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Stadtsparkasse Augsburg: Rentnerin verliert Erspartes
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04.12.2014 21:51 Uhr
augustus
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Stadtsparkasse Augsburg: Rentnerin verliert Erspartes

Heute auf quer gesehen:

Falschberatung: Rentnerin verliert ihr Vermögen bei der Sparkasse

Die alte Dame hatte den Banken nie vertraut. Jahrelang hütete sie ihre Ersparnisse zu Hause im Schrank. Bis ihr Sohn sie überredete, das Geld anzulegen. Bei der Stadtsparkasse Augsburg. Ein großer Fehler, denn dort verkaufte man ihr für 130.000 Euro hochspekulative Zertifikate. Und jetzt ist ihr Erspartes weg. Für das Landgericht Augsburg war der Fall klar: es verurteilte die Stadtsparkasse zu Schadenersatz. Doch beim Oberlandesgericht bekam die Rentnerin nicht Recht und verlor alles. Ein Beispiel dafür, dass Recht oft nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat.
 

Ich dachte, ich höre nicht richtig. Eine Rentnerin mit über 80, die ansonsten ca. 130 Euro Rente bekommt, so einen bunten Topf zu verkaufen, ist schlichtweg eine.......

Den bunten Topf gibt es wirklich. Wie nett. Wenn ein Papier von 10 verliert, verlieren alle. Eher Casino oder Poker.

Und das OLG? Kaum zu glauben, Herr Oberlandesrichter. Revision ist nicht möglich.

Das könnte ein Grund sein mein Konto dort zu kündigen, falls die STPK Augsburg jetzt nicht freiwillig einlenkt. Ich werde mal nachfragen. Wer noch?

 

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Eine 74-Jährige investiert bei der Stadtsparkasse Augsburg fast ihr gesamtes Vermögen in ein riskantes Zertifikat und verliert alles. Durfte der Berater ihr so ein Produkt anbieten?
Rentnerin verliert Vermögen: Wer ist schuld, wenn Geldgeschäfte platzen

 

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Anwalt will die Stadtsparkasse anzeigen

 

 

 

04.12.2014 21:57 Uhr
augustus
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Hat eigentlich die Augsburger Allgemeine darüber berichtet? Schließlich gab es ja schon einige Gerichtsverhandlungen.

04.12.2014 22:03 Uhr
Pony_und_Kleid
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Da ist das Video in der Mediathek.

04.12.2014 22:06 Uhr
augustus
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Danke! Das erspart mir die Suche. Und, was sagst Du dazu?

04.12.2014 22:17 Uhr
Pony_und_Kleid
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Zitat von augustus
Danke! Das erspart mir die Suche. Und, was sagst Du dazu?

Das ist schon krass. Das sind ganz einfache Leute, die ganz sicher nicht die passende Kundschaft für solche Papiere sind.

Und dass das OLG keine Rechtsmittel zulässt, ist auch zumindest eigenartig. Immerhin war seine Entscheidung genau andersrum als die der Vorinstanz. .

04.12.2014 22:18 Uhr
lueginsland
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Zitat von augustus
Stadtsparkasse Augsburg: Rentnerin verliert Erspartes
.../.....

Das könnte ein Grund sein mein Konto dort zu kündigen, falls die STPK Augsburg jetzt nicht freiwillig einlenkt. Ich werde mal nachfragen. Wer noch?

Ich überlege gerade "krampfhaft", ob ich morgen dort ein Konto eröffne, das ich dann unter Protest löschen kann!  Teufel

________
Hütet die Bäume, auf ihnen wohnten unsere Ahnen

04.12.2014 22:29 Uhr
augustus
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Zitat von augustus

Hat eigentlich die Augsburger Allgemeine darüber berichtet? Schließlich gab es ja schon einige Gerichtsverhandlungen.

Ich habe jetzt nochmals gesucht und nix gefunden. Schon eigenartig. Aber wahrscheinlich gibt es so viele Fälle (bundesweit), dass die lokale Zeitung es nicht für notwendig erachtete, den Nestbeschmutzer zu spielen und einen sehr guten Anzeigenkunden zu vergraulen. Schlafend

Aber vielleicht war ja mal was in der Print? Wäre nett, wenn die Redaktion uns aufklären würde. Nicht, dass ich ihr Unrecht tue.

 

04.12.2014 22:32 Uhr
augustus
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Zitat von PuK

Das ist schon krass. Das sind ganz einfache Leute, die ganz sicher nicht die passende Kundschaft für solche Papiere sind.

Und dass das OLG keine Rechtsmittel zulässt, ist auch zumindest eigenartig. Immerhin war seine Entscheidung genau andersrum als die der Vorinstanz. .

Das ist - glaube ich - nicht ungewöhnlich beim OLG.

Ich glaube allerdings auch, dass dieser Fall jetzt Wellen schlagen wird.

04.12.2014 22:45 Uhr
Gast_1456314164
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Zitat von augustus

... Ich glaube allerdings auch, dass dieser Fall jetzt Wellen schlagen wird.

Das glaube ich eher weniger.

04.12.2014 22:49 Uhr
schienenfreund
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Hallo, es gibt ein Gerichtsurteil!

Und der Bericht von quer bleibt hinsichtlich harter Fakten auffällig dünn.

 

Warum wurde nicht über den vor 7 Jahren bereits üblichen Beratungsbogen nach WphG berichtet?

http://www.trenkler.de/wphg/abschnitt-6-bis-37a/31-wphg/verlauf.html

Was steht da drin?

 

Wie ist die gesamte Vermögenssituation der Anlegerin? Ich lese da nichts von "vermögenslos".

 

Also von mir aus kann man ja an einer OLG Entscheidung zweifeln; aber ohne Indizien hinsichtlich einer fehlerhaften Bewertung an dieser Entscheidung zu zweifeln zeugt schon von einer sehr selbstherrlichen Vorgehensweise.

Und ein AZ des Urteils wird auch nicht gegeben....

04.12.2014 22:49 Uhr
forest
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Zitat von PuK

Und dass das OLG keine Rechtsmittel zulässt, ist auch zumindest eigenartig. Immerhin war seine Entscheidung genau andersrum als die der Vorinstanz. .

In dem Video war von einer Anhörungsrüge die Rede, möglicherweise das, was früher eine Nichtzulassungsbeschwerde war. Die ist beim BGH einzureichen von einem dort zugelassenen Anwalt. Bei dem Streitwert dürften die restlichen 8.000 vielleicht noch reichen.

Man braucht aber schon starke Argumente, um dort Erfolg zu haben. Die zitierte OLG-Begründung halte ich bestenfalls für eine Frechheit. Sparkassen tun sich vor der Justiz zumindest in Bayern leicht. Der Innenminister ist ihr Oberaufseher über die Sparkassen und den Sparkassenverband.

04.12.2014 22:50 Uhr
augustus
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Zitat von Zackbumm

 

Das glaube ich eher weniger.

Das kommt immer darauf an, wer und wie viele davon erfahren. Zwinkernd

04.12.2014 22:56 Uhr
augustus
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Zitat von schienenfreund

Hallo, es gibt ein Gerichtsurteil!

Und der Bericht von quer bleibt hinsichtlich harter Fakten auffällig dünn.

 

Warum wurde nicht über den vor 7 Jahren bereits üblichen Beratungsbogen nach WphG berichtet?

http://www.trenkler.de/wphg/abschnitt-6-bis-37a/31-wphg/verlauf.html

Was steht da drin?

 

Wie ist die gesamte Vermögenssituation der Anlegerin? Ich lese da nichts von "vermögenslos".

 

Also von mir aus kann man ja an einer OLG Entscheidung zweifeln; aber ohne Indizien hinsichtlich einer fehlerhaften Bewertung an dieser Entscheidung zu zweifeln zeugt schon von einer sehr selbstherrlichen Vorgehensweise.

Wer ist hier selbstherrlich? Herr Süß? Die STSPK? Die Rentnerin? Das OLG? Ich?

Sie brauchen nur die Akteure anschauen, dann wissen Sie's. Egal, ob Oma noch ein Häuschen hat.

04.12.2014 22:57 Uhr
Gast_1456314164
gelöscht
Beiträge: 7603

 

Zitat von augustus

Das kommt immer darauf an, wer und wie viele davon erfahren. Zwinkernd

Und selbst wenn der Kaiser von China davon erfährt, wird das die Stadtsparkasse kaum interessieren.

Ich persönlich finds viel beschämender, dass der feine Herr Sohnemann seine über 80-jährige Mutter einfach so ins Messer der Bänker laufen lässt.

04.12.2014 22:58 Uhr
augustus
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Zitat von Zackbumm

 

Und selbst wenn der Kaiser von China davon erfährt, wird das die Stadtsparkasse kaum interessieren.

Ich persönlich finds viel beschämender, dass der feine Herr Sohnemann seine über 80-jährige Mutter einfach so ins Messer der Bänker laufen lässt.

Hä?

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