Freitag, 18. April 2014

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Stadt Augsburg: Tramlinie durch die Maxstraße soll doch bleiben
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19.01.2013 10:30 Uhr
Redaktion
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Stadt Augsburg: Tramlinie durch die Maxstraße soll doch bleiben

Eine Tramlinie durch die Augsburger Maximilianstraße ist seit Jahren geplant. Jetzt sagt die Stadt: Der Kö ist dafür nicht geeignet.
Stadt Augsburg lehnt Tramlinie durch Maxstraße ab

 

 

 

Max-Tram: Verwirrung vor der Abstimmung

Es ist unklar, ob die Stadträte dem städtischen Vorschlag folgen, die Linie zu streichen. Architekt fühlt sich "verschaukelt"

 

Tramlinie durch die Maxstraße soll doch bleiben
Der Stadtrat kippt den Vorschlag der Verwaltung, die Innenstadt-Linie nach dem Kö-Umbau wieder abzuschaffen. Offen ist, welche Tram künftig durch die Prachtmeile fahren könnte
Tramlinie durch die Maxstraße soll doch bleiben
 
Max-Tram: Gribl greift Chef der Stadtwerke an
Nach der Ablehnung des städtischen Vorschlags wirft der Oberbürgermeister Kurt Gribl dem Chef der Stadtwerke Norbert Walter Eigenmächtigkeiten vor.
Max-Tram: Gribl greift Chef der Stadtwerke an

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Zuletzt geändert von Anonyme, am 25.01.2013 um 18:05 Uhr
19.01.2013 10:30 Uhr
Klartexter
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Zitat von Redaktion
„Es wird Diskussionen geben. Ich bin mir auch bewusst, dass viele Bürger diese Straßenbahn wollen“, so Weber.

 

Dann sollten Sie, werte Frau Weber, sich nicht über diese Bürgerwünsche hinwegsetzen! Nono

 

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Vor allem muss man zu den Quellen selbst eilen! 

19.01.2013 10:55 Uhr
leopold
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Zitat von Klartexter

Zitat von Redaktion
„Es wird Diskussionen geben. Ich bin mir auch bewusst, dass viele Bürger diese Straßenbahn wollen“, so Weber.

 

Dann sollten Sie, werte Frau Weber, sich nicht über diese Bürgerwünsche hinwegsetzen! Nono

 

 

Da hilft nur ein Bürgerbegehren. Sie können Ihren Klapptisch schon mal vom Speicher holen. Breites Grinsen

19.01.2013 11:01 Uhr
montebaldo
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Zitat von Klartexter

Zitat von Redaktion
„Es wird Diskussionen geben. Ich bin mir auch bewusst, dass viele Bürger diese Straßenbahn wollen“, so Weber.

 

Dann sollten Sie, werte Frau Weber, sich nicht über diese Bürgerwünsche hinwegsetzen! Nono

 

Na haben Sie denn nicht weitergelesen? Das neue Gleisdreieck klappt angeblich nicht, wenn die 6er von der Bgm.-Fischer-Str. kommt, was bei der 2er dasselbe sein dürfte.

Stimmt das oder stimmt das nicht? Im ersten Falle läge es wohl weniger an Frau Weber als an den Stadtwerken.

Nebenbei sei auch noch die Förderung gefördert äh gefährdet...

Da wundert mich jetzt ihr Nono   schon sehr.

Bin im Übrigen auch für eine Maxlinie - auch wenn ich sie nie benutze....  Lachend

 

Zitat von leopold

 Da hilft nur ein Bürgerbegehren. Sie können Ihren Klapptisch schon mal vom Speicher holen. Breites Grinsen

Bürgerbegehren fiel mir auch sofort dazu ein. Da könnten sich Herr Schönberg und der künftige OB-Kandidat der Freien Wähler gleich mal profilieren.

________

19.01.2013 11:17 Uhr
plupps
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Juhuuuh, endlich wieder mal ein Bürgerbegehren Punk

19.01.2013 11:29 Uhr
montebaldo
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Zitat von plupps

Juhuuuh, endlich wieder mal ein Bürgerbegehren Punk

War doch schon ewig keins mehr. Haben Sie noch keinen Entzug?  Lachend

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19.01.2013 11:30 Uhr
_solon_
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Zitat von Klartexter

Zitat von Redaktion
„Es wird Diskussionen geben. Ich bin mir auch bewusst, dass viele Bürger diese Straßenbahn wollen“, so Weber.

 

Dann sollten Sie, werte Frau Weber, sich nicht über diese Bürgerwünsche hinwegsetzen! Nono

 

Man/frau kann nicht allen Bürgerwünschen nachkommen - im übrigen dürfte sich dieser Wunsch im unteren einstelligen %-Bereich der Augsburger bewegen.

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

19.01.2013 11:34 Uhr
_solon_
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Zitat von Redaktion
Stadt Augsburg lehnt Tramlinie durch Maxstraße ab
Eine Tramlinie durch die Augsburger Maximilianstraße ist seit Jahren geplant. Jetzt sagt die Stadt: Der Kö ist dafür nicht geeignet.
Stadt Augsburg lehnt Tramlinie durch Maxstraße ab

Diese Linie wäre wirklich so unnötig wie der bekannte Kropf. 

 

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

19.01.2013 11:37 Uhr
_solon_
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Zitat von montebaldo

 

...

Bin im Übrigen auch für eine Maxlinie - auch wenn ich sie nie benutze....  Lachend

....

Das gibt es auch umgekehrt. Manche sind gegen etwas - auch wenn ....

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

19.01.2013 11:45 Uhr
cato
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Vielleicht initiiert OB Gribl ein entsprechendes Bürgerbegehren. Er ist ja Fachmann für gleichzeitiges Für und Wider, s. Kö-Tunnel, Stadtbad, Friedberger Str., Lech und Wertach.

19.01.2013 12:10 Uhr
ZeT
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Beiträge: 6717

Ich bin immernoch schwer beeindruckt, wie man mit einer Haltestelle einen kompletten Verkehrsfluss zum erliegen bringen kann.

Gemeint ist Margret.... nur ein Milleniumvolldepp konnte da ne Strassenbahnhaltestelle draus machen.

19.01.2013 12:13 Uhr
wesche
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Wieder einmal so,das in unserer Stadt am Bürger Wunsch vorbei regiert wird!

Mir ist schon klar das z.B ein Haunstetter wenig Interesse an einer "Maxlinie"hat,es gibt aber auch wenig Sinn vom Roten Tor mit drei Stabas zum KÖ zu fahren.

Was das mit Zuschüssen zu tun hat,werde ich noch genauer hinterfragen!

Bin gespannt wie das weiter geht.

 

19.01.2013 13:23 Uhr
KWA
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Beiträge: 1034
Lügen nichts als Lügen?

.http://www.projekt-augsburg-city.de/die-neue-innenstandt/maximilianstrasse/

..Mit dem Umbau der Maximilianstraße werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass hier zukünftig auch eine Straßenbahn im Linienbetrieb verkehren könnte. Bei der Planung wurde darauf geachtet, die Gleistrasse und Haltestellen (am Ulrichsplatz und Moritzplatz) möglichst sensibel in den Straßenraum zu integrieren....

http://www.projekt-augsburg-city.de/presse0/artikel-archiv-single/news/maximilianstrasse-wird-neu-gestaltet-2/

...In der Maximilian- und Karolinenstraße als einzigartigem Ensemble von europaweiter Bedeutung bestehen vielfältige Nutzungsansprüche an den Straßenraum. Neben städtebaulichen Zielvorgaben in den Bereichen Stadtgestaltung sowie Erlebnis- und Aufenthaltsqualität sind auch der Straßenverkehr und die Frage nach Parkmöglichkeiten zu bewältigen. Darüber hinaus ist auch die Führung einer Straßenbahnlinie durch die Maximilianstraße geplant

 

________
Liste 3, Platz 21

Zuletzt geändert von KWA, am 19.01.2013 um 13:31 Uhr
19.01.2013 14:27 Uhr
augschburgr
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"eine Änderung könnte die Förderung der ganzen Mobilitätsdrehscheibe gefährden."

Damit ist für mich der Kas gessn! Alles Für und Wider bezüglich einer dauerhaften Haltestelle weiter hinten in der Maxstraße, wo die Maxstraße bereits durch die Haltestellen Rathaus und Moritzplatz sowie den 100 m entfernten Königsplatz sehr gut angebunden ist, steht in keinerlei Relation für die Bedeutung des Umbaus von Kö, Hbf und dem Neubau der Linie 5 und 6.

Auch kann ich mir angesichts der von mir eben skizzierten Anbindung der Maxstraße nicht vorstellen dass solch ein zusätzlicher Linienbetrieb durch die Maxstraße irgendwie förderfähig wäre - dieser kleine Bereich ist bereits gut erschlossen und ein vom Straßenverkehr getrennter Bahnkörper für die Tram ist baulich und denkmalschatztechnisch weder wünschenswert und sicherlich auch gar nicht möglich. Für neue Linienabschnitte ohne eigenen Bahnkörper gibt es aber grundsätzlich keine staatlichen Fördergelder mehr, Maxstraße hin oder her. Sollten objektive Untersuchungen überdies entgegen meiner Meinung ergeben dass dort tatsächlich zusätzlicher Bedarf für ÖPNV besteht kann man gerne die ein oder andere Buslinie über die Maxstraße verkehren lassen. Beispielsweise den 32er dauerhaft dort verlaufen lassen, deren südlicher Ast Richtung Zoo ja auch gebraucht wird wenn die 5er mal fertig ist.

 

Ich habe einmal mehr das Gefühl dass wir uns in dieser Stadt über eine, mit etwas Distanz betrachtet, Kleinigkeit ungeheuer streiten während Themen von herausgehobener Bedeutung kaum Beachtung finden (z.B. Theatersanierung, z.B. Zustand der Stadtmauer und Wallanalgen, z.B. desolater Zustand des Römermuseums, ....). Ich kann das nicht nachvollziehen.

Zuletzt geändert von augschburgr, am 19.01.2013 um 14:31 Uhr
19.01.2013 14:33 Uhr
augschburgr
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@KWA

"Geplant" heißt nicht "beschlossen". Man hat es ja offenbar auch geplant bzw. planerisch durchgespielt, und ist zum nun bekannten Ergebnis gekommen.

 

 

Zitat von wesche

Wieder einmal so,das in unserer Stadt am Bürger Wunsch vorbei regiert wird!

Mir ist schon klar das z.B ein Haunstetter wenig Interesse an einer "Maxlinie"hat,es gibt aber auch wenig Sinn vom Roten Tor mit drei Stabas zum KÖ zu fahren.

Was das mit Zuschüssen zu tun hat,werde ich noch genauer hinterfragen!

Bin gespannt wie das weiter geht.

 

Ich denke dass es eine vergleichsweise "laute" Minderheit gibt die diese Linienführung befürwortet, die Mehrheit ist hingegen indifferent bis ablehnend (es gibt - wie für JEDES Projekt - nämlich auch klare Contra-Argumente die wir hier im Forum schon xmal durchdiskutiert haben...).

Und die Zuschussgeschichte ist für mich sehr klar. Man hat den Zuschussgebern in Bund und Land zu Beginn ein Projekt ohne Linienführung durch die Maxstraße vorgelegt bzw. die Wirtschaftlichkeit dementsprechend durchgerechnet (der Umbau des Th Heuss Platz ist ja auch Teil des Projektes!) dass die 6er über den Heuss-Platz verkehrt. Wenn man das hinterher änder ist klar dass das nicht ohne Weiteres möglich ist bzw. einfach unmöglich sein kann. Ich habe auch volles Verständnis dass man in München und Berlin Ungeduldig auf das dauernde und langjährige "Hin und Her" in Augsburg reagiert, man ist uns ja schon sehr entgegen gekommen. Für weitere Verzögerungen und Änderungen ist aber offenbar kein Raum mehr, weder juristisch noch auf der Zeitachse.

Der Zeitplan zur Gesamtfertigstellung bis 2019 scheint mir sportlich, wenn z.B. noch nicht einmal der genaue Verlauf der Linie 5 klar ist; wenn da wieder Leute anfangen Unterschriften zu sammeln und das ganze verzögern kann ich mir nicht vorstellen dass das bis 2019 noch möglich ist und dann tritt möglicherweise das "Worst Case Scenario" ein, alle Fördergelder entfallen und Augsburg muss die ganzen Maßnahmen selbst bezahlen, wäre damit nachhaltig finanziell runiert. Das auch nur zu riskieren möchte ich als Bürger nicht. Und schon gar nicht für, im Großen und Ganzen für ganz Augsburg, marginale Details wie die Linienführung über Maxstraße oder Heuss-Platz. Das spielt für Anlieger eine Rolle, mehr aber auch nicht - schon für "Partygänger" nicht mehr, die starten ihre Kneipentour Abends eh am Moritzplatz und nach Mitternacht fährt eh keine Tram mehr. Für Kunden eines Buchladens oder Straßencafes in der Maxstraße seh ich auch nicht ganz ein eine ganze Tramlinie zu verlegen.

Ich halte es auch für verkehrlich schädlich. Denn der Bahnhof Haunstetter Straße wird für den Regionalverkehr und Pendler immer und immer wichtiger, kann man am Roten Tor recht unmittelbar vom Bahnhof Haunstetter Straße (und einem Fußmarsch von zwei Straßenbahnlängen) in die 6er nach Hochzoll umsteigen ist das natürlich für große augsburger Stadtteile wie das Textilviertel eine Verbesserung der Schienenanbindung. Darauf muss in meinen Augen die Priorität liegen (ebenso wie die 1er Verlängerung zum Bahnhof Hochzoll). Nur so kriegen wir auch merklich auswärtigen Pendlerverkehr aus der Stadt raus.

Zuletzt geändert von augschburgr, am 19.01.2013 um 14:48 Uhr
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