Samstag, 25. Mai 2013

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Die Augsburger CSU: Politischer Selbstmord auf Raten
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15.09.2011 20:38 Uhr
leopold
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Zitat von montebaldo

Könnten Sie das irgendwie etwas näher belegen?

Von meinen letzten 50 Leserbriefen wurde nur einer gedruckt. Der Rest war wohl nicht genug Mainstream. Breites Grinsen

15.09.2011 22:49 Uhr
Gast_46
gelöscht
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Und Du glaubst, .....

Zitat von montebaldo

Könnten Sie das irgendwie etwas näher belegen? Die Auskunft, die mir bekannt ist, kommt schon von ziemlich hoher Stelle. Aber vllt. kann ja auch jemand von der Administration da mal zur Aufklärung beitragen.

das dann? Verwirrt

16.09.2011 07:13 Uhr
ronnie_buga
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Persönliche Eitelkeiten, purer Egoismus, nur eigene Interessen. Bitte macht so weiter, dann seid Ihr bald weg! laut lachend

16.09.2011 07:13 Uhr
Redaktion
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Die Augsburger CSU zerfleischt sich weiter
Die Schlammschlacht in der Augsburger CSU geht weiter: Am Donnerstag folgten neue persönliche Angriffe.. Pro Augsburg betrachtet das Zerwürfnis beim Koalitionspartner mit großer Sorge.
Die Augsburger CSU zerfleischt sich weiter

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

16.09.2011 07:34 Uhr
Manu Chao
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Bernd Kränzle

Die Ära Bernd Kränzle hat in dieser Partei wirklich nur Scherben übrig gelassen. Ein alter Mann, der sich nicht von seinen Ämtern trennen konnte und daher eine kontinuierliche Erneuerung verhindert hat. Statt dessen gibt es jetzt rasanten Wildwuchs und Machtkämpfe.

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μολὼν λαβέ (Leonidas vor der Schlacht bei den Thermopylen)

16.09.2011 08:08 Uhr
Olsen
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Zitat von leopold

Von meinen letzten 50 Leserbriefen wurde nur einer gedruckt. Der Rest war wohl nicht genug Mainstream. Breites Grinsen

Ok, wann ist der erschienen und zu welchem Thema? Schlafend

Heute habe ich relativ lange an der letzten Seite herumgelesen. Da wurde versucht, ein differenziertes Bild der freistaatlichen Wundertaten für Augsburg zu zeichnen. War ok.

Der OB wars, sagt die CSU, der Peter Grab wegen dem Theater wars, sagt Pro Augsburg, wegen fehlender Übersicht der CSU/OBs wars, sagen die GRÜNEN, es ist der Ude-Effekt, sagt die SPD und die Wirtschaft meint, die CSU in Augsburg, als einzige Regierung in einer bayrischen Großstadt, soll gehalten werden. Das würde ja auch die These der GRÜNEN stützen. Schlafend

Das ist dieses Emergenz-Problem, dass man nicht genau erklären kann, welche und wie viele Einzelteile zun neuen Ganzen geführt haben. Deswegen möchte ich dem Ansatz von Frau Knab noch etwas anfügen, um die Emergenz zu erweitern. Schlafend

01. Walter Seinsch hat ohne politisches Mandat dazu beigetragen, dass der Focus mehr auf Augsburg gerichtet ist, weil der FCA nun in der Königsklasse Balli spielt. Das imponiert Solist Seehofer.

02. Seehofer und Gribl sind in ihrer Partei Outsider, Einzelgänger, Basta-Politiker. Das macht sie sich sympathisch. Echte Buddys.

03. Und natürlich wir vom Forum der Augsburger Allgemeinen. Weil wir jedes Haar in der Suppe finden; und wenn keines drinnen ist, werfen wir eines hinein. Schlafend

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Olsen

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Zuletzt geändert von Olsen, am 16.09.2011 um 08:36 Uhr
16.09.2011 08:31 Uhr
Klartexter
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Zitat von Olsen

03. Und natürlich wir vom Forum der Augsburger Allgemeinen. Weil wir jedes Haar in der Suppe finden; und wenn keines drinnen ist, werfen wir eines hinein. Schlafend

Manchmal sind es ganze Perücken, die da geworfen werden Breites Grinsen

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" Demokratiefeindliche Strategien früh durchschauen und Gegenargumente entwickeln, um die rechten Umtriebe zu kontern.“

16.09.2011 10:31 Uhr
googelix
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Der Spaltpilz sitzt tief

Zitat von Redaktion
Die Augsburger CSU zerfleischt sich weiter
Die Schlammschlacht in der Augsburger CSU geht weiter: Am Donnerstag folgten neue persönliche Angriffe.. Pro Augsburg betrachtet das Zerwürfnis beim Koalitionspartner mit großer Sorge.
Die Augsburger CSU zerfleischt sich weiter

Was Hörmann in seinem Bericht geflissentliche verschweigt ist der Umstand, dass neben den genannten Stadträten auch ein Amtsleiter, nämlich Klaus Sulzberger vom Bürgeramt, den "CSU Bergheim schämt sich Brief" mit unterzeichnet hat., ein Amtsleiter schämt sich hier öffentlich für seinen Chef. Ein, wie ich finde ungeheuerlicher, Vorgang der zeigt, wie zerrissen die Stadtregierung auch intern ist. Wie diese Stadtregierung wieder zu einer vernünftigen Sachpolitik zurückfinden will, ist mir schleierhaft. In der freien Wirtschaft würde solch öffentliche Kritik einer Führungskraft an der eigenen "Firmenleitung" zurecht eine fristlose Kündigung des Kritikers bedeuten, weil mit dieser harschen Kritik die für eine vernünftige Zusammenarbeit zwingend erforderliche Vertrauensbasis nachhaltig zerstört wäre.

Da fügt es sich natürlich blendend, wenn man dieses veritable Chaos mit einer für Augsburg positiven Meldung, 350.000.000 E für´s Zentralklinikum und 45% Zuschüsse zur Theatersanierung, zukleistern kann. Der in diesem Zusammenhang hergestellte Schluss, die guten Beziehungen der Augsburger CSU zur CSU-Landesregierung seien hierfür ausschließlich verantwortlich, ist die offizielle Lesart des OB - was man diesem ja nicht mal verdenken kann -, würde in logischer Konsequenz aber bedeuten, dass Entscheidungen für Städte und Regionen in München im Stile einer Bananenrepublik gefällt werden, wir also in einem CSU-Selbstbedienungs-Land leben. Ein zweifelhaftes Verständnis von Demokratie wird hier zelebriert. Dabei steht diese Förderung der drittgrößten Stadt Bayerns schlicht und ergreifend zu, nach München und Nürnberg war es seitens der Staatsregierung höchste Eisenbahn, auch für unsere, langjährig sträflichst vernachlässigte, Region aktiv zu werden.

Kurzum, auch die guten Nachrichten des Tages können den Niedergang der Augsburger CSU nicht kaschieren. Dem Bürger dürfte zwischenzeitlich klar sein, dass dessen aktuell gewählten CSU-Vertreter gar nicht mehr in der Lage sind, zum Wohle des Bürgers zu handeln, weil sich diese seit geraumer Zeit ausschließlich mit sich selbst beschäftigen. Der Wählerauftrag ist für die Augsburger CSU erkennbar kein Thema mehr.

Ich glaube, dass die tiefen Gräben, welche die Schlammschlachten der letzten Wochen deutlich sichtbar hinterlassen haben, nicht mehr zu schließen sind. Welche Schlussfolgerungen die Bürger daraus ziehen werden, wird sich spätestens 2014 weisen. Für die CSU ist die Spaltung nur noch eine Frage der Zeit. Gribls Ernüchterung darüber, vor wessen politischen Karren er sich spannen lassen hat, dürfte äußerst schmerzlich sein. Mangels geeignetem Unterbau und fehlender, politischer Erfahrung, wird er dem perfiden Treiben in den eigenen Reihen weiterhin entsetzt zuschauen müssen.

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Zuletzt geändert von googelix, am 16.09.2011 um 10:47 Uhr
16.09.2011 11:33 Uhr
ronnie_buga
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Beiträge: 968
Armes Augsburg

Augsburg muss also diese Possen, die sich in der Stadtregierung abspielen, bis 2014 ertragen. Traurig genug. Gibt es nicht eine Möglichkeit, z.B. durch ein Bürgerbegehren, dieses Elend vorher zu beenden?

Was ist aber die Konsequenz? Das Hauen und Stechen geht danach auch noch weiter.

Gut, dass ich nicht mehr dort wohne - armes Augsburg.

16.09.2011 11:54 Uhr
Mars
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Es gibt politisch nichts was so bodenlos schlecht ist,
dass es nicht trotzdem gewählt wird.

Die Wahlabstrusitäten von Augsburg, z.B. seit "Pepper"
sind bekannt.

Die schwache Position Augsburgs und Schwabens in Bayern,
trotz der ganzen Augsburg und Schwaben CSU Vertreter in
Partei und Landtag, legen genügend Zeugnis ab,
für den Bedeutungsniedergang Augsburgs & Schwabens.

Ggw. ist lediglich Hr. MdL Georg Winter im Sinne von
Lokalpatriotismus durchsetzungsfähig.
Den Rest kann man leider "vergessen", denn diese opfern
Augsburg und Schwaben den persönlichen Eitelkeiten!

Es gibt jedoch politisch nichts, was so bodenlos schlecht ist,
dass es nicht trotzdem gewählt wird.

16.09.2011 15:22 Uhr
spacevulture
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Es gibt politisch nichts was so bodenlos schlecht ist,
dass es nicht trotzdem gewählt wird.

Doch. Die FDP des Jahres 2011.

16.09.2011 15:28 Uhr
googelix
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Zitat von spacevulture

Es gibt politisch nichts was so bodenlos schlecht ist,
dass es nicht trotzdem gewählt wird.

Doch. Die FDP des Jahres 2011.

lol, angeblich schon wieder auf 5 % bundesweit.

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16.09.2011 21:53 Uhr
stencilling
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Herr Weber hat mit einigen Gleichgesinnten ein Positionspapier erarbeitet und publiziert, in welchem eine deutliche Abgrenzung zum Verhalten von Herrn Schley dargestellt wurde. Ich rechne es den Verfassern dieses Schreibens hoch an, dass sie Ross und Reiter benennen und sich nicht hinter verschlossenen Türen verschanzen.

Sind sie etwa aus der Erfahrung klug geworden und misstrauen parteiinternen Aushandlungen, weil Strippenzieher und sog. Parteierneuerer sich jeglicher Disziplin zu entziehen versuchen? In diesem Fall ist es gegenüber uns Bürgern ein Akt der Ehrlichkeit die Öffentlichkeit in den Informationsfluss mit einzubinden.

Reflektiert man nur mal das Verhalten der Mandatsträger Kränzle und Schley bei dem Vorfall auf dem Plärrer, geraten diese beiden Herren sehr schnell in den Verdacht, als Aggressoren identifiziert zu werden.

Dies ist umso befremdlicher, da die CSU die Innere Sicherheit als eines ihrer Stammthemen propagiert, während die Herren Kränzle und Schley im Zuge einer polizeilichen Maßnahme zur Gefahrenabwehr nichts unversucht lassen, eine (Widerstands-) Situation unter vornehmlicher Einforderung eines vermeintlichen "Prommibonus" in aller Öffentlichkeit zu provozieren und die ohnehin schon schwere Arbeit der Polizei einfach so aus der Laune heraus zu torpedieren. Das ist beschämend und unerhört.

Solch eine persönliche Entgleisung kann man als miserable Einzelleistungen unter dem Aspekt "Bierzelt" auch mal bei einem Mandatsträger entschuldigen. Zur Regel darf es keinesfalls werden.

Addieren sich jedoch gleich mehrere gleichgelagerte Vorfälle auf eine Person, so zeichnet sich schon das charakterliche Bild eines potenziellen Aggressors ab. Wenn sich die Aggression dann noch als immanenter und ständigen Aggregatszustand einer Person entpuppt und die lediglich der Selbstbefriedigung und der übersteigerten Selbsteinschätzung dient, ohne sinnvollen Hintergrund oder Nutzen für die Allgemeinheit, darf man solch ein Verhalten nicht mehr billigen.

Tippfehler in Emails regen im Geschäftsverkehr zwischenzeitlich niemanden mehr auf. Die Mail von Schley an Thoben sollte vermutlich den Unterschied zwischen Tippfehlern und Rechtschreibfehlern herausarbeiten. Herr Schley hätte sich für die Mail nicht mal entschuldigen müssen und auf den privaten Charakter des Textes zwischen Thoben und ihm verweisen können. Er hätte die Sache ganz schnell klären und abschwächen können.

Weder im Einladungsschreiben des Wirtes, der Email von Schley oder dem offen Brief der Stadträte um Herrn Weber ist ansatzweise ein strafrechtlich relevanter Ansatz zu erkennen.

Mit seiner öffentlichen Drohung, seine Widersacher in der CSU mit rechtlichen Schritten zu überziehen, offenbart Herr Schley peinlicherweise selbst, dass er über keinerlei Strategien zur Bewältigung von Konfliktlagen bereit hält und auch nicht in der Lage ist, eine Idee für einen vernunftorientierten Problemlösungsprozess zu starten.

Daraus resultiert die Fragestellung, ob Herr Schley mit seinem Auftreten überhaupt dem Anforderungsprofiel eines Ortvorsitzenden der CSU gerecht wird?

Plumpe Drohungen sollten nicht die Überlegungen nach erfolgsorientierten Aufarbeitungsstrategien ersetzen. Sein Umgang mit diesem eher lapidaren Vorgang offeriert in eindringlicher Weise den Mangel elementaren Grundvoraussetzungen für seinen Posten in der CSU und lässt erahnen, dass er dieses Anforderungsprofil offenkundig nicht einmal ansatzweise bereit hält.

Die Vorgehensweise des Herrn Schley ist in der Sache auch eine schallende Ohrfeige für jene in der CSU, die ihn in sein Amt gewählt haben und für jene, die sein Auftreten mit alibihaften Rechtfertigungen stützen. So jedenfalls kann eine parteiinterne Erneuerung nicht gestaltet werden. Das sollten auch Herr Gierl und Herr Dietz erkennen.

Wenn es in der hiesigen CSU-Kräfte gibt, die einen Reformbedarf und eine Erneuerung in ihrer Partei als angezeigt sehen, sollten sie mit Bedacht vorgehen, welchen Personen sie ihre Partei als Plattform des zur Selbstdarstellung überlassen.

18.09.2011 03:13 Uhr
googelix
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Nun findet der parteiinterne Zwist auch schon überregionale Beachtung. Offensichtlich hat Bgm. Weber seine Zahlungen von Mitgliedsbeitrag und Mandatsträgerabgabe eingestellt, wird dafür von Hintersberger indirekt zum Parteiaustritt aufgefordert.

Was für ein peinliches Possenspiel.

Süddeutsche vom 17.09.: Fremdschämen bei der Augsburger CSU

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18.09.2011 10:43 Uhr
Redaktion
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CSU-Chef will von Krisengipfel nichts wissen
CSU-Chef Johannes Hintersberger fordert die zerstrittenen Lager zur Zusammenarbeit auf.
CSU-Chef will von Krisengipfel nichts wissen

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