon Potential um das Fahrgastaufkommen einer Linie für einen Gelenkbus passend zu machen.
Es würde jeder glauben, wenn die Aussage eingehalten wird... Was ist denn dieser sagenumwobene Eventualfall? Dass mit Beginn des Ersatzfahrplanes die gleichen Leute zur gleichen Uhrzeit wieder an der gleichen Haltestelle stehen und wieder das gleiche Ziel wie gestern haben?
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#90 (permalink) | |
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Ich glaub gar nicht, dass sich die Nachfrage als absolut unelastisch erweisen muss. Sicherlich wird sich die Nachfrage an der einen oder anderen Stelle nicht zu 100% im bisherigen Serviceumfang befriedigen lassen - jedenfalls rechne ich nicht abschließend damit. Allerdings habe ich auch nicht eine derartige Erwartungshaltung. Ich lasse sowieso - auch jetzt schon - lieber 1 oder 2 Trams in der Früh fahren, und habe dann mal eine etwas leerere zur Verfügung. Klar, das kann nicht jeder, womit wir wieder bei den 100% wären, die es meiner Meinung nach nicht geben wird. Und das haben die AVG - glaube ich - auch nicht versprochen, sondern gesagt, dass die Kapazität beschränkt ist und reduziert werden muss (Stichwort 7,5 Minuten Takt). Auch wurde gesagt, dass in der Anfangszeit täglich Besprechungen stattfinden werden, um die Lage zu analysieren und zu reagieren. Das ist in meinen Augen ein gutes Signal! Die Mischung aus "wir rechnen mit Problemen" und "wir analysieren täglich und werden reagieren" finde ich sympathischer, als "es wird alles sofort klappen!". Unter diesem Aspekt fände ich es sogar unfair die AVG zu Strafzahlungen zu verdonnern. Ich rechne es der AVG an, dass hier eine Preiserhöhung zum 01.01. in der Stadt Augsburg abgelehnt und verhindert wurde. Das ist so gesehen auch schon eine Art Strafzahlung im vorhinein. (Unabhängig davon kann man von dem AVV-Gedöns halten, was man will. Aber das ist ein anderes Thema.) Ein Eventualfall ist in meinen Augen zum Beispiel die Feststellung, dass die Ampelanlagen rund um Margaret bis zur FH noch nicht optimal eingestellt sind und es in den ersten Tagen zu massiven Störungen kommt (wie es eben bei der Linie 6 zum Start auch der Fall war). Da helfen dann bekannte Fahrgastströme und -zahlen auch erstmal nix. P.S. Danke für Ihre ausführlichen Erläuterungen. |
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