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#1 (permalink) | |
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Augsburg: Pläne für neues Flüchtlingsheim
In Augsburg leben 760 Asylbewerber oft in drangvolle Enger. Ein Neubau soll Abhilfe schaffen – vor allem, damit das scheußlichste Lager geschlossen werden kann |
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Zuletzt geändert von Moderator, am 26.04.2012 um 17:50 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Pfff, diese Gastfreundschaft hat Methode, die unerwünschten Besucher sollen es hübsch ungemütlich haben. Darum ist auch das steuertopfschonende Projekt Grandhotel ein Dorn im Auge, die Asylanten könnten sich ja zuhause fühlen... ein weiteres Armutszeugnis für die Friedensstadt. |
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#3 (permalink) | |
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Nicht hier herum jammern. Du könnest sofort handenl und einige dieser Menschen bei Dir zu Hause unterbringen |
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#4 (permalink) | |
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Komisch, dass wieder Neubauten sein müssen, wo doch so viele Kasernen geschlossen werden. Würde nicht auch ein Mannschaftsgebäude ausreichen?
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#5 (permalink) | |
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Pläne für neues Flüchtlingsheim
Es ist doch schön für die Asylanten, wenn sie ein neues Haus bekommen, aber man soll dann mal nach einem Jahr das vormals neue Haus innen ansehen, ich hab schon eins gesehen, im früheren Textilviertel, da hätte ich nicht mal meinen Hund auf die Toilette gelassen, so was von versifft und gestunken. Das hätten ja normal die städtischen Mitarbeiter machen sollen. aber die sagten sich, die sollen doch ihren Scheissdreck selber putzen, was ja auch normal wäre und nicht ein deutscher Arbeiter denen ihren Dreck wegräumen. |
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#6 (permalink) | |
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Eines der Probleme mit Asylanten/Wirtschaftsflüchtlingen, was dieses Problem noch schwieriger macht. Ich habe eine inzwischen verstorbene Dame gekannt, deren Familie wegen jüdischer Herkunft aus Deutschland flüchten mußte. Sie selbst konnte in Deutschland überleben, aufgrund ihres Freundes und anderer befreundeter Personen. Kurz: Sie hatte sich in der Asylszene engagiert und den Burschen unmißverständlich klargemacht, daß sie auch das Ihre zu ihrer Integration beitragen müßten. Ob es genützt hat, weiß ich nicht. "Gutmenschentum" demonstrieren allein löst kein Problem. |
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#7 (permalink) | |
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Mehr als genug.
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#8 (permalink) | |
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Nein,tut es nicht,so war es zumindest in Landsberg,als die freistehenden Kasernen zu Asylunterkünften ausgewählt wurden. Eine Kommission befand damals,dass diese Unterbringung menschenunwürdig wäre,ohne die Gebäude zu sanieren. Für nahezu 40 Jahre waren diese Unterkünfte für Soldaten aber menschenwürdig genug. |
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#9 (permalink) | |
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Wenn dem so ist verstehe ich das nicht. Komfort ist kein Menschenrecht. Wenn Unterkünfte sauber, sicher, warm und zweckmäßig gepflegt sind dann ist es einem Asylbewerber meiner Meinung nach aufjedenfall zuzumuten dort zu verweilen bis sein Asylbegehren geprüft wurde. Es handelt sich um Unterkunft und Verpflegung ohne jegliche Gegenleistung, es handelt sich bei Asylbewerbern ja nicht einmal um Staatsbürger. Ich halte das für eine ehrenwerte Einrichtung unseres Gemeinwesens, die wenigsten Staaten der Welt haben solch ein ausgeprägtes Asylrecht. Statt immer nur Defizite zu kritisieren muss man aufpassen nicht das Kind mit dem Bade auszuschütten. Mehr noch, in einer Welt die zunehmend von "Wirtschaftsflüchtlingen" geprägt ist und sein wird, Stichworte Überbevölkerung und Klimawandel die gerade ärmere Länder plagen, muss man sehr genau aufpassen wie man das Asylrecht in der Praxis anwendet, um die Balance zu halten. Es muss einerseits gewährleistet werden dass berechtigte Asylersuchen berücksichtigt werden, Menschen die unter Verfolgung leiden Asyl gewährt wird, aber andererseits darf dies keine "Hintertür" zur Einwanderung nach Deutschland werden. Zur Einwanderung gibt es andere Verfahren und ob die Begrenzungen der Einwanderungen gesenkt werden ist eine politische Entscheidung, damit letztlich eine gesellschaftliche Entscheidung. Auch eine restriktive Einwanderungspolitik, egal wie man persönlich dazu steht, darf nicht durch eine "Hintertür" unterlaufen werden - sonst läuft man nämlich vorallem Gefahr dass die gesellschaftliche Akzeptanz für Asyl sinkt und es Asylsuchenden in Not schwerer gemacht wird bei uns Schutz zu finden. Oder ganz unmöglich, das Asylrecht wurde ja bereits in den 1990ern eingeschränkt als nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion von 1991 bis 1994 über eine Million Menschen in Deutschland Asyl beantragten. |
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#10 (permalink) | |
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Richtig,zumal unsere Unterkünfte einem Standard entsprechen,der vielen Asylsuchenden aus ihrem Heimatland unbekannt ist. Problematisch ist die lange Dauer des Asylfeststellungsverfahrens,viele geben sich als Staatenlos aus,vernichten vorher ihre Papiere,das ist mittlerweile gängige Praxis. Und wenn aus dem Munde eines ehemaligen Innenministers Worte kommen dass 99% der Flüchtlinge aus wirtschaftlichen Gründen hier sind dürfte es um die Akzeptanz eher schlecht bestellt sein,denn der sollte es ja wissen. Letztendlich liegt es an diesem Staat selbst,die wirtschaftlichen Anreize abzuschaffen,sich in ein Flugzeug zu setzen und tausende Kilometer zurückzulegen,um das gelobte Land zu erreichen. Drer Bär war schon immer da zu finden,wo es den meisten Honig gibt.
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#11 (permalink) | |
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Pläne für neues Flüchtlingsheim
Ich habe vor mehr als 20 Jahren im Asylbereich gearbeitet. Schon damals war diese Unterkunft in der Calmbergstraße menschenunwürdig. Ich glaube kaum, dass sich in der Zwischenzeit etwas zum Positiven gewandelt hat. Die Bemerkung "Komfort ist kein Menschenrecht" ist bei solchen gravierenden und menschenunwürdigen Umständen reiner Zynismus. |
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#12 (permalink) | |
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Komfort ist eine Definitionsfrage,ebenso bewertet jeder für sich die "Menschenunwürdigkeit"...aber als Insider wissen Sie sicherlich,dass die Bewohner auch selbst zu diesem Zustand beitragen. Hier zu erwähnen die Asylunterkunft bei Kleinaitingen,in der permanent die Einrichtung demoliert wurde,ausgebaut und verkauft,und dies mehrfach.Selbstverständlich wurde alles immer innerhalb kürzester Zeit erneuert.
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#13 (permalink) | |
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Harte Anschuldigung, Sie kennen mich nicht. Wenn ich schon so persönlich angegriffen werde für meine Äußerung dann möchte ich antworten dass mir das ganz schön wohlfeil und selbstgerecht erscheint (ich verwende dennoch den Konjunktiv, ein Mindestmaß an Debattenkultur ist für mich die eigene Meinung nicht als Tatsache darzustellen!). Ohne meine Biographie öffentlich zu machen, ich hatte reichlich Probleme in meiner Jugend und mir hat keiner geholfen, ich musste mir selbst helfen und mich "selbst am Schopfe rausziehen". Beispielsweise weiss ich was Hunger ist, echter Hunger, kein Geld Essen zu kaufen. Ich bin kein Nachkriegskind sondern Jahrgang 1986. Habe dann bei Bäckereien um Abfälle, also hartes unverkäufliches Brot, gebeten und davon tagelang abgebißen, ist gut gegen Hunger weil es lange dauert das weich zu kauen. Keiner fühlte sich zuständig mir zu helfen, irgendwelche Papiere hätten gefehlt als ich schließlich Sozialleistungen beantragt habe weil ich mir anders nicht mehr zu helfen wusste, denn es wird ja vom Bürger erwartet eine lückenlose Buchhaltung über jeden Tag seines Lebens zu führen und auf Verlangen vorlegen zu können - dass das gerade bei jungen Menschen die Hilfe benötigen per Definition, solch ein behütetes Leben hatte man dann halt nicht, unerfüllbar ist kümmert keinen. Dann gibt es halt nix vom Amt. Dann lese ich dass Asylbewerber, keine Staatsangehörige und nach Presseberichten oft nicht einmal mit einem gültigen Reisepass ausgestattet, gedroht haben in den Hungerstreik zu treten weil ihnen die kostenlosen Essenspakete die sie vom deutschen Staat geschenkt bekommen nicht abwechslungsreich genug seien. Ist das Dankbarkeit? Verhält sich so jemand der vor Krieg und Verfolgung auf der Flucht ist? Deutsche in existentiellen Nöten gibt es mehr als Sie vielleicht denken in Deutschland (fragen Sie mal die älteren Leute die Pfandflaschen aus Mülleimern rausziehen oder die bei den Tafeln anstehen müssen), für Leute mit Erfahrungen wie meinen ist ein angedrohter Hungerstreik, weil einem die kostenlosen frischen Lebensmittelpakte nicht abwechslungsreich genug seien, ein Schlag in's Gesicht. Es kann jeder Mensch auf der ganzen Welt der es irgendwie nach Deutschland schafft hier Asyl beantragen und wird dann erstmal versorgt, medizinische Vollversorgung, Taschengeld, Unterkunft, Speis und Trank. Alles vollkommen kostenlos und ohne Gegenleistung. Und bei wem dann nach Prüfung Asylgründe vorliegen der kann dann in Deutschland bleiben. Ich kann daran nichts "menschenunwürdiges" finden, wenn das zynisch ist dann bin ich eben ein Zyniker. |
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Zuletzt geändert von augschburgr, am 27.04.2012 um 15:55 Uhr
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#14 (permalink) | |
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Tja, ich kenne die Örtlichkeiten. Nur für einen Deutschen langt es doch allemal.
Was verstehen Sie unter Menschen - Un - würdig? Schlimmer als im Heimatland der lustigen Migranten?
Trifft doch auf alle zu.
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