Dienstag, 18. Juni 2013

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Augsburger zu dick für den Krankenwagen
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13.06.2008 08:22 Uhr
mango
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Jeder Bürger dieses Landes hat doch wohl das Recht, daß ihm im Notfall geholfen wird. Egal ob Sportler, Nichtsportler, dick oder dünn. Für dieses Sozialsystem arbeiten und bezahlen wir alle gemeinsam. Einzelne auszuschließen, aus welchem Grund auch immer, kann ich nicht akzeptieren. Wer Soldaten im Auslandseinsatz bezahlen kann, der muß auch solche Leistungen erbringen können.

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Nur gegen den Strom geht`s zur Quelle!

13.06.2008 10:08 Uhr
Handyman
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Beiträge: 1908
Mich stört die Überschrift
Warum sind ausgerechnet die "AUGSBURGER" zu dick??? Das hat doch nichts mit uns Augsburgern zu tun sondern betrifft alle Bürger. Die Überschrift könnte ja fast aus der BLÖD Zeitung stammen:yes:

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Keine Angst vor der Furcht

13.06.2008 11:16 Uhr
nichtfranz
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Aua
Zitat von ral01
Ich frage mich, warum die Feuerwehr Augsburg, die gar nicht Bestandteil des Rettungsdienstes ist hier ein Fahrzeug beschafft, daß als Spezialfahrzeug zur Rettung Schwergewichtiger Patienten geeignet ist.
Das Fahrzeug wurde nicht extra angeschafft, es war vorhanden und wurde dafür angepasst.
Zitat von ral01
Aus welchem Etat der Steuerzahler wird dieses Geld entnommen?
Aus ihrem Geldbeutel, einzig und allein mit dem Zweck, sie zu ärgern. ;) :lol: Die Arbeiten fanden in der Werkstatt der Feuerwehr statt, das Auto war schon da und wird sowieso unterhalten. Worüber sie sich aufregen könnten, wären die Materialkosten für den Umbau, aber ich denke, die sind gering.
Zitat von ral01
Wie bereits berichtet, plant der BRK-KV Augsburg-Stadt zum Ende dieses Jahres ebenfalls die Beschaffung eines solchen Spezialfahrzeuges.
Ja, wunderbar, und ist das "Ende dieses Jahres" nicht ihr selbst gelieferter Beweis dafür, dass die Feuerwehr hier schon vor Jahren im Dienste der Bürger gehandelt hat, weil es bis heute kein anderes geeignetes Fahrzeug in der Region gibt? Ihren ersten Satz oben interpretiere ich persönlich so, dass die Feuerwehr das hätte lassen sollen, das Patientenwohl ist egal, Hauptsache, Bayerns Rettungsplatzhirsch kann seine Dominanz und Macht behalten? :no:
Zitat von ral01
Warum wird nicht flächendeckend in Bayern vom Rettungsdienst Bayern, der dafür zuständig ist, in den jeweiligen Ballungsräumen ein solches Fahrzeug beschafft?
Weil es sich wahrscheinlich einfach nicht rechnen würde. Genau deshalb verwendet doch auch die Feuerwehr ein Auto, das auch anderen Aufgaben dient.
Zitat von ral01
Die Feuerwehr ist kein Leistungserbringer im Rettungsdienst. Die Rettungswagen (der Feuerwehr), die in Augsburg vorgehalten werden dürfen nur -für die Versorgung und den Transport eigener Kräfte -und zur Erstversorgung zwecks überbrückung eines "therapiefreien Intervalles" eingesetzt werden. Ein Transport von Patienten außerhalb der Feuerwehr darf nur durchgeführt werden, wenn kein Rettungsmittel des öffentlichen Rettungsdienstes (BRK, JUH, MHD, Bäuerle, MKT) zur Verfügung steht.
Diese Debatte ist ermüdend. Erstens stellt das, was sie da schreiben, zurzeit meines Wissens keiner in Frage. Und zweitens kann nach dem Rettungsdienstgesetz der Zweckverband/die Kommune den Rettungsdienst auch selbst durchführen, und dann ist man ganz schnell wieder bei der Feuerwehr.
Zitat von ral01
Einsätze zur Menschenrettung dürfen durch die Feuerwehr nicht abgerechnet werden. Somit bleiben die Kosten für den Unterhalt und Betrieb im Haushalt der Feuerwehr und somit der Stadt Augsburg hängen.
Hier müsste eben eine Einigung mit den Krankenkassen erzielt werden. Soweit ich weiß, können die Münchner ihre Transporte mit den ebenfalls nicht öffentlich-rechtlichen Rettungswagen ja auch abrechnen. Den Hilforganisationen geht das glaube ich bei ihren organisationseigenen Fahrzeugen (z.B. Hintergrund-RTWs) außerhalb des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes nicht anders. Für die Krankenkassen wäre das eigentlich ideal, denn sie müssten für diese Einsatzreserve nur die einzelnen Transporte bezahlen, aber nicht Fahrzeugkauf, Unterhalt und Personal.
Zitat von ral01
Bei Bereitstellung des Rettungsmittels durch den Rettungsdienst, werden normal die Benutzungsentgelte erhoben und über die Krankenkassen abgerechnet. Somit finanziert sich das Fahrzeug aus den Gesundheitskosten.
Erst einmal müssten die Krankenkassen diese Fahrzeuge beschaffen, wa sich für unrealistisch halte. Dann bräuchte man ein Konzept, wie das Fahrzeug besetzt wird. Angenommen, es stünde in Augsburg, dann könnten sie bei einem Einsatz natürlich einen RTW des BRK Augsburg-Stadt außer Dienst nehmen und das Personal auf den "Schwer-RTW" setzen. Blöd nur, wenn der Einsatzort irgendwo weit in der Region ist , dann fehlt ihnen über Stunden ein regulärer Rettungswagen im Stadtgebiet. Oder fährt eine Hilfskraft das Fahrzeug zum Einsatzort, wo der örtliche Rettungsdienst übernimmt? :blink: Warum stellen sie die Kostenfrage eigentlich nicht für das Auto, das das BRK jetzt kaufen will? :yes:

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Was kann meine Stadt? Bäume fällen und betonieren.

13.06.2008 13:15 Uhr
OldMike
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Zitat von xyz
Es kann doch wohl nicht sein, dass Schwergewichtige von der Feuerwehr transportiert werden müssen. Das zeigt mal wieder, dass das Rote Kreuz nicht in der Lage ist seine Aufgabe zu erfüllen. Es kann doch nicht sein, dass das Rote Kreuz an den normalen Patienten verdient während die Feuerwehr Spezialtransporter vorhält. Dies zeigt eindeutig, dass der gesamt Rettungsdienst an die Feuerwehr abgegeben werden sollte.
Erstens werden hier mehr oder weniger für beide Institutionen Gelder der Allgemeinheit aufgebracht. BRK und andere Rettungsdienste werden über die Kostenträger finanziert, die auch von der Allgemeinheit über Krankenkassenbeiträge umgelegt werden, die Feuerwehr direkt über Steuereinnahmen, der Unterschied ist von daher nicht groß. Man muß aber auch sehen, dass bei jedem Brandeinsatz der Feuerwehr Fahrzeuge des Rettungsdienstes mit ausrücken, die diese Einsätze auch nur verrechnen können, wenn wirklich ein Patient behandelt oder transportiert werden muss. In der Regel sind dies aber nichtverrechnungsfähige Einsätze, die vom Stundenaufkommen leicht den sporadischen Einsatz eines Spezialtransporters aufwiegen. Übrigens werden vom BRK auch viele Hilfeleistungen erbracht, die nicht verrechnet werden. (So z.B. bei gestürzten und hilflosen Personen, meist ältere Leute, die vom Rettungsdienstpersonal aus misslicher Lage befreit werden und ansonsten nicht behandlungsbedürftig sind).

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Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen. (Helmut Qualtinger)

13.06.2008 23:24 Uhr
fox
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Zitat von nichtfranz
Es gibt doch zwei davon in Hamburg.
nö, wäre mir jetzt ganz neu.

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"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind." Albert Einstein

13.06.2008 23:28 Uhr
nichtfranz
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Beiträge: 4913

Zitat von fox
nö, wäre mir jetzt ganz neu.
HH-2894 und HH-2895 http://galerie.bos-fahrzeuge.info/categories.php?cat_id=97

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Was kann meine Stadt? Bäume fällen und betonieren.

14.06.2008 01:48 Uhr
fox
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.....man lernt halt nie aus;) Ich schau mal, ob ich erfahre, was es damit auf sich hat.

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"Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind." Albert Einstein

14.06.2008 16:34 Uhr
elo3008
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Beiträge: 342

Das Problem sind nicht nur dicke Patienten, sondern auch extrem große Personen. Auch hier kann es unter Umständen notwendig sein, ein extra Fahrzeug vorzuhalten. Aber trotzdem: Egal, ob man dick oder groß ist. Es geht um Menschenleben! Und jeder hat das Recht auf eine angemessene Behandlung. Warum jemand dick ist, spielt dabei keine Rolle. Aber die Probleme gehen weiter. In den Krankenhäusern gibt es teilweise noch Betten, die eine Höchstlast von 120 kg haben. Einige Krankenhäuser habe Normalbetten bis 160 kg und halten Schwerlastbetten bis 350kg vor. Übrigens: Jeder weiss sicherlich: Raucher könnten mit dem Rauchen aufhören, Trinker mit dem trinken, aber dicke Menschen mit dem Essen? Wobei Übergewicht nicht nur vom Essen kommt (im Fernsehen sieht man natürlich nur die Fälle). Oft liegen noch andere Dinge im argen, die aber meist von niemand so schnell erkannt werden.
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