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#121 (permalink) | |
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Schon mal nachgedacht?
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#122 (permalink) | |
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Mir würde schon die Wiederinbetriebnahme des Haltepunkts Hirblinger Straße genügen Heute berichtet die AZ ja auch über Bemühungen hinsichtlich eines neuen Haltepunkts beim Stadion. Manchmal frage ich mich schon, warum in Schwaben offensichtlich alles schwieriger ist als beispielsweise in München. Dort hat man ja erst kürlich einen neuen S-Bahnhof Hirschgarten eingerichtet. Der sei den Münchner ja auch vergönnt, aber warum kann man dann in Augsburg nicht auch am Stadion einen Bahnhof bauen? Die Ecke am Hirschgarten ist durch mehrere Trambahnlinien ja auch bisher schon gut erschlossen gewesen. Und ein Haltepunkt Hirblinger Straße wäre eine schnelle Verbindung zur Innenstadt, mehr als 7 Minuten Fahrtzeit dürften es wohl kaum sein. Heute mit dem Bus und der Tram sind es schon mal 30 Minuten, nicht gerade attraktiv. Aber Schwaben wird beim ÖPNV wohl auch weiter am Katzentisch sitzen und sich mit Brosamen abfinden müssen.... |
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#123 (permalink) | |
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Jo, und warum ist es so schwierig?
Der HP Hirschgarten ist besser ausgestattet als der HP Haunstetter Str. Er hat ein Dach. Hirblinger Straße sollte ca. 4-5 Minuten Fahrzeit sein. Aber es wird ja ignoriert, dass ein Netz wichtig wäre und eine Nutzung des vom Freistaats bezahlten Bahn-Backbones (Rückrat) von Oberhausen nach Hochzoll jede Menge Probleme am Hbf, Kö und sonst im AVG-/AVV-Netz lösen würde. Warum? Gibt es dazu Klartext?
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#124 (permalink) | |
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Mir auch! Da würde ich glatt das Auto in der Garage stehen lassen! Wie ist eigentlich der aktuelle Stand dazu?
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#125 (permalink) | |
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Bisher weigert man sich, den Haltepunkt zu reaktivieren. Vielleicht sollte mehr politischer Druck aus der Bevölkerung kommen, 2013 sind bekanntlich Landtagswahlen und 2014 Kommunalwahlen. Mitunter machen solche Termine Politikern Füße |
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#126 (permalink) | |
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Na ja, think, von Oberhausen Bahnhof bis Hochzoll Bahnhof wird es ja bereits genutzt. Allerdings ist es nach wie vor für mich nicht verständlich, weshalb man sich so weigert, den HP Hirblinger Straße zu reaktivieren. Die Buslinie 21 ist ein Quartierbus, dort würden keine Fahrgäste verloren gehen. Und die Linie 4 kann wohl die fehlenden Fahrgäste am Bärenwirt verschmerzen. Aber wie ich schon schrieb, Schwaben sitzt am Katzentisch. Und Martin Zeil resp. die FDP haben auch wenig bis gar kein Interesse an Verbesserungen des ÖPNV im Raum Augsburg.... |
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#127 (permalink) | |
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Vergessen wir den NVP!
Das wurde im NVP untersucht aber verworfen, die Anbindung an mehrere Regionalbahnlinien und eine Tram sei angeblich "nicht besser" als die Lösung mit Bärenwirt, ich zitiere aus dem "Meisterwerk": Linie 21: Anbindung an Oberhausen Bf. Da die Veränderungen der Linienführung mit neuer Endhaltestelle „Bf. Oberhausen“ statt „Bärenwirt“ nur eine gleichwertige und keine bessere Lösung darstellt, bleibt die Linie 21 unverändert zum heutigen Stand.
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#128 (permalink) | |
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Ist ja auch nicht grundsätzlich falsch, Oberhauser Bahnhof statt Bärenwirt als Endhaltestelle würde nur für München-Pendler etwas bringen, die dann in Oberhausen direkt in einen Zug nach München steigen könnten. Für alle Fahrgäste Richtung Innenstadt wäre es in meinen Augen gar eine Verschlechterung, da man dann auf die Linie 2 umsteigen müsste, die bis zum Königsplatz länger braucht, als die 4er. Und ein Umsteigen auf die Bahn für Fahrten in die Stadtmitte wäre nur dann attraktiv, wenn es in Augsburg eine S-Bahn mit festem Takt geben würde, so dass man den Fahrplan des 21er danach ausrichten könnte. Aber das ist wohl Wunschdenken. Eine deutliche Attraktivitätssteigerung des ÖPNV im Bärenkeller kann nur die Wiederinbetriebnahme des Haltepunktes Hirblinger Str. bringen.
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#129 (permalink) | |
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Ja, mit Ausstattung der Bahnhöfe wie auf Nebenbahnen und Fahrplänen die längere Fahrzeiten haben als vor Regio-Schienentakt sowie Aufenthaltszeitem im HBF von bis zu 10 Minuten. Und keine generelle Durchbindung! |
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#130 (permalink) | |
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#131 (permalink) | |
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Von Brechnung der Regionalbuslinien per se halte ich nichts. Es gibt eh schon schlecht angebundene, aber eigentlich rein distanzmäßig nicht stadtferne, Umlandgegenden die eine unattraktiv lange Fahrtzeit hätten wenn jetzt noch gebrochen wird. Der 503er ist ein gutes Negativbeispiel, sehr dünner Takt, am Wochenende verkehrt gar nichts, dabei ist Schlipsheim jetzt, wenn man mit dem PKW unterwegs ist, nicht gerade "abgelegen". Und da hat man dann auch das Henne-Ei Problem, das Angebot der 503er ist so unattraktiv dass die Busse entsprechend selten voll sind, daraus schließt man eine Unwirtschaftlichkeit die irgendwann weitere Einschränkungen, mit Sicherheit aber keine Angebotsausweitungen, bringen wird. Aus dieser Logik muss man ausbrechen, es gilt eigentlich anderswo längst als Tatsache dass beim Nahverkehr die Nachfrage dem Angebot folgt, und nicht umgekehrt. Und da muss ich einfach auch sagen: wenn gut ausgelastete Linien parallel zur Tram verkehren sehe ich darin auch kein Problem. Beispiel die 500er Linien über Neusäß, die sind in der HVZ mit Pendlern und Schülern proppevoll wie sonst nur Stadtbuslinien: wer nach der Blauen Kappe zusteigt kriegt nur noch einen Stehplatz, parallel dazu ist die 4er, die dort ebenfalls verkehrt, ebenfalls total überfüllt wenn die Schülermassen an- oder abfahren. Wo also soll der Sinn liegen die 500er Linien zu brechen wenn trotz Prallelverkehr Bus und Tram im Innenstadtbereich - nur um den geht es ja bei den Brechungen - komplett ausgelastet sind?
Da wo die Brechnung sinnvoll war, das muss man leider an die Adresse der Gersthofer sagen, war die Brechung der grünen Gersthofenbusse in Augsburg Nord. Denn für solch eine Kleinstadt war der Takt dieser Busse einfach zu dicht. Also entweder viel dünnerer Takt mit Parallelverkehr oder - wie es jetzt ist, dichter Takt aber dafür Brechung. Aus Sicht der Fahrgäste ist wohl der dünnere Takt, aber dafür durchfahren können, das geringere Übel. Und Gersthofen ist für mich ein Paradebeispiel dafür wie die Möglichkeiten der Bahn brachliegen. Vom gersthofer Bahnhof, wahrlich kein Aushängeschild, wäre man im Nu - schneller als jeder Autofahrer! - von Gersthofen im Zentrum von Augsburg. Mehr noch, der Bahnhof liegt zwar am Rande Gersthofens ist aber dafür für Hirblinger etc. noch eher zu erreichen, also eigentlich ideale Lage zur Anbindung von Gersthofen und Ortsteilen. DORT wäre eine Brechnung ideal, nicht bei Augsburg Nord in die langsame Tram sondern am gersthofer Bf in die schnelle Regionalbahn. Und idealerweise sollte der Bahnhof Hirblinger Straße wieder bedient werden, Reaktivierung ist nicht notwendig da er nie außer Betrieb gesetzt wurde bahnrechtlich (und das ist ein ganz wichtiger Punkt wenn man bedenkt welcher kaum zu bewältigende bürokratische Aufwand es ist einen neuen Haltepunkt an einer Bahnhauptstrecke einzurichten). Bahnsteige und Zugänge müssen halt neu gemacht werden, das ist aber bezüglich Baukosten keine Herkulesaufgabe. Und dann kann man langsam auch anfangen die Bahntrasse als Backbone in den städtischen ÖPNV einzubinden. Denn sehen wir es mal so, damit sparen wir uns ganz konkret Geld, denn diese Kosten trägt der Freistaat während wir in unsere Tram selbst zubuttern müssen. Das heißt nicht dass der Tramausbau damit wegfällt, dort wo er geplant ist gibt es auch gar keine Bahnstrecke. Aber als gegenseitige Ergänzung, dann hätten wir mit Bahn und Tram ein dermaßen leistungsfähiges Netz dass es uns wurscht sein kann ob man das jetzt S-Bahn nennt oder nicht, solch ein Netz sucht dann seinesgleichen bei Städten der Größe Augsburgs. Ein Grund, das muss uns nämlich auch klar sein, wieso unsere Bahnhöfe nicht die Investitionen erfahren die wir uns wünschen, ist nämlich dass wir sehr eigenständig ein gutes und modernes Tramnetz aufgebaut haben, mit tollen großen neuen Bahnen, modernisierten Haltestellen mit Barrierefreiheit und FIS, dichtem 5er Takt...tolle Sache, danach schlecken sich auch größere Städte die Finger. Aber dadurch dass die Augsburger selbst ihre eigenen Bahnhöfe im Alltagsverkehr quasi nicht nutzen sondern ganz auf die Tram setzen - ich mach es ja nicht anders - erreichen die Bahnhöfe halt auch nicht die Frequenzen die weitere Investitionen nach sich zögen. Eine Tram-Haltestelle wie die Wertachbrücke hat mit Sicherheit eine höhere Fahrgastfrequenz als der benachbarte Bahnhof Oberhausen?! Rein von der Anschauung her. |
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#132 (permalink) | |
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Gibt es einen ausreichenden Bedarf für den HP Hirblinger Straße? |
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#133 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 6084 |
Den HP gab es ja schon und er wurde nicht formell stillgelegt. Erst wurden immer weniger Halte angeboten und dann wurde die stählerne Bahnsteigüberführung wegen Baufälligkeit gesperrt und damit der HP technisch stillgelegt. Damit hat man sich wohl das Verfahren beim EBA gespart. Ob man nun einen Fugger-Express aus Ulm hier anhalten sollte? Darüber kann man streiten. Die Bedienung mit den Takverdichtern bis Gessertshausen / einer evtl. reaktivierten Staudenbahn sollte aber bzgl. der Fahrzeiten vertretbar sein. Und es gibt dann sicher Bahnhöfe im AVV-Gebiet, die täglich weniger Fahrgäste haben werden. Und es gibt in Schwaben auch Bahnstrecken, die am Tag weniger Fahrgäste haben... |
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#134 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 6084 |
Der augschburgr nervt mich...
Was wurde denn am Takt geändert? Vor der Brechung (Fahrplan ab 1.1.2006) verkehrten die grünen Busse zwischen HBF und Stifter Siedlung im Takt 15. Dieser Takt wird auch heute noch gefahren: Man muss ja Gerstofen nicht mögen, aber so einen lokapatriotischen Unfug wie "augschburgr" kann man sich auch sparen. Das Ergebnis der Brechung ist trotz steigender Bevölkerungszahlen eindeutig: Zwischen 2002 und 2009 ging die Zahl der Fahrgäste laut GVG-Geschäftsführer Berhard Schinzel um 17 Prozent zurück. |
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Zuletzt geändert von schienenfreund, am 14.02.2012 um 21:28 Uhr
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#135 (permalink) | |
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Also ich seh das so wie der augschburgr. Warum sollen denn alle "Umlandsbusse" immer mittenrein fahren? Der ÖPNV soll wirtschaftlich fahren und das ist der Parallelverkehr nunmal ganz und gar nicht. Wenn die Gersthofer dann nicht mehr nach Augsburg kommen wollen, dann wird sie sicher keiner dazu zwingen. Im übrigen würde mich interessieren, was die Münchner sagen würden, wenn die Augsburger einen Bus bis zum Marienplatz fahren lassen wollen würden. Da wär die MVG auch ganz schnell dabei beim Abblocken. So ist das nunmal, wenn man auf einer eigenen Verkehrsgesellschaft besteht und auch Straßenbahnanschlüsse nicht mitfinanzieren will. Warum soll den Augsburg für alles zahlen? |
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