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#16 (permalink) | |
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Mir scheint es ein logischer Widerspruch zu sein, wenn man einer Gruppe zugleich vorwirft, sie seien Söldner, aber nur ihrer Idee oder ihrem Begriff verpflichtet. Zweiteres scheint mir gerade ein Nachweis zu sein, es nicht mit Söldner zu tun zu haben... |
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#17 (permalink) | |
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#18 (permalink) | |
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Ich hatte mehr das Umherziehen gemeint, was bei Söldnern auch zutrifft. Kulturnomaden wäre besser. Söldner oder Nomaden ist übrigens nicht abwertend gemeint. Das nur mal am Rande. Olsen |
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#19 (permalink) | |
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Persönlich hat er sie natürlich nicht abgeschraubt, doch ohne das "grosszügige Angebot" der grauen Eminenz Held hätte diese soziale Flurbereinigung wohl nicht stattgefunden. Ich bin oft genug am Oberhauser Bahnhof, von einer gesteigerten Lebensqualität für die Anwohner keine Spur, die sozial unverträglichen Trinker sitzen jetzt eben ungemütlich und etwas abseits. Purer Aktionismus. Dass der die Stadt nichts gekostet hat, macht ihn auch nicht sinnvoller. Genau wie den Schnapsverkauf an Tankstellen zu erschweren, obwohl die Scherben in deren Dunstkreis zu 90% von Bierflaschen stammen. Ja, ich zähle inzwischen mit. |
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#20 (permalink) | |
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Folgende Regelung im Konzept war doch recht beruhigend. Alles andere wäre eine Katastrophe gewesen.
Olsen |
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#21 (permalink) | |
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Augsburger Domviertel: Stadt prüft "Grandhotel"
Damit im Domviertel Künstler und Asylbewerber gemeinsam leben können, haben die Initiatoren einen Bauantrag gestellt |
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#22 (permalink) | |
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Wunderbar, die Bürokratie leistet den Vorurteilen paranoider Bürger Schützenhilfe. Könnte sich Augsburg mal ausnahmsweise nicht zum Obst machen? |
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#23 (permalink) | |
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Das Projekt genießt jetzt schon bundesweite Aufmerksamkeit. Wenn das so nicht genehmigt wird, ja dann, gute Nacht Augsburg! So viel Begeisterung und Aufbruchstimmung habe ich in Augsburg seit der Eröffnung der Mühle nicht mehr erlebt. Es wurde schon unheimlich viel unbezahlte Arbeit da reingesteckt von ganz vielen engagierten Leuten. Vor etlichen Wochen war das Haus schon zur Hälfte bezugsfertig - auch dank der guten Bausubstanz. Der Bau ist zwar von außen häßlich, aber innen entwickelt er jetzt schon seinen ganz besonderen Charme. Vor allem die Aussicht von den oberen Stockwerken über die Altstadt ist grandios. Wenn das Mischkonzept jetzt nicht umgesetzt werden kann, haben wenigstens die Flüchtlinge was davon. |
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#24 (permalink) | |
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Modell mit bundesweitem Vorbildcharakter !
Seit Jahrzehnten werden in der Bundesrepublik von Bundesland zu Bundesland unterschiedlichste Unterbringungsformen für Migranten erprobt.Immer wieder stoßen diese an ihre Grenzen.Das nun gerade in so einem verschlafenen Nest wie Augsburg so viel Mut aufgebracht wird etwas ganz neues zu erproben scheint schon fast unwirklich.Eine Unterkunft für Migranten überwiegend Frauen mit Kindern und unbegleiteten Jugendlichen ( Jugendliche die allein eingereist sind ), in denen diese herzlich willkommen sind und durch ein kosmopolitisches Verständnis der Aktivisten auch entsprechend unterstützt und gefördert werden ,ist einzigartig.Dazu ein Restaurant mit authentischer Weltküche als kulinarische und menschliche Begegnungsstätte ist grandios.Ich freue mich auf die Eröffnung und bin mir sicher das es keine unüberwindbare Bauliche oder Nachbarschaftliche Hindernisse geben wird.Die Gelegenheit durch Bürger Engagement eine wirkliche " Soziale Skulptur " zu schaffen ist einfach zu wichtig. |
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#25 (permalink) | |
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Wer mal ins "Grand Hotel" reinschnuppern möchte, kann das z.B. heute Abend tun. Es gibt ein kleines Konzert mit "Bob & Lisa" aus Kalifornien. Einlass 19 Uhr - Beginn 21 Uhr. Hier ist auch der bisherige Verlauf und das Konzept des Projektes geschildert: http://grandhotelaugsburg.wordpress.com/ Der Zündfunk war im Januar da. Hier ist ein Mitschnitt. der Interviews mit einigen Akteuren. An diesem Tag gab es auch eine Führung durchs Haus mit ca. 40 Teilnehmern. Die waren begeistert. |
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Zuletzt geändert von augustus, am 15.04.2012 um 13:39 Uhr
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#26 (permalink) | |
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Das Projekt genießt jetzt schon bundesweite Aufmerksamkeit. Wenn das so nicht genehmigt wird, ja dann, gute Nacht Augsburg! Bundesweiter Vorbildcharakter? Das Ganze erinnert an Lotter und Radlbauer. Erst mal schwarz bauen, dann Bauantrag einreichen und über die Medien Druck auf die Verwaltung ausüben. Eigentlich ist das Vorgehen noch frecher, weil es anders als am Fabrikschloss einen Bebauungsplan gibt, der die angestrebte Nutzung als Beherbergungsbetrieb eindeutig ausschließt. Da ist allein schon der Name "Grandhotel" eine Provokation. |
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#27 (permalink) | |
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Offensichtlich wissen Sie nicht viel über den Hintergrund und wie das Projekt entstanden ist. Auch der Name "Grandhotel" hat durchaus seine Bedeutung. Aber das können Leute wie Sie ja nicht wissen, wenn Sie hier nur pöbeln wollen. |
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#28 (permalink) | |
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Offensichtlich wissen Sie nicht viel über den Hintergrund und wie das Projekt entstanden ist. Sie haben doch beschrieben wie es entstanden ist: Zuerst wurde "unheimlich viel unbezahlte Arbeit da reingesteckt", danach kam die Drohung "Wenn das so nicht genehmigt wird, ja dann, gute Nacht Augsburg!" Warum haben Sie das "unbezahlte" eigentlich geschwärzt? Schwarzarbeit? Waren die Leute wenigstens versichert? Nichts gegen schöne Projekte an sich, aber warum müssen die sich unbedingt in dunkelgrauen Zonen bewegen? Damit wird doch signalisiert, dass jeder, der sich brav an Bau- oder Gastronomievorschriften hält, blöd ist und man sich mit dem Label "Künstler" und "Skulptur" alles erlauben darf. Gilt in der kulinarischen Begegnungsstätte mit Weltküche eigentlich das Rauchverbot oder darf sich da ganz authentisch am schwarzen Afghanen delektiert werden? |
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#29 (permalink) | |
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Haben Sie noch nie was von bürgerschaftlichem, ehrenamtlichem Engagement gehört? Alles Schwarzarbeit? Wenn Eltern die Klassenzimmer streichen ist das auch Schwarzarbeit? Die Diakonie ist Besitzer des Hauses. Solange die baurechtlichen Vorschriften beachtet werden, kann der Besitzer renovieren wie er will. Hier geht es um eine Nutzungsänderung, weil in dem Viertel bisher kein "Beherbungsgewerbe" erlaubt war. Ihre Unterstellungen im letzten Satz sprechen für sich. |
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#30 (permalink) | |
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Schwarzbau, Schwarzarbeit, schwarzer Afghane... was soll die Hausbesetzer-Polemik? Mir mutet das Grandhotel auch etwas alternativ-naiv an, aber das ist nun mal die Natur neuer Konzepte. Ich weiss schon, in greater Augsburg hätte die Diakonie die Immobilie an eine Hotelkette verscherbeln müssen, die problemlos eine Nutzungsänderung bekommen hätte, sie verspricht ja auch Steuern (ganze 7% MwSt dank FDP) und Arbeitsplätze (die meisten jenseits jeglicher Tarife). Am besten noch Wirtschaftsförderung nachschmeissen und bei der Sanierung nicht auf die Bevorzugung lokaler Firmen bestehen. Und wenn die Nicht-Eigentümer unter den Anwohnern dann merken, dass der kommerzielle Nachbar den Mietspiegel anhebt, ist es schon zu spät, die Gentrifizierung rollt bis zum Kollaps des Viertels. Aber soweit denkt der gemeine Augsbürger ja nicht, lieber wirft man Projekten mit nachhaltigem, sozialen Mehrwert Knüppel zwischen die Beine. Kein Wunder, dass bürgerliches Engagement Mangelware ist, die Menschen mit Herz und Verstand sind einfach frustriert. Schnödes Leben hier! |
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