Samstag, 18. Mai 2013

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Augsburg: Unfall mit Notarztwagen
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26.04.2012 16:28 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


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Augsburg: Unfall mit Notarztwagen

Am Donnerstagmittag stießen in der Volkhartstraße ein Notarztfahrzeug und vier weitere Autos zuammen
Unfall mit Notarztwagen

________
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Zuletzt geändert von Moderator, am 26.04.2012 um 17:43 Uhr
26.04.2012 16:28 Uhr
malachiel
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Ankommen zählt!

Das fahren mit Sonderrechten erfordert das vielfache an Aufmerksamkeit. Es ist meines Erachtens sogar gefährlicher als das Fahren ohne. Nach einem Aufprall vier weitere geparkte Autos zu beschädigen spricht dafür, das genannte Aufmerksamkeit und äußerste Vorsicht, außer Acht gelassen wurde.

26.04.2012 16:43 Uhr
Helmut Erich
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Ankommen zählt !

Fast Richtig,

denn zuspät ankommen hilft dann oft auch nicht`s  mehr.

26.04.2012 16:46 Uhr
Oliworld
Erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 667

 

Zitat von malachiel
Ankommen zählt!

Das fahren mit Sonderrechten erfordert das vielfache an Aufmerksamkeit. Es ist meines Erachtens sogar gefährlicher als das Fahren ohne. Nach einem Aufprall vier weitere geparkte Autos zu beschädigen spricht dafür, das genannte Aufmerksamkeit und äußerste Vorsicht, außer Acht gelassen wurde.

Ich gebe Dir durchaus Recht, dass ein Fahrzeug mit Sonderrechten sich nicht auf einen eventuellen Vorrang berufen kann. Gleichwohl sind die Autofahrer angehalten, Notarzt, Feuerwehr oder Polizei mit Blaulicht und Martinshorn die zügige Durchfahrt zu ermöglichen.

Wenn der Notarztwagen auf der StraBatrasse fuhr und dann mit einem abbiegenden Fahrzeug kollidiert ist, dürfte er vermutlich über die Borsteinkante hinausgeschossen sein und dann wird das Fahrzeug fast unkontrollierbar und Du bist dann nur noch Passagier in einer Havarie. Daher kann ich mir den zusätzlichen Schaden gut erklären ohne davon ausgehen zu müssen, dass der Notarzt mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.

Den Verletzten eine gute Besserung.

________
Oliworld...

26.04.2012 17:27 Uhr
Fuwi
Ständiges Mitglied


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Beiträge: 273

Was hier wieder an Mutmaßungen und Gerüchten unterwegs ist...

Wer von Ihnen hat mehr Infos als das Bild?
Wer von Ihnen hat überhaupt schon mal eine Einsatzfahrt unter Verwendung §35, 38 StVo absolviert?

Schauen Sie sich mal den Arbeitsalltag der Retter an. Dann dürfen Sie wieder Parolen schwingen und dummschwätzen.

26.04.2012 17:46 Uhr
Gast_469452013
gelöscht
Beiträge: 3386

 

Zitat von malachiel
Ankommen zählt!

Das fahren mit Sonderrechten erfordert das vielfache an Aufmerksamkeit. Es ist meines Erachtens sogar gefährlicher als das Fahren ohne. Nach einem Aufprall vier weitere geparkte Autos zu beschädigen spricht dafür, das genannte Aufmerksamkeit und äußerste Vorsicht, außer Acht gelassen wurde.

 Hoffentlich hält sich der Notarzt an alle Bestimmungen wenn Sie Ihn brauchen! (Erbsenzähler)

________

26.04.2012 17:55 Uhr
Helmut Erich
Sehr aktives Mitglied


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Beiträge: 156

 

Zitat von Fuwi
 

Was hier wieder an Mutmaßungen und Gerüchten unterwegs ist...

Wer von Ihnen hat mehr Infos als das Bild?
Wer von Ihnen hat überhaupt schon mal eine Einsatzfahrt unter Verwendung §35, 38 StVo absolviert?

Schauen Sie sich mal den Arbeitsalltag der Retter an. Dann dürfen Sie wieder Parolen schwingen und dummschwätzen.

Ich,

sehr oft sogar und mit schwereren Fahrzeugen(TLF 16,LF 16) im Stadtverkehr,

26.04.2012 19:50 Uhr
derEinsender
Mitglied


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Beiträge: 6

 

Zitat von Stryker125
 

 

 Hoffentlich hält sich der Notarzt an alle Bestimmungen wenn Sie Ihn brauchen! (Erbsenzähler)

 

Sie wissen doch, wie das so ist. malachiel wird der Erste sein, der sich beschwert, warum der Notarzt so lange gebraucht hat Augenrollen Ist doch immer das selbe Spiel im Bürokratie-Deutschland. Alle schwätzen groß auf, aber eben immer nur so lange wie sie selbst nicht betroffen sind.

 

Zitat von Helmut Erich
 

 

Ich,

sehr oft sogar und mit schwereren Fahrzeugen(TLF 16,LF 16) im Stadtverkehr,

Was natürlich durchaus vergleichbar mit dem (genauso langsamen und gut sichtbaren) Notarztfahrzeug zu vergleichen ist ;)

Aber nichts desto trotz waren hier, glaube ich, nicht Sie, Herr Erich, sondern mehr malachiel gemeint...

 

Natürlich kann man nun viel mutmaßen wer Schuld ist. Und natürlich kann man auch (wie bei jedem "Blaulicht"-Unfall) unterstellen, dass die Rettungskräfte keine Unfälle zulassen dürfen bzw. selbige ausschließen können müssen (siehe bereits gepostete Paragraphen).

Ich bin allerdings auch der Meinung, dass die Notarzt-Crew hier wohl trotzdem richtig gehandelt hat. Gerade bei NA-Einsätzen geht es schließlich um Sekunden und wenn ich daran denke, wie viel kostbare Zeit durch "Ausschließen der Chance eines Unfalls" verloren geht, kann ich nur den Kopf schütteln.

Hier sollte viel mehr das Augenmerk auf die Schulung der Verkehrsteilnehmer gelegt werden - gerade in der Fahrschule von heute (oder auch der "Fahrschule" von früher) wird sowas kaum angesprochen. Lieber werden STOP-Schilder abgefragt, deren Bedeutung wohl hoffentlich jeder geeignete Verkehrsteilnehmer selbst erschließen kann...

Aber ich schweife ab.

Meiner vorrausgreifenden Vermutung nach wird das Ehepaar, welches eventuell auch bereits älter ist (ohne solche Schwächen im Straßenverkehr auf alle alten Menschen ausdehnen zu wollen!! Gibt auch sehr wohl noch viele Fitte), den sich nähernden NA nicht richtig wahrgenommen und/oder die Geschwindigkeit unterschätzt haben.

Sollte ich mit meinen Vermutungen Recht haben, so liegt die Schuld bzw. der Fehler, wenn man es so nennen kann, beim Ehepaar bzw. dem Fahrer. Auch wenn der NA Unfälle zu verhindern hat.

(Wie oben bereits erwähnt wurde: Nicht ankommen ist schlecht, zu spät kommen auch - also was tun?)

Zuletzt geändert von derEinsender, am 26.04.2012 um 19:53 Uhr
26.04.2012 20:00 Uhr
arbatax
Mitglied


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Beiträge: 19
Schwer zu sagen wer denn wirklich die Schuld hat,

doch sollte man den NAW-Fahrer genauestens unter die Lupe nehmen um nicht vielleicht wirklich unschuldige Beteiligte vor ztu verurteilen!

26.04.2012 20:52 Uhr
augschburgr
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Beiträge: 4908

Bin vermutlich nicht lange nach dem Unfall dort vorbei gekommen, war zur Fuß auf dem Gehweg unterwegs. Ich möchte nicht "gaffen" darum schaue ich da prinzipiell nicht genauer hin, ich hatte aber schon damit gerechnet dass es schwere Verletzungen gab. Denn rund um den Unfallort befanden sich zahlreiche Einsatzfahrzeuge der Polizei, Rettungswagen und sogar ein Feuerwehrauto. Ich bin natürlich froh dass, gemäß Artikel, es nur leichte Verletzungen gab. Aber wirklich erstaunt dass die Einsatzkräfte dort mit solch einem "Aufgebot" vor Ort waren.

26.04.2012 21:02 Uhr
kopfschüttler2
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Beiträge: 2

 

Zitat von arbatax
Schwer zu sagen wer denn wirklich die Schuld hat,

doch sollte man den NAW-Fahrer genauestens unter die Lupe nehmen um nicht vielleicht wirklich unschuldige Beteiligte vor ztu verurteilen!

nichts für ungut, aber der naw-fahrer ist ein nef-fahrer und der unfall wird wohl genauso unabhängig begutachtet werden, wie jeder andere verkehrsunfall auch. spekulationen über die fahrfähigkeit, geschwindigkeit oder verkehrssituation sind völlig unangebracht - wir alle waren wohl nicht dabei.

einsatzfahrten sind gefährlich, die verkehrssituation manchmal für beide seiten überfordernd. unfälle passieren - wollen wir alle froh sein, dass - so ärgerlich das geschehen auch sein mag - nichts wirklich schlimmes passiert ist. gute besserung den beteiligten und viel spaß allen schlaubis beim klugscheißen über diesen kommentar - guten abend...

26.04.2012 21:35 Uhr
Held87
Mitglied


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Beiträge: 17

Kurze Aufklärung für die die es ja nicht wissen können.

 

Ein Notarztwagen oder auch NAW abgekürzt wiegt mindestens 4,75to und sieht aus wie ein normaler Rettungswagen (RTW)

In diesem Fall handelt es sich um ein Notarzteinsatzfahrzeug kurz NEF auf Basis eines Ford S-Max.

Und in Augsburg Stadt und Land bfeindet sich immer nur 1 Notarzt an bord, und keine Mannschafft.

Und Unsere Notärzte fahren auch nicht selbst sondern werden gefahren.

Nur so am Rande.

 

Zum unfall möcht ich mich nicht äußern, denn von ein paar Zeilen und einem Bild kann man nicht raussehen was denn wirklich Sache ist und war.

26.04.2012 21:56 Uhr
der nicht alles weiß
Erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 1061

 

Zitat von derEinsender
 

 

 

Sie wissen doch, wie das so ist. malachiel wird der Erste sein, der sich beschwert, warum der Notarzt so lange gebraucht hat Augenrollen Ist doch immer das selbe Spiel im Bürokratie-Deutschland. Alle schwätzen groß auf, aber eben immer nur so lange wie sie selbst nicht betroffen sind.

 

Was natürlich durchaus vergleichbar mit dem (genauso langsamen und gut sichtbaren) Notarztfahrzeug zu vergleichen ist ;)

Aber nichts desto trotz waren hier, glaube ich, nicht Sie, Herr Erich, sondern mehr malachiel gemeint...

 

Natürlich kann man nun viel mutmaßen wer Schuld ist. Und natürlich kann man auch (wie bei jedem "Blaulicht"-Unfall) unterstellen, dass die Rettungskräfte keine Unfälle zulassen dürfen bzw. selbige ausschließen können müssen (siehe bereits gepostete Paragraphen).

Ich bin allerdings auch der Meinung, dass die Notarzt-Crew hier wohl trotzdem richtig gehandelt hat. Gerade bei NA-Einsätzen geht es schließlich um Sekunden und wenn ich daran denke, wie viel kostbare Zeit durch "Ausschließen der Chance eines Unfalls" verloren geht, kann ich nur den Kopf schütteln.

Hier sollte viel mehr das Augenmerk auf die Schulung der Verkehrsteilnehmer gelegt werden - gerade in der Fahrschule von heute (oder auch der "Fahrschule" von früher) wird sowas kaum angesprochen. Lieber werden STOP-Schilder abgefragt, deren Bedeutung wohl hoffentlich jeder geeignete Verkehrsteilnehmer selbst erschließen kann...

Aber ich schweife ab.

Meiner vorrausgreifenden Vermutung nach wird das Ehepaar, welches eventuell auch bereits älter ist (ohne solche Schwächen im Straßenverkehr auf alle alten Menschen ausdehnen zu wollen!! Gibt auch sehr wohl noch viele Fitte), den sich nähernden NA nicht richtig wahrgenommen und/oder die Geschwindigkeit unterschätzt haben.

Sollte ich mit meinen Vermutungen Recht haben, so liegt die Schuld bzw. der Fehler, wenn man es so nennen kann, beim Ehepaar bzw. dem Fahrer. Auch wenn der NA Unfälle zu verhindern hat.

(Wie oben bereits erwähnt wurde: Nicht ankommen ist schlecht, zu spät kommen auch - also was tun?)

Na sicher ankommen und dann helfen, das wär doch ne lösung oder ? Und sich nicht darauf verlassen das alle anderen richtig reagieren .

 

________
Rechtschreibung :no:aber wer will kann es lesen, wer nicht der soll es bleiben lassen

26.04.2012 22:25 Uhr
OldMike
Sehr erfahrenes Mitglied


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Registriert seit: 7/4/07
Beiträge: 4519
Ach ja......

 

  Na sicher ankommen und dann helfen, das wär doch ne lösung oder ? Und sich nicht darauf verlassen das alle anderen richtig reagieren .

Glauben Sie, dass die Retter, die da mit Blaulicht unterwegs sind, dies nicht wollen ? Bei den tausenden von Einsätzen, die monatlich gefahren werden, kommt es halt leider doch mal zu Situationen, die zu Unfällen führen können. Man muß sich hier oft in Sekundenbruchteilen entscheiden oder beurteilen, was die restlichen Verkehrteilnehmer machen. Und von denen gibt es leider auch viele, die nicht nur nicht schauen, sondern die Rettungsfahrzeuge durch Fahrfehler gefährden.

Das Problem bei diesen NEF (wie auch bei Polizeiautos) ist zudem, dass sie zwar laut sind wie ein "Großer" aber mit ihrer PKW-Größe leider leichter zu übersehen sind, als z.B. ein Rettungswagen.

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Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen. (Helmut Qualtinger)

27.04.2012 07:12 Uhr
Gast_1142623808
gelöscht
Beiträge: 182
Und was ist mit Fußgängern ...?

Ich kenne diese Stelle gut, bin dort oft als fußgänger unterweg gewesen, und auch selten allein dabei gewesen.

Die Wucht die der Kankenwagen gahabt haben muß, ist ja enorm! Ein (geparktes ?) Auto auf den Gehweg zu schleudern, und wenn man genu hinsieht, ekennt man, dass mindestens ein weitere Fahrzeug über der Borsteinkannte steht, und so wird an dieser Stelle sicher nicht geparkt. Da hätten wirklich Fußgänger, evtl. auch Radfahrer schwer feletz werden können.

Aber hier wird wieder nur diskutiert wer von den Autofahrern verantworlich ist. Die meisten schimpfen hier wohl auf die Kankenwagenfahrer. 

Ich schätze mal (gefühlt) "gehören" 95% der Straßen den Autofahrern, vor allem in bayerischen Städten, und wenn es dann "kracht", dann müssen halt bitte diese Fußgänger und Radfahrer auf ihren verbleibenden 5% der Straßen a´ bisserl aufpassen! Gell!

Wirklich das Bild hier sieht so krass aus, ich bin froh zu diesem Zeitpunktnicht dort gestanden zu haben! 

P.S.

"Deutschland ist ein Autoland" Zitat Angela Merkel! Aber dieses Zitat würden alle unterschreiben, quer duch alle Partien! 

Schlagworte

Unfall, Augsburg


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