Sonntag, 19. Mai 2013

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Augsburger Rathaus: Gedenktafel erinnert an das Schicksal von 120 Juden
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09.04.2012 19:54 Uhr
offenundehrlich
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Zitat von Waldmann
 

 

Was in jedem Kuhdorf steht ist ein selten schlichtes nicht zu uebersenendes Denkmal fuer deutsche Soldaten.

So lange es in Deutschland auch nur ein einziges Dorf gibt in dem kein groesseres Denkmal fuer die Opfer der Ideologie fuer die diese Menschen umgekommen sind steht ist es eines zu wenig.

Man kann ja durchaus geteilter Meinung zu diesen Gedenktafeln sein und jede Ansicht mag in sich sicherlich auch begründet zu sein. Aber ich finde es unerhört, dass man sofort in eine bestimmt Ecke gestellt wird, wenn man in dieser Sache anderer Meinung ist.

Ich bin eben der Meinung, dass es genug dieser Gendenktafeln ist, Sie denken anders darüber. Ist ja o.k. Ich unterstelle ihnen aber auch nichts deswegen, keine bestimmt politische Richtung, keine bestimmte Glaubensauffassung oder sonst was.

Genau diese Andeutungen, die wieder mal ein Politiker, der lediglich lokal bekannt ist, von sich gibt, regen mich auf. Das ist eine Frechheit und ich mag solche Schreihälse nicht.

09.04.2012 19:59 Uhr
Maxi
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Zitat von RaimundKamm
Wenigstens die Namen sollen noch bleiben!!

Ich denke eher, dass mit diesen Gedenktafeln die Politiker ihr schlechtes Gewissen beruhigen, weil sie es zulassen, dass deutsche Unternehmer immer noch am Krieg kräftig verdienen.

Oder sind diese Meldungen falsch?

________
 

09.04.2012 20:00 Uhr
Gast_2139481608
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Zitat von Kallewirsch
 

 

Oh weh. Nein!

Dass Ihnen das weh tut glaub ich auf Anhieb.

Ich komme aus einem Dorf mit KZ-Aussenlager und auch sonst nicht ganz unwichtig fuer dei Nazis.Hier wurde auch bis zuletzt, wohlgemerkt im Landkreis Augsburg verteidigt, auf die Panzer der Amis geschossen (mit entsprechener Antwort) und wer nicht mitmachte aufgeknuepft.

Glauben Sie all der Opfer waere schon einmal gedacht worden?  Solange das so ist, und das ist beileibe keine Ausnahme, gibt es noch vie aufzuarbeiten.

 

________

09.04.2012 20:01 Uhr
RaimundKamm
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Die scheinheiligen Phrasen wiederholen sich

 

Es wiederholt sich: Wenn der Opfer der Nazizeit gedacht wird, tauchen Neuangemeldete auf und stellen mit Kostenargumenten (!!) den Sinn des Gedenkens scheinheilig in Frage. Beispiel Burgau, Beispiel Reichsbahn:

http://www.augsburger-allgemeine.de/community/forum/bayern-und-region/13700116-Burgau-Ein-Gedenkstein-gegen-das-Vergessen-id13700116.html 

http://www.augsburger-allgemeine.de/community/forum/bayern-und-region/13700116-Burgau-Ein-Gedenkstein-gegen-das-Vergessen-id13700116.html?pagingShowPage=4 

http://www.augsburger-allgemeine.de/community/forum/deutschland,-europa-und-die-welt/18867461-Die-Reichsbahn-und-die-Judenvernichtung-Zuege-die-den-Tod-brachten-id18867461.html

 Raimund Kamm

09.04.2012 20:03 Uhr
Gast_1444600011
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Beiträge: 2768

 

Zitat von Kallewirsch
 

Nein? Man(n) darf nicht fragen? Oh weh.

Sie sollten ganz einfach die komplette Frage - auf die ich antowrtete - lesen. Dann würde sich Ihr zweifelhafter Kommentar definitiv erübrigen!

PS: Fragen darf, soll, muss man immer. Denn nur so rückt man der Wahrheit ein Stückchen näher

09.04.2012 20:07 Uhr
Anticlark
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Zitat von Waldmann
 

Was in jedem Kuhdorf steht ist ein selten schlichtes nicht zu uebersenendes Denkmal fuer deutsche Soldaten.

 

Und was genau soll damit nicht in Ordnung sein ?

Darf an den sinnlosen Tod von Mitgliedern dieses Kuhdorfes, die aus der Mitte der Dorfgemeinschaft gerissen wurden und Lücken hinterliessen nicht erinnert werden ?

Wird deren Tod mit einem solchen Denkmal glorifiziert oder dient es vielmehr als Erinnerung und  Mahnung an künftige Generationen, welches Leid Krieg unter den Menschen anrichtet ?

Im übrigen sind auch die meisten deutschen Gefallenen Opfer dieser verbrecherischen Ideologie geworden. Nicht jeder Soldat war Nazi, nicht jeder ist mit Hurra zerfetzt worden. Und nicht zuletzt: lernen Sie endlich mal die neuen Gefahren erkennen, die von einer  menschenverachtenden Ideologie ausgeht und schleichend verbreitet wird.

Merkwürdige Ansichten haben sie manchmal, Herr Gerbert Waldmann.

________
In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht. Kurt Tucholsky (1890-1935), dt. Schriftsteller

Zuletzt geändert von Anticlark, am 09.04.2012 um 20:14 Uhr
09.04.2012 20:08 Uhr
offenundehrlich
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Typisch Politiker.

Keine Antwort geben, den Fragen und Vorhaltungen ausweichen und verzweifelt versuchen abzulenken und viel bla, bla.

 

Daher ist das Ansehen der Politik ja so unwahrscheinlich groß Blushing.

 

 

Zitat von RaimundKamm
Die scheinheiligen Phrasen wiederholen sich

 

Es wiederholt sich: Wenn der Opfer der Nazizeit gedacht wird, tauchen Neuangemeldete auf und stellen mit Kostenargumenten (!!) den Sinn des Gedenkens scheinheilig in Frage. Beispiel Burgau, Beispiel Reichsbahn:

09.04.2012 20:10 Uhr
Gast_963760819
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Beiträge: 8106

 

Zitat von wolf13
 

 

Sie sollten ganz einfach die komplette Frage - auf die ich antowrtete - lesen. Dann würde sich Ihr zweifelhafter Kommentar definitiv erübrigen!

PS: Fragen darf, soll, muss man immer. Denn nur so rückt man der Wahrheit ein Stückchen näher

Na also, geht doch. Breites Grinsen

 

Zitat von Waldmann
 

 

Dass Ihnen das weh tut glaub ich auf Anhieb.

Ich komme aus einem Dorf mit KZ-Aussenlager und auch sonst nicht ganz unwichtig fuer dei Nazis.Hier wurde auch bis zuletzt, wohlgemerkt im Landkreis Augsburg verteidigt, auf die Panzer der Amis geschossen (mit entsprechener Antwort) und wer nicht mitmachte aufgeknuepft.

Glauben Sie all der Opfer waere schon einmal gedacht worden?  Solange das so ist, und das ist beileibe keine Ausnahme, gibt es noch vie aufzuarbeiten.

 

Aufzuarbeiten gibt es HEUTE viel. Lassen Sie die Vergangenheit Verganhenheit sein, wenn Sie verstehen, was ich meine. Wohl eher nein?

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09.04.2012 20:10 Uhr
RaimundKamm
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Zitat von Maxi 

Ich denke eher, dass mit diesen Gedenktafeln die Politiker ihr schlechtes Gewissen beruhigen, weil sie es zulassen, dass deutsche Unternehmer immer noch am Krieg kräftig verdienen.

Oder sind diese Meldungen falsch? 

 

Liebe Maxi, dem stimme ich wahrlich nicht zu. Ich fand es beeindruckend, wie vor zwei Wochen in Fischach (Stauden), wo über 100 Mitbürgerinnen und Mitbürger im Jahr 1942 abgeführt und ermordet wurden, viele Bürger dieser Schreckenstat gedacht haben. Diese Veranstaltung wurde nicht von Rheimmetall, EADS oder Diehl usw. organisiert. Es ist gut, dass in unserer Gesellschaft dieser Verbrechen gedacht wird. Und die Opfer nicht namenlos sind. Ich vermute, dass die bei solchen Gedenkveranstaltungen Anwesenden eher gegen Rüstungsexporte an Diktaturen sind.

Gegen Rüstungsexporte zum Beispiel an Saudi Arabien, wo Menschenrechte von Frauen, Christen, Ausländern und Demokraten mit Füßen getreten werden, müssen wir uns stemmen. Tu es! Hier im Forum haben leider wenige dagegen protestiert. http://www.augsburger-allgemeine.de/community/forum/deutschland,-europa-und-die-welt/15736816-Spiegel-Deutscher-Panzer-Export-nach-Saudi-Arabien-id15736816.html

Raimund Kamm

Zuletzt geändert von RaimundKamm, am 09.04.2012 um 20:18 Uhr
09.04.2012 20:14 Uhr
Gast_2139481608
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Zitat von Anticlark
 

 

Und was genau soll damit nicht in Ordnung sein ?

Darf an den sinnlosen Tod von Mitgliedern dieses Kuhdorfes, die aus der Mitte der Dorfgemeinschaft gerissen wurden und Lücken hinterliessen nicht erinnert werden ?

Wird deren Tod mit einem solchen Denkmal glorifiziert oder dient es vielmehr als Erinnerung und  Mahnung an künftige Generationen, welches Leid Krieg unter den Menschen anrichtet ?

Merkwürdige Ansichten haben sie manchmal, Herr Gerbert Waldmann.

Ich habe rein ar nichts davon geschrieben, dass an einem Denkmal fuer deutsche umgekommene Soldaten etwas falsch waere.

Was aber definitiv falsch ist, wenn man zwar dieser Opfer die wie freiwillig sei dahingestellt fuer die Nazis gestorben sind gedenkt

dagegen sich darueber beklagt, dass der Opfer der Nazis noch immer nicht in gleicher angemessener Weise ueberall gedacht wird.

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09.04.2012 20:18 Uhr
Gast_2139481608
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Beiträge: 976

 

Zitat von Kallewirsch
 

 


Aufzuarbeiten gibt es HEUTE viel. Lassen Sie die Vergangenheit Verganhenheit sein, wenn Sie verstehen, was ich meine. Wohl eher nein?

In der Tat verstehe ich es nicht ersten und zweiten Satz logisch zusammenzubringen.

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09.04.2012 20:30 Uhr
Gast_1383663535
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..naja,von den zum Bundestag mit dem Fahrrad fahrenden Grünen ist nicht viel übrig geblieben,unter Rot/Grüner Regierung ist gar nichts bekannt geworden,dass die Waffenexporte ausgesetzt wurden.

Aber auch Koalitionspartner wurde ja noch nie viel Rücksicht genommen,vielleicht waren die Proteste der Grünen gegen die Waffenexporte ja auch zu leise....



Im übrigen..wir haben (noch) für jeden erdenklichen Mist Geld..selbst so sinnloses wie Kinderbetreuung zu Hause..ja,wir sollten,solange wir es uns noch leisten können..an JEDES sinnlose Opfer gedenken...die Juden,Sinti,Roma,die zahlreichen Toten minderwertigen Lebens die in Lkws vergast wurden ebenso wie die Deserteure,denen man gerne nachsagt,sie wären Feiglinge gewesen und sie hätten die eigene Truppe verraten in einem Krieg,in dem ein Menschenleben nicht den Dreck unterm Fingernagel wert war.

An diese Toten zu denken,Deutsche wie Nichtdeutsche ist keine Schande sondern ein Zeichen, ihrem Tod zu gedenken.

 

Zitat von  Kallewirsch
  

 

Oh weh.  Nein!

 

 

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09.04.2012 20:32 Uhr
Gast_1383663535
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@Kallewirsch

sorry,das Zitat hat sich hier mit eingeschliche,war keine Absicht. Zwinkernd

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09.04.2012 23:23 Uhr
Maxi
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Zitat von RaimundKamm

Gegen Rüstungsexporte zum Beispiel an Saudi Arabien, wo Menschenrechte von Frauen, Christen, Ausländern und Demokraten mit Füßen getreten werden, müssen wir uns stemmen. Tu es! Hier im Forum haben leider wenige dagegen protestiert. http://www.augsburger-allgemeine.de/community/forum/deutschland,-europa-und-die-welt/15736816-Spiegel-Deutscher-Panzer-Export-nach-Saudi-Arabien-id15736816.html

Raimund Kamm

 

Was wollen wir kleine Würstchen schon dagegen unternehmen. Diese Geschäfte werden im Netzwerk der oberen 10 000 auf Promievents ausgehandelt. Durch Wulff gab es einen kleinen Einblick, was alles durch Beziehungen möglich ist.

Haben Sie einen Vorschlag, wie man die Waffenexporte verhindern kann? Es geht nur um Macht und Geld.

Man kann auch kein Erdbeben verhindern.

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10.04.2012 11:38 Uhr
RaimundKamm
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Zitat von Maxi   

Was wollen wir kleine Würstchen schon dagegen unternehmen. Diese Geschäfte werden im Netzwerk der oberen 10 000 auf Promievents ausgehandelt. Durch Wulff gab es einen kleinen Einblick, was alles durch Beziehungen möglich ist.

Haben Sie einen Vorschlag, wie man die Waffenexporte verhindern kann? Es geht nur um Macht und Geld.

Man kann auch kein Erdbeben verhindern.

 

Die Bundesregierung wird Waffenexporte nach Indien, Israel, Saudi-Arabien usw. nur genehmigen, so lange den "kleinen Würstchen" in unserem Land dies recht oder egal ist. Gerade hier im Diskussionsforum der AZ zeigt sich, dass leider zu wenige gegen solche Waffenlieferungen protestieren und dass die unmoralischen Stimmen  a la "wenn wir nicht liefern, liefern andere" immer wieder die Lufthoheit zu erringen drohen.

In unserer Demokratie können Millionen mitreden. Jede/r von uns ist natürlich nur eine/r von diesen Millionen. Aber mit der Organisation und Bündelung dieser vielen Einzelstimmen können wir die Politik beeinflussen. Ohne uns hätte es zum Beispiel keine Rücknahme der Beschlüsse zur Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke gegeben. Da hat auch unsere Bürgerinitiative mit über 900 Mitgliedern einen hilfreichen Beitrag geleistet.

Raimund Kamm

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