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Legionellen in Augsburg: Bewohner der Wohnanlage "Klein Venedig" sollen nicht duschen
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02.08.2013 22:34 Uhr
Redaktion
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Legionellen in Augsburg: Bewohner der Wohnanlage "Klein Venedig" sollen nicht duschen

Erhöhte Legionellenwerte haben die Bewohner einer Augsburger Wohnanlage verunsichert. Vorläufig sollen sie auf das Duschen verzichten. Die Hausverwaltung beruhigt aber.
Legionellen in Augsburg: Bewohner sollen nicht duschen

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Zuletzt geändert von Anonyme, am 02.08.2013 um 22:37 Uhr
02.08.2013 22:34 Uhr
Manni Burgsmüller
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Wer da wohnt, aber gerade erst geduscht hat und das jetzt liest, schläft heute Nacht schlecht.

02.08.2013 22:41 Uhr
Noro
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Wer da wohnt, aber gerade erst geduscht hat und das jetzt liest, schläft heute Nacht schlecht.

Klingt logisch, Manni  Blink

Ich finde folgenden Satz entlarvend:  Gorden Künstner von der zuständigen Hausverwaltung beruhigt deshalb auch. "Wir haben sofort reagiert und die Warmwassertemeperatur auf 70 Grad erhöht", sagt er. Dadurch würden die Legionellen bereits abgetötet ...

Ich bin nun kein professioneller Hausverwalter, aber ich habe grundsätzlich mein Warmwasser auf 70 Grad, exakt aus diesem Grund!! Seit Jahr und Tag wird das so empfohlen. Wie kann es sein dass eine Hausverwaltung das ignoriert? Sollen mal wieder Kosten zulasten der Bewohner gespart werden?

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"Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere." (Groucho Marx)

03.08.2013 08:44 Uhr
PuK
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Zitat von Noro
Sollen mal wieder Kosten zulasten der Bewohner gespart werden?

Blödsinn. Wenn Warmwasserkosten gespart werden, hat die Hausverwaltung exakt gar nichts davon. Das sind dann einfach Kosten, die niemand bezahlen muss, weil sie niemals angefallen sind. Anders ausgedrückt: Jeder an dieser Stelle eingesparte Euro kommt direkt den Eigentümern oder Mietern zugute.

03.08.2013 09:02 Uhr
bbuchsky
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Zitat von PuK

Blödsinn. Wenn Warmwasserkosten gespart werden, hat die Hausverwaltung exakt gar nichts davon. Das sind dann einfach Kosten, die niemand bezahlen muss, weil sie niemals angefallen sind. Anders ausgedrückt: Jeder an dieser Stelle eingesparte Euro kommt direkt den Eigentümern oder Mietern zugute.

Eines der Mittel, die Vermarktungsfähigkeit zu erhöhen, ist die Minimierung der laufenden Kosten, um dem potentiellen Mieter oder Käufer eine überschaubare 2.Miete zu suggerieren. Der Wert hat direkten Einfluß auf den wunderbaren Gebäudepass, die Lebenserwartung der Mieter eben nicht.

Das wäre nicht der erste Verwalter, der alle Tricks anwendet.

03.08.2013 09:13 Uhr
PuK
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Zitat von bbuchsky
Eines der Mittel, die Vermarktungsfähigkeit zu erhöhen, ist die Minimierung der laufenden Kosten, um dem potentiellen Mieter oder Käufer eine überschaubare 2.Miete zu suggerieren. Der Wert hat direkten Einfluß auf den wunderbaren Gebäudepass, die Lebenserwartung der Mieter eben nicht.

Das wäre nicht der erste Verwalter, der alle Tricks anwendet.

Davon hat der Verwalter... was?

Das Ding muss verwaltet werden, egal wie viel warmes Wasser dort verbraucht wird. Und die Hausverwaltervergütung hängt so ziemlich als Letztes davon ab, wie hoch die Warmwasserkosten sind.

03.08.2013 09:37 Uhr
Wastl
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Zitat von Noro

 

 

Ich finde folgenden Satz entlarvend:  Gorden Künstner von der zuständigen Hausverwaltung beruhigt deshalb auch. "Wir haben sofort reagiert und die Warmwassertemeperatur auf 70 Grad erhöht", sagt er. Dadurch würden die Legionellen bereits abgetötet ...


Wenn`s so einfach wäre. Da ist der Verwalter zu optimistisch . Die Leute in der Wohnanlage in Neu Ulm düfen schon  ein 3/4 Jahr nicht mehr duschen.

03.08.2013 11:35 Uhr
bbuchsky
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Zitat von PuK

Davon hat der Verwalter... was?

Das Ding muss verwaltet werden, egal wie viel warmes Wasser dort verbraucht wird. Und die Hausverwaltervergütung hängt so ziemlich als Letztes davon ab, wie hoch die Warmwasserkosten sind.

In Zeiten, in denen Verwalter miteinander in Konkurrenz treten müssen, können diese Benchmarks durchaus interessant sein, und nicht nur mit der Drosselung von Vorlauftemperaturen, dem Verzicht auf Winterdienst, Treppenhausreinigung etc. lassen sich bei großen Wohnanlagen Kennzahlen beeinflussen.

Eine solche Anlage wird unter anderem über durchschnittliche Belegung verkauft, die wiederum von der Höhe der Nebenkosten zu beeinflussen sind. Es gibt Verwalter, die als Leerstandsbeseitiger auftreten.

Natürlich spreche ich nicht von einer Innenstadt oder einer guten Adresse.

03.08.2013 11:43 Uhr
newmexico
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Als würde die Wassertemperatur hochsetzen was nützen bei Legionellen. Das ist sicher eine der Massnahmen, die notwendig sind aber zunächst müssen die Rohrleitungen gespült werden und dann wird wieder Proben entnommen werden. Das ist doch eines der Probleme, dass das alles nicht so schnell geht.

03.08.2013 12:01 Uhr
PuK
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Zitat von bbuchsky
In Zeiten, in denen Verwalter miteinander in Konkurrenz treten müssen, können diese Benchmarks durchaus interessant sein, und nicht nur mit der Drosselung von Vorlauftemperaturen, dem Verzicht auf Winterdienst, Treppenhausreinigung etc. lassen sich bei großen Wohnanlagen Kennzahlen beeinflussen.

Eine solche Anlage wird unter anderem über durchschnittliche Belegung verkauft, die wiederum von der Höhe der Nebenkosten zu beeinflussen sind. Es gibt Verwalter, die als Leerstandsbeseitiger auftreten.

Natürlich spreche ich nicht von einer Innenstadt oder einer guten Adresse.

Was du alles weißt... :lol:

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