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#106 (permalink) | |
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Das stimmt so nicht. Es ging nunmal um den grässlichen Betonklotz mit Urialanmutung (Ecke Frölichstraße) am Bahnhof, und darum, dass eine architektonisch ansprechende Lösung auch einer besseren Geschäftsgrundlage dienlich gewesen wäre, darüber hinaus Augsburg städtebaulich gut zu Gesicht gestanden hätte, was die Gründe dafür sein könnten, dass man nicht so vorausblickenden gewesen ist und ob sich evtl. daran noch was ändern ließe. Sie sehen - nicht so weit vom Thema weg, wie Sie mutmaßen.
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#107 (permalink) | |
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Der Bunker wurde ja von der Post gebaut und sollte eigentlich als Frachtzentrum dienen. Die Kellerdecke ist eine der stabilsten die man in Deutschland finden kann. Da sollten ja mal massenweise 40-Tonner darueberfahren koennen. An der Bausubstanz ist nicht die Centerleitung schuld. Aber daran was man damit gemacht hat oder auch nicht gemacht hat. So ziemlich jedes Center auf der gruenen Wiese ist keine Schoenheit und Tageslicht wird man im Innern nur selten finden. Dass diee Bauten nicht dunkel wirken liegt an der grossen Anzahl an Leuchtroehren. Da liegen hier eindeutige Planungs- und Manegementfehler vor. Auch mit der Farbgestaltung und entsprechender Deko koennte man eine ganz andere Atmosphaere erreichen. Sowas kann man mit minimalsten Kosten umsetzen. Die durchaus vorhandene Schaufensterfront wurde ja angesprochen. Und dann kleb ich saemtliche Schaufenster zu und schreib Sonennstudio drauf. Das muss man erst mal fertigbringen. Das ist echt eine Leistung des Managements. An Leuten im Umkreis mangelt es ja auch nicht. Wiewiel Tasuende laufen taeglich ueber den Bahnhofsvorplatz? Und wie viele auch nur durch die Bahnhofstrasse? Der C & A macht es doch vor wie es funktioniert. Das Problem ist eben, dass im Moment niemaqnd einen Grund hat das Center zu betreten und fuer Ortsfremde noch nicht mal erkennbar ist, dass sich hier ueberhaupt eins befindet. Mit dem richtigen Mietermix koennte man hier schnell die Leute hineinziehen. Ich bleib daberi, da gehoert ein attraktives Angebot fuer die Zielgruppe 15 - 30 hinein. Dann brummt der Laden. Und das Daddelgebaeude direkt am Bahnsteig 1 waere sehr vielseitig vermietbar. z.B. an eine Ladenkette, oder als Tagungscentrum, da gibts zig Moeglichkeiten. |
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#108 (permalink) | |
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Hallo Waldmann, das war in die Überlegungen schon eingeflossen, dass das die ehemalige Bauruine vom geplanten Postfrachtzentrum war, die jahrelang ungenutzt rumgammelte. Sicherlich war dadurch schon einiges vorgegeben, was die visionär schöngeistigen Vorstellungen von forest, die ich sehr ansprechend finde und auch gerne verwirklicht gesehen hätte, verhinderte. Ich war ehrlich gesagt noch nicht oft drinnen im Center und wenn, habe ich mich nicht angesprochen gefühlt. Passagen jeglicher Art haben heute Probleme, wenn sie nicht sehr luftig und hell sind. Gute Beleuchtung kann was wett machen sicher, aber die Anmutung, sich im Freien zu bewegen ist noch wichtiger. Und ja, Augsburg hat eben zu wenig Kaufkraft für Exklusives. Man sieht es gerne, aber wenn nicht genügend Menschen die Kohle haben, dort einkaufen zu gehen. Der umgebaute ehemalige Filmpalast hatte ja auch Probleme obwohl architektonisch sehr ansprechend gestaltet. Das Abwenden der Schaufensterfront von der Straßenseite nach innen, verstehe ich auch nicht. Ist in Haunstetten im Offenbachcarree auch so. Wenn ich vom Vorbeifahren- oder gehen schon abgestoßen bin, dann gehe ich nicht rein, um mich überraschen zu lassen, dass es innen leidlich ansprechend ist. Da muss man sich halt nach innen und außen ausrichten. Übernimm doch Du die Vermarktung - die wären sicher um gute Ideen und Tatkraft dankbar. |
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#109 (permalink) | |
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Natuerlich darf man mal traeumen was an dem Platz alles moeglich waere. Aber wenn wir realistsich sind wird man mit dem Gebaeude so wie es ist leben und das bestmoegliche daraus machen muessen. Der Bahnhof bietet fuer Wartende nicht allzu viel ausser Gastronomie. Und das hat sich auch erst die letzten Jahre entwickelt. War ja jahrelang gar nichts vorhanden. Damals haette man in diese Luecke stossen koennen, ja muessen. Das hat in den Ludwigpassagen lange gut funktioniert. Erst als man von diesem Konzept abgewichen ist und schliesslich sogar die Mieter der 1. Stunde hinausgedraengt hat um nicht zu sagen hinausgeworfen hat weil sie nicht mehr ins neue Konzept eines exklusiven Lifestilehauses gepasst haben gings rapide bergab. So kann man auch Selbstmord begehen. Leute die nicht sowieso in der Naehe sind wird man nicht ins Fuggerstadt-Center locken koennen. Aber die Passanten und Wartenden umzuleiten mit einem attraktiven Angebot das sollte schon machbar sein. Die Victoriapasagen haben auch auf die exklusive Schiene gesetzt und nehmen heute jeden Mieter der nicht bei 3 auf dem Baum ist. Irgendwie tuts weh diesen ganzen Niedergang zu sehen. Im Filmpalast war ich nie seit das Center aufgemacht hat. Da verbietet sich eine Meinung. Danke fuer die Blumen. wie du weisst sieht meine Lebensplanung aber etwas anders aus. Zutrauen wuerde ichs mir natuerlich. |
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#110 (permalink) | |
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Die Zukunft der kleineren Innenstadtcenter kommt erst noch: In den nächsten 10 bis 15 Jahren werden wir wegen des explodierenden Ölpreises einen tiefgreifenden Wandel der Mobilität und des Wohnens erleben. Die in den letzten Jahrzehnten entstandenen Ansiedlingen weit außerhalb der Großstädte werden langsam, aber sicher veröden; nur Wohngebiete, die an den öffentlichen Personennahverkehr angeschlossen sind, werden überleben können. Die Menschen werden zurück in die Städte ziehen, weil sich tägliches Pendeln mit dem Auto über 20 Kilometer kaum mehr jemand leisten können wird. Eingekauft wird nicht mehr in Shopping-Centern am Rande der Städte, sondern in kleinen Einkaufscentern in der Innenstadt, die fußläufig oder mit kleinen Elektrorollern oder Elektrofahrrädern erreicht werden können. |
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#111 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 7108 |
unbezahlbar?
Unfug; und peinlich wenn Sie das noch mit der MobiDS vermengen. Ölpreis 300 $ / Barrel – Diesel an der Tanke 5 €/L Audi A3 – 4l/100km Einfacher Weg 25km – Spritkosten pro Monat bei 20 Arbeitstagen: € 200
Und machen wir uns nichts vor, bei 300 $ / Barrel crasht die Nachfrage in Schwellenländern ganz deutlich, was die vom Ölgeld abhängigen Förderländer von Produktionsreduzierungen abhalten dürfte. |
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#112 (permalink) | |
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Da wird sich noch viel mehr ändern, die Konsumgesellschaft ist aufgebraucht. Die Frage lautet dann nicht mehr "Wo krieg ich am bequemsten das neue iPad? her", sondern "Wo krieg ich halbwegs sauberes Wasser her?". |
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#113 (permalink) | |
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Unfug - wenn es ein anderer tut....
Das sagen ausgerechnet Sie, der hier im selben Thema das schrieb:
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#114 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 7108 |
Ist Texter nicht Willens oder in der Lage, sich mit meiner Rechnung auseinander zu setzen? Die Vermutung, dass es augrund des Entfalls von 3 Tramlinien am HBF "etwas" Umverteilung von Kinogästen geben könnte und das behauptete unfinanzierbare Autopendeln über 20 Km in 10-15 Jahren sind wohl zwei Kategorien. Was sagt unser Frontmann der Fahrgastschikane eigentlich zum ab 20.3. entfallenden Zentralanschluss am Abend? Steigt man da nicht schneller bei Margaret aus 3 direkten Tramlinien Richtung Cinemaxx aus, als am Moritzplatz erst auf den Anschluss zum HBF Cinestar zu warten? |
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Zuletzt geändert von schienenfreund, am 09.03.2012 um 08:59 Uhr
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#115 (permalink) | |
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Ist schon lange her, dass Sie einmal jung waren, schienenfreund Aber in einigen Jahren wird Ihnen Ihr Sohn ja vorleben, wie die Jugend heute lebt. Bis dahin sei Ihnen der Beitrag von augschburgr etwas näher gebracht, er beschreibt die Realitäten.
Insofern ist Ihre Annahme genauso wenig fundiert wie Sie es bei leopold unterstellen. Ein großer Teil der jungen Generation verfügt überdies über ein KFZ, wie das volle Parkhaus am Abend in der City-Galerie zeigt. Somit dürfte auch das Cinestar mehr Besucher mit eigenem KFZ haben als Leute, die mit dem ÖPNV kommen. Abgesehen davon hat das Cinestar auch nach dem 20. März eine gute Anbindung durch die Regionalbusse und die Regionalbahn, für Besucher aus dem Umland also ideal! |
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#116 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 7108 |
Und Sie meinen nicht, dass die 750m Fußweg zur Tram am Moritzplatz dafür mit verantwortlich sind? Hatte Texter nicht unsern wechselhaften augschburgr verlinkt?
Und dann bricht eine Meisterleistung logischen Denkens hervor:
3 Tramlinien und der HBF helfen also auch nicht weiter? Ist also wurscht wie präsent der ÖPNV ist, weil die meisten Leute sowieso mit dem Auto fahren? Aber wenn man 110 Mio Euro am HBF vergräbt, wird sicher alles besser. Zur Not redet man sich Mut zu, dass die steigenden Ölpreise es schon richten werden... |
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#117 (permalink) | |
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I glaub i spinn!!!!! Die Städter kommen mit dem Auto und die vom Umland mit dem Bähnle???? |
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#118 (permalink) | |
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O mei, schienenfreund, manchmal sind Sie wirklich schwer von Begriff Wenn Sie das Kino im Fuggerstadt-Center meinen, dann sollte es Ihnen als schienenfreund doch bewusst sein, dass während des Kö-Umbaus die Haltestellen der Linien B3,32 und 43 direkt vor dem Fuggerstadt-Center liegen, wenn man aus dem Westen kommt. Aber auch wenn man von Osten kommt liegen die Haltestellen in der Prinzregentenstraße gegenüber dem Fuggerstadt-Center! Und wenn Sie das Kino in der City-Galerie meinen, dann ist das mit der Linie 35 und der Linie 22 direkt erreichbar. Und während der Umleitung fahren alle drei Tramlinien über Margareth, von da sind es gerade mal 400 Meter zur City-Galerie - keine Strecke, die nicht zu bewältigen wäre....
Siehe oben! Und anscheinend waren Sie noch nie abends in der Maxstraße, Auto-Corso dort sind natürlich auch unbekannt. Ich bin ja nun durchaus seit frühester Jugend ein Straßenbahnfan, aber zwischen 18 und 30 war zum ausgehen das eigene Auto wichtig. Und wenn man dann sieht, wie hier die Nachtbusse besetzt sind, dann hat sich daran in den letzten 40 Jahren auch recht wenig geändert. |
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#119 (permalink) | |
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Ob Sie spinnen kann und will ich hier nicht bewerten. Ich habe auch nie behauptet, dass nur Stadtbewohner mit dem Auto ins Kino fahren, aber die Regionalbahn bietet zumindest die Möglichkeit, direkt zum Cinestar zu kommen. Und mancher Landbewohner ist ja in Augsburg mit der Verkehrsführung durchaus überfordert, wie Sie selbst es ja immer wieder mal unter Beweis stellen. Da hat doch so ein Bus oder Zug auch sein Gutes, man ist als Landbewohner nicht vom Stadtleben ausgeschlossen! |
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#120 (permalink) | |
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...also zunächst mal möchte ich mit dem Gerücht aufräumen dass es in Augsburg keine Kaufkraft für höherwertiges Sortiment gibt. Es ist korrekt dass im Bayernvergleich Augsburg eine unterdurchschnittliche Kaufkraft der Großstädte hat. Augsburg liegt aber ganz und gar auf bundesdeutschem Durchschnitt (der eben "niedriger" ist als der bayrische Durchschnitt). Augsburg hat viele Vorzüge die aber auch gleichzeitig Nachteile mit sich bringen. Beispiel das große Thema "Strukturwandel", Absterben der Textilindustrie und Abzug der Amerikaner. Beides brachte riesige Areale in der Stadt auf den Markt, zur Neuentwicklung. Das ergab und ergibt tolle Möglichkeiten. Siehe Textilviertel. Um sowas nochmal zu finden muss man schon ins "hippe" Berlin fahren. Aber es bringt auch Probleme mit sich, Augsburg ist eben nicht seit Jahrzehnten "fertig" wie zB Regensburg oder Heidelberg sondern noch eine Stadt im Umbruch, "im Werden". Das muss man immer mitbedenken. Die Kasernenflächen, Textilviertel, die Ladehöfe.. da steht uns noch viel Veränderung bevor. Und im Zuge dessen wird auch der Einzelhandelsmarkt komplett neu geordnet. Solch eine "marktwirtschaftliche Neuordnung" heißt auch immer dass vorhandene Strukturen gefährdet sind und unter stärkerem Wettbewerb stehen. Siehe die Aufwärtsentwicklung des Lechviertels zwischen Vogeltor und Judenberg, gleichzeitig Leerstände andernorts in der Innenstadt. Im Größeren finden solche Bewegungen auch in der Gesamtstadt Augsburg statt, beispielsweise dass die Stadtteilzentren sich immer stärker zu "Kiezen" herausentwickeln, die man im Alltag für seine Besorgungen gar nicht mehr wirklich verlassen muss - während man früher häufig "in die Stadt", also die Innenstadt, musste. Das heißt für die "alten" Einkaufslagen der Innenstadt, die noch in den 1980ern floriert haben, wurde und wird der Wettbewerb immer härter. Da kann man sich keine "Schwächen" erlauben. |
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Zuletzt geändert von augschburgr, am 10.03.2012 um 11:05 Uhr
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