Sonntag, 19. Mai 2013

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Augsburg: Unfall mit Notarztwagen
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27.04.2012 09:21 Uhr
Fuwi
Ständiges Mitglied


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Beiträge: 273

Herr Erich, Sie können sich getrost da rausnehmen, war nicht gegen Sie gerichtet.

Ist einfach mal interessant mitzubekommen, was dann bei Gaffern am Strassenrand und Waschweibern beim Friseur so erzählt wird und wie sich die Gerüchte hochschaukeln... Ohne jetzt auf Fachtermini einzugehen (NAW? Krankenwagen? Pinch  ... Bei einer Einsatzfahrt ist das Unfallrisiko 30-40% höher, auch durch andere Verkehrsteilnehmer bedingt. Ob diese jetzt passiv oder aktiv auf diese Gefährdung einwirken sei dahin gestellt. Fakt ist, dass kaum jemand in der Lage ist, adäquat zu reagieren wenn ein Einsatzfahrzeug kommt. Was da an Kurzschlussreaktionen teilweise erfolgt - unfassbar. Natürlich muss ein Fahrer mit solchen Dingen rechnen, aber das ist wie mit der Dummheit der Menschen. Sie ist einfach unendlich.
Bei einem Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten gibt es zudem eine fest vorgeschriebene Alarmierungsstrategie, daher erscheint dann dieses "Aufgebot". Polizei nimmt Daten auf und begfragt, die Feuerwehr bindet auslaufende Kraft- und Betriebsstoffe, die Sanis kümmern sich um Verletzte und auch um Betreuungspflichtige, unter Schock stehende Menschen. Ganz normaler Vorgang, wird auch so gemacht wenn zivile Fahrzeuge sich "knutschen" und hat nix mit irgendeiner Drama-Skala zu tun. Genau wie ein Hubschraubereinsatz nicht gleichzusetzen ist mit der Fortsetzung eines bekannten Blut-Horror-Splatter-Films (Oh Gott, da muss was ganz Schlimmes passiert sein!).

Was mir hier eindeutig noch fehlt sind Kommentare wie "die waren bestimmt Pizza holen!", "jaja, die rasen da immer so lang, hab ich schon immer gesagt" - und der Alltime-Favourite: "hoffentlich nehmen sie dem Sanka-Fahrer jetzt den Führerschein ab und brummen ihm eine saftige Strafe auf!"

27.04.2012 09:47 Uhr
circusmaximus
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Beiträge: 3740

 

Zitat von malachiel
Ankommen zählt!

Das fahren mit Sonderrechten erfordert das vielfache an Aufmerksamkeit. Es ist meines Erachtens sogar gefährlicher als das Fahren ohne. Nach einem Aufprall vier weitere geparkte Autos zu beschädigen spricht dafür, das genannte Aufmerksamkeit und äußerste Vorsicht, außer Acht gelassen wurde.

Sie waren dabei und wissen ,daß der Fahrer des Notarztwagens also unaufmerksam war ?!

Waren Sie auf dem Beifahrersitz geseesen oder hinten auf der Rückbank ?

 

In 99,99 % dieser Fälle ist es aber vielmehr  so,daß der Fahrer des "Zivil"-Fahrzeugs unaufmerksam war und ist !

Man muß nur die Senzen,in welchen sich ein Blaulichtfahrzeug nähert ,des Öftern genau beobachten.

Dann stellt man fest, daß -obwohl das akustische Warnsignal schon von weitem zu hören ist und sich akustiisch immer schneller nähert - dies die allermeisten  Fahrer - welche ihren Führerschein sowieso im Lotto gewonnen oder auf dem Oktoberfest geschossen haben dürften!- überhaupt nicht interessiert.

 

Im Übrigen gilt -ganz losgelöst von diesem Fall grundsätzlich : Auch das "absolute" Vorfahrtsrecht berechtigt eben NICHT zum unaufmerksamen "Vor"Fahren nach dem Motto : "Ich habe jetzt die Vorfahrt,alles andere interssiert mich jetzt nihct,ob da eienr von links,rechts oder von wo auch imemr kommt,ist mri egal".

Nein ! Auch -wer sich auf einem Vorfahrstrecke- befindet,muß auf alle anderen Teilnehmer achten ! 

In anderen Länder klappt dies auch. Die Deutschen,die auf das vermeintliche "Vorfahrtsrecht" fixiert sind wie der hund auf' Stöckchen raffen dies aber nicht !

27.04.2012 10:07 Uhr
Helmut Erich
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Beiträge: 156

@Fuwi,

keine Sorge,ich habe mich auch nicht angespochen gefühlt.

Gruß

Helmut E.

27.04.2012 10:58 Uhr
Held87
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Beiträge: 17

Viele denken immer Bloß das bisschen fahren müsste man doch hinbekommen.

Aber ich muss euch alle entäuschen. Das Fahren mit Sondersignal ist auch sonderbar schwerer.

Man kann sich NIE, wierklich gar Nie  darauf verlassen was die anderen Verkehrsteilnehmer denn machen.

Ich fahre selbst auch im RD, und ich könnte ecuh geschichten erzählen von Fehlreaktionen. Ein Paradebeispiel ist aber vlt dennoch zu nennen, weil sie dieses Abartige Gefharenpotential gut darstellt.

Wir sind innerorts auf einer Straße unterwegs (mit Sondersignal natürlich), vor uns Befindet sich ein Fahrzeug. ich fahre an dieses Fzg heran, Der Fahrer/in setzt den Blinker rechts, fährt in den Grünstreifen und gibt mir somit zu verstehen das er anhält um mich vorbeifahren zu lassen. und plötzlich kurz bevor ich an jenem Fzg vorbei fahren will, biegt dieser über die komplette StraßenbreiteLinks in eine Hofeinfahrt ein.

Sowas passiert ständig, damals wars auch sehr knapp. Nur mal so. jetzt gibt es aber leider noch einen Faktor den die Freie Welt nicht kennt. Das eine ist der Beifahrer der oft selbst mit seinem Zeug schon beschäftigt ist. und der 2 Faktor ist der Funk.

Der Fahrer hat also durchaus 3 Aufgaben während seiner fahrt.

1. Fahren

2. Dem notarzt oftmals mit Details des vergangenen Einsatzes aushelfen (zwegs Dokumentation),Und gerade in der Stadt wo es eigentlich eh zu wenig Notärzte gibt, fahren die von einem Einsatz zum nächsten. die sind oftmals nur 15min bei einem Patienten. Und müssen dann schon weiter.

3. Und dann durchaus oftmals auch den Funk, Denn nicht immer fült sich der NA dazu berufen das Funkgerät zu benutzen. Oder weil vllt auch einfach kein Beifahrer da ist. weil man Vorab fahren muss. das kommt zum Glück nicht zu häufig vor..

 

Also das ganze rumgefahre mit Sondersignal ist nicht einfach nur in der gegend rumbohren. In diesem Cockpit ist richtig stress, gerade in der Stadt.

Und die verkehrsteilnehmer, ich weiß nicht wie ich es sagen soll, manchmal wirkt es wie absicht, Viele können auch garnicht richtig reagieren. Und das aus einem ganz einfachen Grund:

SIE WISSEN NCIHT WIE SIE DENN REAGIEREN SOLLTEN!!!

In der Fahrschule wird sowas garnicht gelehrt.

Wie oft steht man an der Roten Ampel, und die Leute kommen nicht weg, weil sie sich schlicht weg nicht trauen in die Rote Kreuzung einzufahren. und Lauter solche Gags...

Auf Youtube gibt es da diverse Videos von Einsatzfahrten. da sieht man durchaus mal das eine Oder andere Manöver, vllt hilft das ja ein wenig zu verstehen.

27.04.2012 10:59 Uhr
malachiel
Aktives Mitglied


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Beiträge: 35

 

Zitat von Stryker125
 

 

 Hoffentlich hält sich der Notarzt an alle Bestimmungen wenn Sie Ihn brauchen! (Erbsenzähler)

 Erbsenzähler? Kann ich keinen Zusammenhang herstellen.

Natürlich erwarte ich vom Fahrer des Notarztes das er sich an alle Bestimmungen hält, wieso denn auch nicht?

Ich bin viele Jahre RTW und NEF gefahren und kenne nur sehr wenige Einsätze, bei denen es auf Sekunden ankommt.

Wertvolle Zeit die manchmal fehlt wird ganz wo anders verloren, keinesfalls auf der Einsatzfahrt.

Wenn ich mal einen Notarzt brauche kommt er somit lieber zwei Minuten später, als dann vielleicht fünfzehn bis zwanzig

 wegen evtl. Nachalarmierung.

Kann die ganze Aufregung hier nicht nachvollziehen.

 

27.04.2012 13:19 Uhr
Octodon
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Beiträge: 51

Es ist halt so wie so häufig: Unfälle passieren und da ist es auch nicht so abwegig das einmal ein Einsatzfahrzeug beteiligt ist. Zudem bei einer Einsatzfahrt ja meistens auch relativ zügig gefahren wird und es bei höherem Tempo oder Zeitdruck natürlich auch zu mehr Streß kommt, bei welchem im Einzelfall auch einmal etwas schief gehen kann..

27.04.2012 21:56 Uhr
kopfschüttler2
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Beiträge: 2

 

Zitat von Held87
 

Der Fahrer hat also durchaus 3 Aufgaben während seiner fahrt.

1. Fahren

2. Dem notarzt oftmals mit Details des vergangenen Einsatzes aushelfen (zwegs Dokumentation),Und gerade in der Stadt wo es eigentlich eh zu wenig Notärzte gibt, fahren die von einem Einsatz zum nächsten. die sind oftmals nur 15min bei einem Patienten. Und müssen dann schon weiter.

3. Und dann durchaus oftmals auch den Funk, Denn nicht immer fült sich der NA dazu berufen das Funkgerät zu benutzen. Oder weil vllt auch einfach kein Beifahrer da ist. weil man Vorab fahren muss. das kommt zum Glück nicht zu häufig vor..

 

 Aha! Vielen Dank für diesen realistischen und professionellen Einblick in den Rettungsdienst!

Zu 1: Ach so, ja - das klingt einleuchtend. Könnte es allerdings auch sein, dass genau das seine Aufgabe ist?

Zu 2: Ich gehe fest davon aus, dass alle Augsburger Notärzte ihre Einsatzprotokolle (die eher selten im NEF geschrieben werden) auch ohne Hilfe ihrer Fahrer erstellen können. Und sollte sich ein Fahrer außer Stande fühlen, während der Fahrt ein Gespräch zu führen, so kann er dieses seinem Gesprächspartner jederzeit mitteilen und auf ein späteres Pläuschchen verweisen. - Ob es zu wenig Notärzte in Augsburg gibt, überlassen wir doch lieber dem ZRF, der für die Vorhaltungskapazitäten und die Sicherstellung des Rettungsdienstes auch zuständig ist. - Kein Notarzt "MUSS" nach 15 Minuten "weiter" wenn es der Zustand des Patienten nicht zulässt. Er hat die Option, sich nach der Durchführung ärztlicher Maßnahmen als wieder einsatzklar zu melden - dieses ist die Entscheidung des Rettungs-Teams und nicht die Entscheidung der Leitstelle.

Zu 3: Funken gehört zu den alltäglichen Tätigkeiten im Rettungsdienst. Die durchschnittliche Gehirnkapazität eines Menschen reicht in der Regel aus, ein Fahrzeug zu führen und nebenbei zu funken - ähnlich wie andere im Auto rauchen, singen oder Leberkässemmel essen. Sollte die Fähigkeit zum Multitasken stark eingeschränkt sein, muss sich der Fahrer eben auf die wichtigere Tätigkeit konzentrieren.

Mach doch hier bitte nicht so einen Fön. So heldenhaft87 ist der Rettungsdienst nun wirklich nicht. Deine Ansichten zeichnen ein sehr verzerrtes Bild der Realität, welche nicht unbedingt ein positives Aushängeschild für unser Metier sind.

 

Ich hoffe nun sehr, dass der Zenith der hochqualifizierten Expertisen in diesem Post nun endlich überschritten ist, und der Unfall das sein kann, was er ist: Pech!

Shit happens - in diesem Sinne...

28.04.2012 09:50 Uhr
Gallo
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Herzlichen Dank an Kopfschüttler2. Kenne das NEF vom Beifahrer- und Fahrersitz. Wenn ich auf der Strabatrasse fahre halte ich vor Linksabbiegern an, zur Not warte ich auf Blickkontakt. War wohl ein NEF Fahrer etwas ambitioniert, hoffe auf gute Besserung der Beteiligten und etwas mehr Vorsicht bei den Blaulichtfahrenden Kollegen.

Besser eine Besatzung ist 5 Minuten später aber arbeitsfähig am Notfallort, und mal ehrlich: niemals kommt es auf wenige Minuten an.

 

29.04.2012 22:39 Uhr
Bursch
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Zitat von Gallo
 

Besser eine Besatzung ist 5 Minuten später aber arbeitsfähig am Notfallort, und mal ehrlich: niemals kommt es auf wenige Minuten an.

 

Sorry, aber "niemals" stimmt genauso wenig wie "immer, ständig, oft, meistens". Zwischen drin gibt es sie, die Einsätze, bei denen es auf Minuten ankommt. Und weil man das oft nicht weiss, werden im heutigen dichten Verkehr viele Einsätze mit Blaulicht angefahren. Nach Ihrem Beitrag könnte man sich das ja sparen und die Bereitschaft der übrigen Verkehrsteilnehmer, Platz zu schaffen, wird mit Sicherheit nicht gefördert. Vielen Dank hierfür.

Nett finde ich vor allem die (Ex-)"Kollegen", die hier das Steinewerfen eröffnet haben. Ihr solltet einfach dankbar sein, daß Ihr bisher nicht das Pech hattet in einen Unfall verwickelt zu werden, der für jeden Retter, sei er noch so überambitioniert, den absoluten GAU darstellt, will er doch das Gegenteil von Schaden anrichten.

Zuletzt geändert von Bursch, am 29.04.2012 um 22:42 Uhr
29.04.2012 22:41 Uhr
Bursch
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sorry, Doppelpost

29.04.2012 22:47 Uhr
Zackbumm
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Zitat von Bursch
 

 

Sorry, aber "niemals" stimmt genauso wenig wie "immer, ständig, oft, meistens". Zwischen drin gibt es sie, die Einsätze, bei denen es auf Minuten ankommt.

Theorie nebst den alljährlichen Belehrungen ist eine Sache. Rettungsrambos, die zu einer läppischen Epistaxis mit Vollgas durch den Stadtverkehr brettern, auch. Meldet die Leitstelle allerdings, dass ein Kleinkind gerade von der Mutter reanimiert wird, sieht die Sache komplett anders aus. Auch da vergess ich manchmal die Belehrung.

Wer will das verdenken?

________
"Die Fähigkeit, das Wort 'Nein' auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit." - Nicolas Chamfort

29.04.2012 23:19 Uhr
Bursch
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Zitat von Zackbumm
 

 

Theorie nebst den alljährlichen Belehrungen ist eine Sache. Rettungsrambos, die zu einer läppischen Epistaxis mit Vollgas durch den Stadtverkehr brettern, auch. Meldet die Leitstelle allerdings, dass ein Kleinkind gerade von der Mutter reanimiert wird, sieht die Sache komplett anders aus. Auch da vergess ich manchmal die Belehrung.

Wer will das verdenken?

D´accord. Aber die Rettungsrambos knöpfen wir uns selber vor, wir sitzen schließlich neben denen. Treten wir das aber hier derartig breit, könnte die Öffentlichkeit wenig differenziert auf uns alle blicken, tut sie eh schon genug.

30.04.2012 08:46 Uhr
luckie
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Zitat von Zackbumm
 

 

Theorie nebst den alljährlichen Belehrungen ist eine Sache. Rettungsrambos, die zu einer läppischen Epistaxis mit Vollgas durch den Stadtverkehr brettern, auch. Meldet die Leitstelle allerdings, dass ein Kleinkind gerade von der Mutter reanimiert wird, sieht die Sache komplett anders aus. Auch da vergess ich manchmal die Belehrung.

Wer will das verdenken?

Soviel ich weiß, gibt die ILS vor , ob es sich um einen Notfall- oder Notarzteinsatz handelt oder nicht.Wenn nicht also auch ohne Sonderechte. Also weiß eigentlich jeder ob es sich um einen " läppischen" Einsatz handelt oder nicht.

30.04.2012 09:23 Uhr
Zackbumm
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Zitat von luckie
 

 

Soviel ich weiß, gibt die ILS vor , ob es sich um einen Notfall- oder Notarzteinsatz handelt oder nicht.Wenn nicht also auch ohne Sonderechte. Also weiß eigentlich jeder ob es sich um einen " läppischen" Einsatz handelt oder nicht.

Richtig, letztenendes liegts am Disponenten, ob er aus einer Epistaxis einen Notfalleinsatz (= mit Blaulicht und Martinshorn) oder einen Krankentransport (= ohne Blaulicht und Martinshorn) zaubert. Beim Notarzteinsatz ist es durch den Notarztindikationskatalog wieder relativ eindeutig.

Der einzelne Fahrer hat da also wie Sie schon richtig sagen keine großartigen Entscheidungsmöglichkeiten, ob mit oder ohne Sondersignal gefahren wird. Zur Fahrweise jedes Einzelnen kann der Disponent außer sein "Sicherheit vor Schnelligkeit" nix beitragen.

________
"Die Fähigkeit, das Wort 'Nein' auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit." - Nicolas Chamfort

30.04.2012 18:02 Uhr
luckie
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Zitat von Zackbumm
 

 

Richtig, letztenendes liegts am Disponenten, ob er aus einer Epistaxis einen Notfalleinsatz (= mit Blaulicht und Martinshorn) oder einen Krankentransport (= ohne Blaulicht und Martinshorn) zaubert. Beim Notarzteinsatz ist es durch den Notarztindikationskatalog wieder relativ eindeutig.

Der einzelne Fahrer hat da also wie Sie schon richtig sagen keine großartigen Entscheidungsmöglichkeiten, ob mit oder ohne Sondersignal gefahren wird. Zur Fahrweise jedes Einzelnen kann der Disponent außer sein "Sicherheit vor Schnelligkeit" nix beitragen.

Stimme ich zu. Aber ich kann mir vorstellen, das jeder Fahrer des NEF genügend Erfahrung besitzt. Es darf ja nicht jeder der neu anfängt gleich ein NEF fahren. Hierzu ist doch eine Fahrpraxis notwendig, vorallem in der Stadt.

Aber da wir alle nicht dabei waren, sollten wir auch nicht vorschnell urteilen, wer Schuld hat. Dafür gibt es andere Spezialisten.

Schlagworte

Unfall, Augsburg


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