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#1 (permalink) | |
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Augsburg: Stadtbücherei will sich neu ausrichten
Ein Fachmann aus Bremen soll ein Konzept erarbeiten. Damit will die Augsburger Stadtbücherei neue Leserschichten ansprechen. |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 05.05.2012 um 11:30 Uhr
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#2 (permalink) | |
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ärgerlich
So werden also die Überschüsse aus den erhöhten Gebühren genutzt. Nicht gerade nutzerfreundlich! Ich hatte gehofft, dass für die stolze Gebühr von 20 Euro pro Jahr endlich mal neue Medien angeschafft werden, um das dürftige Angebot zu erweitern. Dafür scheint nach wie vor kein Geld vorhanden zu sein. |
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#3 (permalink) | |
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20 € pro Jahr sind (für NormalverdienerInnen) eigentlich ein Witz - da wundert es mich nicht, dass die Stadt jammert, wichtige Kulturveranstaltungen streichen muss oder dieselben weniger bezuschussen kann. In Ulm zahlt ein/e VollzahlerIn 30 €, in München ebenfalls 20 €, in Stuttgart nur 15 € laut meiner Recherche. Wäre interessant zu erfahren, wie die Länder, die ja für die Bildung ihrer EinwohnerInnen zuständig sind, dies bezuschussen oder verwalten. Da müsste doch auch für Augsburg mehr drin sein, oder? Kennt sich da jemand aus? |
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#4 (permalink) | |
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Braucht man wirklich Unterstützung aus Bremen? Nach 3 Jahren Stadtbücherei sollten so viele Daten vorliegen, daß sich ein Konzept daraus von selbst ergibt.
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#5 (permalink) | |
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Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es um Ideen von außerhalb. Es sollen völlig neue Möglichkeiten geschaffen werden. |
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#6 (permalink) | |
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Ich bin selbst Bibliothekarin und hab mit Herrn Motzko schon Erfahrungen gesammelt. Dass er jetzt selbst Konzepte erstellt, wäre mir neu. Das müssen die Mitarbeiter der Bibliotheken schon selbst. Er gibt lediglich Hilfestellungen. Die Leute vor Ort kennen ihre Stadt und ihre Kundschaft am besten. Kann aber sein, dass es in Augsburg anders läuft. 20 € Jahresgebühr decken tatsächlich nur einen Bruchteil der Kosten. Es ist eben immer eine politische Entscheidung, ob sich eine demokratische Gesellschaft Bibliotheken leisten will und in den Zugang zu Bildung investiert. Oder anders formuliert: Kann es eine Demokratie ohne freien Zugang zu Bildung und Kultur geben? Leider führen Bibliotheken hierzulande in der Regel immer noch ein Schattendasein, was ihre Ausstattung anbetrifft, bzw. sind sie als "freiwillige Leistungen" der Kommunen immer am ehesten von Sparzwängen betroffen. |
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#7 (permalink) | |
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Welche Ideen? Ist es nicht vor allem wichtig, genügend neue Medien anzuschaffen, um die Nutzer der Stadtbücherei zu binden? Wenn nichts neues auszuleihen ist lockt man auch keine neuen Kunden. |
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#8 (permalink) | |
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En France? Vraiment? |
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#9 (permalink) | |
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Vor allem sind drei Jahre zu jung um ein neues Konzept kaufen zu müssen. Es ist - wie von Gästin erkannt - eine politische Entscheidung. |
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#10 (permalink) | |
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20 Euro pro Jahr sind in Ordnung, vorausgesetzt, das Angebot stimmt - tut es aber nicht. Ein Witz ist der Beitrag sicherlich nicht, auch nicht für sogenannte Normalverdiener. Is doch völlig wurscht, was man in Ulm oder in anderen Städten bezahlt - es geht hier um Augsburg, nicht um Ulm etc. |
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#11 (permalink) | |
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Warum ein neues Konzept, das tausende kostet? Will die CSU und diese seltsame Pro Augsburg Partei sich einfach nur profilieren ohne dass ein wirklicher Bedarf besteht? |
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#12 (permalink) | |
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Geld ist in Augsburg bekanntlich im Überfluß vorhanden. Es muß nur in die richtigen Kanäle geleitet und von den Richtigen geholt werden. S. Hunde-, Zweitwohnungssteuer usw. Ob allerdings die nötigen Planstellen in der Bibliothek bereitstehen, ist eine andere Frage. Da fehlt's wieder am Geld. |
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