Samstag, 25. Mai 2013

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Augsburg: Das Fuggerstadt-Center ist pleite
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17.03.2012 18:29 Uhr
ZeT
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 Könnte umgekehrt aber auch zu einer Ausdünnung der Städte führen. Wobei ich keinen Zusammenhang zwischen abnehmender Bevölkerung und Dorfsterben sehe.

Und das unbegrenztes Wachstum in einem begrenzten System nicht funktioniert, sollte auch dem letzten intelligenten noch halbwegs bei Verstand seienden Menschen klar sein. Das wohl auch der Grund weshalb das bei der Politik noch nicht angekommen ist.

Zitat von leopold

  Mitte des Jahrhunderts werden 15 Millionen Menschen weniger in Deutschland leben. Schon aus diesem Grund werden sinnvollerweise ganze Dörfer verschwinden müssen.

 

17.03.2012 18:32 Uhr
leopold
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Zitat von ZeT
 

 Könnte umgekehrt aber auch zu einer Ausdünnung der Städte führen. Wobei ich keinen Zusammenhang zwischen abnehmender Bevölkerung und Dorfsterben sehe.

 

 

Nehmen Sie die stark erhöhten Transportkosten dazu, dann haben Sie den Zusammenhang. Oder glauben Sie, dass es vor diesem Hintergrund sinnvoll ist, sich in der Fläche zu verteilen?

17.03.2012 18:36 Uhr
augschburgr
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Zitat von ZeT
 

 Könnte umgekehrt aber auch zu einer Ausdünnung der Städte führen. Wobei ich keinen Zusammenhang zwischen abnehmender Bevölkerung und Dorfsterben sehe.

Und das unbegrenztes Wachstum in einem begrenzten System nicht funktioniert, sollte auch dem letzten intelligenten noch halbwegs bei Verstand seienden Menschen klar sein. Das wohl auch der Grund weshalb das bei der Politik noch nicht angekommen ist.

 

Die meisten jungen Leute sind nicht vom Dorfleben zu begeistern, ihnen fehlt das reichhaltige Freizeitangebot und das geschäftigte Treiben der Stadt zumeist. Schon kulturell ist also eher davon auszugehen dass die Leute weiterhin zumindest in Ballungsräume streben, Neusäß ist zwar für sich genommen recht dörflich aber gehört doch zum augsburger Ballungsraum mit über 500.000 Einwohnern. Eine Stadt von der Größe Neusäß irgendwo im Bayrischen Wald, wo weit und breit keine größere Stadt ist, hätte mit Sicherheit nicht die selben Zukunftschancen die zB das prosperierende Neusäß an dieser Stelle hat. Also "Dorf ist nicht gleich Dorf". Und zu den kulturellen Faktoren die eher für die Städte sprechen kommt das Wirtschaftliche, in den Ballungszentren sind die Jobs, besonders wenn man studieren und einen akademischen Beruf ausüben möchte. Das zieht die entlegeneren Kleinstädte und Dörfer dann in eine Abwärtsspirale die auch Leute die eigentlich gerne dort leben würden fort, in die Ballungszentren, treibt. Der Endpunkt der Entwicklung ist das was wir in Ostdeutschland großflächig beobachten können, es bleiben nur noch Arbeitslose und Alte zurück.

17.03.2012 18:48 Uhr
forest
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Zitat von leopold

Heute wieder mal besonders boshaft? Teufel

 

An dieser Stelle noch ne Vision: Drei Generationen unter einem Dach, Solardach natürlich, auf gut 3.000 m² Grund, also ein Tagwerk. Macht circa 20 Millionen grüne Grundstücke mit Selbstversorgung. Gemüse, Obst, Kartoffeln aus eigenem Anbau. Keine Bodenversiegelung, keine häßlichen Gewerbegebiete. Ein Schwein wird von den Abfällen ernährt, zwei Schafe sorgen für die korrekte Mahd des kleinen Ziergartens und ein paar Hühner halten das Gewürm kurz.  Die Menschen sind beschäftigt, abends müde und kommen auf keine dummen Gedanken. Einmal die Woche kommt der Eiermann mit seinem Fahrrad vorbei und nimmt die überschüssigen Eier aus garantierter Bodenhaltung mit. Der Erlös reicht für eine Busfahrt wöchentlich zum nächsten Markt, wie die größeren Dörfer heute noch so heißen. Die tüchtigen erledigen das per Fahrrad und schaffen sich so aus dem Ersparten etwas Kapital, das in warme Winterklamotten investiert wird. Größere Unternehmen arbeiten nur von Oktober bis Anfang März, wo die Leute Zeit haben. Die gebrechlichen, zur Feld-, Garten- und Hausarbeit nicht mehr fähigen, schmeißen das Home-Office. Die Menschen bleiben gesund, werden nicht fett und erfreuen sich am Wechsel der Jahreszeiten. Größere Reisen werden mit der Pferdekutsche erledigt. So kommt man einmal in seinem Leben nach Neuschwanstein, nach Heidelberg und an die Loreley. Für exotische Länder reicht der Fernseher, deswegen heißt der auch so.

Keine Startbahndiskussion, all das Zeug macht doch nur krank. Entschleunigung hieß das mal. Was muß der Özdedings Bonusmeilen verfliegen? In die Verlegenheit käme er garnicht.

17.03.2012 19:01 Uhr
leopold
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Zitat von forest

 An dieser Stelle noch ne Vision: Drei Generationen unter einem Dach, Solardach natürlich, auf gut 3.000 m² Grund, also ein Tagwerk. Macht circa 20 Millionen grüne Grundstücke mit Selbstversorgung. Gemüse, Obst, Kartoffeln aus eigenem Anbau. (...)

 

Klingt nach Morgenthau-Plan .

17.03.2012 19:35 Uhr
schienenfreund
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Voll im Optimum?


Mir fällt da spontan noch Gaza-Streifen ein...

Jung, urban, dichte Besiedelung, Energie teuer, wenig Autos, wenig Reisen, viel Fußgänger, wenig Amazon, wenig DHL..

20.03.2012 17:24 Uhr
montebaldo
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Zitat von leopold  
Sie verwechseln Ursache und Wirkung: Die angeblich "indoktrinären grün angehauchten Mitbürger" würden auch gerne in Saus und Braus leben und nicht an die Zukunft denken. Nur hat eben eine wachsende Gruppe von Menschen bereits vor Jahrzehnten erkannt, dass unser Wohlstand und unsere Lebensweise auf endlichen Rohstoffen basiert. Damals haben Leute wie Sie über deren Ideen ("Grenzen des Wachstums") wahrscheinlich nur höhnisch gelacht; heute verdanken wir diesen Vordenkern das Erneuerbare Energien Gesetz, das uns bis heute einen erneuerbaren Stromanteil von über 20% beschert hat. Hätten wir den nicht, bräuchten wir über einen Ausstieg aus den AKWs und einen Ausbau der Netze gar nicht erst nachdenken.

Mitte des Jahrhunderts werden 15 Millionen Menschen weniger in Deutschland leben. Schon aus diesem Grund werden sinnvollerweise ganze Dörfer verschwinden müssen.

Da wollte ich Ihnen doch noch was zu antworten. Sie sind zu kurzsichtig in Ihrer Weitsichtigkeit. Sie bräuchten eine visionäre Gleitsichtbrille.

Sie müssen nicht glauben, dass mir nicht quasi mit der Muttermilch die Thesen des Club of Rome eingeflößt worden wären und ich die nicht auch brav nachbetete. Selbstverständlich fand ich Umweltschutz wichtig und Die Grünen großartig. Und dem ist ja auch so. Diese Partei hat die notwendigen  Denkanstöße gegeben. Keine Frage.

Aber leider leider, geht das Vorausdenken bei allem Visionären immer gern in eine Retrohaltung über. Man hat einfach zu viel Freude daran, andere zu disziplinieren, ihnen vorzuschreiben, wie sie zu leben hätten, fühlt sich in seiner selbstauferlegten Askese als besserer Mensch.

Wie augschburgr, dem Sie ja auch applaudierten, richtig ausgeführt hat, braucht man Öl für viele andere Dinge außer zur Fortbewegung und zum Heizen. Für diese Dinge ist es viel schwerer oder gleich gar nicht ersetzbar (zumindest bis heute). Es ist also verdammt kurzsichtig von Ihnen und der Partei, der Sie anhängen, nicht vehement einen völligen Verzicht des Verbrauchs dieser Ressource für diese Zwecke zu verlangen oder eine Deadline zu propagieren, bis wann damit spätestens Schluss sein muss.

Die Energie für Mobilität, für Stromverbrauch und Heizen ist mit der Sonnenenergie auf dieser Erde für alle Menschen reichlichst vorhanden. Es ist eine Verschwendung im Übermaß, dass sie nicht ensprechend genutzt wird. Und für mich ist es überhaupt keine Frage, dass sie für diese Zwecke genutzt werden könnte, wenn man das nur wollte. Es ist nur eine Frage der Zeit und des Einsatzes der Mittel und wie man sich länderübergreifend verständigt.

Nur will keiner, solange sich noch prima mit dem Verschwenden von fossilen Brennstoffen Reibach machen lässt.

Aber nur, weil dieser Schritt auf sich warten lässt, besteht keine Notwendigkeit, dass alle Menschen Ihrer Lebensphilosophie folgen und sich in den Städten und öffentlichen Verkehrsmitteln zusammendrängen.

Sie sehnen die stark erhöhten Transportkosten ja nachgerade herbei.

 

Zitat von leopold
   

Nehmen Sie die stark erhöhten Transportkosten dazu, dann haben Sie den Zusammenhang. Oder glauben Sie, dass es vor diesem Hintergrund sinnvoll ist, sich in der Fläche zu verteilen?

Warum? Um Recht zu behalten, damit Sie von der Verbesserung der Infrastruktur profitieren können? Die Leute brauchen kein Haus im Grünen, eine kleine Wohnung zum gleichen Preis in der Stadt wird es denen auch tun, mir genügt es ja auch. Und Paris ist doch ne tolle Stadt, da sieht man doch, dass man auch in solchen Molochs ganz gut leben kann. Hier ein Park und dort ein bisschen hingestreuter Sand am innerstädtischen Flussufer - was kann es Schöneres geben?

Jetzt scheitert die Einführung des Elektroautos angeblich an der Stromversorgung. Man könnte heulen, für wie blöd man gehalten wird. Vor vierzig Jahren scheiterte die Einführung des Modells Celica von Toyata zunächst an den fehlenden Servicestationen. Jau. So war das damals. Irgendwie klappte es dann doch, dass Toyota hier Fuß fasste. Wie es nur sein konnte. Und genau so könnte natürlich die Stromversorgung für E-Mobile organisiert werden. Die Lösungen könnten so einfach sein, wenn man das nur weltweit wollte.

Aber dafür was zu tun, dafür kann sich die GRÜNE Partei natürlich nicht erwärmen, weil die Leute sollen sich doch besser in Städten und darüber hinaus in Zügen, Bussen Straßenbahnen zusammenballen. Und Fahrrad fahren. Das ist ohnehin das Beste und Gesündeste.

Aber die ganze Zeit wird weiterhin kostbarer Rohstoff für Zwecke missbraucht, für den er nicht mehr zwingend erforderlich wäre. Dies ist kein echtes nachhaltiges Handeln, um mal die Lieblingsvokabel der GRÜNEN zu bemühen. Nur ein Vertagen der Probleme in eine etwas weitere Zukunft.

 

Zuletzt geändert von montebaldo, am 20.03.2012 um 17:32 Uhr
20.03.2012 19:54 Uhr
schienenfreund
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Zitat von leopold
                                

Sie sprechen die wichtigen Dinge an und merken es nicht mal. Die Menschen werden spätestens in 10 oder 20 Jahren ihre knappen Mittel dafür einsetzen müssen, was unverzichtbar ist. Unverzichtbar ist Wohnen und Heizen, verzichtbar sind tägliches Pendeln zwischen dem Häuschen im Grünen und dem Arbeitsplatz in der Stadt und sinnlose Wochenendausflüge...

Heizen ist unverzichtbar?

Da fordert das grün angehauchte Umverteilungssystem die 20h Allraumbeheizung im Altbau für alle Bürger mit mindestens 23 Grad im Badezimmer.

http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0106/hauptmm.htm?http://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0106/010636.htm

Das Prinzip der guten Stube aus den Zeiten vor der Zentralheizung ist längst im Schnattern der Heizungsindustrie und der Mietervereine in Vergessenheit geraten.

Der größte Teil der Heizenergie wird in unseren Breiten nun mal in 2 bis 3 Monaten verheizt. Warum soll nicht jemand hier mit 17 Grad, dem Pulli und dem abendlichen Einschüren glücklich sein, wenn er dafür im Sommer schöne Ausflüge mit dem Auto machen kann? Bei mir zuhause geht 1/4 vom Gas für die WW Bereitung drauf; warum darf ich nicht bis 250$/Barrel warten und mir dann die Kollektoren auf´s Dach schrauben? Vorher ist es mit dem Gas und der sowieso vorhandenen Therme billiger. Was ist da unverzichtbar?

Gerade die städtische Etagenwohnform macht es dem einzelnen sehr schwer, beim Wohnen den Energiebedarf sinnvoll einzuteilen.

Zuletzt geändert von schienenfreund, am 20.03.2012 um 20:01 Uhr
27.03.2012 14:01 Uhr
forest
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Das google-doodle von heute, nur so als Gedankenstütze, könnte ich mir neben dem Bahnhofsgebäude gut vorstellen.

Maße und Proportionen, Nutzflächen und Funktionen natürlich überarbeitet und auf den technisch und ästhetisch neuesten Stand gebracht.

27.03.2012 15:46 Uhr
Bulletin
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Hören Sie mal forest, das ist ein Mies van der Rohe,  schon klar, so was in Augsburg, _ davon  sind wir hier in ,,Scheiss"  Augsburg soweit entfernt wie ein  Eskimo  von Hawaii Schlafend Aloha  aber ey, in Krefeld steht was von dem, wer hätte das gedacht ? !

und in Berlin direkt beim Haus der Kulturen, da steht genau so was, Nationalgalarie, war ich sogar mal drin,  klassische Moderne damals, aber das Gebäude, voll geil, Berlin halt Lachend 

27.03.2012 17:32 Uhr
montebaldo
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Zitat von Bulletin
 

Hören Sie mal forest, das ist ein Mies van der Rohe,  schon klar, so was in Augsburg, _ davon  sind wir hier in ,,Scheiss"  Augsburg soweit entfernt wie ein  Eskimo  von Hawaii Schlafend Aloha  aber ey, in Krefeld steht was von dem, wer hätte das gedacht ? !

und in Berlin direkt beim Haus der Kulturen, da steht genau so was, Nationalgalarie, war ich sogar mal drin,  klassische Moderne damals, aber das Gebäude, voll geil, Berlin halt Lachend 

Sie meinen das da: Das Teil ist schick, stimmt, aber wir haben den Maiskolben. Der ist schicker. Insofern muss man nicht Augsburg-typisch wieder rumbashen, was es bei uns alles nicht gibt. Die Berliner tun sich ja leicht, die lassen sich das ja alles immer vom Rest der Republik bezahlen.

Ansonsten könnte man ja mal bei Herzog & de Meuron anfragen und sich was an die fünf Höfe

Angelehntes.....

 

27.03.2012 21:26 Uhr
forest
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Zitat von montebaldo

 

Sie meinen das da: Das Teil ist schick, stimmt, aber wir haben den Maiskolben. Der ist schicker. Insofern muss man nicht Augsburg-typisch wieder rumbashen, was es bei uns alles nicht gibt. Die Berliner tun sich ja leicht, die lassen sich das ja alles immer vom Rest der Republik bezahlen.

Ansonsten könnte man ja mal bei Herzog & de Meuron anfragen und sich was an die fünf Höfe

Angelehntes..... 

 Bin ja Fan vom Maiskolben und der Kongresshalle. Vom Maiskolben, weil er von Süden kommend in gehörigem, aber nicht hörigen Abstand zum Ulrich diese Stadt ankündigt. Beides beeindruckend. Die Kongresshalle ob ihrer Helligkeit innen wie außen und dem leicht asiatisch angedeuteten Pagodenfirst, gefühlvoll eingebettet in den Park. Licht und Farben innen finde ich sehr gelungen. Hell, leicht, aber solide. Kann mich an Karajan erinnern, Chris Barber, Jacques Loussier (Klawir Zwinkernd), Gideon Kremer, Anne Sophie und einige andere. Das paßte! Die Kartenhabende hatte immer einen Platz am Gang frei, zwengs der Haxn, wäre aber nicht nötig gewesen; jedenfalls pure Kultur. So fügt sich das Schicksal auf's Erfreulichste. Als das Teil fertig war, fuhr ich noch regelmäßig mit dem Zug vorbei und schaffte so unwillkürlich Einprägungen, obwohl schon seelisch längst von Augsburg verabschiedet. Der Rettungsring wurde verschmäht.

An dieser Stelle zu Ihnen, Bulletin. Ist Brecht in Berlin glücklich geworden?

Die Fünf Höfe werte ich jetzt nicht als Mundraub, montebaldo, sondern als Ansporn, etwas gemütlicher zu werden. Sie haben da eine offene Tür eingerannt. Mal sehen, ob ich außer hohlen Paragraphen mehr zustande bringe. Aktuell ist das Bahnhofsgebäude daumenmäßig via google-sat grundgerissen und dachlos.

Es gibt nichts Schöneres, als ein weißes Blatt Papier mit einem Bleistift in der Hand.

27.03.2012 21:58 Uhr
montebaldo
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Zitat von forest
 

 

 Bin ja Fan vom Maiskolben und der Kongresshalle. Vom Maiskolben, weil er von Süden kommend in gehörigem, aber nicht hörigen Abstand zum Ulrich diese Stadt ankündigt. Beides beeindruckend. Die Kongresshalle ob ihrer Helligkeit innen wie außen und dem leicht asiatisch angedeuteten Pagodenfirst, gefühlvoll eingebettet in den Park. Licht und Farben innen finde ich sehr gelungen. Hell, leicht, aber solide. Kann mich an Karajan erinnern, Chris Barber, Jacques Loussier (Klawir Zwinkernd), Gideon Kremer, Anne Sophie und einige andere. Das paßte! Die Kartenhabende hatte immer einen Platz am Gang frei, zwengs der Haxn, wäre aber nicht nötig gewesen; jedenfalls pure Kultur. So fügt sich das Schicksal auf's Erfreulichste. Als das Teil fertig war, fuhr ich noch regelmäßig mit dem Zug vorbei und schaffte so unwillkürlich Einprägungen, obwohl schon seelisch längst von Augsburg verabschiedet. Der Rettungsring wurde verschmäht.

An dieser Stelle zu Ihnen, Bulletin. Ist Brecht in Berlin glücklich geworden?

Die Fünf Höfe werte ich jetzt nicht als Mundraub, montebaldo, sondern als Ansporn, etwas gemütlicher zu werden. Sie haben da eine offene Tür eingerannt. Mal sehen, ob ich außer hohlen Paragraphen mehr zustande bringe. Aktuell ist das Bahnhofsgebäude daumenmäßig via google-sat grundgerissen und dachlos.

Es gibt nichts Schöneres, als ein weißes Blatt Papier mit einem Bleistift in der Hand.

Bald ist sie ja wieder bespielbar - die Kongresshalle. Und Konstantin Wecker kommt (Klawir!). Kann mich aber nicht entschließen, denn der Erinnerung an das halbe Dutzend mitreißender Konzerte, das ich mit ihm in dieser Halle erleben durfte, wird der alte Wecker wohl nicht standhalten.

Wie das Interieur sein wird? Bin gespannt.

Ja machen Sie mal. Ich bewundere Kreativität. Ein weiße Blatt Papier mit Stift in der Hand gibt bei mir höchstens DAS oder nee, das ist ja schon wieder fast Kunst bei mir ist es nur Kritzelei oder es wird ein Gedicht, das geht dann eher... Zwinkernd Ich mach dann ein Gedicht zum forestschen de meuron, wenn's net zu avantgardistisch wird...

27.03.2012 22:02 Uhr
Bulletin
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hab da mal Stoiber gesehn iner Kongresshalle , das wars ja! hatte wen dabei und der olle Dusselkopp hat sich doch nicht entblödet, zu sagen, er sei extra aus .... gekommen, um den Stoiber zu sehn, um sich Zugang zu verschaffen zieht auf'em OFest gar nicht da ziehen nur Fuffis/ ' auf der Zugspitze wars dann Beckstein da war ich aber net dabei! -:) die Kongresshalle hat was 70 Look und lila so manche stehn drauf ! wär froh, wenn da bald wieder action is ! im Mai gehts los oder? So ne Mehrzweckhalle gibts bei uns in jedem mittleren Dorf da sag ich nix gegen------ zu Brecht , der hatte überall seine Weiber die für ihn anschaffen gingen sicher war der happy Volksbühne, geile Schauspieler, schlaues Publikum in Augsburg wär er grandios gescheitert oder ?
16.04.2012 12:32 Uhr
montebaldo
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Zitat von montebaldo
 

 

Bald ist sie ja wieder bespielbar - die Kongresshalle. d...

 

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