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#1 (permalink) | |
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Immer mehr Metzgereien machen zu
Zahlreiche kleine und mittelständische Metzgereien schließen. Die Konkurrenz durch Discounter nimmt zu und der Nachwuchs fehlt. Immer mehr Metzgereien machen zu |
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#2 (permalink) | |
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.. und wieder geht ein Stück Lebensart (Kesselfleischessen, Schlachtfeste etc.) vor allem auf dem Lande, verloren. |
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#3 (permalink) | |
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Bewusste Ernährung und der Metzger ist weg vom Fenster !
Tja lange ging ja noch der Aberglauben um das wenn man sein Zeug beim Metzger seines Vertrauens kauft das man dann Qualität erhält.Es setzt sich aber immer mehr die Erkenntnis durch das die meisten eh den selben Scheiss verkaufen.Eingekauft wird von den Metzgern bei Großschlachtern oder Fleischbeschaffungsbetrieben von Supermarktketten.Ein internationales hin und her Geschiebe von Rohware und Schlachtertrupps aus Osteuropa um die ganze Welt macht es unmöglich Produktion oder Verarbeitung zu kontrollieren.Selbst Endprodukte aus Fleischwaren kommen von Großlieferanten so das jeder das selbe anbietet.Selbstproduktion von Spezialitäten oder Wurstwaren ist heute schon die Ausnahme.Die meisten Metzger und Verkaufskräfte sind nur noch mit Portionierung beschäftigt.Der integrierte Imbiss hat so manchen Absatzverlust ausgeglichen jetzt geht aber auch dieser darnieder.Das der Nachwuchs für Metzger ausbleibt ist demografisch geschuldet selbst der letzte Schulabgänger findet modernere und zeitgemäßere Lehrstellen.Das Metzgerhandwerk geht auch nicht deshalb zu Grunde weil hier die Geiz ist geil Mentalität greift sondern weil die Metzger selber eine Berufsgruppe sind , die jeglichen Fortschritt versäumt haben, und immer nur billigere Einkaufsquellen aufgesucht haben.Ob ich den eingeschweißten Müll beim Discounter oder den nur aus der Plastikfolie geholten Müll beim Fachmetzger kaufe ist egal.Also selber Schuld.Wer Fleischmüll auspackt oder ausgepackten Fleischmüll in Umlauf bringt ,Schlachtabfälle veredelt oder in Fleischzubereitungen versteckt wird mit Existenzverlust bestraft.Und das ist gut so ! |
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#4 (permalink) | |
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Wenn immer mehr Menschen immer mehr Fleisch wollen, und das zu Discounterpreisen, und das, ohne nachzufragen, WARUM "der Discounter" - discount- Preisnachlass, so bzw. BILLIG ist, solange wird es das große Sterben fortgesetzt. Ich glaube aber, das es mittlerweile immer mehr Menschen gibt, die gerne für qualitaiv gute Nahrungsmittel mehr bezahlen wollen. Der Rest der Discounteranhänger spart entweder, weil entweder einfach zu wenig Geld vorhanden ist oder man(n)/Frau sich für das ersparte noch eine Schachtel Zigaretten oder diverse Alkoholika leisten können.
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#5 (permalink) | |
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Beim Metzger MEINES Vertrauens weiß ich, das ich diesem Qualitativ und Quantitativ vertrauen kann. |
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#6 (permalink) | |
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flyingdutchman, bei Ihrem??
Metzger ist es vielleicht so, warum, weil sie und seine Kunden auch nur Billig wollen, bei vielen Fachmetzgereien ist es nicht so, da wird der Großteil selbst produziert, aber natürlich auch einige Spezialitäten dazu gekauft. Die heutigen Kundenwünsche kann ein Metzger alleine nicht herstellen. |
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#7 (permalink) | |
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Beim vorletzten Metzger "meines Vertrauens" der noch selber schlachtete, erfuhr ich später von dermaßen haarsträubenden hygienischen Zuständen dass es mir heute noch graust, Viele Metzger die noch selber schlachten würden dürfen oder können das gar nicht mehr, weil die Auflagen (Hygieneverordnung etc.) inzwischen so hoch sind -was aber auch gut ist. Wir essen kaum noch Fleich und Wurstprodukte. Habe noch eine Quelle wo der Bauer die Rindviecher selber zum Metzger bringt und ich sicher weiß dass da alles stimmt. Bekomme da aber nur selten etwas weil nur zwei- dreimal im Jahr.
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#8 (permalink) | |
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Wer ist der Metzger Deines Vertrauens? Wir fahren sehr gerne einige Kilometer wenn die Qualität stimmt. Der Preis ist sekundär. Die Metzgerei Schuster in Augsburg, Am Grünland, in der Firnhaberau hat dabei unser vollstes Vertrauen. Hier stimmt die Qualität. Prädikat: Absolute Spitzenklasse!
Guten Appetit wünscht
HamsterX
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#9 (permalink) | |
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So viel Müll wie hier geschrieben wird habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Den meisten Metzgern bleibt gar nichts anderes übrig als seinen Rohstoff " Fleisch" beim Großhändler zu kaufen, da die Auflagen die man in Deutschland erfüllen muß, fast nicht mehr bezahlbar sind. Leider ist es bei uns so, daß sobald die EU eine neue Auflage bringt, wird es hier in Deutschland sofort umgesetzt. Seht euch mal im benachbarten Europa um wie so etwas dort gehandhabt wird. Die pfeifen nämlich darauf was irgendwo beschlossen wird. Wir haben in Deutschland mehr Wurstsorten in unseren verschiedenen Regionen als es sonst irgendwo gibt und gerade die werden vom kleinen Handwerksbetrieb noch hergestellt. Gerade dieser Unterschied an verschiedenen Geschmackssorten, essen sie einmal Wiener oder sonstwas in Hamburg oder Nürnberg, Passau von einem kleinen Handwerksbetrieb und nicht beim Discounter, dann werden sie den Unterschied schmecken. Selbst wenn diese ihre Gewürzmischung von der selben Firma beziehen haben sie einen anderen Geschmack, denn jeder hat seine eigene Rezeptur an Rohware. Es ist auch richtig, daß der kleine Handwerksbetrieb bestimmte Ware zukauft, zumeist Salami. Bei dieser ist die Herstellung sehr aufwändig. Würde der Handwerksbetrieb diese selbst noch herstellen (wobei es noch viele Betriebe gibt die das machen) ist dies bei den heutigen Nebenkosten bald nicht mehr machbar, da der Preisunterschied zum Discounter zu groß ist.Deshalb haben sich speziell in Norddeutschland auch auf Grund des Klimas Betriebe angesiedelt die nur Rohwürste produzieren. Fragen sie einfach mal den Metzger ihres Vertrauens nach seiner Produktion und sie werden sich wundern was er alles selber macht. Und noch etwas zum Thema Metzger (und auch andere Berufe): Bis vor 15 Jahren war der Metzger noch ein Lehrberuf in dem man von der Lebendschau beim Landwirt bis zur Herstellung von Brüh- Koch- und Rohwurst alles lernen mußte und auch alles geprüft wurde. Nach einem EU Beschluß wurde dann der ganze Berufszweig aufgewässert, da man sich an andere EU Länder angleichen musste, ist übrigens auch in anderen Berufen geschehen, z.B. Automechaniker usw. Also wo sollen noch vernünftige Fachkräfte herkommen, wenn jeder nur noch bestimmte Teilbereiche lernt, aber eine Berufsbezeichnung erhält die den GANZEN Beruf einschließt? Noch dazu kommt, daß die Masse an Menschen günstig einkaufen will und zum großen Teil auch MUSS, da ihnen finanziell nichts anderes übrigbleibt. Der Discounter hat da sehr schnell reagiert und selbst Riesen Fleisch- und Wurstfabriken gebaut und verdient durch günstige Preise an der Masse.Trauen sie sich und fragen eimal nach den Herstellungskosten irgendeiner Wurstsorte bei ihrem Metzger und dann vergleichen sie den Preis eimal gegenüber einem Großmarkt. Dann werden sie schnell die Gründe wissen weshalb viele kleine Metzger aufhören. |
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#10 (permalink) | |
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Qualität und Quantität
Dass man seinem Metzger vertraut, was dessen Fleischqualität betrifft, kann ich ja noch verstehen, wobei das auch nicht mehr als ein Bauchgefühl ist und der im Vergleich zum Discounter i.d.R. höhere Preis nicht unbedingt eine bessere Qualität vermitteln muss. Dass man seinem Metzger auch quantitativ, also mengenmäßig vertrauen kann, ist mir neu.
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#11 (permalink) | |
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Derfs a bissle mehr sein? |
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#12 (permalink) | |
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kein Metzger kann gegen eine qualitativ hochwertige Wurscht vom Aldi mithalten. Das Metzgerfleisch ist auch nicht frischer als das im Kühlregal, ob es unter hygienischeren Bedingungen als in der Fabrik verarbereitet wird, sei dahingestellt. Auch weil Bioprodukte immer billiger werdem, haben die kleinen Metzger keine Zukunftchancen. Der Trend geht im Nahrungshandel immer weiter weg vom Regionalen. Das ist nicht nur bei den Metzgern so, auch Ihle z.B. und dessen Billigwaren beim Aldi, lassen Kleinbäckereien aussterben. Einfach eine Folge des gesellschaftlicher Wandels. |
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#13 (permalink) | |
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Guter Beitrag. |
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#14 (permalink) | |
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Man muss bedenken dass viele Leute, eine zunehmende Zahl, bewusst ganz auf Fleisch verzichtet oder deutlich weniger Fleisch isst - während es in den Nachkriegsjahrzehnten als Zeichen von Wohlstand galt möglichst viel Fleisch auf dem Tisch zu haben überwiegt inzwischen der Gesundheitsaspekt. Wenn man sich die Zahlen zu Übergewicht, Diabetes, Kreislauferkrankungen etc. so anschaut dann ganz zurecht. Ich bin extrem selten in einer Metzgerei. Einfach weil ich wenig Fleisch esse. Wenn ich in mich in meiner Verwandtschaft umschaue dann ist es im Großen und Ganzen so dass der Fleischkonsum niedriger ist je jünger jemand ist, das sind also keine rosigen Zukunftsaussichten. Die Konkurrenz durch bequeme Fleischtheken in großen Supermärkten kommt natürlich dazu, diese sind wenn man mal vergleicht nicht wirklich alle günstiger, aber es ist einfach bequemer alle Einkäufe in einem großen Geschäft erledigen zu können als von Fachgeschäft zu Fachgeschäft zu hasten. Und machen wir uns nichts vor, als Berufstätiger ist der alltägliche Einkauf vorallem eine lästige Notwendigkeit, mit der sinkenden Zahl an Hausfrauen sinkt sicherlich auch die Zahl der Leute die Zeit und Muse haben das Gemüse am Stadt- oder Wochenmarkt zu holen, die Backwaren beim Bäcker, das Fleisch beim Metzger und dann noch bei der Tierhandlung für's Hundefutter und bei der Drogerie für das Shampoo vorbeizuschauen, gibt es alles zeitsparend an einem Ort in großen Supermärkten - das, nicht irgend eine Geiz-Mentalität - ist meiner Meinung nach der banale Grund für das Verschwinden kleiner Geschäfte, auch in anderen Branchen. |
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#15 (permalink) | |
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Ich bin nicht davon überzeugt, dass gesunde Ernährung und Discounter ein genereller Widerspruch sind. Gerade in Punkto Qualitätssicherung sind industriell gefertigte Lebensmittel denen aus kleinen Handwerksbetrieben i.d.R. sicherlich überlegen, denn der Fleischer um die Ecke betreibt kein Labor, in dem Wareneingänge und Fertigprodukte geprüft werden. Und nicht umsonst wurde der Spruch, dass Metzger der Berufsstand sind, der Wasser am teuersten verkauft, geprägt. Wenn der Metz den Ruf "Metz geh rei" also nicht mehr wahrnimmt, hat dies m.E. also durchaus mit dem dort gebotenen Preis-/Leistungsverhältnis zu tun. Die subjektive Wahrnehmung, beim kleinen Laden um die Ecke besser bedient zu sein, dürfte einer Überprüfung deshalb i.d.R. nicht standhalten. Schade an dieser dieser Entwicklung ist natürlich, dass regionale Besonderheiten verloren gehen und dass der von der Industrie aufoktruierte Einheitsgeschmack das Geschmackserleben eintöniger macht. Wie so vieles, wird in einer entwickelten Industrienation auch Geschmack dem Mainstream angepasst. Wer seine Nische findet, kann aber auch in diesem Umfeld gut bestehen. |
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Zuletzt geändert von googelix, am 14.04.2012 um 20:11 Uhr
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