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#1 (permalink) | |
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Umstrittene Reform: Demonstration vor dem Dom in Augsburg
Katholiken gehen am heutigen Samstag auf die Straße. Sie demonstrieren vor dem Dom. Bischof Zdarsa kommt nicht. Umstrittene Reform: Demonstration vor dem Dom in Augsburg |
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#2 (permalink) | |
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Toll!
Toll, dass es noch Menschen gibt, die sich für Ihre Kirch einsetzen! Sie gehen für Ihre Kirche auf die Strasse, obwohl dass ihr regionales Obehaupt mit sicherheit ablehnt! ... Kann sein, dass sich die katholische Kirche weltweit im Aufwind befindet, und sie deshalb meint, nichts änedr zu müssen an ihren Praktiken und Umgang mit den eigenen Mitgliedern, aber im aufgeklärten westen und vorallem in Deutschland sollte es Optionen geben ... aber das verstehen die nie! ... |
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#3 (permalink) | |
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So positiv kann ich das nicht sehen. Wenn sogar der Vorsitzende des Diözsanrates sagt, dass man mit dem Bischof reden kann, dann halte ich diese AKtion für contraproduktiv. Ich tröste m ich damit, dass selbst für den Fall, dass 1300 Leute daran teilnehmen werden bzw. inzwischen teilgenommen haben, das letztlich nur 0,1 % der Katholiken des Bistums entspricht. Für mich nur ein weiterer Versuch einer lautstarken Minderheit, die als Schwanz nur allzu gerne mit dem ganzen restlichen Hund wedeln möchte. |
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#4 (permalink) | |
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Martin |
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#5 (permalink) | |
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Es sind nicht irgendwelche Randgruppen im Bistum die sich gegen Zdarsa stellen sondern der innerste Kern der das Gemeideleben oft seit Jahrzehnten nur am Leben haelt. Und es geht auch nicht darum, dass es einem ploetzlich nicht mehr gefallen wuerde sondern darum, dass man sich gegen eine 180 Gradwende gegenueber der Linie von Stimpfle, vor allem dann Dammerz und schliesslich auch Mixa der nichts strukturelles veraendert hat zur Wehr setzt. Entweder war das was unter Dammerz mit viel Engagement aufgebaut wurde falsch oder es ist die heutige voellige Zerschlagung dieser Strukturen falsch. Dazwischen gibt es nicht viel. Und wenn ich lese, mit Zdarsa koenne man reden weiss ich nicht so recht ob ich euber sowas weinen oder lachen soll. Der Mann ist voellig unzugaenglich fuer Diskussionen und Meinungsbildung und dazu absolut beratungsresistent. |
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#6 (permalink) | |
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#7 (permalink) | |
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Martin |
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#8 (permalink) | |
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Demo am Augsburger Dom: Höchste Zeit für echten Dialog
2500 engagierte Katholiken versammelten sich am Samstag vor dem Augsburger Dom, um gegen die geplante Bistumsreform zu demonstrieren. Und der Dom war abgesperrt. Demo am Augsburger Dom: Höchste Zeit für echten Dialog |
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#9 (permalink) | |
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Demo am Dom
Die Nachricht der Demo erreicht mich heute in Nazareth. Die Schwester eines Pilgerheims erzählt mir, dass ihr melkitischer Bischof in den Kriegshandlungen 2006, während die Bevölkerung bereits vor den einschlagenden Raketen aus Libanon die Stadt Haifa verließ, den Bürgermeister und den Rabbi der Stadt zu sich in sein Palais in Haifa einlud, mit den Worten: "solange ich hier bleibe, wird die angekündigte Zerstörung der Stadt verhindert". So war es dann auch. Seit diesem Tag sind Bischof, Bürgermeister und Rabbi Freunde geworden. Es ist ein christliches Zeichen, das ein Oberhirte gesetzt hat. Wann kommt in Augsburg ein ähnliches Zeichen von seinem Oberhirten? Ich denke, wir brauchen heute mehr denn je Männer, die ihre Gemeinde führen und nicht entzweien. Quercio |
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#10 (permalink) | |
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Wann begreifen die katholischen Gläubigen, dass diese Herren nicht das Wort Gottes verkünden sondern nur ihr eigenes Wort? Glaubt wirklich irgend jemand, dass Jesus explizit Gott dieses Verhalten von diesen Menschen gutheißen bzw. den Glauben so verkünden würden? Ich begreife immer mehr, dass es gut war aus dieser Kirche auszutreten, denn ICH zumindest fühle mich von DIESEN Herren, ja von DIESEM Bischof nicht gut betreut. Ich wünsche allen Gläubigen, die noch in dieser Kirche sind, dass sie den Mut, die Kraft und das Durchhaltevermögen haben, etwas ändern zu können. |
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#11 (permalink) | |
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Die Zeit ist reif neues Denken
Sehr geehrter Herr Mangold, wenn es zutrifft, dass Sie die Teilnahme von Vertretern des Diözesanrates an dieser zentralen Kundgebung der Diözese Augsburg als "illoyal" bezeichnen, so treten Sie bitte sofort zurück, weil Sie damit zeigen, dass sie nicht Vertreter der Gläubigen sein können, der Sie sein sollten und müssen. Sehr geehrter Herr Dr. Zdarsa, Ihre Weigerung, den Dialog mit 2.500 engagierten Katholiken aufzunehmen, die Leib und Herz der Diözese sind, ist ein unfassbarer Affront und zeigt, dass Sie nicht geeignet sind, dieses Amt auszufüllen. Wenn Ihnen wirklich an der Kirche liegt, so treten Sie bitte sofort zurück, um weiteren Schaden von der Kirche abzuwenden. Die Kirche ist die Gemeinschaft der Gläubigen. Ein Bischof, der sich nicht als "erster Diener " dieser Gemeinschaft versteht, zeigt ein fehlgeleitetes und destruktives Verständnis, das die Kirche weiter in eine völlige Marginalisierung führt. Wieviele Austritte hat Ihr Vorgänger verursacht? Hängen Sie an der Kirche oder am Amt? |
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Zuletzt geändert von Rudolph Hoelscher, am 21.04.2012 um 21:33 Uhr
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#12 (permalink) | |
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Fromme Christen?
„Der Dom war wegen Reinigungsarbeiten geschlossen.“ Dieser Herr Bernhard regt sich also darüber auf, dass er aus einem nachvollziehbaren Grund vom Mesner (verantwortlich für den reibungslosen Ablauf der Reinigungsarbeiten) hinaus gebeten wird, ah ja. Der Priestermangel bis 2025 ist eine Tatsache und nicht irgendein willkürliches Hirngespinst des Bischofs. Reformen sind also unausweichlich. Dass der Dialog mit dem Diözesanrat (übrigens das demokratisch gewählte Gremium, das die Laien in der Diözese vertritt, wie es Herr Veh anscheinend so vehement einfordert) ist in diesen Dialog eingebunden, Herr Mangold bestätigte dies bereits gestern, wie in diversen Medien (sogar die BILD Zeitung brachte sein Interview). Dass eine regensburger Kirchenrechtlerin das Wort führt, verwundert mich schon? Was hat ihre Meinung in der Diözese Augsburg verloren? Was wohl ihr Bischof Gerhard Ludwig Müller davon hält? Ach ja. Es gibt 1.360.575 Katholiken in der Diözese Augsburg. Und da sollen 2500 allein Leib und Herz der Diözese sein? Ich weiß ja nicht… Und Herrn Mangold wegen der Aufforderung zum Fernbleiben dieser wahrlich destruktiven Veranstaltung zum Rücktritt aufzufordern finde ich eine besondere Dreistigkeit. |
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#13 (permalink) | |
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Fromme Christen?
„Der Dom war wegen Reinigungsarbeiten geschlossen.“ Dieser Herr Bernhard regt sich also darüber auf, dass er aus einem nachvollziehbaren Grund vom Mesner (verantwortlich für den reibungslosen Ablauf der Reinigungsarbeiten) hinaus gebeten wird, ah ja. Der Priestermangel bis 2025 ist eine Tatsache und nicht irgendein willkürliches Hirngespinst des Bischofs. Reformen sind also unausweichlich. Dass der Dialog mit dem Diözesanrat (übrigens das demokratisch gewählte Gremium, das die Laien in der Diözese vertritt, wie es Herr Veh anscheinend so vehement einfordert) stattfindet und er in diesen Dialog eingebunden ist, bestätigte bereits gestern Herr Mangold, wie in diversen Medien (sogar die BILD Zeitung brachte sein Interview) nachzulesen ist. Dass eine regensburger Kirchenrechtlerin das Wort führt, verwundert mich schon. Was hat ihre Meinung in der Diözese Augsburg verloren? Was wohl ihr Bischof Gerhard Ludwig Müller davon hält? Ach ja. Es gibt 1.360.575 Katholiken in der Diözese Augsburg. Und da sollen 2500 allein Leib und Herz der Diözese sein? Ich weiß ja nicht… Und Herrn Mangold wegen der Aufforderung zum Fernbleiben dieser wahrlich destruktiven Veranstaltung zum Rücktritt aufzufordern finde ich eine besondere Dreistigkeit. |
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Zuletzt geändert von Ponelle, am 21.04.2012 um 23:07 Uhr
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#14 (permalink) | |
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Kundgebung vor dem verschlossenen Dom
Wieviel Angst vor ihren eigenen "Brüdern und Schwestern im Glauben" muss eigentlich ein Bischof und seine Helfer haben, wenn Sie den Dom absperren lassen? Vielleicht sollten der Bischof und sein Hofstaat mal mit einem der Familienberater in der Diözese Augsburg reden über den Zustand einer Institution die für sich in Anspruch nimmt "geschwisterlich" zu agieren. Ganz schön zerrüttete Familienverhältnisse, wenn man den eigenen "Geschwistern" die Türe vor der Nase versperrt. |
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#15 (permalink) | |
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Nachtrag
Nachdem der Diözesanrat der Katholiken heute nachmittag sich mit "50 Jahre nach dem II.Vatikanischen Konzil" beschäftigt hat, vielleicht eine kleine Anmerkung: Papst Johannes XIII wollte, die Fenster der Kirche weit öffnen und wollte deshalb das Konzil. Ein schönes Sinnbild, dass der Augsburger Bischof jetzt die Türen der Kirche zusperren läßt und sein Vol aussperren. Besser kann man es nicht ausdrücken, was in der Kirche passiert |
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