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#1 (permalink) | |
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Bistum Augsburg: Ein Bischof im Elfenbeinturm
Der Ton im Bistum Augsburg ist autoritärer geworden. Bischof Zdarsa verzichtet auf die meisten Beratergremien. |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 03.02.2012 um 10:33 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Leute! Helft dem Bischof! Tretet aus der Kirche aus!
... denn je weniger Katholiken es gibt, um so weniger Pfarreien braucht der Bischof. Wenn ihr es richtig macht, reicht am Ende die Dompfarrei. |
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#3 (permalink) | |
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Volle Zustimmung. Dann kann sich Herr Zdarsa wieder wie in Ostdeutschland fühlen....mit ein paar Getreuen, und ist nicht mehr überfordert. |
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#4 (permalink) | |
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Als ob sich der Bischof nicht in Übereinstimmung mit dem Papst befände, und der kommt bekanntlich aus ... |
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#5 (permalink) | |
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Planetenkollision
Wenn etwas dran sein sollte, dass Männer und Frauen von verschiedenen Planeten kommen, dann gilt das erst Recht für die katholische Kirche und Demokratie/Bürgerbeteiligung... Die Grundstruktur der katholischen Kirche ist nach wie vor von ganz oben bis ganz weit unten ein Feudalsystem. Nicht falsch verstehen: Nur weil Feudalsysteme im Bereich der Staatsorganisation etwas außer Mode gekommen sind, muss das aus meiner Sicht nicht zwingend auch für eine Kirchenorganisation gelten. Viele Unternehmen weisen zB auch heute eine glasklare Feudalordnung auf, und das muss ganz und gar nicht das Schlechteste sein. Problematisch wird es, wenn man einem Feudalsystem einen bürgernahen, bürgerbeteiligenden [...] Anstrich geben will. Das verursacht zwangsweise innere Brüche und es erfordert Rituale, es verlangt, dass der Anschein konsequent (wenn auch an aller Realität vorbei) gewahrt wird. Zdarsa hat ganz klar die Macht in der Hand und damit auch die Verantwortung an der Backe. Dennoch soll er aus PR-Gründen so tun, als wäre das Ganze ein demokratie-ähnlicher Prozess. Wenn Zdarsa nun diesen scheinwahrenden Ritualen etwas zu wenig Beachtung geschenkt haben sollte, kann man sich darüber aufregen. Möglicherweise richtet man seine Aufregung aber auf das falsche Ziel. Vielleicht sollte man sich weniger Geanken über die (Nicht-) Achtung von Ritualen machen und mehr über die Machtfrage? |
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#6 (permalink) | |
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Katholiken aller Bistümer vereinigt euch
Das Beispiel Müller aus Regensburg macht also Schule.
Ich kann nur empfehlen: Aufruf zum Ungehorsam www.pfarrer-initiative.at. Die Priester und Dekane des Bistums Augsburg sollten sich diesem Aufruf anschließen. In der Diözese Linz haben es 30 von 35 Dekanen geschafft, sich zu solidarisieren und verhindert das ein erzkonservativer Kandidat Weihbischof wurde. Mit geschwisterlichen Grüßen aus dem Bistum Regensburg |
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#7 (permalink) | |
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Nur e i n Bischof im Turm?
Haarscharf treffende Analyse von spacevulture! Die "Demokratur" der medienwirksam präsentierten Wunschmeinung beherrscht mittlerweile dieses Land. Der Gott der Christen ist sicher nicht demokratisch gesinnt, so wenig wie ein Vater, der sich in aller Regel nicht von seinen Kindern sagen lassen muss, was richtig und falsch ist. Er braucht auch ganz bestimmt keine Berater, schon gar nicht welche mit Theologiestudium. Trotzdem haben seine Ratschläge, z. B. zu einem „normalen“ und gesunden Leben in Ehe und Familie Sinn und Verstand, insbesondere auch wenn es um Verantwortung in Kirchenämtern geht. In 1. Tim 3, 1-5 heißt es z. B.: "Zuverlässig ist das Wort: Wenn einer nach dem Bischofsamt strebt, begehrt er ein herrliches Amt. Es ist notwendig, dass der Bischof unbescholten, der Mann nur einer Frau, nüchtern, besonnen, ehrbar, gastfreundlich und zum Lehren befähigt ist, dass er nicht dem Trunk ergeben und nicht gewalttätig ist, sondern freundlich, friedliebend und frei von Geldgier, dass er dem eigenen Haus gut vorsteht und seine Kinder in Gehorsam und aller Ehrbarkeit hält - denn wenn einer seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Kirche Gottes Sorge tragen?" Wer an die Stelle des guten Wortes Gottes das eigene setzt, von dem zieht er sich zurück, wie er es auch immer wieder bei seinem "ersten Volk" demonstriert hat. Insofern ist es doch nicht verwunderlich, was in dieser Kirche seit Jahrhunderten zu beobachten ist. Es ist wie zu Christi Zeiten, als dieser den umstehenden "Superfrommen" ihre wahre Natur aufzeigte: „Ihr Heuchler! Treffend hat der Prophet Jesaja über euch geweissagt: >Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, sein Herz jedoch ist fern von mir. Vergebens verehrt es mich, indem es Menschensatzungen als meinen Willen ausgibt.<“ (Jes 29, 13; Mt 15, 9) |
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#8 (permalink) | |
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Wobei ich der Glaubens-"Demokratur" jederzeit den Vorzug gebe vor dem Feudalsystem katholische Kirche. Gott - sollte es einen geben - braucht ganz gewiss kein Bodenpersonal, dass sich unautorisiert als seine Stellvertreterbehörde aufspielt und den Menschen Ge- und Verbote auferlegt, die keine Stütze im "Wort Gottes" haben, nicht mal in dem, das man sich selbst zurecht gezimmert hat. (Wo sind denn zB die verheirateten Bischöfe?) Kein Mensch sollte so tun, als hätte er einen heißen Draht zu Gott. Ich fürchte, das katholische Bodenpersonal Gottes sollte hoffen, dass es keinen Gott nach ihrer Vorstellung gibt. Denn wenn es den gibt, landen ziehlich viele Berufskatholiken in der Hölle. Ich vermute zB, Gott liebt Schwule und verachtet Intoleranz, Engstirnigkeit und falsche Propheten. |
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Zuletzt geändert von spacevulture, am 06.02.2012 um 11:14 Uhr
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#9 (permalink) | |
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Sehr richtig!!! |
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